Kellerolympiade

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Faulheit Schamlosigkeit Arbeit Söllmnitz

Ich (m/26) gehe oftmals während der Arbeitszeit heimlich in die Kellerräume des Büros. Dort überbrücke ich meine Langeweile durch das so genannte "Palettenjumping". Ich denke mir einen Parcours über die unzähligen, mit Heften beladenen Paletten aus. Dabei darf ich weder die Hände benutzen noch den Boden berühren. Nach erfolgreichem "Jumping" reiße ich die Arme hoch und stelle mir Jubelgesänge und ausflippende Sportreporter vor, wie beim Gewinn der Weltmeisterschaft.


Auch hoch im Kurs im Programm der kellerlichen Arbeitsverweigerung ist der "Ameisenrodeo". Mit der "Ameise", einem Palettenheber, versuche ich waghalsige Manöver durch die Kellerräume ohne runter zu fallen. Da das Ganze sehr laut ist, kann ich das allerdings nicht all zu lang machen. Manchmal spiele ich aber auch nur "Palettenschieben". Hier bei versuche ich die Paletten möglichst perfekt und platzsparend neu anzuordnen, wobei hier eine ausgefeilte Strategie zum bestmöglichen Ergebnis führt. Die dritte Disziplin der Kellerolympiade ist der "Kartonweitwurf". Halbvolle Kartons müssen möglichst leise auf die noch vollen Paletten geworfen werden. Treffe ich das von mir vorbereitete Loch, habe ich gewonnen. Oft ist es passiert, dass ich dann jubelnd (flüsternd) mit hoch gerissenen Armen durch den Keller gelaufen bin und mich von den imaginären Zuschauermengen habe feiern lassen. Danach, circa 30 Minuten später, gehe ich wieder hoch als wäre nichts gewesen. Bis mich jemand dabei erwischt - das wird peinlich. Sorry, dass ich meine bezahlte Arbeitszeit mit diesem Unfug verbringe.

Beichthaus.com Beichte #00028901 vom 05.05.2011 um 10:29:57 Uhr in Söllmnitz (27 Kommentare).

Gebeichtet von Oy
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Ein Freund ein guter Freund

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Diebstahl Ungerechtigkeit Rache Mönchengladbach

Ich möchte beichten das ich einen ehemaligen Freund von mir in ziemliche Schwierigkeiten gebracht habe. Das Ganze ist jetzt ungefähr 13 oder 14 Jahre her, wir sind zusammen in eine Schulklasse gegangen und waren die dicksten Kumpels und haben ziemlich viel Blödsinn veranstaltet wie man es in seiner Jugend nun mal tut. Eines Tages waren wir mal wieder unterwegs und wir hatten jeder einen Rucksack dabei, weil wir zum Schwimmbad wollten. Wir kamen an einem großen SB-Warenhaus vorbei und wir gingen kurz rein weil er sich sich was zu trinken zu holen wie er sagte, und während er in den Laden ging war ich am Zeitschriftenregal und blätterte ein wenig rum. Nach ungewöhnlich langer Verweildauer kam er wieder, sagte nur das er doch nichts will und wir gingen raus. Auf dem Parkplatz machte er seinen Rucksack auf und drückte mir plötzlich ein paar PlayStation-Spiele in die Hand mit dem Verweis die schnell einzustecken. Bevor ich überhaupt gecheckt hatte was los war, kamen zwei bullige Typen angerannt und hielten uns fest. Sie wiesen sich als Hausdetektive aus und plötzlich fing mein Kumpel an denen vorzuweinen ich hätte die Spiele eingesteckt und wollte sie ihm geben damit er sie für mich versteckt. Er war wohl sehr überzeugend für die Beiden, sie ließen ihn laufen und nahmen mich mit, riefen die Polizei und die brachten mich nach hause. Alles leugnen und alle Beteuerungen halfen nichts, ich musste Arbeitsstunden ableisten, die Strafprämie zahlen und durfte meine Sommerferien zu hause verbringen.


