Konferenzschaltung für meine Nachbarn

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Boshaftigkeit Dummheit Zwietracht Nachbarn Hamburg

Ich (m/23) möchte Beichten, dass ich zwei meiner Nachbarn mit zwei unterschiedlichen Telefonen angerufen und (mit einer etwas primitiven Technik) miteinander verbunden habe. Glücklicherweise meldeten sie sich beinahe zeitgleich und bemerkten zunächst nichts von der ungewöhnlichen Situation. Sie kamen also langsam ins Gespräch, unterhielten sich über dies und das, bis schließlich einer von ihnen fragte, was denn der Grund für den Anruf des Anderen sei. Eigenartigerweise war diese kleine Unstimmigkeit aufgrund einer unglücklichen Verkettung von unsorgfältiger Wortwahl der Auslöser für einen mehrere Wochen andauernden Nachbarschaftsstreit, für den ich mich im Nachhinein schuldig fühle.

Beichthaus.com Beichte #00029459 vom 19.10.2011 um 20:34:38 Uhr in 22089 Hamburg (Ritterstraße) (10 Kommentare).

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Eine Schraube locker

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Dummheit Falschheit Nachbarn Augsburg

Vor ein paar Jahren wohnten wir noch in einer Neubauwohnung. Als ich wieder mal duschte, merkte ich, dass meine vielen Haare den Ausguss verstopften. Normalerweise konnte ich mit einer dünnen Stange die Haarbündel aus dem Abfluss entfernen. Am Waschbecken ging das, aber bei der Dusche nicht. Also nahm ich kurzerhand einen Schraubenzieher, und drehte an der Mitte des Siebs am Ausguss. Aber es ging nicht auf, ich hörte nur etwas im Ausguss runterfallen. Ich war verwundert, machte mir aber keine weiteren Gedanken drüber. Nach 2 Tagen klingelte es auf einmal an der Tür und unsere Nachbarn standen vor uns. Sie fragten verwundert ob bei uns Wasser ausgelaufen sei, weil es bei ihnen die Decke runter tropft. Der Hausbesitzer kam, und die Klempner und sie schoben sich die Schuld zu, wer nun für die lockere Schraube am Ausguss verantwortlich war. Die Klempner sagte, sie haben bei dem Bau der Dusche keinerlei Fehler gemacht, der Hausbesitzer sagte, Herr X ist doch nicht so doof und lockert die Schraube! Die Renovierungskosten von 500 Euro blieben letztendlich an ihm hängen. Meinem Vater war das völlig Wurst, als ich es ihm Tage später beichtete.

Beichthaus.com Beichte #00029442 vom 14.10.2011 um 22:52:12 Uhr in Augsburg (14 Kommentare).

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Der Kerl am Fluß

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Dummheit Ignoranz Feigheit Kinder Linz

Vor langer Zeit habe ich etwas schreckliches beobachtet, was mir letztlich einfach nicht mehr aus dem Kopf geht. Ich war damals vielleicht 7 oder 8 Jahre alt - vielleicht sogar erst 6, ich weiß es nicht mehr. Ich bin jetzt 21, es ist also schon sehr lang her. Ich war damals mit einem Freund draußen spielen - meistens haben wir auf so einer Art Damm gespielt. Man muss sich das wie einen künstlichen Strom vorstellen, der zwischen zwei schrägen Hängen verlief. Wir waren oft ganz oben auf dem Damm, so dass wir auf die andere Seite des Stroms sehen konnten.
Ich kann mich jedenfalls daran erinnern, gesehen zu haben wie irgend so ein Kerl auf der anderen Seite des Flusses, eine ziemlich schlaff wirkende Frau dort hochgeschleppt hat. Ich kann mich nicht mehr an viel erinnern, aber was ich noch weiß ist, dass die Frau zumindest an den Beinen mit einem Gürtel gefesselt war - die Füße waren zusammengebunden. Er hat sich dann über sie gebeugt. - Also eindeutig bereit zu einer sexuellen Handlung, bzw. was ich glaube, die Frau zu vergewaltigen. Wir haben die ganze Zeit über die Klippe gelugt und das kichernd verfolgt und "uuuuuuhouuuuu" gerufen. Der Kerl hat das gehört und ist dann mit der Frau woanders hin. Mir ist das erst vor gar nicht allzu langer Zeit wieder eingefallen. Meine Fresse, wir hatten ja keine Ahnung was da vor sich ging! Ich weiß nicht, ob wir etwas hätten tun können - wahrscheinlich nicht. - Trotzdem würde ich gern wissen was da vorgegangen ist. Ich schäme mich dafür das mitangesehen zu haben ohne den Makel an diesem Geschehen zu erkennen.

Beichthaus.com Beichte #00029414 vom 06.10.2011 um 19:09:05 Uhr in Linz (Auwiesen) (11 Kommentare).

