Mein Bitcoin Guthaben: 17.000 Bitcoins

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Diebstahl Verzweiflung Arbeit Internet Kastellaun

Mein Bitcoin Guthaben: 17.000 Bitcoins
Ich beichte, dass ich gerade vollkommen überfordert mit einer Situation bin, über die andere sich vermutlich freuen würden. Ich weiß nicht mehr ein oder aus, bzw. was ich jetzt tun soll. Darüber vernachlässige ich seit Tagen so ziemlich alles - allem voran aber meine Familie und meinen Job. Das Ganze kam so: Vor 3 oder 4 Jahren habe ich mal in einem Forum aus Zufall über Bitcoins gelesen. Das ist eine Internet-Währung an der man sich (legal) durch sogenanntes Mining beteiligen kann. Damit die Währung funktioniert wird sozusagen Rechenpower ohne Ende benötigt, für die - wenn man sie selbst bereitstellt - so eine Art Belohnung in eben dieser Währung stattfindet.

Jedenfalls hat mich das damals irgendwie interessiert und ich habe auf mehreren unserer dicksten Server (ich bin IT-Admin in einer größeren Firma und habe mehrere Server-Schränke voll Server zu betreuen) so einen Client installiert, der zeitgesteuert in den Leerlauf-Zeiten (also am Wochenende und nachts) CPU-Leistung bereit stellt, um eben diese Bitcoins zu verdienen. Da damals der Wert einer solchen Coin nur wenige Cent betrug, hab ich das einfach mal laufen lassen um nach ein paar Monaten zu schauen, was daraus geworden ist - und das ganze irgendwie mit der Zeit vergessen.

Vor ein paar Tagen jedoch habe ich eine Mitteilung in der Presse gelesen, dass der Währungskurs von Bitcoins auf einem Allzeit-Hoch liegt und da ist mir das ganze wieder eingefallen. Nachdem ich mich erstmal wieder komplett in das ganze Thema einarbeiten musste (die Dienste auf den Servern waren gut versteckt und natürlich von mir damals umbenannt worden, so dass jemand anders nicht darüber stolpern konnte) und ich auch mein Wallet (das ist quasi das Konto, wo die ganzen Bitcoins hingebucht werden) wiedergefunden habe, ist mir fast das Herz stehen geblieben. Über die Jahre hat sich ein Guthaben von etwas über 17.000 Coins angesammelt, was nach heutigem Wechselkurs ein Vermögen von gut einer Million Euro ist.

Ich wäre buchstäblich beinahe in Ohnmacht gefallen. Das schlimmste an der Sache ist jedoch, dass der Kurs selbst in den letzten Tagen kontinuierlich steigt. Ich habe auch keine Ahnung, wie ich das Geld überhaupt sauber (also versteuert - ohne dass es irgendwelche rechtlichen Probleme gibt) in Euros auf mein richtiges Bank-Konto kriege, noch wie ich das irgendwem verklickern kann, was da los ist. Gleichzeitig habe ich Angst, dass der Kurs morgen wieder komplett abrauscht und die Coins nichts mehr wert sind. Andererseits finde ich es unfassbar erregend, dass es morgen auch noch viel mehr Geld sein könnte. Dazu kommt auch noch der Gedanke, dass das Geld ja eigentlich meinem Arbeitgeber zusteht, weil es auf seinen Rechnern und von seinem Strom erzeugt wurde. Ich kann schlichtweg keinen einzigen klaren Gedanken mehr fassen. Was soll ich nur machen? HILFE!

Beichthaus.com Beichte #00030930 vom 25.03.2013 um 17:57:09 Uhr in Kastellaun (65 Kommentare).

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Kommentare der Beichthaus-Bewohner

ereschkigal

Wie wäre es mit Karten auf des Arbeitgebers Tisch legen und eine Gewinnbeteiligung anstreben? Ansonsten alles löschen und vergessen, denn wenn Du da versuchst, was zu drehen, dann wette ich, daß das auffliegen wird. Ach ja, Absolution ist unnötig, denn bis jetzt wurde niemandem geschadet und wurde niemand bestohlen.

27.03.2013, 09:23 Uhr     melden


ozelot

Meines Wissens gibt es keine Besteuerung auf Bitcoins. wer sollte sie auch erheben, das Internet befindet sich auf keinem definierten Staatsgebiet.
Den Arbeitgeber würde ich außen vorlassen, wenn die Geschichte rauskommt, wird er dich in jedem Fall kündigen (Vertrauensbruch, Missbrauch von Firmeneigentum).
Deine einzige Chance ist, das Zeug unbeobachtet zu transferieren, wo Du ohne die Server deines Arbeitgebers drankommst. Den Dienst vom Server auch wieder entfernen und hoffen, dass es nie hemand rausfindet.

