Ich spüre nichts beim Verkehr

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Verzweiflung Sex Intim Heidelberg

Also kommen wir gleich mal zur Sache: Mir macht die Penetration beim Sex absolut keinen Spaß und mir ist es inzwischen scheißegal wie die Frauenwelt drauf reagiert! Seitdem ich auf drei Beinen laufen kann und mir Haare unterhalb der Augenbrauen wachsen, komme ich öfters mal zu dieser angeblich so schönsten Sache der Welt! Diesen Ausspruch kann ich nur bedingt mit der Welt teilen. Seit Tag Eins fühle ich mich beim Bumsen eher wie so eine Art Kanufahrer, der sich einen abrackert, um seine Frau auf die andere Seite zu bringen, oder einen Schaukelstuhl, der vor lauter Anstrengung, durch starkes Wippen die ersten Holzspäne raspeln und kurz vorm Zusammenbruch steht. Ich muss aber anmerken, dass mein Penis (Harry) selten schlappmacht und von Natur aus stramm steht.

Alles schön und gut, nur bringt mir das Ganze nichts. Egal ob mit oder ohne Gummi, einem geschmeidigeren oder sportlicheren Bewegungsablauf, ich spüre keinen Deut von all dem, was andere mir immer zu predigen versuchen. Um zu kommen brauche ich eine halbe Ewigkeit und nach etwa 5 Minuten hämmern und trällern würde ich lieber schneller durch etwas anderes zum besten Moment der Vorstellung kommen. Seit meiner Vorhautbeschneidung in meiner Jugend ist das Ganze nur noch schlimmer geworden. "Hurra, noch weniger Gespür da unten!", dachte ich mir beim ersten Sex nach der OP damals. Langsam verzweifele ich an diesem verflixten Fakt und frage mich, was ich denn noch richtig machen könnte, um das Problem zu lösen.

Die Frauen brauche ich nicht fragen, denen scheint meine Vergnügungsfahrt wahrscheinlich Spaß zu machen. Tja. Wenn das so weiter geht, werde ich auf der Ego-Schiene bleiben und einfach souverän aufhören, sobald ich genug habe. Sex bedeutet ja Gott sei Dank mehr als nur Rein und Raus. Ich hoffe alle weiblichen Bekanntschaften und Bediensteten, die ich aus den tollen Momenten gerissen habe, können mir meinen brutalen Egoismus verzeihen. Es bringt mir nichts, wenn ich mir wie ein gelangweilter Schwarzenegger auf dem Rudergerät vorkomme, während die Partnerin vor Ekstase auf Wolke 7 schwebt.

Beichthaus.com Beichte #00039234 vom 18.01.2017 um 01:28:24 Uhr in Heidelberg (17 Kommentare).

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Fremdgehen ist kein Kavaliersdelikt!

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Fremdgehen Selbstsucht Ex

Vor 13 Jahren habe ich meine damalige Freundin betrogen. Ich habe die Beziehung dann beendet und es ihr auch gesagt. Sie hat sehr darunter gelitten und hat mir ständig Nachrichten geschickt, die ich kaum bis gar nicht beantwortet habe. Je älter ich werde, umso mehr verstehe ich was so ein Betrug eigentlich ausmacht. Es tut mir mehr und mehr leid. Ich habe mit ihr vor einer Weile darüber gesprochen und es geht ihr nun gut. Aber mir tut es mir immer noch leid. Ich weiß nicht, ob ich hiermit die Grenzen dieses Portals überschreite und ob man das noch Beichten nennen kann. Doch ich kann jedem nur raten, stets ehrlich und ehrenhaft zu sein. Man kann es nicht mehr ändern und wird es auch nicht wieder los. Manchmal beneide ich Personen, die nie so etwas wie ein Gewissen aufbauen, aber bei dem was in der Welt passiert, sieht man, dass es alles nur zerstört. Vergebt mir, ich habe gesündigt. Genießt euer Leben auf die richtige Weise!

