Meine Wurstbombe

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Ekel Unreinlichkeit Gesellschaft Münster

Neulich verspürte ich in einem bekannten Fast-Food-Restaurant nach dem Genuss einer zwischen zwei frittierten Fleischhälften liegenden Perversion aus Speck, Käse und Soße, den dringenden Wunsch, das stille Örtchen aufzusuchen. Dort angekommen setzte ich den Haufen meines Lebens in die Schüssel, welcher so dick, lang und hart war, dass er sich einfach senkrecht ins Klo stellte und den Abfluss rigoros verstopfte. Die einzige Möglichkeit, dieses Monstrum von meinem Hintern zu trennen, war aufzustehen. Mich wundert ja, dass mich der Turm beim Rauspressen nicht noch hochgedrückt hat. Da Spülen natürlich zwecklos war, habe ich das Kunstwerk erstmal so belassen. Abwischen war aufgrund der Härte des Geräts auch nicht nötig, weshalb ich die Hose direkt wieder hochziehen konnte. Jetzt musste ich nur noch den Klodeckel schließen, was aber fast nicht möglich war. Ich beließ es dabei, ihn an die Wurstbombe anzulehnen. Noch heute male ich mir aus, wie wohl die Reaktion des nächsten Gastes auf der Toilette gewesen war und ich muss jedes Mal lachen, wenn ich daran denke. Allerdings tut es mir auch etwas leid für die Reinigungskräfte.

Beichthaus.com Beichte #00040884 vom 14.01.2018 um 22:10:24 Uhr in Münster (Berliner Platz) (23 Kommentare).

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Hör auf Möhren zu fressen!

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Aggression Zorn Arbeit Chef

Ich möchte beichten, dass ich der Frau meines Chefs gegenüber starke negative Gefühle hege. Mit anderen Worten ich möchte gerne ihren Kopf nehmen und kräftig auf die Tischplatte knallen, damit sie nicht mehr lautstark ihre Möhren fressen kann. Man glaubt gar nicht, wie laut Menschen essen können. Ich persönlich denke, dass sie alles aus Berechnung macht, weil sie eine psychisch gestörte, falsch medikamentierte, frustrierte Kuh ist. Neudeutsch auch Attention Whore, die alles und jeden schlecht redet – sogar ihren eigenen Mann. Vielleicht sollte ich Mitleid haben, aber das habe ich nicht. Ich habe mir vor Jahren geschworen, aus meinem Herzen keine Mördergrube mehr zu machen, aber diese Frau schießt den Vogel ab. Ich bete zu Gott, dass ich bald einen neuen Job finde. Ohne gestörte Deppen. Aber die gibt es wohl überall.

Beichthaus.com Beichte #00040876 vom 12.01.2018 um 12:05:52 Uhr (14 Kommentare).

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Anzeige wegen illegaler Pornos

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Dummheit Schamlosigkeit Peinlichkeit Arbeit Frankfurt am Main

Ich (m/40) bin Anwalt und Mitinhaber einer renommierten Kanzlei. Ich bin stets loyal, nehme meine Arbeit sehr ernst und mache für meine Klienten oft mehr als es der Großteil meiner Kollegen machen würde. Ich behalte stets die Kontenance, urteile nicht über meine Klienten und versuche die bestmögliche Arbeit abzuliefern. Ich habe mich und mein Leben immer unter Kontrolle, gebe mir in keiner Lebenslage die Blöße. Bis zu diesem Tag...

Eine sehr gut situierte Familie, die mir bis dato allerdings nicht bekannt war, rief mich eines Tages an und teile mir mit, dass sie Rechtsberatung brauchen und dies mit äußerster Seriosität behandelt werden muss, da dies keines Falles an die Öffentlichkeit kommen oder die Wände der Kanzlei verlassen darf. Sie schilderten mir den Fall in Kurzform: Ihr 16-jähriger Sohn hat Illegal Pornos aus dem Internet geladen, diese wieder hochgeladen und ist daraufhin von dem Anwalt der Urheberin abgemahnt worden - mit der Aufforderung eine Entschädigung zu zahlen, oder es kommt zu einer Anzeige.

So weit, so gut. Peinlich für den Sohn, schlecht für die Familie, aber mit 16 Jahren Pornos zu schauen ist auch kein Kapitalverbrechen. Ich bat die Eheleute zusammen mit ihrem Sohn am nächsten Tag zu mir in die Kanzlei. Ich machte mir aber keine weitere Gedanken über den Fall. Abmahnungen wegen ein paar Pornos, zwar zu Recht, er ist 16, pubertierend, und hat eine Dummheit gemacht, wenn auch keine über die nicht geredet werden muss. Am nächsten Tag dann der Termin. Die Klienten werden von meiner Sekretären zu mir geführt.

Vater und Mutter betreten den Raum, stellen sich vor, und geben mir die Hand. Dann kommt ihr Sohn durch die Tür, ihm möchte ich natürlich auch die Hand geben, und halte ihm diese hin. Und da fiel plötzlich all meine Professionalität, Gelassenheit und Unvoreingenommenheit von mir ab. Der Sohn gab mir die linke Hand, da er an seiner rechten Hand einen dicken Verband trug. Mir kam sofort der Grund des Besuchs in den Kopf und jetzt steht der Sohn mit einem Verband an dem rechten Arm vor mir. Ich konnte mich noch umdrehen um so tun, als würde ich nach Unterlagen schauen, musste mich aber dermaßen zusammenreißen, dass ich nicht loslache, dass es schon wehtat. Ich war völlig aus der Reserve gelockt und so überrascht, dass ich schon fast noch Böses hätte ahnen mussten. Das war es aber noch nicht. Es wurde aber noch viel schlimmer.

