Kein Unterhalt von meinem Vater

24

anhören

Geiz Habgier Geld Familie Berlin

Ich (m/18) beichte hiermit, dass ich mir ständig überlege, wie ich meinem Vater noch mehr Unterhalt aus dem Kreuz leiern könnte. So hat, zum Beispiel, meine Mutter diesmal kein Weihnachtsgeld bekommen, weswegen sich ihr Einkommen verringert und er mehr zahlen müsste. Aber bevor hier Empörung auftritt, erkläre ich die Situation lieber etwas mehr. Mein Vater hat nie genug Unterhalt für mich gezahlt, obwohl er es hätte machen können. Er hat extra eine schlechtere Lohnklasse genommen, damit er nicht so viel zahlen muss und selbst das wenige hat er nie komplett bezahlt. Meine Mutter wollte sich dies jedoch nicht übers Jugendamt holen, weil sie nicht wollte, dass sich das Verhältnis zwischen mir und meinem Vater verschlechtert. Als ich, kurz bevor ich 18 wurde, Mist in der Schule gebaut habe, hat er dies als Anlass gesehen, als ich 18 wurde, die Zahlung einzustellen. Meine Entscheidung, auf einer anderen Schule weiterzumachen, stützt er nicht und will er auch nicht unterstützen, meinte er. Ich habe mich anwaltlich informiert und mir wurde gesagt, dass ich weiterhin einen Anspruch hätte. Seine Aussage war, dass es dann ja tolle Institutionen gibt, welche bei verschiedenen Meinungen entscheiden, wer recht hat. Als dann mein Anwalt ihm geschrieben hat und sein Anwalt ihm wohl gesagt hat, er hätte keine Chance, hat er die Zahlung wieder aufgenommen. Und was mich mit Schadenfreude erfüllt: er muss jetzt mehr zahlen als zuvor. Mit Schadenfreude erfüllt es mich auch, weil er daraufhin den Kontakt zu mir abgebrochen hat mit den Worten, er hätte nun keinen Sohn mehr. Wenn ihm das Geld wirklich so wichtig ist, dass er dafür seinen Sohn leugnet, hat er es auch verdient, so viel wie möglich zu zahlen. Schlecht fühle ich mich trotzdem öfter mal, wenn ich darüber nachdenke, wie sich unser Verhältnis entwickelt hat. Genau das, was meine Mutter immer verhindern wollte, aber für so ein Verhalten soll er so viel blechen wie möglich!

Beichthaus.com Beichte #00030836 vom 27.02.2013 um 23:37:34 Uhr in Berlin (Kantstraße) (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Überraschung im Schließfach

29

anhören

Ekel Studentenleben Waghalsigkeit Meschede-Freienohl

Ich beichte, dass ich trotz meiner 25 Jahre einen sehr ausgeprägten Sinn für ziemlich kranke Streiche habe. Bei uns in der Unibibliothek funktionieren die Schließfächer entweder mit einem Eineurostück oder man kann sich, wenn man eine alte Plastikkarte übrig hat, diese an der Rezeption lochen lassen und damit das Schließfach benutzen. Letztens habe ich in einem freien Schließfach eine solche Karte gefunden, ein alter Schülerausweis eines gewissen Martin B. Da hat mich gleich meine tückische Streichlust gepackt. Ich habe heute zur Bibliothek drei vollgekackte Windeln meines Sohnes mitgenommen und, als ich gerade in einer verwinkelten Ecke bei den Schließfächern ungestört war, diese drei Windeln in ein Schließfach getan und es mit der gefundenen Karte abgeschlossen. Den Schlüssel behalte ich. Auf Schildern steht dort, dass die Schließfächer abends geräumt sein müssen, sonst schließt das Bibliothekspersonal sie auf und leert sie. Ich würde zu gern das Gesicht der Person sehen, die das Schließfach nachher bei Feierabend aufschließt. Ich weiß, dass mein Streich total krank ist und an meinem Verstand zweifeln lässt, aber andererseits muss ich bei der Vorstellung lachen. Ansonsten ist alles mit mir in Ordnung. Ich bin unauffällig, wirke brav und strebsam. Ich schäme mich aber für mein unnormales Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00030833 vom 27.02.2013 um 19:22:48 Uhr in Meschede-Freienohl (29 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

