Der Mann, den ich nicht liebe

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Feigheit Engherzigkeit Partnerschaft Wetter

Ich bin mit einem Mann zusammen, den ich gar nicht liebe. Das geht schon seit circa 1,5 Jahren so. Er kam in mein Leben als es mir beruflich sowie privat sehr schlecht ging und er stand mir immer sehr zur Seite. Ich habe mehrmals versucht mit ihm Schluss zu machen, aber er findet mich so toll, dass er trotzdem irgendwie nie aus meinem Leben gegangen ist.
Ständig wenn er sagt, dass er mich liebt, sage ich ihm: jaja, ich Dich auch. Weil ich weiß wenn er aus meinem Leben geht, dann habe ich niemanden mehr. Aber ich will ihn nicht. Er redet immer dauernd von Kindern und will mich heiraten. Eigentlich bin ich nur noch mit ihm zusammen, weil er ein Auto hat und ich mir das leihen darf und er sonst auch alles für mich tut. Versteht mich nicht falsch. Ich mag ihn. Aber ich bin so egoistisch, ich kann auf das Praktische in unserer Beziehung wohl nicht verzichten. Ich schlafe fast nie mit ihm. Ich habe sogar schon einmal eine Pilzinfektion vorgetäuscht, nur damit er mich in Ruhe lässt. Er ist so ein armer Kerl, ich habe Angst es ihm zu sagen. Und der Grund wieso ich ihn nicht so toll finde ist sein Aussehen. Er ist wirklich hässlich. Ich schäme mich total das ich so eine oberflächliche Kuh bin, aber irgendwie kann ich nicht aus meiner Haut hinaus.

Beichthaus.com Beichte #00030037 vom 09.06.2012 um 00:06:04 Uhr in 58300 Wetter (45 Kommentare).

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Richtig gute Kumpels

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Engherzigkeit Ignoranz Arbeit Freunde Emmendorf

Es ist schon ein paar Jährchen her. Ich habe eine Ausbildung zum Koch gemacht und auf der Berufsschule hatte ich zwei richtig gute Kumpels. Wir waren 18/19 Jahre alt und im Eifer des Gefechts gingen uns Sprüche wie: "In ein paar Jahren werden wir drei zusammen einen Laden aufmachen" locker über die Lippen. Wie das im Leben nun mal so ist, haben sich unsere Wege nach der Berufsausbildung verloren. Ich tingelte durch einige Länder, um mich weiter entwickeln zu können. Nach 6 Jahren war es dann soweit. Durch elterliche Unterstützung konnte ich ein kleines Restaurant aufbauen, welches nun schon fast 5 Jahre gut läuft.


Vor kurzem suchte ich einen Hilfskoch und ich schrieb die Stelle in der Zeitung aus. Ich staunte nicht schlecht, als ich eine Bewerbung von einem meiner ehemaligen Kumpels in der Hand hielt. Leider hatte er die letzten Jahre kaum gearbeitet und wenn doch, verbrachte er die meiste Zeit in Frittenbuden. Sprich gegen die anderen Bewerber war er einfach nicht qualifiziert genug. Zudem war das einfach eine dahin gerotzte Bewerbung, die man nicht ernst nehmen konnte. Meine Beichte: Ich hatte tierisches Flattern ihm eine Absage zu schicken und mit meinem Namen zu unterschreiben. Deshalb bat ich meine Frau dies als "Geschäftsführerin" zu unterschreiben. Und ich schäme mich, wenn ich an das Versprechen von damals denke - aber irgendwie möchte ich nicht für andere Leute den Weg pflastern Ich hoffe, dass er nicht weiß, dass das Restaurant mir gehört. Ich habe ihn ja nicht mal zum Vorstellungsgespräch oder Probearbeiten eingeladen.

Beichthaus.com Beichte #00030035 vom 08.06.2012 um 11:29:57 Uhr in Emmendorf (27 Kommentare).

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Aufmerksamkeitshungrig

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Fremdgehen Lügen Falschheit Partnerschaft Elsterberg

Ich möchte hier heute beichten, dass ich letztes Jahr vor hatte, meinen Freund zu betrügen. Zu allererst einmal: wir sind schon mehrere Jahre zusammen und führen eine glückliche und (eigentlich) auch solide Beziehung. Natürlich ist es so, und das kennt jeder, dass sich nach einiger Zeit ein wenig der Alltag eingestellt hat und dass das Feuer und das extreme Kribbeln, das man am Anfang einer Beziehung spürt, mit der Zeit nachgelassen haben, wir aber trotzdem immer happy miteinander waren.


