Trennung wider Willen

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Fremdgehen Zorn Aggression Boshaftigkeit Dortmund

Vor einigen Jahren hatte ich eine Affäre mit einem Mann, der zwar nicht verheiratet, aber dennoch seit vielen Jahren in einer festen Beziehung war. Als es enger zwischen uns wurde, versprach er mir, er würde seine Freundin verlassen und er wollte zu mir ziehen. Ich räumte Schränke aus für seine Sachen und bestellte eine neue Waschmaschine mit mehr Fassungsvolumen. Ich naives Dummchen. Letztlich, man kann es sich denken, verließ er sie nicht. Als sich meine Wut und Enttäuschung gelegt hatte und ich wieder klar denken konnte, druckte ich ein paar der heikelsten Mails aus, die er mir geschrieben hatte, legte die Postkarte hinzu, die er mir im Liebeswahn geschickt hatte und erzählte in Einzelheiten wann wir uns wo getroffen hatten. Das nette Päckchen schickte ich ihr. Wie ich wiederum ein Jahr später heraus fand, gab es wohl einen Riesenzirkus und sie setzte ihn vor die Türe.

Beichthaus.com Beichte #00028770 vom 29.03.2011 um 15:21:04 Uhr in Dortmund (41 Kommentare).

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Mord vor meinem Haus

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Rache Boshaftigkeit Kinder

Mord vor meinem Haus
In unserem kleinen Örtchen wohnen ein paar nervige Kinder, circa 8 bis 9 Jahre alt, die seit mindestens 3 Jahren an jedem 31. Oktober abends verkleidet durch die Straßen laufen, an den Türen der Leute klingeln und "Süßes oder Saures" spielen. Dieses Kopieren von Halloween aus Amerika geht meiner Meinung nach gar nicht und ich (m) schenke dem auch keine besonders große Achtung. Im Jahr 2007 (da waren sie bestimmt höchstens 6 oder 7 Jahre alt) habe ich ihnen widerwillig ein paar Süßigkeiten gegeben, damit ich meine Ruhe hatte. Am 31. Oktober 2008 ist abends niemand zu Hause gewesen, dementsprechend stand unser Haus leer. Als ich nach Hause kam, war vor unserer Haustür ein Schlachtfeld aus Toilettenpapier und unser Briefkasten war mit Edding mit hässlichen Fratzen bemalt worden. Das hat mich tierisch sauer gemacht, weil sich das Geschmiere nicht mehr entfernen ließ und somit ein neuer Briefkasten her musste. Eine gute Bekannte, die etwas weiter unten in unserer Straße wohnt, bestätigte auch, dass diese Kinder ebenfalls bei ihr geklingelt hätten. So beschloss ich, dass ich den Giftzwergen irgendwann einen Denkzettel verpassen werde.