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100 Grad

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Boshaftigkeit Gewalt Falschheit Arbeit

Ich habe im Rahmen meiner Arbeitszeit auf der Frauentoilette den mit dem Waschbecken verbundenen Durchlauferhitzer auf 100 Grad gestellt und gelacht, wenn sich jemand die Finger verbrüht hat. Dann habe ich mir die Hand gekratzt und mich unter die Opfer geschlichen […]
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Beichthaus.com Beichte #00029372 vom 18.09.2011 um 02:05:22 Uhr (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Neidisch auf die eigene Freundin

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Falschheit Morallosigkeit Neid Dummheit Dummheit Partnerschaft Wien

Es kann sein, dass einige nicht verstehen werden, warum ich beichte, denn ich sündigte wohl wissend, falsch zu handeln und ich bin verflucht weiter zu sündigen, doch mir bleibt keine andere Wahl. Wie alles begann: Ich (m/24), geboren und wohnhaft in Wien, Österreich, lernte meine Freundin (w/24, gebürtige Deutsche) während eines Urlaubs an der Ostsee kennen und lieben. Es war ohne Zweifel Liebe auf den ersten Blick, so surreal, dass es aus einem kitschigen Samstagabend-Film stammen könnte, unglaublicherweise war es real fast alles war perfekt, doch ein gröberes Problem hatten wir: mehr als 600km trennten uns und das über 2 Jahre lang, aber auch diese Hürde konnte genommen werden. Plötzlich standen wir kurz vor der Matura bzw. dem Abitur und unser Plan war es, zusammen zu studieren und zusammen zu leben, was wir auch recht schnell in die Tat umsetzten. Sie kam nach Wien, um Medizin zu studieren, ich blieb in Wien und begann ein Jus Studium, denn mein Traum war es, Rechtsanwalt zu werden.


Zwei Jahre lang lief alles perfekt, doch dann kam die FÜM II (eine Diplomprüfung mit Schwerpunkt Zivilrecht), eine gefürchtete Prüfung am Wiener Juridicum. Lange Rede, kurzer Sinn, ich bestand nicht, auch im letzten Antritt vor einer Kommission warf ich die Nerven weg, obgleich zu sagen ist, dass ich eigentlich sehr viel gelernt hatte und gut vorbereitet gewesen war. Mein Traum, Akademiker zu werden, war geplatzt. Ich habe ein in meinen Augen mindergutes Kolleg abgeschlossen und arbeite heute als Immobilienkaufmann. Ich bin unzufrieden, nur meine Freundin hält mich am Leben. Sie tat sich auch nicht gerade leicht im Medizin Studium und das nicht zuletzt aus folgendem Grund: Da ich nun nicht Jurist werden konnte und somit beruflich nicht an Österreich gebunden sei, solle ich doch, wenn sie ihr Studium beendet, mit ihr nach Berlin ziehen. Das wollte ich unter keinen Umständen, denn ich kam mit den Norddeutschen nicht zurecht, es wäre eine Qual für mich, dort zu leben, außerdem konnte ich es nicht ertragen, dass sie das Studium schaffen könnte. Ich konnte es nicht ertragen, dass sie Erfolg hat und ich der idiotische Freund bin, welcher es zu nichts gebracht hat. Ich konnte es nicht ertragen, in ihrem Schatten zu stehen, obgleich es keiner unserer Freunde so sah, ich sah es so und es machte mich psychisch fertig.


Also begann ich ihre Anstrengungen, das Studium zu meistern, zu torpedieren. Ich lenkte sie mit allem möglichen Dingen ab, sei es eine Party nach der anderen zu organisieren, sei es ihre Hausarbeiten verschwinden zu lassen, sei es unseren Mops absichtlich zu verletzen (um sie kurz vor einer Prüfung psychisch zu biegen), all diese Dinge verzögerten die Sache zwar, doch konnten sie nicht dienen, ihre Anstrengungen zum Erliegen zu bringen, zu stark war ihr Wille. Also habe ich vor einem halben Jahr - mit Hilfe eines befreundeten Apothekers - ihre Pille unwirksam gemacht und sie geschwängert. Sie wollte zuerst abtreiben, doch ich schaffte es sie davon abzuhalten und sie wird nun "zum Wohle des Kindes" ihr Studium unterbrechen. Ich weiß, dass der Kampf noch nicht vorbei ist, aber ich denke, dass ich meinem Ziel immer näher komme.

Ich hatte nie eine andere Freundin als sie, würde sie mich verlassen oder würde sie sterben, ich würde den Freitod wählen - sofort - ohne Kompromisse. Ich hoffe, dass meine Aktionen, wenngleich ich ihre Träume zerstören musste, dazu führen werden, dass unsere Beziehung weiter wächst und gedeiht. Ich hoffe, dass Gott versteht, warum ich dies tue und tat, warum ich handelte wie ich handelte. Mein Philosophie Professor am Gymnasium meinte einmal, Liebe sei das Gegenteil von Besitzwollen, dies gilt jedenfalls nicht für meine Definition von Liebe.

Beichthaus.com Beichte #00029335 vom 03.09.2011 um 19:34:58 Uhr in Wien (Heldenplatz) (86 Kommentare).

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