27.03.2013, 09:30 Uhr     melden


29873

Und was bietest du für gute Tipps an? Business ist Business... *grins*

27.03.2013, 09:31 Uhr     melden


BumBum

Ich persönlich würde mir gründlich überlegen, wie ich das meinem Chef erzähle. Das würde ich aber in jedem Fall tun und auch wie ereschkigal auf eine Gewinnbeteiligung hoffen. Das wäre die beste Lösung. Wenn es gut läuft, wirst du sein Liebling. Wenn nicht, könntest du zwar sogar entlassen werden, aber ich als Chef würde niemanden wegen einer Million Euro Gewinn entlassen.

27.03.2013, 09:32 Uhr     melden


KeyserSoeze

Keep calm. Grundsätzlich hast Du nichts schlimmes verbrochen. Nun gilt es die Coins gegen Geld und Güter zu tauschen. Würde das keinem erzählen. Am Ende bekommst nicht einen Krümel Deines Kuchens. Du hast letztendlich niemanden etwas unrechtmäßig weggenommen. Du hast die Chance erkannt und genutzt.

27.03.2013, 09:54 Uhr     melden


pamela23 aus Berlin, Deutschland

Was Dein Arbeitgeber nicht weiß, macht ihn nicht heiß. Lösche die Daten von den Servern und versuche irgendwie die Coins zu echtem Geld zu machen, bevor der Wechselkurs wieder fällt.

27.03.2013, 10:00 Uhr     melden


Sauarus aus Schweiz

Schwierige Situation. Ich würde dem Arbeitgeber nichts sagen, da er wahrscheinlich alles Geld für sich verlangen wird, da dies ihm auch rechtlich zusteht. Andernfalls wird er dich verklagen, könnte zu einem Grundsatzurteil führen, aber wahrscheinlich wird es für dich vor allem teuer.

@ozelot: Es geht ja nicht darum, die Bitcoins zu versteuern, sondern dass das Steueramt natürlich misstrauisch wird, wenn da plötzlich über eine Million Euro ohne Grund auf dem Konto liegt. Wenn du es dem Steueramt nicht angibst ist das natürlich Steuerhinterziehung.

27.03.2013, 10:07 Uhr     melden


Alhazred

Komm bloß nicht auf die Idee zu beichten. Das sind so die Gelegenheiten, die sich nur einmal im Leben bieten. Wenn dein Chef es bis jetzt nicht bemerkt hat, wird er es vermutlich auch später nicht, wenn du dich nicht dumm anstellst.

27.03.2013, 10:15 Uhr     melden


Elmi

@ozelot: was für ein Bullshit! Natürlich ist das zu versteuern, da es ein Einkommen ist. Woher das kommt, ist dem Fiskus egal. Wirklich spannend wird ja eher der Nachweis, wann wie viel eingenommen wurde - und schwupps, sind wir schon bei der Steuerhinterziehung, weil diese Einnahmen ja schon über Jahre hinweg entstanden sind aber nicht erklärt wurden.
Aber das dürfte auch kein großes Problem sein, bisher hat niemand wirklich ein nennenswertes Vermögen in dieser extrem spekulativen Pseudowährung gemacht. Wahrscheinlich rauscht der Kurs schon bei dem Versuch, die 17000 abzuheben sowas von in den Keller, das man sich wünschen würde, es wären wenigstens noch italienische Lire.

27.03.2013, 10:19 Uhr     melden


masoeng aus Deutschland

Ich würde mich bereit erklären das Problem für dich zu lösen!!!

27.03.2013, 10:47 Uhr     melden


Whitie66 aus Deutschland

Das nenne ich wirklich ein Luxusproblem. Erstens: Es wird es dann eine Steuerhinterziehung, wenn Du den Hartwährungstausch in der späteren Steuererklärung nicht angibst. Die Ansammlung der Coins ist keine Steuerstraftat. Zweitens: Natürlich ist es ein zwingender Kündigungsgrund für den Arbeitgeber, wenn er es erfährt. Drittens: Es könnte zu einem Grundsatzurteil kommen, wem das Geld eigentlich zusteht. Zurzeit hat Dein Arbeitgeber aber mindestens Anspruch auf Schadenersatz (Strom, Rechner etc.). Aber bei der Summe wird er es drauf anlegen, alles zu bekommen. Viertens: Bei Deinen Hartwährungstransaktionen musst Du auf das Geldwäschegesetz aufpassen.
Such Dir bitte einen guten Anwalt, der sich auch auf Steuern spezialisiert hat. Du kannst ohne Sorgen alles schildern und entsprechend verfahren.