Die Gelegenheit ergab sich dann am 31. Oktober 2009, einem Samstagabend. Ich hatte mir zuvor ein Scream-Kostüm, wie aus dem Film mit schwarzer Robe und Gespenstermaske gekauft. Dazu noch ein unechtes Messer bei dem beim Zustechen die Klinge in den Griff gedrückt wird. Ich habe mir schon denken können, dass die besagten Bälger wieder die Gegend unsicher machen wollen und bat im Vorhinein meine Bekannte aus meiner Straße, mich anzurufen, falls die Rotzlöffel wieder bei ihr klingeln sollten.
An dem Abend war meine Freundin bei mir. Sie wohnt circa 20 Kilometer von mir entfernt, weswegen sie in meiner Gegend auch nicht wirklich bekannt ist. Wir beide wollten ihnen einen Schrecken einjagen indem ich meine Freundin vor deren Augen "ermorde". Dazu hatten wir Kunstblut angefertigt, mit Wasser, Mehl und roter Lebensmittelfarbe und es wie Wasserbomben in geringer Menge in kleine Ballons abgefüllt. Sie hat sich einen alten hellen Pullover mitgebracht, den sie nicht mehr braucht und hat ihn an einigen Stellen eingeschnitten und zerrissen. Schließlich folgte dann tatsächlich der Anruf der Bekannten. Ein breites Grinsen kam in meinem Gesicht, ich zog mir mein Scream-Kostüm an und meine Freundin ihren zerfetzten Pulli, den ich noch ordentlich mit roter Soße beschmiert habe. Sie sah wirklich verdammt gut aus. Also machten wir uns auf und legten uns beide an einer Ecke in der Nähe meines Hauses auf die Lauer.
Es war schon ein düsterer Schauplatz: dunkel, kalt und eine einzelne Straßenlaterne spendete etwas Licht. Irgendwann hörte man schon aus der Ferne das Gequake und Gelächter der kleinen Kinder. Meine Freundin kippte noch etwas von dem Kunstblut in ihren Mund, aber nur so viel, dass sie auch noch sprechen konnte. Als die Kinderstimmen immer näher kamen, ging meine Freundin um die Ecke den Kindern entgegen. Ich konnte sie nicht sehen, nur hören. Hörte von ihr schwer atmend ein wimmerndes "Bitte, helft mir, bitte!". Die Kinder sagten "Au scheiße, ist das echt?". In dem Moment sprang ich in meinem Kostüm aus der Ecke, mit der einen Hand stach ich ihr in den Rücken, mit der anderen Hand klatschte ich ihr eine Wasserbombe mit Kunstblut an den Rücken. Ich denke mal, es ging schnell genug, sodass die drei Kiddies das mit der Wasserbombe nicht gemerkt haben.

Meine Freundin spuckte das Blut aus und schrie mit schmerzverzerrtem Gesicht, während ich sie festhielt und weiter auf sie ein stach. Sofort rannten die Kinder kreischend die Straße runter. Das war ihnen wohl zu viel. Eines der Kinder hat offenbar geheult, zumindest konnte ich in der Ferne noch ein kindliches Weinen hören. Meine Freundin ließ sich auf die Straße fallen. Sie drehten sich beim Rennen noch ein paar Mal um, ich packte derweil meine Freundin an beiden Beinen und zog sie um die Ecke während sie noch einen letzten "Todesschrei" von sich gab. Da bekam ich selbst sogar eine Gänsehaut, sie war große Klasse! Als wir aus ihrem Blickfeld waren, verschwanden wir schnell wieder im Haus und lachten uns einen Ast. Offenbar haben die Bengel es uns wirklich abgekauft, denn meine Freundin hat wirklich großartige Arbeit geleistet.

Ich glaube, dass keiner der Nachbarn das Spektakel mitbekommen hat. Es hat sich zumindest nie jemand beschwert oder sonstige Anzeichen gemacht, die auf diesen Abend hingedeutet haben. Und selbst wenn, ich war ja sowieso maskiert. Am 31. Oktober 2010 blieb sogar wieder unsere Klingel stumm. Für die Kinder tut es mir ein wenig Leid, aber für die Schweinerei im vorigen Jahr, sind wir jetzt quitt.

Beichthaus.com Beichte #00028767 vom 28.03.2011 um 16:01:40 Uhr (34 Kommentare).

Gebeichtet von muetzy
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Zufallsbeichte
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Mein alter Vater

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Hass Engherzigkeit Familie München

Mein Vater war nie ein besonders netter Mensch. Als ich klein war, hat er mich und auch meine Brüder öfters geschlagen. Wir hatten immer Angst vor ihm. Ein richtiger Tyrann: unbeherrscht, cholerisch, autoritär. Jetzt ist er 86 Jahre alt und etwas senil. Meine Mutter ist vor 6 Jahren gestorben. Meine Brüder leben im Ausland und ich bin die Einzige, die sich noch um ihn kümmern kann. Aber ich erfinde alle möglichen Ausreden, um mich nicht mit ihm treffen zu müssen. Ich mag ihn nicht! Ich weiß, dass er einsam ist und sich freuen würde mich und seine Enkel öfters zu sehen, aber ich gehe ihm aus dem Weg, wo ich nur kann.

Beichthaus.com Beichte #00028763 vom 26.03.2011 um 16:18:47 Uhr in München (Auenstraße) (25 Kommentare).