Danach habe ich nichts mehr gesagt, für mich war er gestorben. Ohne Retourkutsche sollte er mir allerdings nicht davonkommen darum habe ich circa ein halbes Jahr gewartet bis es soweit war. Er hatte von seinen Eltern ein Handy geschenkt bekommen und war stolz wie Oskar auf das Teil. Über ein paar Ecken bin ich dann an seine Nummer gekommen und habe mich sogleich ans Werk gemacht und seine Nummer mit einschlägigen Anzeigen in allen Zeitungen mit sexuellen Kontaktanzeigen (Happy Weekend etc.) veröffentlicht. In einigen als schwuler Jüngling, in anderen als nymphomane Hausfrau, ich hab seine Nummer mit eindeutigem Inhalt an die Wände diverser Toiletten verteilt. Was folgte kann sich jeder vorstellen, Anruf der ekelhaftesten Sorte zu jeder Tages- und Nachtzeit, bis es dann einmal im Unterricht klingelte, der Lehrer ihm das Handy wegnahm und mit seinen Eltern ein Gespräch anberaumte. Was danach genau passiert weiß ich bis heute nicht, aber bis zu seinem nächsten Handy durfte er eine lange Zeit warten, zudem musste er im Familienurlaub anstatt mit auf die Dominikanische Republik auf den Bauernhof seiner Großeltern und ein wenig ackern. Er hatte es verdient, weil er meinen Ruf in den Dreck gezogen und mir unheimliche Probleme bereitet hat. Darum beichte ich rachsüchtig zu sein, aber ich schäme mich keineswegs dafür.

Beichthaus.com Beichte #00028895 vom 03.05.2011 um 11:46:08 Uhr in Mönchengladbach (Hovener Straße) (19 Kommentare).

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“Beichte

Flaschen Straßensperre

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Dummheit Waghalsigkeit Kinder Auto & Co. Polizei Bad Kissingen

Vor etwa 35 Jahren, wir waren circa 14 Jahre alt, begingen zwei Freunde und ich eine Dummheit. Wir waren mit den Fahrrädern auf einer Landstraße unterwegs. Das man in dem Alter immer mal was anstellen will, werden alle wissen. Auf jeden Fall sahen wir eine ganze Menge leere Flaschen am Straßenrand liegen. Kurzum, ohne lange zu zögern, stellten wir die Flaschen mitten auf die Straße. Dann nichts wie ab in den nahe gelegenen Wald, der circa 150 Meter entfernt war. Von dort aus konnten wir dann alles beobachten. Unsere Fahrräder ließen wir direkt am Straßenrand stehen. Warum wir die nicht mitgenommen haben, ist mir heute noch ein Rätsel. Es dauerte ein paar Minuten, bis das erste Auto kam und dieses fuhr dann direkt über die Flaschen. Auf jeden Fall wurde von denen die Polizei verständigt, die dann auch prompt eintraf. Sie hielten sich auch eine gewisse Zeit auf, unsere Fahrräder wurden nicht beachtet, obwohl das ja offensichtlich war, dass die den Tätern gehören müssen. Nach circa einer halben Stunde, verließen Opfer und die Polizei den Tatort. Wie lange wir dann noch im Wald ausgeharrt haben, das weiß ich nicht mehr. Auf jeden Fall hatte ich noch nie so viel Angst wie an diesem Abend. Es tut mir sehr Leid und ich bin sehr froh, dass nicht mehr passiert ist. Mann oh Mann wie wenig Hirn hatten wir damals.

Beichthaus.com Beichte #00028892 vom 02.05.2011 um 22:42:17 Uhr in Bad Kissingen (9 Kommentare).

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Die Rotzlöffel

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Neugier Dummheit Vandalismus Kinder Auto & Co. Chemnitz

Anfang der 90er bin ich mit Serien wie "Knight Rider", "Ein Colt für alle Fälle" oder dem "A-Team" aufgewachsen, ich denke die dürften jedem bekannt sein. Damals haben mich die diversen Actionszenen und Explosionen total begeistert. Jedenfalls war in geringer Entfernung zum Haus meiner Eltern eine Gartenkolonie, mit einem vorgelagerten Parkplatz. Da wir aber an einem Hang wohnten und der Parkplatz ebenfalls auf unsere Höhe lag, ging es zu besagter Kolonie circa einen 45° steilen Abhang hinunter. Es gab auch einen seitlichen, nicht ganz so steilen Weg, aber direkt hinter den parkenden Autos ging es gute 5-6 Meter, direkt Richtung Gartenlauben, steil bergab. Ich und meine Freunde, alles 5-6 jährige Strolche, wollten unbedingt eines der parkenden Autos den Berg runterschieben und sehen, wie es in einer der unten stehenden Hütten explodiert, denn in den Serien fingen die Autos ja auch immer sofort Feuer, sobald sie sich auch nur ansatzweise überschlugen.