27.03.2013, 10:49 Uhr     melden


Ylene

Mach einen Termin mit deinem Berater auf der Bank ab. Der kann dich beraten, was du machen sollst. Steuern hinterziehen würde ich an deiner Stelle echt nicht, das bringt nur Ärger und eine Million ist nicht genug, um die Zelte endgültig abzubrechen und auf die Caiman Islands auszuwandern.

27.03.2013, 10:53 Uhr     melden


neoi

Wenns stimmt behalts auf jeden Fall für Dich und sieh zu, dass Du die coins wegschaffst, eintauschst gegen Waren. Dann gibt es auch keine Steuerprobleme.
Coins zu erzeugen ist heute für privatleute quasi nicht mehr möglich, da die erforderliche Rechenpower zu gross ist.

27.03.2013, 11:07 Uhr     melden


Dr.Know

Geh damit zur Bank, du brauchst Ja nicht zu sagen auf welchem Rechner sich der Kram zur Zeit befindet!

27.03.2013, 11:14 Uhr     melden


Quundi

Es wurden ja schon viele hilfreiche Kommentare hier geschrieben. Ich fass nochmal kurz zusammen:
1. Geh nicht zum Arbeitgeber. Du hast wahrscheinlich nur Nachteile, wenn das rauskommt. 2. lösche die Spuren des Programms und bewahre dein Wallet gut auf. (vor allem gegen Hacker/Phisher) 3. Rede mit niemandem darüber, auch nicht mit sogenannten Freunden 4. Such dir einen Anwalt/Steuerberater wie du am besten umtauschen kannst. 5. Tausch evtl nicht alles sofort, sondern zeitversetzt. 6. Ich glaube, du kannst es erstmal auf anderen, ausländischen Konten lagern. Nur wenn du es hier "importierst" musst du es versteuern. 7. Rede mit niemandem darüber, auch nicht mit Freunden 8. Ändere auch nicht plötzlich deinen Lebensstil oder lass den großen Macker raushängen. 1 Mio sind schneller weg als du denkst. Schau dir einfach das Schicksal vieler Lottogewinner an. 9. Führe erstmal dein Leben weiter wie bisher, gönn dir mal was (kleines), aber übertreib es nicht! 10. Auch wenn du alles mit dem Finanzamt geklärt hast. Sozial ruft sowas eine Menge neider auf den Plan.

27.03.2013, 12:52 Uhr     melden


Hirte

Tja, dann kannste dir auf dem Medienbekannten Onlineschwarzmarkt, dessen name mit Silk anfängt und mit Road aufhört ein paar Kilo von diesem reinen Flocken-Kokain holen.

27.03.2013, 13:03 Uhr     melden


127302 aus Deutschland

Das nenne ich mal eine gelungene Investition. Sage niemandem etwas und versuche, wie andere bereits gesagt haben, die BitCoins gegen Euro oder Güter einzutauschen. Absolution erteilt.

27.03.2013, 13:05 Uhr     melden


Whitie66 aus Deutschland

@Quundi: Ich muss Dir leider in einem Punkt widersprechen. Der Beichter ist unbeschränkt steuerpflichtig und damit unterliegt sein Welteinkommen der deutschen Steuer. Es ist vollkommen egal, wo er das zu versteuernde und erwirtschaftete Einkommen später parkt. Er hat es in Deutschland erwirtschaftet und da hat der deutsche Fiskus den Vorrang, unabhängig von Doppelbesteuerungsabkommen etc. Wenn nur der 'Import' von Geldern aus dem Ausland nach Deutschland besteuert würde, dann wäre die Ankäufe der Banken-CDs vollkommen unsinnig. Es geht hier rein um die Versteuerung des erwirtschafteten Geldes, nicht um die zukünftigen Zinserträge daraus. In allen anderen Punkten stimme ich Dir aber zu.

27.03.2013, 13:33 Uhr     melden


Clark

Sag bloß nichts dem Chef. Er kann und wird Dir kündigen und die Kohle für sich behalten, evtl. zeigt er Dich noch an und verklagt Dich auf Schadensersatz!

