Der versprochene Dreier

32

anhören

Wollust Dummheit Waghalsigkeit Unfall Gesundheit Köln

Ich bin jetzt 21 Jahre alt und wohl ein wenig klüger als damals, anders lässt sich folgendes nicht erklären: Als ich 15 Jahre alt war, es war genau am 22. Dezember, kurz vor Weihnachten, konnten mich zwei Mädchen zu einer Mutprobe überreden. Der Gewinn war schließlich, für den Fall, dass ich es schaffen würde ziemlich hoch: Nämlich ein Dreier mit den Beiden. Ich glaube es gibt nichts Schöneres für einen 15-Jährigen, als bei seinen Freunden mit so einem Erlebnis rumzuprahlen und genau das hatte ich auch vor. Bei der Mutprobe sollte ich auf einem relativ dünnen Stahlbalken, der jedoch zu meinen Gunsten gerade mal anderthalb Meter über den Boden ragte, balancieren. Die Gefahr, runterzufallen war mir bewusst, aber diese kleine Entfernung zum Boden würde ich gut überstehen dachte ich. Für den Gewinn, sollte ich es schaffen, das war es mir allemal wert.

Die Länge des Stahlbalkens vom einen zum anderen Ende betrug circa zehn Meter. Ich begann also mit dem rüberbalancieren und die beiden Mädchen plus ein paar Schaulustige beobachteten mich. Als ich ungefähr bei der Mitte angekommen war, traf mich das Unglück. Aufgrund der Temperaturen von -2 Grad an diesem Tag, ist vermutlich über einen kleinen Teil in der Mitte des Balkens eine Eisschicht entstanden, die so dünn war, dass ich sie nicht bemerkt hatte, obwohl ich die ganze Zeit runterschaute. Ich rutschte aus und das so unglücklich, dass ich zunächst mit meinem Rücken und danach volle Pulle mit dem Hinterkopf auf dem Asphalt knallte. Meine Lichter gingen sofort aus, ich war Ohnmächtig. Im Krankenhaus bin ich dann wieder aufgewacht. Ich hatte eine ziemlich große Platzwunde und leichte Gehirnblutungen. Das schlimmste jedoch war, dass ich eine Amnesie hatte. Ich wusste nicht mal meinen eigenen Namen, weder den meiner Eltern oder sonst wem. Ich wusste nicht wer ich war, sowas kann man nicht beschreiben, dafür muss man selbst mal in der Situation gesteckt haben. Die Amnesie schwand zum Glück langsam, doch an Weihnachten weiß ich noch ganz genau, dass ich in meiner Familie nur meinen Vater und mich selbst wiedererkannte. Alle anderen waren unbekannte, inklusive meiner Mutter. Nach weiteren Wochen bekam ich jedoch die Erinnerungen an alles wieder und auch die zwei Mädchen traten wieder in mein Leben. Sie waren jedoch nicht mehr an einem Dreier mit mir interessiert. Nein, eher daran mich als größten Vollidioten zu betiteln. Geniale Sache, nur weiterzuempfehlen.

Beichthaus.com Beichte #00028321 vom 21.11.2010 um 18:36:42 Uhr in Köln (32 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Praktikum als Einzelhandelskauffrau

10

Diebstahl Schamlosigkeit Habgier Arbeit Aachen

Es ist schon ein paar Jährchen her. Ich war um die 13 Jahre alt und habe ein Praktikum als Einzelhandelskauffrau gemacht. Ich war meistens nur mit einer Person im Laden und ich durfte auch abkassieren. Am letzten Tag war gerade die Frau, die mit mir im Laden war, auf dem Klo als ich unter der Kasse die Schränke durchsuchte.Ich stieß auf mehrere Briefumschläge, in denen jeweils die Einnahmen von einem Tag waren. Ich konnte nicht widerstehen und habe einen mitgenommen, es waren um die 300 Euro drin. Die Tage darauf habe ich dann einen Anruf bekommen, dass ich mein Praktikumszeugnis abholen soll. Die Frau war wieder da und meinte ein Umschlag ist verschwunden bla bla bla. Ich bin eine echt gute Lügnerin und habe der Frau dann irgendwas erzählt, sodass ich aus der Sache raus war. Sie hätte sowieso nicht beweisen können, dass ich das war.

Beichthaus.com Beichte #00028314 vom 19.11.2010 um 19:17:41 Uhr in Aachen (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Keine Fenster bei der Kälte

28

anhören

Eitelkeit Ungerechtigkeit Unreinlichkeit Ekel Arbeit Hofheim am Taunus

Ich (m/23) arbeite auf dem Bau. Es ist sehr kalt, weil noch keine Fenster drin sind! Ich hasse diesen Bau und vor allen diese verdammten Fensterbauer. Die sollten schon seit Wochen die Fenster einbauen. Die Fenster stehen schon seit einer Woche im Keller. Meine Beichte: Ich habe gerade in die Pappkiste der Fenster reingeschissen und sie wieder zugeklebt! Und oben drauf geschrieben: "Danke für die kalten Wochen!" Ich hoffe, dass das diese verdammten W*chser daraus lernen! Warum ich keine Angst habe, das alles auf meine Firma zurückfällt? Weil sich schon andere Arbeiter und der dumme Elektriker vor dem Bauherr darüber aufgeregt hat, dass noch keine Fenster drin sind! Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00028313 vom 19.11.2010 um 13:25:44 Uhr in 65719 Hofheim am Taunus (Hermann-Löns-Straße) (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Überstunde

