Zeugnis frisieren

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Betrug Falschheit Arbeit

Mein Bruder besucht zur Zeit die neunte Klasse einer Mittelschule, früher hätte man dazu Hauptschule gesagt. Nichtsdestotrotz hat er aufgrund seiner durchschnittlichen Noten keine Chance die 10. Klasse zu machen, und möchte auch eine Ausbildung abschließen. Ich habe ihm als älterer Bruder natürlich bei den Bewerbungen geholfen. Wir haben etwa ein Dutzend Bewerbungen verschickt, und nur Absagen bekommen. Schade eigentlich, dabei ist sein Wunschberuf, ohne jetzt abwertend klingen zu wollen wirklich kein Beruf, wo "gute" Noten zwingend erforderlich sind. Wie viele handwerkliche Berufe ist die Ausbildung zum KFZ-Mechatroniker hier in Bayern eine der beliebtesten Stellen. Genau diese möchte er ausführen. Nach den zahlreichen Absagen schlug mir mein Bruder vor, einfach das Zeugnis ein bisschen zu frisieren und die Vierer in Deutsch, Wirtschaft und Mathe in Zweier umzuschreiben. Kein Problem, dies kann jeder Laie in jedem beliebigen Bildbearbeitungsprogramm in einem Zeit-Pensum von weniger als 2 Minuten ganz einfach selbst machen. Naja, ich möchte nicht gut reden, was wir da gemacht haben und auch nicht um Absolution bitten, jedenfalls hat dieses getunte Zeugnis eingeschlagen wie eine Bombe und schon die zweite Bewerbung danach hat zum Erfolg geführt. Er hat seine Ausbildung! Sowohl er als auch ich und ebenso meine Eltern sind heilfroh. Außer mir und meinem Bruder und euch lieben Leuten kennt niemand das Geheimnis. Und mit der Lüge leben alle besser.

Beichthaus.com Beichte #00030069 vom 27.06.2012 um 18:51:12 Uhr (68 Kommentare).

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Pizza Lieferservice mit Sonderleistung

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Morallosigkeit Wollust Arbeit

Bis vor drei Jahren arbeitete ich bei einem Pizza-Unternehmen in meiner Gegend als Kurier. Wir hatten alle Handys, für den Fall wir würden mal eine Adresse nicht finden, könnten wir den Kunden anrufen und uns den Weg beschreiben lassen. Ich musste dann mal am Samstag arbeiten und hatte mein Handy zu Hause vergessen. Also lieh ich mir ein Handy vom Laden. Ich musste eine Pizza in ein kleines Nest bringen und konnte tatsächlich das Haus nicht finden. Ich rief also an und eine Frau beschrieb mir den Weg. Ich kam an, gab die Pizza ab, nahm das Geld und machte mich wieder auf den weg. Eine halbe Stunde später bekam ich auf diesem Handy eine SMS mit dem Inhalt nach Feierabend doch nochmal dahin zu kommen. Ich hatte dann zwei Stunden später Feierabend, habe echt die ganze Zeit drüber nachgedacht und fuhr aber trotzdem hin. Sie öffnete die Tür, nahm meine Hand und ging mit mir ins Wohnzimmer. Sie fragte wie alt ich bin und was ich mache. Ich antwortete brav 20 Jahre, Abiturient. Sie beantwortete die Frage mit "24, Studentin" und dann ging es auch schon los. Einfach auf dem Sofa, es schien keiner zu hause zu sein. Ich habe noch nie so krass einen geblasen bekommen. Nach dem Sex ging sie duschen. Ich geriet auf einmal richtig in Panik, weil ich nichts über die Frau wusste und auch nicht was ich jetzt machen soll, wenn sie zurück kommt. Ich schnappte mir das Kondom, zog mich an und ballerte Richtung Heimat. Das Kondom habe ich aus dem Fenster geworfen. Ich rief danach meinen Kumpel an, der die Geschichte sehr witzig fand und mich seitdem Pizzaficker nennt. Ich habe oft im Laden gefragt, ob da jemand auf dem Handy angerufen hätte, aber da hat sie sich nie wieder darauf gemeldet. Und bestellt hat sie auch nicht mehr. Ich beichte, mit einer fremden Frau geschlafen zu haben und mich danach wortlos verpisst zu haben um einem unangenehmen Schweigen aus dem Weg zu gehen.

