Exotischer Heuschnupfen

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Schamlosigkeit Dummheit Berlin

Exotischer Heuschnupfen
Seit meiner frühsten Kindheit verbringe ich jedes Frühjahr mit roten Augen, tief verschnupfter Nase, angeschwollenem Gesicht und krächzender Stimme. Kurz und knapp: Heuschnupfen. Hat damals sogar für eine Ausmusterung gereicht. Im Laufe der Jahre habe ich deswegen eben diese Jahreszeit hassen gelernt, die alle anderen Menschen so sehr lieben. Aber nun kam endlich meine Rache. Mein kurzer Triumph. Folgende Situation: Ich stehe, aufgequollen, verschnupft, mit rot unterlaufenen Augen, mich vor mir selbst ekelnd, im Treppenhaus eines bekannten Kaufhauses und warte auf den Aufzug. Ein Freund ruft an. Wir telefonierten nur ganz kurz, um ein Treffen zu bestätigen. Als wäre alles abgesprochen gewesen, verabschieden wir uns genau kurz VOR dem Moment, als die Aufzugtür sich öffnet. Ich erkannte meinen Moment der Rache! Ich ging einfach in den überfüllten Aufzug (7 Menschen, darunter Mutter mit Kinderwagen, Rentnerpaar und simulierte, immer noch das Handy am Ohr, ein Telefonat. Habe mich genau zwischen diese Spinner gestellt. Und Folgendes in mein Handy gequatscht:

"Jo, bin gestern nach Hause gekommen"
*Heuschnupfen-Nieser*
"Nee, in Frankfurt gelandet"
*HAAAAAAAAAAATSCCHIIIIIIIII*
*HEUSCHNUPFEN-TRÄNEN-AUSWISCH*
"Guadalajara"
*Hust*
"NEIN! Mexico!"

Bedarf es einer weiteren Erklärung, dass ich ab der nächsten Etage alleine im Fahrstuhl war? Sonderbar, wie die alle in der nächsten Etage quasi panisch rausgestürmt sind.

Beichthaus.com Beichte #00026206 vom 04.05.2009 um 22:08:47 Uhr in 10789 Berlin (Tauentzienstr. 21) (52 Kommentare).

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Die Einrichtung des Büros

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Diebstahl Habgier Falschheit Arbeit Frankfurt

Ich (m/37) möchte beichten, dass ich einmal bei einem Arbeitgeber, der sein Geschäft geschlossen hat, gestohlen habe. Ich war dort sehr angesehen, weil ich meine Arbeit gut gemacht habe, man hat mir vertraut. Dieses Vertrauen habe ich missbraucht. Als die Firma abgewickelt wurde, war klar, dass eine Menge der Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände entsorgt werden würden. Also habe ich nach und nach ein paar Sachen mitgenommen: eine Lampe, einen Spiegel, sogar Monitore und Drucker. Den Wert kann ich heute nicht mehr sagen, aber ich hätte die Sachen nie kaufen können. Zusätzlich habe ich mit meiner Stechkarte betrogen, ich habe abends nicht ausgestochen, sodass meine "Arbeitszeit" bis Mitternacht weiterlief. Diese Überstunden habe ich dann irgendwann als Freizeit genommen. Ich schäme mich heute dafür, aber die Firma existiert nicht mehr, ich kann nichts mehr tun. Das ist fünfzehn Jahre her.

Beichthaus.com Beichte #00026131 vom 22.04.2009 um 17:48:33 Uhr in Frankfurt (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Mein perfektes Truckerleben

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Fremdgehen Ehebruch Selbstsucht Frankfurt

Ich (m/33) arbeite als Trucker bei einer internationalen Spedition. Ich erfülle wahrscheinlich genau das übliche Klischee. Ich kenne dutzende Frauen in dutzenden Ländern quer durch Europa. Nahezu jede dieser Frauen denkt, dass sie die Einzige wäre. - Meine Ehefrau mit der ich ein Kind habe, übrigens auch.

Beichthaus.com Beichte #00026071 vom 13.04.2009 um 00:40:18 Uhr in Frankfurt (13 Kommentare).

Gebeichtet von QQ116
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Soll ich mich wieder ritzen?

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Selbstverletzung Verzweiflung Frankfurt

Ich (w/28) habe mich in meinen Teenageralter des Öfteren selbst verletzt. Ich habe mit einer Nadel, Rasierklinge oder Ähnlichem an mir rumgeritzt. Meine persönliche Erklärung ist, dass ich mir äußerlichen Schmerz zufüge, um den Inneren zu vergessen. Ich habe damit aufgehört, als ich meinen festen Freund hatte. Er hat mich einmal erwischt und mit mir Streit angefangen, weil er nicht möchte, dass ich das mache. Jetzt bin ich nicht mehr mit ihm zusammen und fühle mich einsam. Ich stehe kurz davor, wieder damit anzufangen, weil ich keinen anderen Ausweg sehe.

Beichthaus.com Beichte #00026021 vom 06.04.2009 um 08:50:38 Uhr in Frankfurt (17 Kommentare).

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Groupie bei einer Rockband

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Wollust Drogen Trunksucht Morallosigkeit Schamlosigkeit Musik Frankfurt

Ich (BWL-Studentin/22) habe im Jahr 2006, gleich nach meinem Abi, eine bekannte amerikanische Rockband über mehrere Wochen als "Groupie" durch Europa und die USA begleitet und hatte mit fast allen Bandmitgliedern regelmäßig Sex. Ich bin bei einem Konzert eher zufällig (ich hatte es nicht darauf angelegt) in den Backstage-Bereich gelangt. Nach einem netten Abend hat einer der Jungs mich gefragt, ob ich mitreisen wolle. Da ich noch drei Monate Zeit bis zum Studienbeginn hatte, habe ich spontan zugesagt. Es entsprach fast genau dem Sex, Drugs and Rock 'n' Roll - Klischee, das man aus den Medien kennt. Wir haben gefeiert, getrunken, gejammert, manchmal wusste ich nicht, in welcher Stadt ich bin, wenn ich nachmittags im Hotelzimmer aufwachte. Ich habe alle möglichen Drogen zum ersten Mal probiert und wir hatten wilde Sexpartys, quasi Orgien. Oft waren auch andere Mädels dabei, aber ich war sozusagen das einzige Dauergroupie. Die Zeit war damals gefühlt großartig. Ich habe im Herbst 2006 mein Studium begonnen und nehme weder Drogen noch trinke ich regelmäßig. Ich habe nur Angst, dass ich deshalb keinen Ehemann finden werde.

Beichthaus.com Beichte #00025812 vom 05.03.2009 um 12:10:31 Uhr in Frankfurt (37 Kommentare).

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