20 Euro Taschengeld

22

anhören

Diebstahl Familie

20 Euro Taschengeld
Ich (w) konnte nie wirklich mit Geld umgehen. Woran das lag, sei einmal dahin gestellt, und ist an sich auch völlig egal. Bevor ich 18 wurde, habe ich angefangen, mich für die gleichen Dinge zu interessieren wie andere Frauen in meinem Alter auch. Ich wollte neue Kleidung, Abends mal weg gehen, und so weiter und so fort. Allerdings sahen meine Eltern es nicht ein, auch wenn sie es sich ohne Probleme hätten leisten können, mir mal ausnahmsweise eine Hose für mehr als 15 Euro zu kaufen oder mir etwas Geld mitzugeben. Mit 20 Euro mit 15, 16, 17 Jahren kommt man nicht weit. Zwar habe ich nach einem Job neben der Schule gesucht, aber keinen festen gefunden, den ich mit der Schule hätte vereinbaren können.

Kleine Nebenverdienste hatte ich mit Babysitten, aber das, zusammen mit dem Taschengeld, hat auch kaum das gedeckt, was ich gerne gemacht bzw. getan hätte. Zumal ich von dem Geld noch meine Tiere versorgen musste. So kam es eines Tages, dass ich in der Küche ein kleines Geldversteck meiner Mutter gefunden habe. In der Summe sind 1.000 Euro in alles Mögliche geflossen, jedoch in kaum etwas, dass ich bis heute noch behalten habe. Ich habe das meinen Eltern dann irgendwann erzählt, erfreut waren sie nicht. Deswegen habe ich mir nun auch einen Nebenjob gesucht, um es ihnen wieder zurück zu zahlen. Sauer sind sie mir nicht mehr, aber schämen tue ich mich deswegen trotzdem immer noch.

Beichthaus.com Beichte #00030826 vom 26.02.2013 um 14:39:08 Uhr (22 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Schneeburg auf dem Marktplatz

29

anhören

Fremdgehen Rache Auto & Co. Ex Bodenfelde

Die Schneeburg auf dem Marktplatz
Meine Ex-Freundin hat vor fünf Jahren unsere Beziehung dadurch beendet, dass sie eine Affäre mit einem ihrer besten Freunde anfing. Ich hätte das nie herausgefunden, wenn sie nicht immer versucht hätte, ihr Telefon krampfhaft vor mir zu verstecken und vollkommen paranoid wurde, was ihren PC anging. Trotzdem log sie mir immer heile Welt vor, sie liebe nur mich und das ganze Blablabla. Natürlich war ich stinkesauer, als ich ihres seltsamen Verhaltens wegen Nachforschungen anstellte und herausfand, was da lief. Der Typ ist übrigens ein stadtbekannter Unruhestifter, der weit davon entfernt ist, sein Leben auch nur einigermaßen auf die Reihe zu bekommen. Eigentlich war sie also mit ihm genug gestraft, aber schon aus Prinzip wollte ich mich für diesen Vertrauensbruch rächen, der verständlicherweise, stark an meinem Ego gekratzt hatte. Ich überlegte lange für einen wirklich guten Racheplan, aber mir wollte einfach nichts einfallen. Eines Abends im Winter kam mir jedoch eine hervorragende Idee. Ich wusste, wo sie den Ersatzschlüssel ihres Kleinwagens aufbewahrt, nämlich hinter einer Gummimatte im Radhaus. Diese Angewohnheit hatte sie, weil sie immer Mal ihre Schlüssel verschlampte. Ich schnappte mir also ein paar Kumpels und erklärte ihnen meinen Plan. Bei uns ist es Tradition, dass den Marktplatz im Winter immer einige Schneeburgen und -skulpturen zieren. Wir fuhren das Auto also in dunkler Nacht und im schlimmsten Schneegestöber auf den Marktplatz und begannen zu bauen. Erst begruben wir das Auto unter einer dicken Schicht Schnee, dann begannen wir, darauf eine wunderschöne Schneeburg zu errichten. Wir verfestigten das ganze Gebilde schließlich mit Eis, und waren sogar sehr stolz auf unser Werk, von dem ja leider niemand den Urheber kennen durfte.

