Mein Nachbar im ersten Stock

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Zwietracht Hass Boshaftigkeit Rache Nachbarn Scheeßel

Ich wohne in einem Haus mit vier Parteien. Ich rauche und gehe zum Rauchen vor die Tür. Mein Nachbar, circa 45 Jahre alt wohnt im 1. Stock. Er behauptet, dass der Qualm stets zu ihm in die Wohnung ziehen würde und hat sich deshalb sogar schon bei meinem Vermieter beschwert. Doch damit nicht genug, an meinem 22. Geburtstag hat er um 22.20 Uhr die Polizei gerufen, wir (6 Personen) waren ihm zu laut. Ich hätte es ihm ja auch vorher mitgeteilt, wie allen anderen im Haus, die damit kein Problem hatten, nur war er ja nicht da. Es musste was geschehen, das war zuviel! Seitdem lasse ich keine Möglichkeit aus, ihn zu piesacken. Ich bestelle bei allen möglichen Firmen und Kaufhäusern Prospekte und Kataloge auf seinen Namen und er bekommt soviel davon. Seine Wäsche trocknet er im Keller. Sein Pech, dass ich ab und zu gegen die Wäsche auf dem Wäscheständer pisse. Es kam auch schonmal vor, dass ich vom Rastplatz (beruflicher Vielfahrer) eine alte Klobürste mitgebracht habe und ihm die in den Briefkasten gesteckt habe. Seine Klingel geht auch nicht mehr, weil ich da den Druckknopf immer mit einem Schlitzschraubendreher raus hebele.

Beichthaus.com Beichte #00028786 vom 01.04.2011 um 11:28:25 Uhr in 27383 Scheeßel (Danziger Straße) (33 Kommentare).

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Meine kapitalistische Freundin

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Habgier Neid Fremdgehen Partnerschaft Frankfurt

Ich (m/26) bin seit mehr oder weniger 7 Jahren mit meiner Freundin (25) zusammen. Ich bin ein eher bodenständiger Typ, mit dem Verdienst eines normalen Büroarbeitenden, sie verdient etwas mehr als ich. Wir hatten Höhen und Tiefen in unserer Beziehung, haben aber dennoch immer wieder zueinander gefunden. Ich gebe für meine Verhältnisse relativ viel Geld für sie aus, bezahle immer alles wenn wir zusammen ausgehen. In letzter Zeit begann sie wieder vermehrt mit "ihren Freundinnen" auf Partys zu gehen und exzessiver zu trinken gepaart mit Joints. In Gesprächen gibt sie mir immer zu verstehen, das sie einen reichen Mann will, der teure Geschenke macht, und verweist dann immer auf ihre reichlich beschenkten Freundinnen. Sie gibt mir somit das Gefühl das ich nicht gut genug für sie wäre und das unsere Beziehung keine Zukunft hat - das sagt sie auch. Da ich ein relativ gut aussehender und durchtrainierter Mann bin, der mehr Zeit im Fitnessstudio als in Bars und Diskotheken verbringt, habe ich keinerlei Probleme andere Frauen kennenzulernen, was ich aber immer vermieden habe, da ich meiner Freundin stets treu bin. Doch in letzter Zeit fühle ich mich dazu bereit, denn ich brauche keine Frau an meiner Seite, der Kapitalismus wichtiger ist als eine liebevolle Beziehung. Ich werde von nun an meine Augen offen halten, in der Hoffnung eine Frau zu finden, die so denkt wie ich. Ich denke das macht sie auch, sonst würde sie nicht sagen das es keine Zukunft hat. Dennoch liebe ich sie!

Beichthaus.com Beichte #00028785 vom 01.04.2011 um 11:09:29 Uhr in 60488 Frankfurt (43 Kommentare).

Gebeichtet von JujU_goes_High
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Zufallsbeichte
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Frischer Saft

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Boshaftigkeit Ekel Rache Kinder Winterthur

Als ich noch ein kleiner Junge war hatten wir in unserem Dorf einen Typen, der alle genervt hat mit seiner Arroganz.
Er hat wie ein Hund an jeden Baum gemacht und wahllos Fäuste verteilt. Habe dann mal in eine Flasche, in der davor ein Softgetränk drin war, gepullert und ihm als Originalgetränk verkauft. Nach drei Schlücken war er dann erneut hinter mir her.

Beichthaus.com Beichte #00028781 vom 31.03.2011 um 11:06:23 Uhr in 8400 Winterthur (Museumsstrasse) (14 Kommentare).