27.03.2013, 13:58 Uhr     melden


Quundi

@Whitie66
Danke für die Klarstellung! War mir da nicht 100%sicher und habe "Ich glaube" beigefügt *G* In jedem Fall würden aber Steuern erst dann anfallen, wenn er es in "Echtgeld" umtauscht, oder? Das könnte man durchaus zeitversetzt unter Berücksichtigung von Freibeträgen etc. abwickeln. Ansonsten kann man sich ja immernoch Waren durch Bitcoints kaufen. Wie das da steuerlich nachher aussieht, weiß ich nicht. Aber ich denke, solange man sich unter gewissen Grenzen bewegt, erzeugt das keine Probleme.

27.03.2013, 14:01 Uhr     melden


MichaelGossen aus Potsdam, Deutschland

Ich finde es erschreckend wie viele von euch zuerst zu einem Bankberater gehen würden. Das wäre die allerletzte Person, zu der ich in dem Fall gehen würde. Als allererstes lösche die Daten bei Deinem Arbeitgeber. Heutzutage verdient man ja sowieso nicht mehr so viele Bitcoins wie früher mit Mining. Dann durchforste einfach mal die englischsprachigen Foren zum Thema, da gibt es sicher einige Leute, die das selbe Problem haben. Ich stelle es mir schon schwierig vor überhaupt 10.000 Euro irgendwo ohne hohe Gebühren ausgezahlt zu bekommen. Falls Du dennoch einen Weg gefunden hast, geh zu Deinem Steuerberater und versteuere Deine Einnahmen, damit Du die nächsten Jahre ruhig schlafen kannst.

27.03.2013, 14:11 Uhr     melden


Quundi

@MichaelGossen
Ja, Bankberater wäre wirklich eine schlechte Wahl

27.03.2013, 14:23 Uhr     melden


Coriace aus Deutschland

Vllt kannst dus wie in Breaking Bad über ein Online-Spendenkonto machen, das wär ziemlich cool!

27.03.2013, 14:23 Uhr     melden


Whitie66 aus Deutschland

@Quundi: Erst bei Umtausch fallen Steuern an. Das ist korrekt. Aber es ist dabei vollkommen egal, ob Hartwährung oder Wirtschaftsgüter. Bei jedem Umtausch fallen Steuern an. Außerdem hat der Beichter keine Freibeträge, da er ja noch in Lohn und Brot ist. Und selbst wenn nicht, es würde Jahrzehnte dauern, um mit Hilfe von Freibeträgen solch eine Summe steueroptimiert umzuwandeln.

27.03.2013, 15:13 Uhr     melden


ZyXeL

Ich habe in der Anfangszeit der Bitcoins auch mal Mining (auch nur mit CPU) gemacht. Ganz am Anfang konnte man problemlos auf einem gutem Mehrkern-Prozessor innerhalb weniger Tage 10 Coins minen. Grundsätzlich könnte das mit den 17.000 Coins also stimmen. Ich habe dann aber auch genauso schnell wieder damit aufgehört, weil die einfach rein GARNICHTS wert waren. Ich habe vorhin mal in alten Backups versucht meine wallet.dat zu finden, mit der man die Coins wieder hätte herstellen können, aber leider ist die wohl für immer futsch. Schade, denn ich hatte sicherlich so 5-6 Coins damals in den paar Tagen gemacht. Die wären ja jetzt über 300 Euro wert.

Rein aus Interesse habe ich vorhin mal auf meinem aktuellen Core-i7 3,4 GHz für 2 Stunden einen Client laufen lassen: Sagenhafte 0,000146195 Coins habe ich bekommen. LOL. Die Zeiten selbst zu minen sind wohl (leider) vorbei und ich habe es damals einfach nicht geschnallt, dass die Währung mal einen derartigen Kurs haben könnte.

ABER: Wenn man den Erfindern des Systems glaubt, dann könnte es durchaus sein, dass der Kurs auch noch das hundertfache oder sogar tausendfache des jetzigen Kurses erreicht. Die 17.000 Coins könnten mal locker das hundertfache wert sein irgendwann...

27.03.2013, 16:22 Uhr     melden


Zufallsbeichte



leckerEistee aus Deutschland

Hallo lieber Beichter! Ich habe die letzten Tage ein ähnliches "Problem" gehabt! Allerdings hatte ich nur noch ca 1 Bitcoins übrig aus einem Wurf von Bitcoins die ich mal zu nem Kurs um die 9 Euro gekauft hatte. Dennoch ein netter Gewinn. Ich nehme dir sehr gerne welche ab. Das ist mein Ernst. Du musst es eh versteuern. Dann kannst du auch gerne eine kleine Menge vorher an mich abdrücken! Ob du das nun als Steuer an den Staat abdrückst oder an jemanden der sich extrem drüber freuen würde! Gib dir nen Ruck und überweise mir doch ein paar an 16fZjX7Baxt5n5HKJR5t8LLnKRbpWiRYkP Ein dankenswerter Leser deiner Beichte.