Beichthaus.com Beichte #00030058 vom 21.06.2012 um 12:41:11 Uhr (28 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ausgenutzt und abgeschoben

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Engherzigkeit Lügen Falschheit Partnerschaft

Ich (m) war früher ein böser Junge! Während meiner Schulzeit liefen Dates immer auf Freundschaften hinaus. Die wenigen ernsthaft an mir interessierten Mädchen waren jedoch immer nur von recht mäßiger Attraktivität, und daher für mich uninteressant. Mit 20 war ich noch immer Jungfrau. Ich hatte also noch keine einzige Beziehung, geschweige denn einen richtigen Kuss.
Nach dem Abi wurde ich langsam aber sicher verzweifelt, und schwor mir, dass ich die nächstbeste an mir Interessierte nehme. Egal wie mäßig attraktiv sie auch sein möge. Das war ein Fehler. Die „Nächstbeste“ war nämlich nicht mäßig attraktiv. Sie war (und ist es immer noch) hässlich wie die Nacht! Dummerweise bin ich manchmal erschreckend konsequent. Unglücklicherweise auch in diesem Fall. Es kam wie es kommen musste: Wir wurden ein Paar. Kurz darauf hatte ich mein erstes Mal. Sie hatte – trotz ihres Aussehens - im Gegensatz zu mir ziemlich viel Erfahrung, und kannte kaum Tabus. Zwar war das erste Mal aufgrund meiner Unerfahrenheit ein Desaster, aber von Mal zu Mal wurde ich besser. Da sie nicht nur optisch eine Zumutung war, sondern auch charakterlich (psychopatische von Selbsthass zerfressene Zicke trifft es am ehesten), fühlte ich mich abgesehen vom Sex mit ihr extrem unwohl und unglücklich. Nachdem ich langsam der Ansicht war, dass meine Technik in der horizontalen ziemlich gut ist, nahm ich einen kleinen der sehr häufigen von ihr begonnenen Streits als Anlass mich von ihr zu trennen. Allerdings erst, nachdem ich mein "Gesellenstück" abgeliefert habe: den besten Sex ihres Lebens! Zumindest erzählte mir das später eine damals gemeinsame Freundin. Meine Ex lief mir nach der Trennung noch wochenlang hinterher. Durch mein Studium, was ich dann am anderen Ende Deutschlands begonnen hatte, war das Hinterherlaufen für sie nicht mehr möglich, und so endete alles. Ich möchte also beichten, dass ich meine erste Freundin komplett ausgenutzt habe, und - was viel schlimmer ist – ich meine Jungfräulichkeit an jemanden verschleudert habe, die ich weder liebte, mochte oder schätzte. Das belastet mich bis heute, und ich bereue zutiefst so leichtfertig mit einem Menschen als auch mit meiner Jungfräulichkeit umgegangen zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00030057 vom 20.06.2012 um 14:22:31 Uhr (38 Kommentare).

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Sparen für den Urlaub

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Selbstsucht Geiz Ungerechtigkeit Geld Partnerschaft

Sparen für den Urlaub
Meine Freundin und ich waren 3 Jahre zusammen und wir hatten eigentlich nie die Gelegenheit und das Geld mal richtig groß in den Urlaub zu fahren. Da wir beide nach einer Durststrecke einen Job mit durchschnittlicher Bezahlung hatten, begannen wir Pläne zu schmieden. Wir beide hatten jeder circa 1.500 Euro netto in der Tasche. Schnell stellten wir aber fest, dass unsere Reise in die USA mit all den Wünschen, die wir hatten, circa 6.000 bis 7.000 Euro kosten sollte. So beschlossen wir uns ein Sparkonto einzurichten, mit dem Ziel in spätestens 2 Jahren die erhoffte Summe auf dem Sparkonto zu haben. Kaum war das Konto eingerichtet startete ich mit einer monatlichen Überweisung von 100 Euro. Ich war so besessen von dieser Reise, dass ich auch mal hier und dort was überwies, Bonuszahlungen, Urlaubsgeld etc. von meinem Arbeitgeber landeten sowieso auf dem Sparkonto.


