Geld für Markenklamotten

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Diebstahl Boshaftigkeit Neid Familie Geld

Ich bin noch Schüler und meine Eltern haben nicht so viel Geld. Das Problem ist, dass alle meine Freunde viel mehr Geld haben, als ich. Sie können sich auch Markenkleidung leisten, was ich nicht kann. Wenn ich meine Eltern frage, ob sie mir Geld für so etwas geben und mir solche Sachen kaufen, sagen sie immer, dass wir uns das nicht leisten können. Auch zu Weihnachten bekomme ich nur total billigen Mist geschenkt. Deswegen habe ich zuerst angefangen, meine Mutter zu beklauen. Sie hat immer ihre Handtasche unbeaufsichtigt in einer Kommode stehen, in der sie auch ihr Geld lagert. Außerdem beklaue ich auch oft meine Freunde. Wenn ich bei ihnen zu Hause bin, lasse ich oft mal ein Videospiel mitgehen. Das geht ganz einfach: Wenn einer gerade auf dem Klo ist, nehme ich die CD aus der Packung und stecke sie in meine Jackentasche. Wenn meine Eltern fragen, woher ich die Sachen habe, behaupte ich, ich hätte Geld gespart, woraufhin sie nicht mehr nachfragen. Ich finde aber, meine Eltern sind es selber schuld, wenn die mir kein ordentliches Taschengeld geben.

Beichthaus.com Beichte #00030740 vom 31.01.2013 um 17:32:29 Uhr (49 Kommentare).

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Meine Freundin auf Youtube

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Maßlosigkeit Zwietracht Peinlichkeit Internet Partnerschaft Königswinter-Oberpleis

Meine Freundin auf Youtube
Ich (m/21) beichte, dass mir der "Nebenjob" meiner Freundin insgeheim peinlich ist. Nein, meine Freundin arbeitet nicht nebenberuflich als Pornostar, sondern als "Youtuber" im Bereich "Beauty and Fashion". Das heißt, sie redet vor der Kamera über Klamotten und Schminke. Inzwischen hat ihr Kanal sogar ein paar Abonnenten, also Leute, die sich regelmäßig die Videos reinziehen. Und über jeden freut sie sich total. Ihr macht das Ganze viel Spaß, aber mich nervt es zunehmend. Erstens finde ich diese Beschäftigung mit Schminke und Klamotten ziemlich oberflächlich. Natürlich müssen Frauen nicht ungestylt und in Kartoffelsäcken herumlaufen, aber man kann es auch übertreiben. Früher war sie das Mädchen von Nebenan, jetzt haut sie ihr ganzes Lehrlingsgehalt für Schminke und Klamotten raus, nur damit sie ständig Videos über ihre Neuerwerbungen drehen kann. Wenn ich dann frage, ob wir nicht mal wieder ins Kino gehen wollen, heißt es dann "nein, geht nicht, mein Geld für diesen Monat ist alle." Ich habe erstens nicht das Geld und ehrlich gesagt auch keine Lust, sie immer einzuladen, nur weil sie ihr Geld für anderen Mist raushaut. Was sie inzwischen alles an Schminke angesammelt hat, reicht, um die halbe Stadt zu schminken. Sie geht auch nur noch topgestylt aus dem Haus, es könnte sie ja einer ihrer Abonnenten auf der Straße erkennen. Jetzt dauert es Stunden, bis sie mal fertig ist, früher schaffte sie das in maximal 30 Minuten. Spontan mal ausgehen geht nicht mehr.

Meine Freunde ziehen mich schon ständig damit auf, dass ich ja jetzt mit Barbie zusammen wäre. Außerdem schleppt sie jetzt dauernd ihre Kamera mit oder filmt und fotografiert jeden Mist mit dem Iphone oder ich muss die Kamera halten, damit sie ihr Outfit auch von allen Seiten filmen kann. Außerdem ist sie ständig per Iphone online, um ja keinen Kommentar auf Youtube, Facebook oder Twitter zu verpassen. Irgendwann war ich mal so genervt, dass ich sie angemault habe, sie solle uns doch gleich im Bett filmen und den Film bei Youporn hochladen, wenn sie denn unbedingt Aufmerksamkeit brauche. Danach war sie sauer und meinte, ich müsse ihr Hobby akzeptieren, sie akzeptiere meine Hobbys ja auch und sie würde nicht weiter darüber diskutieren. Eigentlich stimme ich dem zu und ich weiß ja auch, wie viel Spaß ihr das macht, aber andererseits habe ich langsam das Gefühl, ich wäre mit einer anderen zusammen und nicht mehr mit der, in die ich mich damals verliebt habe. Manchmal wünschte ich, ich wäre Hacker und könnte dieses verdammte Youtube einfach eliminieren.