Sogar unsere Lokalzeitung berichtete über die schöne Schneeburg auf dem Marktplatz und die Erbauer wurden gesucht. Lange meldete sich niemand, doch irgendwann schließlich bekannten sich ein paar Jugendliche dazu, und ließen sich grinsend vor der Schneeburg ablichten. Meine Ex meldete ihr Auto natürlich als gestohlen, hatte aber kein Geld, sich ein Neues zu kaufen und fuhr ab da eine Weile mit dem Bus. Irgendwann jedoch kam der Frühling und die ganze Pracht begann zu tauen. Die Jugendlichen bekamen ein mächtiges Problem, als das Auto meiner Ex unter der Burg auftauchte. Die Lokalzeitung berichtete sehr ausführlich darüber. Die Jugendlichen beteuerten ihre Unschuld, verstrickten sich dabei aber auch noch in Widersprüche. Das Ende vom Lied war, dass sie Sozialstunden ableisten mussten. Uns hat nie jemand verdächtigt, außer meiner Ex, die wohl irgendwie den Braten gerochen hatte. Beweisen konnte sie mir jedoch nichts. Rein rechtlich ist die ganze Nummer jetzt verjährt, was ich hier auf diesem Weg nutze. Vielleicht stolpert meine Ex da ja sogar mal drüber.

Beichthaus.com Beichte #00030824 vom 26.02.2013 um 11:30:38 Uhr in Bodenfelde (29 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Der gehasste Gast

41

anhören

Ekel Hass Restaurant

Der gehasste Gast
Ich (w/34) möchte nun etwas beichten, das zwar schon 14 Jahre her ist aber mich noch bis heute fertig macht. Damals habe ich in einem edlen Restaurant gekellnert in einer teuren Gegend. Dementsprechend gut lief das Geschäft. Wir hatten viele Stammkunden, die hohe Tiere in Firmen waren, darunter auch ein Anwalt aus einer bekannten Kanzlei. Geldprobleme hatte er keine, er kam fast jeden Tag zu uns zum Essen. Als er das erste Mal da war, bediente ich ihn und es schien so, als hätte er sich in mich verliebt. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass es genau so war. Er war ein hübscher Mann, aber mit seinen 1,65 Meter nicht besonders groß und obwohl ich selber fast so groß bin wie er, konnte ich mir nichts mit ihm vorstellen. Ich sollte noch dazu erwähnen, dass ich auch überhaupt kein Freund von so reichen Leuten bin. Nach jedem Besuch von ihm bekam ich 50 Mark Trinkgeld, vor Feiertagen waren es sogar 100. Doch trotz all dem habe ich totalen Hass auf ihn entwickelt.

Es kam mir vor, als würde er mich kaufen wollen. Wegen mir wusste die ganze Belegschaft von ihm Bescheid und wir nannten ihn nur den "Bonzen erster Klasse". Niemand mochte ihn. Wir beschlossen, unserem Unmut über ihn durch ein paar fiese Aktionen Luft zu machen. Am Anfang fing es harmlos damit an, dass wir in sein Essen spuckten, dann ging es sogar soweit, dass wir Urin in sein Essen und in die Getränke taten und auch Sperma. Er hat nie etwas davon bemerkt. Eines Tages hatte sich ein Gast total verschluckt und es sah aus, als ob er gleich ersticken würde. Niemand hat etwas dagegen unternommen, außer der Anwalt, der ihn ganz filmreif rettete. In diesem Moment verliebte ich mich in ihn und fing an, zu verstehen, was ich tat. Ich bereue bis heute noch. So kam es dazu, dass wir anfingen, uns auch privat zu treffen. Wir wurden ein Paar, ich zog bei ihm ein, kündigte meine Arbeit und wir heirateten. Heute haben wir zwei Kinder und er ist der liebste Mensch, den ich kenne. Es tut mir alles so leid, was ich getan habe. Er weiß es bis heute nicht und ich denke, ich werde ihm das auch nie sagen. Also, ein Appell an euch Beichthaus-Leser: Urteilt nie über Leute, die ihr nicht kennt, und tut ihnen vor allem nie etwas Böses! Man weiß nämlich nicht, welche Rolle dieser Mensch in eurer Zukunft spielen wird.

Beichthaus.com Beichte #00030821 vom 25.02.2013 um 00:29:10 Uhr (41 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000