Hilfe, mein Flüchtlings-Freund ist ein Stalker!

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Begehrlichkeit Dummheit Maßlosigkeit Deutschland

Ich (w/19) beichte, dass ich mich über einen längeren Zeitraum mit einem Flüchtling (m/19) getroffen habe, um dann den Kontakt plötzlich abzubrechen, wovon er und auch ich eventuell Schaden genommen haben. Es begann so, dass ich aus Langeweile, und vielleicht auch, weil ich mir beweisen wollte, was für ein weltoffener Mensch ich bin, begann, mich mit einem Flüchtling aus meinem Dorf zu treffen (kennengelernt habe ich ihn im Bus auf dem Weg in die Stadt). Auch weil ich es interessant fand, etwas über diese Leute zu erfahren, die so viel durchgemacht haben, um ein neues Leben anzufangen. Da sich in so einem Dorf natürlich schnell vieles herumspricht, habe ich mich nur in der nahe gelegenen Stadt mit ihm getroffen, sodass nur meine beste Freundin von ihm wusste.

Meistens haben wir uns getroffen, wenn er Schulschluss hatte und ich von der Arbeit kam. Dabei haben wir entweder nur geredet, sind spazieren gegangen, oder ich habe etwas Deutsch mit ihm gelernt und ihn auch zu mir ins Wohnheim eingeladen, welches auch in der Stadt war. Er ist mit seinem Bruder aus Damaskus geflohen, war dort sogar für ein halbes Jahr grundlos eingesperrt vor seiner Flucht und hat gesehen, wie seine Geliebte bei einer Demonstration von Assads Soldaten getötet wurde. Seine restliche Familie ist immer noch dort und muss sich vor den Bomben fürchten. Das zumindest hat er mir erzählt und ich glaube es auch immer noch. Ich hatte natürlich großes Mitleid mit ihm. Ich habe relativ bald gemerkt, dass ich zu einer Art Fixpunkt für ihn geworden bin. (Ich war seine einzige Freundin und besonders deutsche Freundin in diesem fremden Land, außer seinem Bruder und seinen Mitbewohnern.) Ich war auch diejenige, der er alles sagen konnte.

Nun kommt jedoch die eigentliche Beichte: Eines Abends lud ich ihn und meine beste Freundin in mein Wohnheim ein. Es gab auch etwas Alkohol, wovon jedoch nur er trank. Ganz zufällig war es so spät geworden, dass der letzte Bus für ihn nach Hause schon gefahren war und wir ausmachten, dass er bei mir übernachten würde, da ich zwei separate Betten im Zimmer hatte. Man muss dazu sagen, dass ich ihm das (natürlich auf freundschaftlicher Basis) schon vorher angeboten hatte, da ich ihm die Möglichkeit geben wollte, auch einmal in der Stadt feiern zu gehen. Nun kam es so, dass meine Freundin später ging, und wir alleine waren. Der Atmosphäre entsprechen wusste ich, er würde gleich versuchen mich zu küssen, da es an dem Abend schon Andeutungen gab, die ich jedoch immer ignoriert hatte. Und ich ließ es zu und bereue es bis heute zu meinem Erschrecken kein bisschen, weil mich bis dato kein Mann auf so "männliche" Art verwöhnt hatte. Ich merkte: Die arabischen Männer haben irgendetwas, was den meisten deutschen Männern abgeht. Wir hatten keinen Sex, weil ich so weit nicht gehen wollte. Trotzdem war es natürlich ein Fehler, wie ich am nächsten Morgen sogleich merkte. Er spielte den Song "Habibi" und schrieb mir am Tag danach viele Nachrichten, in denen er mir sagte, wie sehr er mich liebt und wie sehr er mir für alles dankt, obwohl ich ihm deutlich gemacht habe, dass ich keine Beziehung mit ihm anfangen würde. Es ist eben immer noch eine andere Kultur, in der bestimmte Dinge wahrscheinlich oft eine andere Bedeutung haben.

In den Tagen danach war ich distanziert zu ihm, wobei er jedoch immer drängender wurde. Als ich ein paar Tage danach mit meiner Freundin in den Urlaub gefahren bin, wollte er mir hinterherfahren, nur um mit mir zu sprechen. Er wartete an meinem Arbeitsplatz auf mich. Kurz darauf schrieb ich ihm eine Nachricht, dass ich keinen Kontakt mehr mit ihm haben will und auch, dass ich einen neuen Freund habe, weil ich Angst bekam. Die Wochen darauf versuchte er, mich auf verschiedensten Wegen zu kontaktieren. Da er wusste, dass meine beste Freundin in der Bank arbeitet, ging er dort mehrmals pro Woche hin. Da ich ihm nie antwortete, schrieb er auch sie an, um zu fragen wie es mir geht usw. Kurzum er entwickelte sich zum Stalker. Seit er mir in die Stadt gefolgt ist, und versucht hat, mit mir zu reden (Ich habe ihm gedroht, seinen Betreuern Bescheid zu sagen, wenn er das noch einmal tut.), ist es zwar vorbei aber trotzdem denke ich noch oft daran und habe das Gefühl beobachtet zu werden. Ich frage mich auch immer noch, wie das alles so schnell "ausarten" konnte und ob ich nicht überreagiert habe. Trotzdem tut es mir leid für ihn, ich hätte im Nachhinein natürlich vieles nicht gemacht, sodass es nicht so hätte enden müssen.