Beichthaus.com Beichte #00030737 vom 31.01.2013 um 01:38:26 Uhr in Königswinter-Oberpleis (31 Kommentare).

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Die Hörner abstoßen - zu dritt

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Diebstahl Fremdgehen Trunksucht Wollust Last Night Wien

Nach sechs Jahren Beziehung habe ich meine Treue zu meinem bisher einzigen Freund gebrochen. Nicht nur, dass wir uns immer mehr auseinander gelebt haben, es reizte mich auch immer mehr, das zu tun, was andere Menschen mit Anfang 20 zu tun gedenken: Sich die Hörner abstoßen. Im Leben hätte ich nicht geglaubt, dass ich dazu in der Lage wäre, meinen Partner zu betrügen. Nachdem ich mir aber in einem Club in Wien mit Cocktails das Leben süßgeschlabbert hatte (man könnte auch sagen, die Kante gegeben), habe ich zwei junge Männer angesprochen. Nach reichlichem Flirten und noch ein paar Whisky Cola mehr hat sich einer der beiden gefragt, ob wir bei ihm zu Hause weiter feiern. Ich hatte erst abgelehnt, aber ein Kumpel hatte mich dann angestachelt, doch mit zu gehen und meinen Spaß zu haben. Und auf einmal saß ich mit den zwei fremden Kerlen im Taxi. Wir müssen wohl alle ziemlich viel Stuss von uns gegeben haben, so entsetzt kopfschüttelnd, wie unser Fahrer mich die ganze Zeit im Rückspiegel ansah. Letztendlich drückte er mir dann noch besorgt seine Karte in die Hand.


Mir war zu diesem Zeitpunkt gar nicht bewusst, worauf das Ganze hinauslaufen sollte, bis wir in der Wohnung standen und die Jungs sich die Shirts heruntergerissen hatten. Dass das Ganze ein Dreier werden sollte, ging irgendwie an mir vorbei, aber das war mir dann auch egal. Ich genoss den Augenblick. Die begeisterten Blicke, als sie mich meines BHs entledigten. Die wahnsinnig sanften, gefühlvollen Küsse, von denen ich nicht wusste, das sie existierten. Jetzt weiß ich, dass mein Freund schlecht küsst. Es war wahrlich nicht der beste Sex in meinem Leben und die Zwei waren sicher nicht die besten Liebhaber auf Erden, aber es gehört definitiv zu meinen bisher interessantesten Erfahrungen. Der Morgen darauf war etwas schwierig für mich, da mir die beiden Schnapsleichen weder ein Telefon noch eine Auskunft über meinen Standort erteilen konnten. Weil ich nichts außer den leichten Klamotten an meinem Leib dabei hatte, hab ich ihnen 50 Euro und einen Sweater geklaut und bin für immer aus ihren Leben verschwunden. Ich bereue den Diebstahl ein wenig, den Ausrutscher aber seltsamerweise überhaupt nicht.

Beichthaus.com Beichte #00030721 vom 26.01.2013 um 15:40:51 Uhr in Wien (Oberlaaer Straße) (38 Kommentare).

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Beleidigen auf Niederländisch

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Missbrauch Gesellschaft Breddin

Vor einigen Jahren bin ich (m/20) mit meiner Familie aus den Niederlanden hierher gezogen. Das tolle daran ist, dass man uns wirklich gar nicht versteht. Ich nutzte das natürlich immer köstlich aus und habe mich mit meinen Verwandten schon unzählige Male über Leute mit hässlichen Frisuren, Klamotten und Gesichtern, gar über psychisch und körperlich eingeschränkte Leute lustig gemacht. Ich beichte, dass ich sehr viel Spaß daran habe, mich über unwissende
Leute lustig zu machen und dass ich immer schmunzeln muss, wenn Leute sagen, dass ich bitte Deutsch reden soll, weil das ja unhöflich sei. Dabei wissen die gar nicht mal, wie oft ich sie schon beleidigt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030711 vom 24.01.2013 um 02:24:14 Uhr in Breddin (37 Kommentare).