27.03.2013, 16:22 Uhr     melden


Elmi

Um das mit diesem Pseudoreichtum noch mal zu klären: Die Million existiert nur theoretisch. Pratkisches Problem: es müssen sich erst mal genügend Leute finden, die so viel Geld in Bitcoins tauschen wollen. D.h. es gibt zwei Varianten: Möglichst viel Coins gleichzeitig in Realwährung tauschen -> dann rauscht der Kurs wegen des Überangebots an Coins in den Keller und es gibt für die 17000 Coins keine Million Euro. Oder immer nur so wenig tauschen, dass der Kurs nicht durch den eigenen Tausch beeinträchtigt wird -> dann dauert die Tauscherei länger, als die Suche nach einem deutschen Atommüllendlager. Und wenn er Pech hat, bricht das Schneeballsystem "Bitcoins" zusammen, noch bevor er nenneswerte Summen da rausgeholt hat. Dieser Reichtum ist also genau so real wie meine Monopoly-Millionen.

27.03.2013, 16:29 Uhr     melden


UselessBob aus Pirmasens, Deutschland

Ich selbst könnte mir jetzt auch in den Arsch beißen.
Ich hatte mir damals knapp 10.000 Bitcoins zu je 3 Cent das stück gekauft. Als ich dann gelesen habe, das dieses System keine Zukunft haben soll, habe ich alle, mit gerade mal 10 Euro Gewinn, verkauft.

27.03.2013, 21:32 Uhr     melden


Dogma02

Bin ich hier der einzige, der findet, dass der Gewinn - falls es jemals welchen geben sollte - dem Arbeitgeber zusteht? Die Dinger wurden erwirtschaftet mit der Hardware deines Arbeitgebers, mit Hilfe der Software deines Arbeitgebers, und vermutlich hast du den Mist auch während deiner Arbeitszeit programmiert. Klingt für mich nach einem klaren Fall. Eine Gewinnbeteiligung für dich könnte ja trotzdem durchaus drin sein, aber wenn du die Dinger jetzt zu Geld machst und das für dich behälst, ist das Diebstahl. "Was er nicht weiß, macht ihn nicht heiß" ist eine saudumme Entschuldigung, mit der gleichen Begründung könnte man auch fremdgehen. Wie sieht es denn aus mit der Loyalität gegenüber deinem Arbeitgeber, der dir immerhin vertraut? Also ehrlich, irgendwo hört es auch auf.

27.03.2013, 22:01 Uhr     melden


Voices

Behalte dieses 'Geheimnis' für dich.Ich würde so schnell wie möglich versuchen die dinger in Geld unzutauschen,aber dem Chef wuerde ich nie was sagen!!!

27.03.2013, 23:50 Uhr     melden


Superschnecke81 aus Hannover, Deutschland

Kauf damit Drogen auf der Silkroad! Und dann laesst du es mal ordentlich krachen und lässt die Puppen tanzen.

28.03.2013, 00:48 Uhr     melden


rommelson

gelitten. aber no risc no fun krall dir die moneten.

28.03.2013, 04:49 Uhr     melden


rommelson

gelitten. aber no risc no fun krall dir die moneten.

28.03.2013, 04:49 Uhr     melden


deppii

bei der ganzen geschichte solltest du eine kleine spende z.B. www.kindernothilfe.de o.ä. nicht vergessen. ansonsten viel erfolg!

28.03.2013, 11:04 Uhr     melden


greenhorn

Ich frage mich echt wie er ohne Kursabfall überhaupt 1 Mio rausholen will? Das wird niemals einer dafür bezahlen, denke ich. Die Auszahler die es so gibt verlangen a) viele Gebühren und werden b) Niemals eine Millionen ausschütten denke ich. Also muss du das wenn dann schon irgendwie splitten.

Viele haben hier noch nicht verstanden das es nur theoretisches Geld ist.

28.03.2013, 11:53 Uhr     melden


dc

Da würde ich mich nicht beschweren... Ich habe leider letzten Dezember 40 meiner Bitcoins (von Gesamthaft nur 50) für 15 eingetauscht, jetzt wo der Kurs auf über 90 steht nerve ich mich jeden Tag aufs Neue über meine Dummheit. Falls du also ein paar übrig hast, ich nehme dir gerne einige ab.