Beichthaus.com Beichte #00039780 vom 23.05.2017 um 22:31:28 Uhr in Deutschland (57 Kommentare).

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Pfanddosen im Mülleimer

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Engherzigkeit Köln

Ich (w) kaufe pfandfreie Getränkedosen im Ausland ein. Auf dem Weg nach Hause entsorge ich die leeren Dosen dann oft in einem bestimmten Papierkorb, einfach, weil der in der Nähe ist. Ich muss zu meiner Schande zugeben, dass ich mir oft einen grinse, wenn ich anderntags sehe, dass jemand die Dose vom Vortag entnommen hat. Die denken sich auch: Schön blöd eine Pfanddose wegzuwerfen.

Beichthaus.com Beichte #00039772 vom 22.05.2017 um 14:09:35 Uhr in Köln (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

ZA Zungenanal: Die Geschichte meines Fetischs

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Fetisch Bielefeld

ZA Zungenanal: Die Geschichte meines Fetischs
Ich (m/33) stehe auf Zungenanal. Das bedeutet Arschlecken. Arschlecken ist mein ultimativer Fetisch. So spielt also mein Poloch eine wichtige Rolle in meinem Leben. Es hat alles vor ca. zehn Jahren angefangen, als ich noch Student war. Ich kam damals aus einer langjährigen […]
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Beichthaus.com Beichte #00039713 vom 07.05.2017 um 18:13:48 Uhr in Bielefeld (39 Kommentare).

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Fahrprüfung 2 Mal durchgefallen

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Dummheit Auto & Co.

Ich (m) bin letztes Jahr zwei Mal durch meine Fahrprüfung gefallen. Beim dritten Anlauf habe ich mit meiner Mutter ausgemacht, dass ich nach dem Bestehen der Prüfung mit dem Auto, welches ich schon geschenkt bekommen habe, dann nach Hause fahre und sie später wieder von der Arbeit abhole. Wie durch ein Wunder bekam ich den wahrscheinlich entspanntesten Prüfer Deutschlands und holte mir den Lappen problemlos ab. Ich fuhr bis dahin ohne irgendwelche idiotischen Vorkommnisse heim. Dann aber war es an der Zeit, meine Mutter mit dem Auto aufzugabeln, doch etwas stimmte nicht.

Ich kam kaum vorwärts und der arme Wagen jaulte auf und ich wusste mir einfach nicht zu helfen. Mit aller Gewalt bin ich aber weitergefahren, im Schneckentempo, ließ mich nicht von dem unangenehmen Geruch ablenken, bis das Auto keinen Widerstand mehr leistete und schließlich doch noch einigermaßen beschleunigte. Am Zielort angekommen merkte ich, was los war. Die Handbremse. Ich hatte über beinahe fünf Kilometer die Handbremse angezogen. Um das Ganze abzurunden habe ich auch vermutlich LKW-Diesel getankt, die arme Karre hat gegluckert und wollte mitten in der Stadt nicht mehr. Ich beichte also, dass ich mein bemitleidenswertes Autochen fast zu Tode geschunden habe. Was das gute Ding wohl in den 12 Jahren, die es auf dem Buckel hat, sonst noch ertragen musste?

Beichthaus.com Beichte #00039706 vom 05.05.2017 um 19:42:28 Uhr (18 Kommentare).

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Das Höschen unter meinem knappen Sommerkleid

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Peinlichkeit Eitelkeit

Letzten Sommer traf ich auf dem Heimweg vom Schwimmbad einen Bekannten, den ich nicht leiden kann. Normalerweise hätte ich knapp genickt und wäre weitergeeilt. Doch sein Begleiter war ein extrem gut aussehender Mann und so blieb ich stehen, nur damit er mich vorstellen kann. Dieses egoistische Verhalten wurde jedoch sofort bestraft. Ich trug unter meinen Sommerkleid nur einen Bikini. In dem Moment, als ich ihm die Hand gab, löste sich die eine seitliche Schnur und mein Höschen rutschte mir runter - bis zu den Füßen. Die Männer haben natürlich gebrüllt vor Lachen und seitdem wird die Story in meinen Bekanntenkreis gerne wieder und wieder erzählt. Interesse an einer näheren Freundschaft mit dem gut aussehenden Mann hatte ich keines mehr.

Beichthaus.com Beichte #00039699 vom 04.05.2017 um 16:04:16 Uhr (15 Kommentare).

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