20

anhören

Faulheit Betrug Drogen Arbeit

Ich (m/26) war vorhin als letzter auf der Arbeit. Nachdem ich alles erledigt und soweit für morgen vorbereitet hatte, aber ich noch eine Stunde dableiben wollte, wegen der Überstunde (Kartensystem rockt!), habe ich mir auf meinem Schreibtisch ganz gemütlich einen Joint gebaut. Diesen habe ich dann am Fenster in unserem Flur (8. Stock) geraucht. Habe danach noch die restliche Stunde zu Peter Tosh in meinem Büro gechillt. Naürlich nicht ohne kräftig zu lüften, aber da stehen auch viele Pflanzen und die überdecken alle Gerüche. Yeah, dafür habe ich studiert. Ich möchte also beichten, dass ich eine Überstunde genommen habe, um mir einen zu rauchen.

Beichthaus.com Beichte #00028307 vom 17.11.2010 um 19:25:06 Uhr (20 Kommentare).

Gebeichtet von ForrestFunK aus Milchstrasse
In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Mein Praktikum in einem Einmannbetrieb

35

anhören

Diebstahl Habgier Schamlosigkeit Arbeit Chef Bochum

Als ich (m/24) 15 Jahre alt war, habe ich ein Praktikum in einem Einmannbetrieb als Elektriker gemacht. Der Betrieb war auf die Reparatur von Fernsehgeräten sowie Stereoanlagen etc. spezialisiert. Es wurden aber auch Geräte angekauft und verkauft. Geliefert wurde auch, wo ich dann meistens die Geräte schleppen durfte. Die meiste Zeit allerdings saß ich mit meinem Chef in der Werkstatt, die sich direkt hinter dem Verkaufsraum befand und durfte ihm über die Schulter schauen, um von ihm zu lernen. Nach der ersten Woche (das Praktikum dauerte insgesamt 3 Wochen) hat er mich dann auf einen Fernseher losgelassen und ich durfte den reparieren.

In der zweiten Woche musste ich an einem Tag, nach dem Mittagessen, einen Obama ins weiße Haus abseilen. Die Toilette grenzte an die Werkstatt an. So wie ich fertig war, bemerkte ich, dass kein Klopapier vorhanden war. Panisch blickte ich mich mit herunter gelassenen Hosen um, fand jedoch keins. Über dem Waschbecken hing allerdings ein kleines Schränkchen, welches zusätzlich noch zwei Schubladen hatte. Also öffnete ich die Schranktüren und siehe da, zwei Rollen Klopapier! Nach der Kimmenreinigung, wollte ich mir noch die Hände waschen, doch diesmal fehlte die Seife. Also wieder das Schränkchen durchsucht. Da im Schränkchen selber keine war, versuchte ich die zwei Schubladen. In der ersten war nichts drin, also öffnete ich die Zweite und bekam sogleich riesengroße Augen! Nicht weil dort etwa Seife drin war, nein, dort drin befanden sich mehrere, säuberlich gestapelte 50 Euro und 100 Euro Noten. Die ganze Schublade war voll Geld! Allerdings habe ich nichts davon genommen, weil ich Angst hatte, dass es auffällt und irgendwie kam es mir auch nicht richtig vor. Von dem Tag an, musste ich aber täglich der Versuchung widerstehen, mich an dem Privatbankfach zu bedienen. Und ich hab es durchgehalten, doch nur bis zum letzten Tag meines Praktikums. An dem Tag nämlich, circa eine Stunde vor Feierabend, hatten wir zwei Kunden, ein Pärchen. Die Frau musste während des Verkaufsgesprächs dringend auf die Toilette. Mein Chef hat sie gelassen. Nachdem sie wieder kam, ging das Gespräch weiter und am Ende hat das Pärchen sogar einen Fernseher mitgenommen. 5 Minuten vor Feierabend dann, hatte ich Druck auf der Blase, ging dann halt auf die Toilette um mich zu erleichtern und dann überkam es mich: Da die eine Kundin vorher auf Toilette war, würde der Verdacht nicht sofort auf mich fallen. Also griff ich in meiner jugendlichen Geldnot zu. Insgesamt habe ich dem Mann um 2.300 Euro erleichtert.
Die Tage danach hatte ich Panik, dass jeden Moment das Telefon klingeln könnte oder mein Ex-Chef vor der Tür steht. Aber es kam nichts. Ich kam ungeschoren davon. Wenn ich heute daran zurückdenke, fühle ich mich schlecht und frage mich, ob nun die Frau den Kopf hinhalten musste für etwas was ich getan hab. Oder ist es meinem Ex-Chef überhaupt aufgefallen? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass er mittlerweile seinen Laden geschlossen hat und in Rente ist.

Beichthaus.com Beichte #00028289 vom 10.11.2010 um 23:16:35 Uhr in Bochum (35 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000