Ich überwies eigentlich immer brav Geld, ohne einen Blick auf das Konto zu werfen. Doch vor circa 3 Wochen war ich dann mal neugierig und wollte wissen welche Summe sich dann da gebildet hatte (nach inzwischen 17 Monaten). Mich traf der Schlag als ich die letzten Kontobewegungen sah. Meine Freundin hatte tatsächlich monatlich nur Kleckerbeträge von 4 - 5 Euro überwiesen und dazwischen war sogar mal eine Einzahlung von 37 Cent. Das machte mich dann stutzig und ich besorgte die kompletten Kontoauszüge. Also rechnete ich aus, wer was überwiesen hatte. Sie hatte ganze 67,44 Euro erspart und mein Löwenanteil betrug 2.790 Euro. Ich wollte sie auf eine höfliche Art zur Rede stellen, aber ich bekam nur eine flapsige Antwort und sie meinte dann auch noch "Was ist so schlimm? Dann buchen wir halt einen Cluburlaub auf einer Insel. Mit 3000 Euro kann man sich da schon was Gutes gönnen." Ich habe mir meine 2.790 Euro vor 2 Tagen auszahlen lassen und habe schon einige Einkäufe im Internet getätigt. Computerzubehör, DVDs, ein neues Handy und trotzdem sind noch 2200 Euro übrig. Ich überlege immer noch, wie ich das restliche Geld egoistisch für mich ganz alleine schnell ausgeben kann. Ich bin echt schon am überlegen, ob ich nicht alleine in den Urlaub fahre. Und es ist mir wirklich scheiß egal, was sie dann macht. Ich bitte um Vergebung!

Beichthaus.com Beichte #00030055 vom 19.06.2012 um 12:00:54 Uhr (47 Kommentare).

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Der rote Kugelschreiber

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Unreinlichkeit Ekel Urlaub Jüterbog

Ich (w/23) möchte hier folgendes Erlebnis beichten. Im Sommer vor ein paar Jahren habe ich gemeinsam mit einigen Freunden ein Festival besucht. Wie das so üblich ist hatten wir feuchtfröhlich unseren Spaß und dementsprechend war ich am späten Abend des ersten Tages total betrunken. Als ich in dem Zustand vom Campingplatz wieder auf das Festivalgelände laufen wollte überkam mich der unweigerliche Drang ein großes Geschäft zu verrichten. Da ich zu faul war quer über das ganze Gelände zu den Dixi-Klos zu laufen (die dann auch nicht besonders einladend sind) und im Umkreis von 300m niemand zu sehen war, zögerte ich nicht lange und hockte mich einfach zwischen zwei Zelte. Nachdem ich fertig war, fiel mir jedoch trotz hohem Alkoholisierungsgrad auf das ich ungewollt direkt neben das Zelt meines besten Freundes gekackt hatte. Da ich nun wirklich nicht wollte, dass er nachts oder am nächsten Morgen reintritt überlegte ich mir was zu tun war. Die Sauerei wegmachen wollte und konnte ich nicht, da ich keine Taschentücher dabei hatte. Gott weiß wie ich auf die Idee gekommen bin schlussendlich einen roten Kugelschreiber, den ich in meiner Hosentasche gefunden habe in die Wurst zu stecken. Ich dachte in dem Moment das sie so durch den roten Kuli besser sichtbar ist und keiner reintritt. Ich beichte hiermit, dass ich in dem Augenblick zu dumm war um zu bemerken, dass es a) schon dunkel war und b) es immer noch ekelhaft ist so etwas auf dem Campingplatz zu hinterlassen. Es ist, wie sich am nächsten Morgen rausstellte niemand reingetreten und meine Kumpels hatten einiges zu lachen.

Beichthaus.com Beichte #00030042 vom 14.06.2012 um 19:49:19 Uhr in Jüterbog (27 Kommentare).

Gebeichtet von fun3333
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