Jedenfalls haben wir Knirpse versucht, einen der Wagen rückwärts ins Rollen zu bringen. Aber vergebens, der Halter hatte die Handbremse angezogen, das wussten wir damals natürlich nicht. Das Auto ist also nicht den Berg runter und ist auch nicht explodiert. Völlig frustriert über diesen Misserfolg, haben wir uns mehr oder weniger dazu entschieden, das Auto ersatzweise als Abenteuerspielplatz zu benutzen. Wir sind darauf rumgeklettert, sind die Windschutzscheibe runtergerutscht und ich bin sogar auf einen nahe stehenden Obstbaum geklettert, um aufs Dach zu springen. Doch just in diesem Augenblick, hatte uns der Rentner, dem das Auto wohl gehörte, spitz gekriegt und kam mit einem Affenzahn den Hügel hochgerannt. Das muss man sich mal vorstellen! Wenn ich heute Kinder über mein Auto klettern sehen und erwischen würde, käme ich danach wahrscheinlich auf den heißen Stuhl. Auf jeden Fall sind alle sofort in verschiedenste Himmelsrichtungen gelaufen und der Opa konnte keinen von uns zwischen die Finger kriegen. Mein Glück war allerdings, dass er doch lange genug einem meiner Kumpanen hinterher rannte, so dass ich unbemerkt vom Baum klettern konnte. Ich hatte nämlich bis zu dem Zeitpunkt immer noch in der Krone gehockt und wollte gerade zum Sprung ansetzten. Aber der Opa hatte nicht nach oben geschaut und das hat mir damals meinen kleinen Arsch gerettet. Im Nachhinein ist natürlich doch rausgekommen wer es alles war und ich durfte mir ordentlich was von meinen Eltern anhören. Auf jeden Fall tut es mir um den Rentner und sein Auto Leid und ich bin froh, dass doch nichts schlimmeres passiert ist! Wir waren vielleicht Rotzlöffel, oh Mann!

Beichthaus.com Beichte #00028890 vom 01.05.2011 um 20:21:13 Uhr in 09125 Chemnitz (Eigenhufe) (14 Kommentare).

Gebeichtet von thoker
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Stimmungsmacher aus Eigenproduktion

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Unreinlichkeit Ekel Peinlichkeit Kinder Nordhorn

Es war vor fast 20 Jahren. Heute bin ich (m) 31. Wir waren wie jedes Jahr in den Sommerferien zu dritt im Freibad. Zehner-Karte vom Ferienpass. Unsere Eltern haben uns abwechselnd hingebracht und wieder abgeholt. Drei- bis viermal die Woche. Auf jeden Fall waren wir gerade im großen Wellenbecken und hatten echt Spaß. Wie unpassend dann ein Druck im Darm ist, könnt ihr euch vorstellen. Ich musste mal einen Klumpen Lehm aus dem Rücken drücken, wollte dies aber nicht. Die Toiletten waren am anderen Ende des Geländes. Ich ließ mich also geschickt in eine unauffällige Ecke des Beckens treiben, zog mir meine seepferdchenbestickte Badehose etwas runter und entließ den Köttel ins nasse Freie. Echt total stumpf. Badehose wieder hoch und weiter gings. Das kleine Problem an meiner Fracht war, dass diese an der Oberfläche schwamm. Durch Kindergeschrei und elterliches Gefluche wurde ich über diese Tatsache informiert. Mir hat allerdings keiner die Wurst angehängt, weil es keiner mitbekommen hatte. Wir machten uns dann einen Spaß daraus und haben den kleinen Bekannten quer durchs Becken geschmissen und uns halbtot gelacht. Bis der Bademeister ein Einsehen mit der restlichen Schwimmerschaft hatte und uns kurzerhand des Geländes verwies. Ich habe beim Schreiben ein Lächeln auf den Lippen. Wir haben tatsächlich mit Kacke umher geschmissen. Das tut mir für die anderen Gäste echt Leid. Aber in so einem Becken ist doch Chlor ohne Ende und daher keine Infektionsgefahr, oder? Wo mein kleiner Freund wohl heute steckt?

Beichthaus.com Beichte #00028879 vom 29.04.2011 um 13:40:29 Uhr in 48531 Nordhorn (Wehrmaate) (22 Kommentare).

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