Beichthaus.com Beichte #00039217 vom 14.01.2017 um 19:17:31 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gelb-Schwarze Ekel-Hände

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Unreinlichkeit Ekel Fetisch Wiesbaden

Ich reinige mir nur selten die Hände. Manchmal finde ich es sogar richtig geil, mit meinen versifften Griffeln, anderen die Hand zu geben. Da ist unter Umständen alles dran - von Rückständen meiner Ausscheidungen bis hin zu eingetrockneter Flatschsahne. Ich mache immer ein Spiel daraus und stelle mir vor, wie mein ganzer Dreck und Gestank in die Welt hinausgetragen wird. Ich denke nämlich, dass viele meinen Fetisch teilen, es aber nicht zugeben wollen. Wenn meine Hände dann richtig gelb und schwarz vor Siff sind, reibe ich mir sie gerne unter die Nase, um die höchste Vergenussferkelung meines Riechorgans zu erfahren. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00039216 vom 14.01.2017 um 17:29:53 Uhr in Wiesbaden (Saarstraße) (12 Kommentare).

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Ich muss für meinen Sohn gesund bleiben!

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Dummheit Feigheit Gesundheit

Ich (m/Mitte 30) habe in den letzten Jahren meine Eltern und meine Geschwister beerdigt. Sie starben an unterschiedlichen Krankheiten, meine Schwester an Alkoholmissbrauch nach dem Tod unserer Eltern. Ich kümmerte mich in dieser Zeit immer um alles, hauptsächlich um den ganzen Kram mit Banken, den Ärzten usw. Das ging mit Anfang 20 los und endete quasi mit dem Tod des letzten Bruders. Ich war der Jüngste, aber irgendwie geistig wohl immer der Reifste von allen. Obwohl meine Eltern ganz normal waren, haben meine Geschwister ihr Leben irgendwie nie selbst auf die Reihe bekommen, was wahrscheinlich auch dazu beigetragen hat, dass unsere Eltern relativ früh verstorben sind.

Seit mein Sohn (2) auf der Welt ist, habe ich bei mir eine Veränderung bemerkt: Ich muss sehr oft weinen. Sei es vor Freude oder wenn ich irgendwas Trauriges z. B. im Fernseher sehe. Beerdigungen und traurige Songs sind besonders schlimm, da läuft es dann ziemlich unkontrolliert. Ich glaube, dass mir die letzten Jahre einfach zu sehr zugesetzt haben, aber ich das natürlich nicht zugeben kann. Ich war immer der Starke, den andere immer bewundert haben, wenn sie meine Lebensgeschichte gehört haben. Ich beichte, dass ich feige bin. Ich sollte wahrscheinlich mal zu einem Psychotherapeuten, aber ich bin dazu noch nicht bereit, obwohl ich weiß, dass es dadurch nicht besser wird. Eigentlich bin ich es meinem Sohn schuldig, dass ich alles für meine Gesundheit tue. Ich liebe ihn so sehr und möchte ihm der beste Vater sein - und lasse es dennoch nicht zu, dass mal jemand mir hilft. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039214 vom 14.01.2017 um 09:13:13 Uhr (12 Kommentare).

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Wie das Luftschloss & der Bad Boy mein Leben zerstörten

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Verzweiflung Dummheit Partnerschaft

Ich (w/23) habe mein Leben kapital gegen die Wand gefahren. Vor sechs Jahren war ich die klassische Mustertochter. In der Schule hatte ich fast ausnahmslos gute bis sehr gute Leistungen. Ich ging regelmäßig zum Violinenunterricht und zum Sport, hatte eine Menge Freunde und war ziemlich hübsch. Meine Figur und mein Gesicht waren auch wirklich nicht von schlechten Eltern und ich bekam eine Menge Komplimente dafür. Leider fühlte ich mich immer ein wenig zu sehr zu den Bad Boys hingezogen. Der Sorte Jungs eben, die egozentrische, chauvinistische, und durchaus auch narzisstische Züge hatten. Mit knappen 17 Jahren verliebte ich mich in einen 30-jährigen Typen der dafür bekannt war dass er mit allerlei Drogen dealte und auch sonstigen kriminellen Aktivitäten nicht abgeneigt schien.

Für ihn war ich wohl nur eine Trophäe und gut für die schnelle Nummer zwischendurch. Ich redete mir jedoch ein, dass er mich wahrhaftig liebte. Selbst als ich ihn das erste Mal mit einer anderen erwischte, suchte ich den Fehler zunächst bei mir. Meine Eltern versuchten mich mit aller Macht von ihm fernzuhalten, aber es gelang ihnen nicht, da ich immer Mittel und Wege fand, ihn trotz der mannigfaltigen Verbote zu treffen. Ich romantisierte mein Verhalten sogar noch, und stellte mir vor ich wäre eine Art moderne Julia und er mein Romeo.