Jetzt zu meiner Beichte: letztes Jahr habe ich über eine Freundin einen Typen kennengelernt. Wir verstanden uns sofort gut und er gefiel mir auch, dachte mir aber nichts weiter dabei. Am Ende des Tages planten wir, zusammen mit besagter Freundin, irgendwann mal wieder was zusammen zu unternehmen und tauschten Nummern aus. Nach einigen Wochen schrieb er mir dann mal, fragte wie es mir so geht und was ich so mache. Ich antwortete ihm dann auch und es entwickelte sich ein regelmäßiger Kontakt daraus, der dann nach und nach irgendwie zu einem Flirt wurde.
Wir flirteten immer heftiger, aber stets nur in Textform. Mein Freund sollte das natürlich nicht mitbekommen, ich wusste ja selbst nicht genau, was da eigentlich für ein Film lief. Irgendwann lud er mich dann ein, ihn mal zu besuchen, er wohnt jedoch (oder Gott sei Dank) verdammt weit weg, ich hätte also stundenlang mit dem Zug zu ihm fahren müssen. Trotzdem sagte ich zu, keine Ahnung warum. Ich plante dann auch wirklich den Trip zu ihm, kaufte Zugtickets, erzählte meinem Freund eine Story von wegen "ich fahr mit einer Freundin eine andere Freundin besuchen". Ich geriet irgendwie immer weiter in diese Geschichte hinein, klar, ich hätte den Kontakt einfach nur abbrechen und zur Vernunft kommen können, aber das passierte nicht. Ich denke, die ganze Aufmerksamkeit, die er mir schenkte, brachte mich dazu, so weit zu gehen. Mir war natürlich auch klar, was passieren würde, wenn ich wirklich fahren würde.


Der Tag der Abreise rückte immer näher und ich war wahnsinnig aufgeregt und freute mich tierisch. Dann, zwei Tage bevor es losgehen sollte, saß ich mit meinem Freund abends in unserer gemeinsamen Wohnung, sah ihn an und plötzlich traf es mich wie der Blitz: ich kann das nicht! Was zum Teufel mache ich eigentlich da? Ich geriet völlig in Panik, was hatte ich mir nur gedacht? Sonst war ich immer eine von denen, die diese ganze Fremdgeherei total ekelhaft fand und jetzt war ich auf dem besten Weg, selbst so eine Scheiße zu bauen, nur im mich mal wieder ein paar Momente mit Aufmerksamkeit überschütten zu lassen! Einfach nur erbärmlich!
Ich hab dann daraufhin die ganze Sache abgeblasen, allen irgendeine Story erzählt und bin zu Hause bei meinem Freund geblieben. Bis heute fühle ich mich so unglaublich schlecht deswegen. Ich meine, ich hab zwar letzten Endes nichts gemacht, aber ich hatte es vor und das über Wochen! Ich bin unendlich froh, dass ich es mir in letzter Sekunde anders überlegt hab und den Kontakt zu dem Typen abgebrochen hab, aber das ändert nichts - ich fühle mich mies und das zu Recht. Naja, jetzt ist es wenigstens mal raus, danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00030032 vom 05.06.2012 um 17:38:40 Uhr in Elsterberg (28 Kommentare).

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Selbstbeherrschung adé

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Begehrlichkeit Wollust Morallosigkeit Nachbarn