Als ich mich halbwegs wieder gefasst hatte, sagte die Mutter des Sohns meinen Untergang. Sie sagte: "Entschuldigen Sie bitte, mein Sohn hat einen Tennisarm vom Sport." Da brachen alle Dämme, ich musste dermaßen loslachen, dass ich all meine guten und professionellen Eigenschaften und Prinzipien vergessen habe und ich habe mich absolut nicht mehr einbekommen. Ich dachte nur noch, klar Tennisarm vom Sport? Kampfrubbeln oder Sportonanieren vielleicht! Ich war nicht mehr ich und hatte mich ab dem Satz nicht mehr unter Kontrolle. Ich habe Tränen lachen müssen, ohne Rücksicht auf die doch hilfesuchende Familie.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Familie ist völlig entrüstet aufgestanden und ist sofort gegangen, trotz mehrfacher Entschuldigungen meinerseits - es war natürlich nicht mehr zu retten.

Beichthaus.com Beichte #00040873 vom 11.01.2018 um 21:55:55 Uhr in Frankfurt am Main (28 Kommentare).

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Los, werd richtig fett!

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Völlerei Falschheit Ernährung Salzburg

Ich (m/33) war in meiner Kindheit sehr fettleibig. Zur schlimmsten Zeit in der Hauptschule konnte ich kaum am Sportunterricht teilnehmen. Die Schuhe zuzubinden war schon anstrengend. Die ganze Klasse mobbte mich, sogar die Mädchen und die Lehrkräfte machten sich über mich lustig. Eines Tages, nachdem ich nach der Schule von meinen Klassenkollegen verprügelt und getreten worden war, wollte ich mir etwas antun. Ich tat es nicht, stattdessen bestellte ich mir ein Fitnessgerät. Ich stehe jetzt mitten im Leben, bin sportlich und gesellschaftlich geachtet.

Ich sehe jetzt aber mit Begeisterung, wenn jemand aus meinem Bekanntenkreis stetig zunimmt und ermutige die Person noch. "Das kriegst du schon wieder runter, ist nicht schlimm, du siehst toll aus..." Dabei denke ich mir: Nimm doch noch zu, bis du richtig fett wirst! Ich schäme mich sehr dafür, weil ich weiß dass Übergewicht kein Spaß ist..

Beichthaus.com Beichte #00040871 vom 11.01.2018 um 12:53:28 Uhr in Salzburg (11 Kommentare).

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Ich habe meinen Mobber verprügelt!

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Gewalt Hass Schule Rache

Damals war ich (m/22) fünfzehn Jahre alt und nicht sehr beliebt in meiner Klasse, ich war schüchtern und kam nicht wirklich mit meinen Mitschülern klar. Ab einem gewissen Zeitpunkt fing ein Junge an, mich regelmäßig zu mobben, er machte sich über meine asiatische Herkunft lustig, über falsche Antworten im Unterricht, über die Tatsache, dass ich kaum Freunde hatte. Ich versuchte, ihn zu ignorieren, auch als er handgreiflich wurde. Ich wehrte mich nicht, da er größer und stärker war. Er demütigte mich bei jeder sich bietenden Gelegenheit, mehrmals rief er, ich solle mich vor einen Bus werfen und einmal bewarf er mich mit Steinen und seinem Essen, während seine Freunde mich festhielten. Als ich einem Lehrer davon erzählte, forderte er den Jungen auf, sich halbherzig zu entschuldigen. Ich war entsetzt und der Lehrer sagte nur: "Was denn? Soll er noch vor dir niederknien?" Durch diesen Vorfall vertraute ich den Lehrkräften nicht mehr und auch meinen Eltern wollte ich nichts von der Situation erzählen, ich schämte mich dafür, gemobbt zu werden und mich nicht wehren zu können.

Als ich eines Morgens ins Klassenzimmer kam, war ich schlecht gelaunt und wollte meine Ruhe haben. Kaum saß ich an meinem Platz, kam mein Mitschüler zu mir und grinste mir boshaft ins Gesicht. Plötzlich platzte mir der Kragen, ich sprang auf und bevor er reagieren konnte, hatte ich meine Hände um seinen Hals gelegt, in meiner Wut drückte ich immer fester zu. Er ohrfeigte mich und ich ließ von ihm ab, noch wütender. Er wollte es sich natürlich nicht gefallen lassen und ging auf mich los, dabei stolperte er jedoch und fiel auf den Boden. Ich nutze die Gelegenheit und trat ihm ins Gesicht, zwischen die Beine und in den Bauch. Eine Lehrerin kam ins Klassenzimmer und sah, wie ich auf meinen Mitschüler eintrat, der sich vor Schmerzen nicht mehr wehrte. Ich wurde direkt danach von meinen Eltern abgeholt, die völlig geschockt waren. Es folgten unzählige Gespräche mit Lehrern und den Eltern meines Mitschülers, glücklicherweise bekam ich keine Anzeige. Ich bereue, dass ich die Kontrolle verloren habe, ich hätte nie gedacht, dass ich so gewalttätig sein kann. Es tut mir leid, dass ich Gewalt angewendet habe.

Beichthaus.com Beichte #00040856 vom 07.01.2018 um 01:08:57 Uhr (13 Kommentare).

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