Der Vater fehlt

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Verzweiflung Drogen Familie Gesellschaft

Ich (m/16) muss beichten, dass ich zur Zeit mein Leben nicht auf die Reihe bekomme und jeden Tag zusehen muss, wie es immer weiter bergab geht. Alles fing vor drei Monaten an, als mein Vater, mit dem ich wohl das beste Verhältnis hatte, das man sich vorstellen kann, plötzlich an einem Herzinfarkt starb. Seit diesem Tag war ich nur an circa 20 von 100 Schultagen anwesend, vernachlässige meine Freundin und Freunde und sage so gut wie alle Termine grundlos ab, da ich einfach keine Lust mehr habe irgendwas zu unternehmen. Stattdessen sitze ich lieber zu Hause und rauche zwei bis drei Joints in der Woche. Ich traue mich aber auch nicht, mit Freunden oder meiner Mutter, mit der ich alleine im Haus wohne, darüber zu reden, da ich denke, mir kann sowieso keiner helfen. Ich weiß echt nicht, wie das alles weitergehen soll.

Beichthaus.com Beichte #00030855 vom 06.03.2013 um 02:41:55 Uhr (25 Kommentare).

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Hackfleisch und untreue Männer

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Fremdgehen Rache Eifersucht Ernährung Ekel Partnerschaft Flensburg

Hackfleisch und untreue Männer
Es gibt zwei Dinge, die ich über alles hasse: Hackfleisch und untreue Männer. Als eben so einer hat sich mein jetziger Freund herausgestellt. Ich hatte dank meiner weiblichen Intuition in letzter Zeit das Gefühl, dass er mir etwas verheimlicht, vielleicht sogar eine Andere hat. Ich weiß, es ist wirklich nicht in Ordnung, aber ich ging meinem Verdacht nach, indem ich sein Handy durchsuchte, und stellte fest, dass dieser wirklich begründet war.

Ich las Nachrichten von ihm und einer Frau, genauer gesagt ist sie eigentlich eine der schlimmsten Schlampen, die ich kenne. Sie hatte sich bereits auf Partys sehr aufdringlich und übertrieben an verschiedene Männer und meinen Freund rangemacht, sogar nackt vor ihm ausgezogen und ihm eindeutige Angebote unterbreitet. Der Nachrichtenverlauf zwischen ihr und meinem Freund zog mir dann den Boden unter den Füßen weg. Da wurde sich über mich lustig gemacht, über mich gelästert, geflirtet und sich eingeschleimt, dass mir echt übel wurde. Ich fand heraus, dass die beiden sich mindestens einmal in der Woche heimlich trafen. Ob sie auch Sex hatten, konnte ich leider nicht feststellen. Jedenfalls sprach ich meinen Freund auf die Sache an und er weinte sogar wegen meines schlimmen Verdachts, beteuerte aber seine Treue und dass zwischen den beiden nur eine Freundschaft sei.
Natürlich glaubte ich ihm das kein Stück. Auch seine Kumpels sagten mir, dass er auf die Schlampe steht und da durchaus etwas laufen könnte. Genau das denke ich auch. Wenn nicht schon etwas lief, dann ist es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis es passiert. Im Freundeskreis wird auch schon spekuliert und ich stehe natürlich als die dumme, naive Freundin da, die sich betrügen lässt. Das lasse ich mir nicht gefallen. Ich warte nur auf den Beweis, dass mein Freund mich betrügt, um dann zurück zu schlagen. Die Wartezeit habe ich mir mit einem kleinen Spaß versüßt: Wenn die beiden sich treffen, kocht mein Freund jedes Mal ein Gericht mit Hackfleisch für die Schlampe. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie das nur essen, um mich zu verspotten, weil ich Hack verabscheue.
Für heute Abend hatten die beiden sich wieder mal verabredet. Das Hackfleisch, das mein Freund sogar schon im voraus zubereitet hatte, stand heute früh in einem Topf auf seinem Herd. Während er im Bad seine Morgentoilette verrichtete, konnte ich einfach nicht widerstehen und habe das Gericht ein bisschen verfeinert. Ein paar extra Zutaten, wie meine langen Haare, Speichel, abgeschnittene Fußnägel und Schamhaare von mir, haben das romantische Dinner bestimmt bereichert. Ich hoffe, es hat geschmeckt! Ich weiß, dass diese Aktion kindisch und eklig war, aber sie half mir ein wenig mit meiner Wut und der Ungewissheit, über die Treue meines Freundes, fertig zu werden. Ich bitte daher um Verständnis für meine Rachsucht.

