Flaschen Straßensperre

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Dummheit Waghalsigkeit Kinder Auto & Co. Polizei Bad Kissingen

Vor etwa 35 Jahren, wir waren circa 14 Jahre alt, begingen zwei Freunde und ich eine Dummheit. Wir waren mit den Fahrrädern auf einer Landstraße unterwegs. Das man in dem Alter immer mal was anstellen will, werden alle wissen. Auf jeden Fall sahen wir eine ganze Menge leere Flaschen am Straßenrand liegen. Kurzum, ohne lange zu zögern, stellten wir die Flaschen mitten auf die Straße. Dann nichts wie ab in den nahe gelegenen Wald, der circa 150 Meter entfernt war. Von dort aus konnten wir dann alles beobachten. Unsere Fahrräder ließen wir direkt am Straßenrand stehen. Warum wir die nicht mitgenommen haben, ist mir heute noch ein Rätsel. Es dauerte ein paar Minuten, bis das erste Auto kam und dieses fuhr dann direkt über die Flaschen. Auf jeden Fall wurde von denen die Polizei verständigt, die dann auch prompt eintraf. Sie hielten sich auch eine gewisse Zeit auf, unsere Fahrräder wurden nicht beachtet, obwohl das ja offensichtlich war, dass die den Tätern gehören müssen. Nach circa einer halben Stunde, verließen Opfer und die Polizei den Tatort. Wie lange wir dann noch im Wald ausgeharrt haben, das weiß ich nicht mehr. Auf jeden Fall hatte ich noch nie so viel Angst wie an diesem Abend. Es tut mir sehr Leid und ich bin sehr froh, dass nicht mehr passiert ist. Mann oh Mann wie wenig Hirn hatten wir damals.

Beichthaus.com Beichte #00028892 vom 02.05.2011 um 22:42:17 Uhr in Bad Kissingen (9 Kommentare).

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Die Rotzlöffel

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Neugier Dummheit Vandalismus Kinder Auto & Co. Chemnitz

Anfang der 90er bin ich mit Serien wie "Knight Rider", "Ein Colt für alle Fälle" oder dem "A-Team" aufgewachsen, ich denke die dürften jedem bekannt sein. Damals haben mich die diversen Actionszenen und Explosionen total begeistert. Jedenfalls war in geringer Entfernung zum Haus meiner Eltern eine Gartenkolonie, mit einem vorgelagerten Parkplatz. Da wir aber an einem Hang wohnten und der Parkplatz ebenfalls auf unsere Höhe lag, ging es zu besagter Kolonie circa einen 45° steilen Abhang hinunter. Es gab auch einen seitlichen, nicht ganz so steilen Weg, aber direkt hinter den parkenden Autos ging es gute 5-6 Meter, direkt Richtung Gartenlauben, steil bergab. Ich und meine Freunde, alles 5-6 jährige Strolche, wollten unbedingt eines der parkenden Autos den Berg runterschieben und sehen, wie es in einer der unten stehenden Hütten explodiert, denn in den Serien fingen die Autos ja auch immer sofort Feuer, sobald sie sich auch nur ansatzweise überschlugen.