Ich (m/27) habe gestern mit meiner 15-jährigen Nachbarin geschlafen. Ich weiß, das klingt erstmal verwerflich. Ich hätte auch nicht gedacht, mal in so eine Lage zu kommen, aber dann ist es halt passiert. Ich kenne das Mädchen schon seit 7-8 Jahren und durfte dem Prozess ihrer körperlichen Reifung von einem kleinen blonden Balg zu einem durchaus stattlichen und wohl geformten Teenager quasi aus nächster Nähe beiwohnen. Seit sie vor einigen Jahren in die Pubertät gekommen ist, hat sie immerfort mit mir geflirtet, das kleine Luder. Muss wohl in gewissem Rahmen normal sein, in dem Lebensabschnitt auf Männer zu stehen, deren Alter das eigene in unsittlichem Maße überschreitet. Anfangs habe ich nichts drauf gegeben, aber als sie dann um Brust und Po zunehmend üppiger wurde und sich auch ihr Gesicht in das einer jungen Frau verwandelte, bröckelte meine Entschlossenheit. Sie flirtete währenddessen immer unverhohlen weiter und offenbarte mir eines schönen Sommertags sogar mal bei einem dieser Gartenzaungespräche, dass sie sich von gleichaltrigen Jungs irgendwie nicht angezogen fühle. Stattdessen stünde sie mehr auf Männer meines Kalibers. Und wie sie das sagte, konnte ich das Verlangen in ihren Augen lesen. Von diesem Tag an hielt ich es noch circa anderthalb Jahre lang durch, hauptsächlich weil ich zu der Zeit selbst gerade in einer Beziehung war. Aber meine auferlegte Askese wurde immer schwieriger. Ich redete mir etliche tausend Male ein, dass ein solcher Verkehr einfach nicht in Ordnung sei, dass ich ihr lieber mal ordentlich ins Gewissen reden und mich selbst auf meine gleichaltrigen Bekanntschaften konzentrieren sollte. Die Abscheu vor mir selbst, solche verbotenen Gedanken überhaupt zu haben, war gigantisch, allein es half alles nichts. Als ich gestern von einer mehrwöchigen Betriebsreise zurück kam, sah ich sie im nachbarlichen Garten. Sie stand dort mit einem Jungen ihres Alters und für einen Augenblick dachte ich, dass damit das ganze Thema vom Tisch wäre. Aber dann traf mich ihr Blick und diesmal war darin mehr Verlangen denn je zuvor. Ich glaube, es war dieser Moment, der bei mir alle Dämme brechen ließ. Ich war entwaffnet, meine Selbstbeherrschung am Ende. Als sie gestern Abend an meiner Tür klingelte, war ich bereits nicht mehr in der Lage, ein vernünftiges Gespräch zu führen. Ich bat sie herein und als hätten wir schon vor langer Zeit diese Abmachung getroffen, zogen wir uns gleich aus und es ging sofort zur Sache. Sie war keine Jungfrau mehr, wie ich merkte, und in sexueller Hinsicht durchaus als hemmungslos zu bezeichnen. Nichtsdestotrotz ist sie wohl rein alterstechnisch noch fast ein Kind, wenn sie dafür auch unerhört reif scheint. Wir einigten uns, niemandem etwas zu erzählen und die Sache im Stillen weiter zu betreiben. Ich dachte dabei an vielleicht ein paar Mal im Monat, die Gefahr ist ja doch recht hoch, aber heute Morgen stand Madame schon wieder vor meiner Tür und kündigte sich für heute Abend an. Ich vertröstete sie, ich muss jetzt erst mal nachdenken. Und beichten, beichten ist ganz wichtig.

Beichthaus.com Beichte #00030026 vom 02.06.2012 um 23:10:10 Uhr (87 Kommentare).

Gebeichtet von tamtamboy
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Fieser Schnupfen

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Unreinlichkeit Ekel Bahn & Co. Menteroda

Seit Wochen habe ich wieder einen ziemlich fiesen Schnupfen. Während ich heute in Bochum auf den Zug wartete, kam es plötzlich von einer Sekunde auf die andere über mich: Ich hatte einen heftigen Niesanfall und habe mir auf einmal meinen gesamten Naseninhalt versehentlich voll in die eigene Hand reingerotzt. Da ich leider kein Taschentuch mehr hatte, musste ich meine vollgerotzte Hand natürlich schnellstens irgendwo säubern, bevor jemand mein ekliges Malheur bemerken würde. Nachdem ich also in den Zug einstieg und einen freien Zweier fand, setzte ich mich ans Fenster und wischte meine Hand unauffällig auf dem leeren Nachbarsitz ab. Zwei Stationen weiter stieg plötzlich ein junges Mädchen ein und wollte sich neben mich hinsetzen. Anstatt sie auf den gelben Fleck auf dem Sitz aufmerksam zu machen, habe ich einfach nichts gedacht und mir meinen Teil gedacht, als sie später mit einem großen gelben Fleck am Arsch wieder ausstieg. Ich bitte um Verzeihung - manchmal bin ich schon ein Ferkel!

Beichthaus.com Beichte #00030024 vom 02.06.2012 um 18:50:54 Uhr in Menteroda (29 Kommentare).

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