28.03.2013, 13:05 Uhr     melden


Cappuccino999

Hello! Nun hab ich alle Kommentare durch und denke, wie einige andere auch: Geh mit deinem Chef am Abend essen und handle folgenden Deal aus: 50% für ihn, wenn du die LEGALE Wahrheit verschweigen darfst. Und ob er sich seine 50% privat einsteckt, oder in die Firma durch Scheinaufträge und Scheinrechnungen transferiert, das will dich nix angehen.
Die Firma gibt dir (nur schriftlich - ohne Geldfluss) einen Kredit über diese 50%. Dann holst du dir deine Bitcoins... und zahlst den (nie geflossenen) Kredit zurück.

29.03.2013, 19:06 Uhr     melden


HardDisk aus München, Deutschland

Also eine Mille auf ratzfatz umzutauschen, sehe ich nicht als das große Problem an - MtGox hat ca. 4 Millionen $ pro Tag an Trading Volume. Jeden Tag 100.000 auszahlen und fertig. Dem Finanzamt kannstes ja als Spekulationsgewinn oder Ähnliches melden, zahlst halt bissl Steuern druff. Oder du zahlst dir fürs Erste nur kleine Beträge aus, so in der Region 2-3k pro Monat, damit kommste auch prima über die Runden, und vor allem profitierst du auch weiter von den steigenden Kursen. Jetzt nachdem die Eurozone mehr und mehr den Bach runtergeht, werden die Kurse nach oben schießen wie blöd.

29.03.2013, 23:39 Uhr     melden


interpunk

@Cappuccino999 Warum sollte er das tun?

Einfach bitcoins auf ein zertifiziertes Konto transferieren, irgend eine Steueroase außerhalb der EU sollte doch zu finden sein.

29.03.2013, 23:52 Uhr     melden


HeadY

Ich würde an deiner Stelle dem Arbeitgeber nichts davon sagen.
Das beste für das Bitcoin Netzwerk (und für dich?) wäre natürlich, du "verprasst" die Kohle im Bitcoin Netzwerk.

Es gibt auch immer mal wieder jemand, der nen fettes Auto oder sogar nen (Ferien-) Haus mit Bitcoins verkauft. Auf sowas würd ich an deiner Stelle spekulieren und den Job behalten, nur eben ein wenig vorsorgen (Gold, Ferienhaus) und ein wenig mehr Luxus haben (Hardware, Auto, etc)

Du machst das schon!

Links gehen hier nicht, aber schau dich mal um auf
bitmit - auch ruhig bisschen Gold etc kaufen
bitcoinstore - wohl so der größte offizielle Shop?
thephotogadget - dein neues Hobby?
bitcoin wiki Handel
Und auf bitcointalk im Handel Forum

02.04.2013, 14:34 Uhr     melden


maul

Also erstmal beneide ich dich darum, ehrlich! Aber wenn du wirklich was davon haben willst, überweise die ganzen Bitcoins in dein Wallet und entferne alle Spuren von den Servern. such dir Möglichkeiten, die Bitcoins immer Häppchenweise zu verkaufen. geht z.b. über Mtgox etc. Wenn du das über nen gewissen Zeitraum machst schadest du dem Kurs nicht und hast somit auch was davon. Wenn dich dein schlechtes Gewissen Plagt schieb doch dann deinem Chef anonym nen umschlag mit Geld in sein Briefkasten oder Spende einen Teil. Geht auch mit Bitcoins.
Und wo wir grad beim Spenden Sind, dü würdest mir mit 2-3 Bitcoins wirklich sehr weiterhelfen.
1FQPYBHB8rFASL9eEfVT9PAY9dkx3xA1qa

11.04.2013, 22:29 Uhr     melden


Frau_Ute

Bin arm und krank... Bitte helfen sie mir. Gott möge sie schützen.

1BqmW2oKWqXLLZ2hVenj4Sy3fKvE9CABWd

12.04.2013, 12:24 Uhr     melden


Anonymus2000

Verkaufst du die grad, oder warum stürzt der Kurs in den Keller? :-P

12.04.2013, 13:49 Uhr     melden


yo

Ich würde mich über eine kleine Spende freuen, durch den Crash habe ich fast mein komplettes Vermögen und erspartes verloren. Ein großes Danke an jeden der das ließt.

15UbCo581tMpDqYkuUFzjf4mZa415bn55L

12.04.2013, 14:30 Uhr     melden


shanghai

Ich habe leider mein gesammtes Geld durch spekulationen am Aktienmarkt verloren.
Jetzt wolte ich in den Bitcoin Markt einsteigen und was sagt mein Konto? Nichts.
Ich bin so pleite das ich nicht auf den Zuig mit aufspringen kann.