Jedenfalls haben wir Knirpse versucht, einen der Wagen rückwärts ins Rollen zu bringen. Aber vergebens, der Halter hatte die Handbremse angezogen, das wussten wir damals natürlich nicht. Das Auto ist also nicht den Berg runter und ist auch nicht explodiert. Völlig frustriert über diesen Misserfolg, haben wir uns mehr oder weniger dazu entschieden, das Auto ersatzweise als Abenteuerspielplatz zu benutzen. Wir sind darauf rumgeklettert, sind die Windschutzscheibe runtergerutscht und ich bin sogar auf einen nahe stehenden Obstbaum geklettert, um aufs Dach zu springen. Doch just in diesem Augenblick, hatte uns der Rentner, dem das Auto wohl gehörte, spitz gekriegt und kam mit einem Affenzahn den Hügel hochgerannt. Das muss man sich mal vorstellen! Wenn ich heute Kinder über mein Auto klettern sehen und erwischen würde, käme ich danach wahrscheinlich auf den heißen Stuhl. Auf jeden Fall sind alle sofort in verschiedenste Himmelsrichtungen gelaufen und der Opa konnte keinen von uns zwischen die Finger kriegen. Mein Glück war allerdings, dass er doch lange genug einem meiner Kumpanen hinterher rannte, so dass ich unbemerkt vom Baum klettern konnte. Ich hatte nämlich bis zu dem Zeitpunkt immer noch in der Krone gehockt und wollte gerade zum Sprung ansetzten. Aber der Opa hatte nicht nach oben geschaut und das hat mir damals meinen kleinen Arsch gerettet. Im Nachhinein ist natürlich doch rausgekommen wer es alles war und ich durfte mir ordentlich was von meinen Eltern anhören. Auf jeden Fall tut es mir um den Rentner und sein Auto Leid und ich bin froh, dass doch nichts schlimmeres passiert ist! Wir waren vielleicht Rotzlöffel, oh Mann!

Beichthaus.com Beichte #00028890 vom 01.05.2011 um 20:21:13 Uhr in 09125 Chemnitz (Eigenhufe) (14 Kommentare).

Gebeichtet von thoker
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Stimmungsmacher aus Eigenproduktion

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Kinder Nordhorn

Es war vor fast 20 Jahren. Heute bin ich (m) 31. Wir waren wie jedes Jahr in den Sommerferien zu dritt im Freibad. Zehner-Karte vom Ferienpass. Unsere Eltern haben uns abwechselnd hingebracht und wieder abgeholt. Drei- bis viermal die Woche. Auf jeden Fall waren wir gerade im großen Wellenbecken und hatten echt Spaß. Wie unpassend dann ein Druck im Darm ist, könnt ihr euch vorstellen. Ich musste mal einen Klumpen Lehm aus dem Rücken drücken, wollte dies aber nicht. Die Toiletten waren am anderen Ende des Geländes. Ich ließ mich also geschickt in eine unauffällige Ecke des Beckens treiben, zog mir meine seepferdchenbestickte Badehose etwas runter und entließ den Köttel ins nasse Freie. Echt total stumpf. Badehose wieder hoch und weiter gings. Das kleine Problem an meiner Fracht war, dass diese an der Oberfläche schwamm. Durch Kindergeschrei und elterliches Gefluche wurde ich über diese Tatsache informiert. Mir hat allerdings keiner die Wurst angehängt, weil es keiner mitbekommen hatte. Wir machten uns dann einen Spaß daraus und haben den kleinen Bekannten quer durchs Becken geschmissen und uns halbtot gelacht. Bis der Bademeister ein Einsehen mit der restlichen Schwimmerschaft hatte und uns kurzerhand des Geländes verwies. Ich habe beim Schreiben ein Lächeln auf den Lippen. Wir haben tatsächlich mit Kacke umher geschmissen. Das tut mir für die anderen Gäste echt Leid. Aber in so einem Becken ist doch Chlor ohne Ende und daher keine Infektionsgefahr, oder? Wo mein kleiner Freund wohl heute steckt?

Beichthaus.com Beichte #00028879 vom 29.04.2011 um 13:40:29 Uhr in 48531 Nordhorn (Wehrmaate) (22 Kommentare).

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Das unlösbare Excel-Problem

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Faulheit Trägheit Lügen Kollegen Arbeit Berlin

Ich (m/23) mache zur Zeit ein Studium, in welchem wir auch immer Praktikumsabschnitte absolvieren müssen. Zur Zeit ist es wieder an der Zeit für einen Solchen. Letzte Woche kam eine Kollegin und fragte, ob ich mich mit Excel auskennen würde, da sie eine Spalte nach dem Betrag sortieren will und das nicht hinbekommt. Ich habe dann zu ihr gemeint, dass ich von Excel gar keine Ahnung habe und mir das echt schrecklich Leid tut, dass ich ihr da nicht helfen kann. In Wirklichkeit hatte ich in meiner schulischen Laufbahn (Mittlerweile 17 Jahre durchgehend) geschätzte 6 Jahre nur das Thema Excel in EDV und kann spielend einfach ganze Datenbanken erstellen und verknüpfen uns solche Spielereien.