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“Beichte

Nebenjob als Affäre

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Habgier Morallosigkeit Prostitution Gesellschaft Geld

Ich (w/32) beichte, dass ich früher gezielt Männer ausgenutzt habe. Das fing an, als ich 20 Jahre alt war. Ich habe damals eine Ausbildung gemacht und hatte als Azubi natürlich nicht so viel Geld, obwohl ich als Nebenjob noch gekellnert habe. Aber damals war ich in einen Freundeskreis geraten, indem sehr viel Wert auf Äußerlichkeiten gelegt wurde und man natürlich nur Markenklamotten und Markenuhren trug. Meine Freunde hatten alle reiche Eltern, die leisteten sich das locker vom Taschengeld, aber ich konnte das, trotz Nebenjob, kaum finanzieren, Miete und Essen mussten ja auch gezahlt werden. Ich wollte damals unbedingt mit meinen Freunden mithalten, zu ihrem Kreis zu gehören erschien mir damals als etwas besonderes. Irgendwann war ich dann mal bei einer Freundin, einer Politikertochter, zu Hause und habe mit ihr und ihrer Mutter Kaffee getrunken. Ihre Mutter wollte dann wissen, was meine Eltern so machen. Ich habe dann gesagt, dass meine Eltern nur einfache Arbeiter sind. Die Mutter meinte, das sei ja nicht schlimm und ich könnte ja immer noch gesellschaftlich aufsteigen, wenn ich mein gutes Aussehen dazu benutzen würde, mir einen reichen Mann zu angeln. Sie hätte das schließlich auch so gemacht.


Damals erschien mir das als gute Möglichkeit. In dem Restaurant, in dem ich kellnerte, fanden oft irgendwelche Geschäftsessen statt. Ich fing also an, mit den Männern dort zu flirten. Gingen sie darauf ein, bekamen sie mit der Rechnung meine Telefonnummer. Manche riefen dann wirklich bei mir an und so begann ich quasi einen weiteren Nebenjob, nämlich als Affäre. Die meisten der Männer waren schon älter und verheiratet und versuchten, ihre Midlife-Crisis mit einer jüngeren Affäre zu überwinden. Mir war klar, dass keiner von denen sich für mich scheiden lassen würde. Aber das war mir damals auch egal, so lange sie mir teure Geschenke machten. Mit den ganzen teuren Klamotten und dem teuren Schmuck stieg natürlich das Ansehen bei meinen Freunden. Die wussten nach einer Weile alle, wie ich dazu gekommen war, aber fanden das ganz normal, andere zu seinem Vorteil auszunutzen. Das Ganze ging etwa drei Jahre so, dann merkte ich, dass ich immer unzufriedener wurde und dass es gar nicht so toll war, zu diesem Freundeskreis zu gehören, wo sich eigentlich keiner für dein Inneres interessiert hat. Irgendwann kam dann der Punkt, wo ich dieses Leben nicht mehr wollte. Ich hatte meine Ausbildung inzwischen beendet, also suchte ich mir einen Job in einer anderen Stadt, beendete alle Affären, brach den Kontakt zu meinen angeblichen Freunden ab und verkaufte fast alle Sachen, die ich geschenkt bekommen hatte. Mit dem Geld begann ich ein neues Leben. Heute schäme ich mich total für das, was ich damals getan habe. Ich war ja quasi eine Prostituierte, weil ich gegen teure Geschenke mit den Männern geschlafen habe. Inzwischen bin ich verheiratet, mein Mann weiß aber nichts von diesem Teil meiner Vergangenheit, meine Familie auch nicht. Ich habe bis heute Angst, dass ich irgendwann zufällig jemanden von den alten Freunden über den Weg laufe und derjenige sich in Anwesenheit meines Mannes oder meiner Familie verplappert, weil sie alle sehr konservativ sind und vermutlich damit ein Problem hätten.

Beichthaus.com Beichte #00030693 vom 18.01.2013 um 02:16:09 Uhr (22 Kommentare).

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