Vielleicht willst Du mich mit einer Spende zumindest kurzweilig zufrieden stellen.
Ich würde mich über jede Spende freuen: 1A9qTRQF8FN6qAmg2NKYe2wzZSiKSoj8jk

shanghai sagt danke

12.04.2013, 18:12 Uhr     melden


kallipo

schlag ihm vor den Betrieb mit sagen wir mal 30% zu beteiligen (Abzüglich der dadurch verursachten höheren Stromkosten) und für dich einen Sonderbonus in höhe des Restbetrages, das Minning läuft weiter und in Zukunft werden die Bitcoins als Gewinn auf dem Firmenkonto verbucht
Gerade bei der jetztigen Marktlage kann dein Chef gar nicht anders als vor dir auf die Knie zu fallen

15.04.2013, 13:20 Uhr     melden


Dies3l

Ich weiß eine rechtliche Lösung für dein Problem, ich wäre gerne bereit dir davon zu erzählen, mir ist auch ein ähnlicher Fall bekannt.

Schreibe mir doch einfach eine Mail an die info at fuco4mail . de

28.04.2013, 18:08 Uhr     melden


Stixxer

Bittesehr.

Du darfst mich gerne teilhaben lassen an diesem Reichtum.
Ich kanns gebrauchen.

1GJXmT91bbVxknQ2wGWWURG9ApbcLP45mz

28.04.2013, 18:15 Uhr     melden


alphaxt84

sry aber viele der kommentare sind einfach nur schwachsinn .... du bist server admin ? dann weißt du auch wie du log daten verschwinden lässt über die installation und deinstallation von programmen etc verkauf die ganzen bitcoins gibt genug online tauschbörsen....

zu den steuern .. ist genauso blödsinn ... bitcoin ist eine währung und keine handelsware... oder hat schon einer mal steuern bezahlt wenn er euro in dollar gewechselt hat ??

das einzige was du bezahlst ist eine transaktionsgebühr von 1-3 % also weg damit ! momentan sind sie zur zeit noch gut 92 euro wert ...

07.06.2013, 17:24 Uhr     melden


okan

Duu gay !! XD scheiße. Klär das mit dem chef und sag ihm das du ne Möglichkeit hast der firma ordentlich geld zu besorgen als Gegenleistung bekommst du 50% ( wahrscheinlicher vllt 20% )
Von den bitcoins :-)

16.11.2013, 18:58 Uhr     melden


MarlonMosh

Der Kurs hat sich dieses Jahr verdreifacht. 330 Euro/Coin ist aktuell!

17.11.2013, 09:17 Uhr     melden


klausbaus

Habe grad einen Artikel über Bitcoins gelesen und musste an diese Beichte hier denken.

Ich könnte mir echt derbe in den Arsch beißen.
Habe vor etwa 2 Jahren mal in einem gemeinschaftlichen Pool gemined und auch ein paar Bitcoins auf dem Konto gehabt. Zwischenzeitlich dann einfach die Lust dran verlohren, bzw. sich nicht mehr großartig für interessiert und dementsprechend auch einfach das Passwort für den Mining Pool vergessen.
Dem Pool Admin ist das natürlich scheißegal.

Falls jemand spenden möchte 145mzm8ubaffdF73Rhjaqv1QcWStpuLLw3

29.11.2013, 12:20 Uhr     melden


Eintagsfliege1235

Und? Was hast Du gemacht? Würde mich wirklich interssieren, wie Du letztlich damit umgegangen bist.

09.03.2014, 10:48 Uhr     melden


Habakuck

Rechenleistung in der Nacht=Stromkosten, die dein Arbeitgeber bezahlt hat.
Denk mal drüber nach.

17.03.2014, 19:31 Uhr     melden


deloti

Allein der Stromkosten wegen die du durch die Vollauslastung der Server verursacht hast, solltest du der Firma was zukommen lassen. Peil halt mal über den Daumen was das gekostet hat, runde auf nen glatten Betrag auf und lass es der Firma bzw. dem Firmeneigentümer irgendwie zukommen. (via Bargeld oder in dem du bei der Firma was in Auftrag gibst zu nem Preis der über dem Marktniveau liegt.)

29.04.2014, 15:44 Uhr     melden


John_Preston

Heute ist es das fünffache, nur zu hoffen, dass du noch gewartet hast...