Tatsächlich war er eher mein schlimmster Albtraum. Nachdem wir uns wieder einmal wegen seiner anderen Liebschaften gestritten hatten, mixte er mir K.O.-Tropfen in die Limo und vergewaltigte mich mehrmals. Ich wurde schwanger von ihm, da ich meine Pille wegen einiger Unverträglichkeitserscheinungen hatte absetzen müssen. Kurz danach landete er im Bau, weil er sich zum zweiten Mal mit einer größeren Menge Crystal Meth hatte erwischen lassen. Meine Eltern waren absolut für eine Abtreibung, aber ich wollte das beim besten Willen nicht. Ich stritt mich dann auch in der Schwangerschaft sehr oft mit meinen Eltern, weil ich immer noch dachte, wenn mein Freund aus dem Knast zurückkäme, könnten wir eine richtige Familie sein. Wir warfen uns gegenseitig sehr hässliche Dinge an den Kopf.

Schließlich entzweiten sich meine Eltern und ich unwiderruflich. Ich brach mit 18 die Schule ab, um das Kind aufzuziehen und lebte ab diesem Zeitpunkt mehr oder weniger vom Staat. Mit meinen Eltern hatte ich so gut wie keinen Kontakt mehr. Mein Freund, den ich anschließend im Gefängnis mit unserem Baby besuchte, warf nur einen kurzen Blick auf das Kind und meinte wortwörtlich ich solle mich mit "dem hässlichen Balg verpissen." Er würde auch mit Sicherheit nicht "für diese ekelhafte Made" zahlen. Das war der Zeitpunkt an dem mir langsam dämmerte, dass ich wohl jahrelang in einer Scheinwelt gelebt hatte.

Geschockt wurde mir klar, dass ich meine vielversprechende schulische Laufbahn einer kindischen Fantasie, einem Luftschloss geopfert hatte. Ich besann mich jedoch zunächst und versuchte mich wieder aufzurappeln. Als mein Kind ein Jahr alt war, begann ich mein Abitur fortzusetzen. Mein Kind bekam einen vom Sozialamt geförderten Krippenplatz, der mir das ermöglichte. Ich war jedoch sehr gründlich aus dem Stoff heraus und der durch das Kind entstandene Schlafmangel machte sich stark bemerkbar. Mir war ständig leicht schwindelig, und die ganze Welt kam mir vor wie in Watte gepackt. In den ersten beiden Monaten nahm ich mir aufgrund der Erschöpfung einen Tag im Monat frei, im Dritten zwei, im Vierten jede Woche einen. Im Sechsten ging ich nur noch zwei Tage die Woche überhaupt in die Schule. Nach den Ferien dann gar nicht mehr. Natürlich bestand ich das Abitur nicht.

Tja. Und so fristen mein Kind und ich unser Leben seitdem. Seit vier Jahren sitze ich mehr oder weniger permanent im Wohnzimmer oder in der Küche herum, sehe fern, rauche, und warte darauf dass der Tag endlich vorbeigeht. Meine Highlights sind die Gänge zu irgendwelchen Ämtern, ab und an mal ein unbezahltes Praktikum in irgendeinem Betrieb, und am Wochenende der Spielplatzbesuch mit meinem Kind. Ich bin in höchstem Maße sozial isolierter Abschaum und habe als Mutter komplett versagt. Zu meinem Ex habe ich keinerlei Kontakt mehr, zu meinen Eltern nur noch sehr eingeschränkt. Außer endlosen Vorwürfen und immer denselben Belehrungen habe ich dort auch nichts mehr zu erwarten. Meine ehemals beste Freundin hat sich schon lange von mir abgewandt. Sie bereist jetzt die Welt und ist mit ihrem langjährigen Freund glücklich, über den ich mich zu Schulzeiten gelegentlich mokiert habe, weil er so ein netter Bubi war. Ich schätze das ist dann das berüchtigte Karma.

Beichthaus.com Beichte #00039188 vom 09.01.2017 um 12:48:25 Uhr (38 Kommentare).

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