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Meine Beziehung mit einer Prostituierten

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Prostitution Wollust Lügen Feigheit

Ich (m/21/Student) beichte, dass ich mit einer 31-jährigen Ex-Prostituierten zusammen bin und mein ganzes Umfeld darüber belüge. Als ich 18 war, besuchte ich im Rausch des Alkohols während einer Studienfahrt nach Prag, zum ersten mal ein Bordell. Waren damals alle ziemlich angeheitert und dachten wir müssten das mal machen. Ich hatte durchaus keine Probleme auch so Mädels kennen zu lernen, aber es war ein gewisser Reiz da und so verbrachten wir also zwei Stunden in einem Bordell und waren dann alle 150 Euro ärmer.
Wieder Zuhause überkam mich dann die Lust, so etwas nochmal zutun. Aber ich wollte nicht in ein Bordell oder sonstwohin, wo man mich hätte sehen können. Also besuchte ich eine Privatwohnung, in der alle 2 Wochen eine andere Frau anzutreffen war, vornehmlich aus Osteuropa. Mir gab das einfach einen Wahnsinnskick und so wiederholte ich das Ganze etwa einmal im Monat. Der Sex war nicht immer gut, aber es war der Kick den ich brauchte, es war wie eine Sucht.


Dies ging etwa 1 Jahr so weiter, bis ich Anina in einer der Wohnungen kennenlernte. Mit ihr war es anders, ich fand direkt einen Draht zu ihr, sie sprach perfektes Deutsch und sah auch noch umwerfend aus, eine Mischung die im ganzen Jahr davor nicht vorkam. Man konnte sich auch Prima mit ihr unterhalten, weshalb ich eigentlich nicht dort war, aber es war toll. Mehr als der selbstverständliche Sex und ein sehr nettes Gespräch war es erstmal nicht. Ein weiteres Jahr sollte verstreichen, bis ich sie wiedersehe.
Ich hatte sie schon fast vergessen, als ich also etwa ein Jahr später wieder mal im Internet nach den aktuellen Anzeigen schaute. Auf einem Bild meinte ich sie wiederzuerkennen und machte gleich einen Termin bei ihr aus. Und ich konnte es kaum glauben, sie erinnerte sich an mich und sogar an die Themen über die wir sprachen. Das hat mich echt gewundert nach einem Jahr. Ich spürte das wir uns langsam näher kamen, wir waren irgendwie genau auf einer Wellenlänge. Ich folgte ihr jetzt auch in Nachbarstädte, wo sie auch immer mal Wohnungen belegte und es blieb nicht mehr bei meinen Besuchen alle 4 Wochen, sondern ich war fast jede Woche bei ihr. Ich bezahlte für 20 Minuten, aber blieb teilweise bis zu 2 Stunden, weil wir uns noch ewig über Filme und weiteres unterhielten. Wir fingen dann auch an gemeinsam Filme zu schauen, das war irgendwie eine große Gemeinsamheit, wir waren beide Filmbegeistert.


Es kam dann nach einigen Wochen auch zum ersten mal, dass wir Sex hatten ohne das ich dafür bezahlte. Sie meinte schon das wäre ok. Bis hierhin dachte ich, sie würde vielleicht nur gut schauspielern, um mich als Stammkunden zu halten. Wir gingen dann öfters zusammen ins Kino, etwas trinken oder einfach nur feiern. Wir sahen uns fast jeden Tag und ich wunderte mich schon, ob sie denn nicht arbeiten müsste. Sie meinte aber, dass sie viel lieber mit mir etwas unternimmt, anstatt zu arbeiten und das sie das eh nicht mehr lange weiter machen wird, sie hätte sich in den letzten 5 Jahren schon soviel Geld zusammengespart, dass sie ausgesorgt hätte. Inzwischen hat sie komplett aufgehört mit ihrer Tätigkeit und wir sind quasi zusammen. Allerdings wissen weder meine Eltern, noch meine Freunde darüber Bescheid. Ich weiß einfach nicht, wie ich ihnen beibringen soll, dass ich mit einer 10 Jahre älteren ehemaligen Prostituierten zusammen bin und sie liebe. Sie gehört im übrigen nicht zu den schäbigen Straßennutten, sondern gehört der gehobenen Klasse an. Der Altersunterschied spielt bei uns überhaupt keine Rolle und keiner würde sie auch nur einen Tag älter als 27 einschätzen, von ihrer ganzen Art wirkt sie einfach erfrischend jugendlich, aber trotzdem wird es schwer zu erklären sein. Ich fürchte den Tag, an dem ich nicht mehr darum herum kommen werde.