Beichthaus.com Beichte #00030849 vom 04.03.2013 um 23:04:30 Uhr in Flensburg (47 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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SM Sekretärin

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Verzweiflung Sex Fetisch Arbeit

SM Sekretärin
Ich habe mich auf eine Stellenanzeige beworben, da wurde eine Sekretärin gesucht. Beim Vorstellungsgespräch wollte die Frau nur wissen, ob ich die Stelle wirklich brauche. Ich bekam dann eine Probezeit von sechs Wochen. Die Zeit lief auch gut, also ohne dass ich Probleme mit meinen Aufgaben hatte, ich war öfters mit meinem Chef zum Essen, einmal ins Theater, einmal ins Ballett. Die Zusammenarbeit ist gut, und ich habe die Stelle bekommen. Ich wusste, dass er verheiratet ist aber wir waren uns sympathisch und ich konnte mit ihm über alles reden. Irgendwann wurde es dann mehr als reden. Ich gebe offen zu, ganz am Anfang war ich in ihn verliebt und ja, er bezahlte mir bald eine bessere Wohnung und ich habe das alles angenommen. Am Anfang trug ich nur wenn wir ins privat trafen, was er wollte, später hat er das dann auch wenn wir ausgingen bestimmt und ich habe es gemacht. Er kaufte mir dann was er wollte, dass ich tagen soll und alles was er nicht wollte habe ich nach und nach in Second-Hand-Läden gebracht. Ja, ihr werdet sagen, Du hast selber schuld, weil du wusstest, dass das nichts werden kann. Ich hatte mir aber Hoffnung gemacht, weil er ständig sagte, dass das mit seiner Frau zum kotzen ist. Um ihn mehr an mich binden zu wollen habe ich alles gemacht was er wollte. Konkret wollte er dass ich einen Keuschheitsgürtel trage. Das ist nicht schön, beim Pinkeln pisse ich alles voll, aber er wollte es und ich habe nachgegeben. Sex gab es zwischen uns dann immer seltener. Umgekehrt wollte ich mehr, aber statt mit mir zu schlafen hat er mir den Hintern versohlt und angefangen mich zu fingern. All das war einvernehmlich, und auch dass wir beide uns ab und an was ins Näschen gezogen haben. Das war der Stand vor vier Jahren. Letztes Jahr waren wir geschäftlich in Holland und ein anderes Paar kennengelernt, wo die Beziehung genauso abläuft, also wo er das sagen hat und sie SM praktizieren. Wir haben viel getrunken und wir sind zu viert aufs Zimmer gegangen. Er hat die andere Frau gespankt, was ihr gefiel und ich habe mich von ihrem Freund verwöhnen lassen. Er hat nichts gesagt, aber seitdem bin ich für ihn unten durch. Tja, ich habe es mir selbst versaut aber er lässt mich weiter den Keuschheitsgürtel tragen, sonst bin ich die Stelle los. Das ist nicht okay. Sein Arbeitszeugnis wird so schlecht ausfallen, dass mich keiner einstellen wird, hat er selbst gesagt. Jetzt bin ich für immer im Eimer.

Beichthaus.com Beichte #00030848 vom 04.03.2013 um 20:47:37 Uhr (44 Kommentare).