23.12.2014, 17:49 Uhr     melden


sumarn

An alle, die sich wegen des verbrauchten Stroms aufregen: Die Server laufen eh 24/7, ich denke nicht, dass der Mehrverbrauch nennenswert ins Gewicht fällt.

19.02.2015, 09:37 Uhr     melden


arth_

@sumarn: Ich denke, Du denkst falsch. Man kann heutzutage mit PC Hardware (Server, egal ob x86_64 oder andere sind damit ziemlich zutreffend zusammengefasst) nicht mehr gewinnbringend Bitcoins generieren, wenn man die Energiekosten mitberechnet. Es ist daher anzunehmen, daß der OP in etwa soviel Stromrechnung zusätzlich verursacht hat wie sein virtueller Geldbeutel jetzt wert ist.
Zum Argument "laufen eh 24/7": Ein aktueller PC braucht im Leerlauf etwa 10% seines Strombedarfs bei Vollast.

Nach dem Motto "ehrlich sitzt am längsten" ist dem OP also eigentlich nur zu raten, die Klappe zu halten und die Spuren zu beseitigen.

02.07.2015, 10:25 Uhr     melden


Geezus

Verkauf mir mal welche, dann kann ich im Darknet shoppen gehen!!!

07.05.2016, 22:56 Uhr     melden


asull

Aktuell liegt der Kurs bei 2000 Euro pro Coin.
Das wären in deinem Fall 34 Mio Euro. Was hast du gemacht?

22.05.2017, 12:38 Uhr     melden


PeterPanPie aus Österreich

Ich musste heute auch wieder an die Beichte denken, würde mich auch brennend interessieren was daraus geworden ist. Im Grunde ja ganz easy, bitcoins auf ein hardwallet transferieren, Spuren verwischen und sich die Bitcoins in nächster Zeit mal immer bröckchenweise auszahlen lassen. Klar muss er da Steuern zahlen aber bei dem Betrag auch schon egal. Niemals kann ihm da irgendjemand etwas nachweisen, er hätte die bitcoins ja genauso gut vor Jahren für einen lächerlichen Betrag kaufen können, haben ja auch viele gemacht.

04.06.2017, 19:05 Uhr     melden


MichaelGossen aus Potsdam, Deutschland

Die Beichte wurde 2013 geschrieben. Heute steht der Kurs bei 9.200 Euro. Wenn er dabei geblieben ist, sind die 17.000 Bitcoins jetzt 156,4 Millionen Euro wert. Dank dieser Beichthaus-Beichte hab ich mir im Februar auch einen halben Bitcoin für knapp 450 Euro gekauft. Der Wert heute: 4.700 Euro. Jetzt muss ich die Dinger nur irgendwie los werden.

29.11.2017, 18:08 Uhr     melden


Eltron666 aus Frankfurt am Main, Deutschland

Ich habe die Beichte gelesen als sie noch aktuell geposted wurde.... ich verfolge die Beichte seid dem immer mal wieder . Zuletzt bei dem hoch von über 30.000$ pro coin. Das wäre damals ein wert von sage und schreibe 504.000.000 Million gewesen.
Mich interessiert gerade zu katatonisch was aus dem dem Beichter, den Bitcoins und beider Zukunft geworden ist. Aber vor allem hoffe ich, das es Ihm vor allem gut geht geht, ganz egal was aus den Coins geworden ist.
Dir alles Gute, lieber Beichter, bitte sei glücklich und zufrieden - mit oder ohne Bitcoins.
Danke für die spannendste Beichte hier auf Beichthaus - vielleicht niemals mit einer Antwort

29.08.2018, 23:20 Uhr     melden


Anubis3000 aus Wien, Österreich

Alle paar Jahre denke ich an diese Beichte die mich hätte reich machen können, da waren es 70€ per Bitcoin! Ich hoffe trotzdem dem Beichter geht es gut und er hat seine paar hundert !! Millionen Euro irgendwie parken können. Mich interessiert auch brennend wie’s weitergegangen ist! Auf jeden Fall könnte er auch jetzt seinem damaligen Arbeitgeber anonym etwas zukommen lassen und somit das Gewissen bereinigen. Es damals zu Beichten hätte ich für einen Fehler gehalten da die Firma eventuell alles einklagen könnte da es auf Firmenservern erwirtschaftet wurde. Anyway, du bist ein Glückspilz, und ich gönne es dir, falls du das liest !

16.12.2020, 20:44 Uhr     melden


asull

Stand heute (13.04.2021) wärst du mit deinen 17000 Bitcoins Milliardär.

13.04.2021, 11:09 Uhr     melden


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