Gebeichtet von kleinKathi
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Unsere Porsche Probefahrt

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Betrug Falschheit Habgier Stolz Auto & Co. Frankfurt

Durch einen Tipp im Internet sind ein Kumpel und ich (beide Mitte Zwanzig und Studenten sinnloser Studiengänge) auf eine geniale Idee gekommen. Wir haben uns beide jeweils unsere schicksten Anzüge angezogen und haben uns bei einem Lokalen Mietwagen-Händler eine Mercedes E-Klasse gemietet. Somit haben wir temporär unseren Status um einiges gehoben. Mit einem gehörigen Stock im Arsch sind wir zum Porsche Händler gefahren. Dort haben wir uns für junge Unternehmer ausgegeben die ein "repräsentatives" Auto haben wollten. Der Händler hat uns entweder den ganzen Schwindel voll abgekauft oder aber er hat einfach mit gespielt, jedenfalls fand ich uns gut. Ich wollte anfangs den Porsche nur einige Stunden Probefahren, mein Kumpel jedoch (Dreistigkeit in Person) hat ein ganzes Wochenende rausgeschlagen. So hatten wir das ganze Wochenende einen Porsche Carrera 911. Wir haben uns daraufhin wie die letzten Penner angezogen und haben das ganze Wochenende nur diesen Porsche gefahren und man glaubt gar nicht wie leicht Mädels auf sowas reinfallen, hielt das immer für einen Mythos, aber Erfolge waren sehr schnell zu verzeichnen. Das Lustigste war als wir den Porsche dem Händler zurückgebracht haben, ist mein Kumpel noch mit seinem schäbigen B-Corsa hinterher gefahren und haben dem Typen erzählt, das Auto wäre uns zu langsam.

Beichthaus.com Beichte #00028761 vom 25.03.2011 um 23:08:32 Uhr in Frankfurt (17 Kommentare).

Gebeichtet von Bonestorm
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Die Sumoringerin

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Wollust Feigheit Engherzigkeit Dating Berlin

Ich war früher recht rundlich und kam, dementsprechend, bei der Damenwelt nicht so gut an. So ergab es sich, dass ich den Kontakt zu den Damen eher in sozialen Netzwerken suchte, als in der richtigen Welt. Eines Tages hatte ich eine Nachricht von einer erhalten, in der stand, dass sie mich unglaublich heiß fände und mich gerne näher kennenlernen würde. Ich checkte Ihr Profil und stimmte, von den Fotos begeistert, zu. Zunächst telefonierten wir allabendlich circa 1,5 Stunden. Doch irgendwann reichte das nicht mehr, also arrangierten wir ein Treffen. Da wir uns noch nie real gesehen hatten, wurde kurzerhand ein Basecap als Erkennungszeichen vereinbart. Aufgeregt und voller Erwartungen wartete ich am Treffpunkt auf meine Angebetete. Das Basecap kam schließlich um die Ecke. Darunter bewegte sich etwas, dass mich vom Körperbau her eher an einen Sumo ringer erinnerte. Obwohl selbst nicht in Topform, war mir das zu viel und ich überlegte mir verschiedene Fluchtmöglichkeiten. Doch ich war zu langsam und sie stand schon bei mir. Sie war begeistert und stand wohl irgendwie auf mich. Kurzerhand schleppte sie mich zu sich nach hause. Wir lagen auf dem Bett und guckten eine DVD. Sie machte mich die ganze Zeit an, und da ich noch recht unerfahren war, genoss ich das doch sehr. Schließlich begann sie damit mich mit der Hand zu befriedigen. Nachdem ich eine Sauerei auf ihrer Matratze hinterlassen hatte, packte mich der Fluchtinstinkt erneut. Unter einem Vorwand, verabschiedete ich mich, und verließ das Haus. Mit einer SMS in der ich andeutete, es hätte einfach nicht gefunkt und wir sollten Freunde bleiben, beendete ich die Sache.

Beichthaus.com Beichte #00028760 vom 25.03.2011 um 17:46:34 Uhr in Berlin (Lehniner Platz) (19 Kommentare).

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