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Die Süßigkeiten im Hort

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Diebstahl Schamlosigkeit Arbeit

Die Süßigkeiten im Hort
Ich (w) bin Erzieherin in einem Hort. In der Küche für die Kinder, in der man auch gemeinsam mit den Kindern kochen kann, lagern viele Süßigkeiten im Schrank - für die Kindergeburtstage. Vor ein paar Wochen hatte ich zwei mal den Spätdienst und war somit zwei Mal die Letzte im Schulhort. Und ich hatte Hunger. Ich muss dazu sagen, einmal war der Spätdienst nicht geplant und mein Essen reichte nicht mehr und beim anderen Mal war mir einfach nach Süßem. Jedenfalls ging ich an den Schrank und nahm mir etwas Süßkram. Seit neuestem liegen die Süßigkeiten im Personalraum, da Kinder verdächtigt wurden, diese gestohlen zu haben. Dies erfuhr ich aber erst auf einer Teambesprechung. Ich beichte hiermit, dass ich die Süßigkeiten genommen hab und es tut mir schrecklich leid. Obwohl immer noch die Kinder verdächtigt werden, seitdem die Sachen nun im Personalraum sind, hat nichts mehr gefehlt.

Beichthaus.com Beichte #00030847 vom 03.03.2013 um 20:03:08 Uhr (7 Kommentare).

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Kein Vertrauen zu meinen Eltern

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Engherzigkeit Habgier Familie Geld

Kein Vertrauen zu meinen Eltern
Meine Eltern lassen sich scheiden. Es war schon seit Jahren unerträglich bei uns Zuhause. Jedes Mal, wenn ich gesehen habe, dass das Auto meines Vaters in der Einfahrt steht und er demzufolge daheim ist, wusste ich bereits, dass das Mittagessen eine Mischung aus Provokationen und Stille sein wird. Ich fand den Auszug meines Vaters, der zwei Monate in Anspruch nahm und währenddessen wir kein Wort wechselten, also nicht überraschend. Dennoch liebte ich meinen Vater. Jetzt jedoch, nach seinem Auszug und weiteren zwei Monaten des Schweigens, rief mein Vater mich an. Ich habe im Rahmen der Scheidung ein Formular unterschrieben, welches meine Mutter dazu berechtigt, die Unterhaltszahlungen meines Vaters an mich zu verwalten. Ich bin volljährig und kurz vor meinem Abitur. Deshalb wollte ich mich auch aus der Schlammschlacht der Scheidung möglichst heraushalten und die Verantwortung abgeben. Mein Vater wollte mir bei unserem ersten Gespräch seit Monaten jedoch einreden, meine Mutter wolle mich über den Tisch ziehen und dass ich ihm doch auch verbunden sei. Ich wusste zu Anfangs nicht, worauf er hinauswollte. Schließlich begann er, mir Angebote zu machen. Ich bräuchte ja, wenn ich studiere, eine Wohnung und er bot mir an, bei ihm zu wohnen. Meine Mutter sei nur auf das Geld aus und wenn ich Geld bräuchte, sollte ich zu ihm kommen.

Ohnehin hätte er meiner Mutter bereits einen größeren Betrag übergeben. Ich stellte meine Mutter zur Rede und sie behauptete, der Geldbetrag sei deutlich kleiner gewesen. Gleichzeitig lässt sie mich völlig im Unklaren. Ich kann meinen eigenen Eltern nicht mehr trauen und habe beschlossen, gleich nach meinem Abitur auszuziehen und mir eine eigene Wohnung zu suchen. Gleichzeitig werde ich versuchen, soviel Geld aus meinen Eltern zu holen, wie ich kann. Ich weiß, das wirkt gierig und egoistisch. Allerdings bin ich der Einzige, dem ich noch vertraue.

Beichthaus.com Beichte #00030844 vom 02.03.2013 um 00:00:14 Uhr (17 Kommentare).

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