Beichthaus.com Beichte #00028773 vom 29.03.2011 um 23:33:25 Uhr (43 Kommentare).

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“Beichte

Ritzender Trauerkloß

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Selbstverletzung Verzweiflung Zorn Gewalt

Das Nachfolgende handelt von mir (m) und meinem ehemals besten Freund und ist, zumindest der Hauptteil, gestern erst passiert. Angefangen hat die ganze Scheiße als damals beide Elternteile besagten Freundes vor einem Jahr bei einem Unfall starben. Für ihn selbst brach eine Welt zusammen und auch für mich, die ich sie bereits mein Leben lang kannte, und auch andere Personen, war das alles andere als einfach. Er selbst hatte damals schon Selbstmordgedanken, von denen wir ihn zum Glück abbringen konnten. Kurze Zeit darauf verließ ihn sogar seine damalige Freundin mit der Begründung, sie wolle einen Kerl, keinen Trauerkloß. Das brach ihm denn beinahe ganz das Genick. (btw: um diese haben wir (ein paar Kumpels und ich) uns bereits gekümmert. Ich will nur soviel sagen: eine Menge Alk, eine Digicam und Facebook werden dieser Schlampe ihre spätere Jobsuche wohl ein wenig erschweren. Aber das ist eine andere Geschichte.
Denn kurze Zeit später passierte es: Er fing mit diesem Scheiß an, der sich Ritzen nennt. Als ich zum ersten mal die Wunden an seinem Arm sah, war ich erstmal fassungslos und wir haben drüber geredet. Er erklärte mir seinen Standpunkt, der immer aufs selbe hinaus lief. "Er brauche dies, um sich lebendig zu fühlen". Unser gesamter Freundeskreis hat bereits versucht ihn daraus zu holen, angefangen mit der guten alten russischen Methode die laut gröhlend in der Ausnüchterungszelle endete, bis hin zu mehreren (wirklich vielen) klärenden Gesprächen. Nichts von all dem half. Mit der Zeit wendeten sich viele von ihm ab, da er wirklich beinahe unerträglich wurde. Und es soll keiner denken wir hätten ihn hängen lassen, er wollte einfach keine Hilfe. Rückblickend hätten wir ihn gleich in professionelle Hände geben sollen aber hey, wir sind nun mal jung. Und hinterher ist man immer schlauer. Auf jeden Fall hatte er am Ende nur noch mich als Freund und auch mir, ging er ehrlich gesagt gehörig auf den Sack. Und denn gestern passierte es. Ich war bei ihm und was finde ich da? eine nicht eben geringe Menge des bekannten weißen Pülverchens. In dem Moment bin ich ehrlich gesagt ziemlich ausgerastet. Ich hab ihn angeschrien, geschüttelt und sogar mit der Polizei gedroht, nichts half. Er meinte nur wieder, er brauche dies um sich lebendig zu fühlen. Irgendwann wurde ich denn ganz ruhig, hab ihn angesehen und gesagt: "du brauchst also Schmerz um dich lebendig zu fühlen? Denn nimm dies als letztes Geschenk von deinem ehemals besten Freund". Bevor er überhaupt verarbeitet hatte, was ich da sagte, hatte ich schon ausgeholt und ihm volle Kante durchs Gesicht gebügelt. Ich glaub ich hab noch niemals einen derart perfekten WTF-Blick gesehen. Wär die gesamte Thematik nicht so ernst, und hätte er da nicht mit immer dicker werdender, blutender Nase gesessen, hätte ich in dem Moment wirklich lachen können, aber dazu war mir nun wirklich nicht zumute. Ich bin denn ohne noch ein Wort zu sagen nach draußen und nach Hause gegangen (natürlich nachdem ich unten den Krankenwagen angerufen hatte). Vielleicht werde ich ihn heute Abend auch noch besuchen gehen. Naja die Zeit wird zeigen ob die Aktion von mir richtig war. Zumindest sein Blick war in dem Moment auf dem Boden so ernst und klar, wie seit einem Jahr nicht mehr. Das gibt mir Hoffnung. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00028771 vom 29.03.2011 um 18:55:38 Uhr (27 Kommentare).

Gebeichtet von bloXize
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