Als mich meine Kollegin fragte, schoss mir nur eins durch den Kopf: "Wenn du jetzt nett bist und ihr hilfst, bist du ab sofort der "Excel-Fachmann" und darfst jedem, der nicht weiß, wie er eine Zelle formatiert helfen. Da ich im öffentlichen Dienst tätig bin, würde dieser Fall sehr oft eintreten, da die Mitarbeiter in der Regel total überaltert sind. Ich habe halt einfach keinen Bock hier der Arsch für alle zu sein, nur weil die es alle nicht auf die Reihe bekommen mit einem Programm wie "Excel" klar zu kommen. Sollen die sich doch irgendein bescheuertes Handbuch durchlesen. Ich habe keine Lust mir hier alle zwei Minuten ein bescheuertes Problem anzuhören, welches einfach nur durch die Dummheit der Anwender aufgetreten ist. Die Kollegin sucht nun den dritten Tag nach der Lösung und hat schon sämtliche Kollegen hier im Gang nach Hilfe gefragt. Keiner wusste die Lösung. Also bitte vergebt mir, dass ich aus lauter Faulheit lüge. Irgendwann wird sie es herausfinden.

Beichthaus.com Beichte #00028871 vom 27.04.2011 um 15:59:00 Uhr in Berlin (32 Kommentare).

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Nachbars Fischteich

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Rache Boshaftigkeit Vandalismus Tiere Nachbarn Braunlage

Mein (m) damaliger Weg von Zuhause zur Grundschule betrug rund 400 Meter, ich war in 5 Minuten Zuhause. Als die Schule aus war und ich die letzte Stufe der Treppe hinunterging, hab ich schon bemerkt das ich Druck auf der Blase habe. Aber da mein Schulweg ja eh nicht lange dauert dachte ich es wäre noch möglich Zuhause zu pinkeln, da ich keine Lust hatte zurück zur Schultoilette zu laufen.

Als ich dann endlich Zuhause ankam und meine Blase fast platzte, sah ich an unserer Haustür einen Zettel mit der Aufschrift "Bin schnell einkaufen, Mama". Ich hatte keinen Schlüssel, da ich normal immer geklingelt habe und meine Mutter halt dann aufgemacht hat. Nachdem ich vor Verzweiflung fast zusammengebrochen wäre und der Zweitschlüssel nochmal eine Straße weiter bei der Freundin meiner Mutter lag bin ich ums Haus in unseren Garten gesprungen und habe unseren Kirschbaum bewässert. Ich war im siebten Himmel, was ich nicht bemerkt habe war, dass unsere alte Nachbarin mir dabei knallhart zugeschaut hat und dann das meiner Mutter auch gleich gesteckt hat. Meine Mutter fand das natürlich nicht schlimm, sie musste eher lachen, aber ich war stinkesauer. Zwei oder drei Tage danach gingen meine Eltern einkaufen, ich blieb Zuhause und bin in den Garten unserer Nachbarin gehopst. Dort habe ich dann in ihren kleinen, beschissenen Fischteich reingepinkelt. Natürlich habe ich vorher richtig viel getrunken, um schön lange reinzupullern. Später hatte mein Vater ein Gespräch mit der Nachbarin, ein Fisch und unzählige Molche waren tot im Wasser, sie könne sich nicht erklären warum. Ich weiß bis heute nicht, ob ich wirklich daran schuld bin, zwar war der Teich wirklich klein, aber als Kleinkind soviel reinzustrullern, dass da Tiere sterben, kann ich mir bei Gott immer noch nicht vorstellen.

Beichthaus.com Beichte #00028867 vom 26.04.2011 um 15:17:41 Uhr in Braunlage (12 Kommentare).

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