Excel auf einem karierten Block

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Zwietracht Boshaftigkeit Hass Kollegen Arbeit Berlin

Ich (m/23) habe während meiner Ausbildung mein Büro mit einem Kollegen geteilt. Wir konnten uns beide nicht sonderlich leiden und haben uns immer kleine streiche gespielt, wenn der andere unachtsam war. Das übliche Kabel raus ziehen, Dateien verschwinden lassen, […]
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Beichthaus.com Beichte #00029345 vom 06.09.2011 um 20:15:57 Uhr in Berlin (16 Kommentare).

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Delle in der Bonzenkarre

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Rache Vandalismus Zorn Auto & Co.

Ich (m/25) möchte Beichten das ich absichtlich einem Opa eine Delle in seinen Q7 gelatscht habe. Wie es dazu kam? Ich war gestern wie jeden Montag einkaufen im Supermarkt meines Vertrauens. Ich parke bewusst immer etwas weiter vom Eingang weg, um Türschläge von anderen Verkehrsteilnehmern zu vermeiden, da Ich mein Auto über alles Liebe. Wie auch immer, ich war gerade dabei mein Leergut aus dem Kofferraum zu nehmen, als so ein Rentner um die 70 mit seinem fetten Q7 genau neben mir Parkte und schwungvoll seine Tür an mein Auto knallte. Dies ist für mich wie ein Stich ins Herz. Als ich ihn darauf hinwies meinte er nur: "Das dies ja mal passieren kann und er es eilig hat und sich jetzt nicht darum kümmern kann", und ging einfach seiner Wege. Da stand ich nun völlig wutentbrannt und unberechenbar vor der Wahl, entweder ich vertraue auf die Gerechtigkeit und rufe die Freunde in Grün, oder ich ergebe mich meinen Rachegefühlen. Das Fleisch ist schwach, also trat ich ihm volles Ballett eine Aerodynamische Delle in die Tür seiner Bonzenkarre. Es tut mir schon etwas Leid. aber verdient hat er es bei soviel Ignoranz.

Beichthaus.com Beichte #00029343 vom 06.09.2011 um 16:05:47 Uhr (24 Kommentare).

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Frau Mief

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Boshaftigkeit Zwietracht Ekel Unreinlichkeit Gesundheit Köln

Ich (w) bin Frauenärztin aus Leidenschaft. Ich liebe meinen Beruf, wenn es darum geht, werdende Eltern zu beraten, Teenager auf ihre kommenden Pubertätsjahre vorzubereiten und sogar den 16-jährigen Mädchen Mut zuzusprechen, wenn ich ihnen sagen muss, dass sie schwanger sind. Mein Beruf hat nur einen einzigen Hacken: Manche Frauen haben von Hygiene absolut keine Ahnung. Ich bekomme (fast wörtlich) das Kotzen, wenn sich gewisse Patientinnen auf den Stuhl setzen sollen. Ich meine mal ganz ehrlich, ist es denn wirklich zu viel verlangt, den sprießenden Urwald mal ein wenig zu stutzen? Oder sich ordentlich zu duschen?
Nun zu meiner Beichte: In meiner Praxis haben wir den Patientinnen Spitznamen gegeben, mit denen wir sie auch in die Terminbücher eintragen. Je nachdem wie sie untenrum aussehen und "duften" haben wir Ihnen einen passenden Namen zugeordnet. Am Donnerstag beispielsweise wird uns wieder mal Frau Mief beehren, am Freitag Frau Samtig-Glatt. Ich weiß, dass dieses Verhalten respektlos ist und ich hoffe, dass so schnell niemand in die Terminbücher schauen möchte, ansonsten haben wir viel auszuradieren (ist ja zum Glück alles nur mit Bleistift eingetragen). Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00029339 vom 05.09.2011 um 18:33:57 Uhr in Köln (65 Kommentare).

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Brüderliche Hilfe

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Falschheit Morallosigkeit Schwangerschaft Familie Berlin

Brüderliche Hilfe
Mein Bruder (4 Jahre älter als ich) und seine Frau haben vor circa 15 Jahren versucht, eine Familie zu gründen. Es hat leider nicht geklappt aber die beiden ließen sich nicht entmutigen. Seine Frau ließ sich heimlich testen - warum weiß ich auch nicht. Es kam heraus, dass sie völlig gesund und zeugungsfähig war. Sie ließ auch meinen Bruder testen, jedoch durch ihr Ergebnis nur heimlich. Dabei kam zu Tage, dass mein Bruder zeugungsunfähig war. Sie war am Boden zerstört. Die beiden passten/passen so gut zusammen; gehen gemeinsam durch dick und dünn. Seine Frau war eigentlich eine Sandkastenfreundin von mir und so kam teilte sie mir das Ergebnis seines Tests mit. Ich war traurig für die beiden, dass aus ihrem Wunsch nichts werden sollte. Wir sprachen noch lange weiter und irgendwann kamen wir auf die Idee, dass es mein Bruder nie erfahren musste, und die beiden trotzdem Mutter und Vater werden konnte. Kurzum, ich habe eine genetische Spende für die Familie meines Bruders getätigt und vor kurzem, circa 3 Jahre, eine Zweite.

Heute, 11 Jahre später, sind mein Bruder und seine Frau glückliche Eltern von zwei allerliebsten Kindern (11 und 2 Jahre alt). Ich glaube nicht, dass mein Bruder je etwas über seine Unzulänglichkeit mitbekommen hat, denn es gab nie Andeutungen seinerseits gegenüber seiner Frau oder mir. Er liebt die beiden Kinder von ganzem Herzen und die Ehe der beiden wurde nur noch weiter gefestigt. Ich kann mit der Sache ganz gut leben. Zwar ist es sehr oft äußerst hart für mich, nur der Onkel zu sein, aber ich gönne allen Vier ihr Glück.

Ich bin der Meinung, dass Eltern nicht die Eltern von Kinder sind, weil sie Ihr genetisches Material weitergegeben haben, sondern weil sie Ihnen Geborgenheit und Lieben schenken, sie erziehen und sie am Beginn ihrer Reise begleiten. Daher habe ich auch überhaupt keine Gewissensbisse was meine Spende oder den Akt des Spendens angeht. Das war lediglich eine Hilfeleistung an meinen Bruder und seiner Frau. Meine Beichte bei der ganzen Sache ist, dass ich neulich bei einem Treffen, bei dem mein Bruder und ich anwesend waren, erfahren habe, dass die beiden die Familienplanung nun abschließen und er sich einer Vasektomie unterziehen will um den Sex zu vereinfachen. Die Aussage war kaum heraus, übermannte mich ein dermaßen heftiger Lachanfall, dass ich aufstand und zur Tür raus schwankte. Alle Anwesenden wunderten sich was los sei und fragten mich nach meine Rückkehr, was der Auslöser für meinen Anfall war. Mir fiel leider nichts besseres ein, als Ihnen von einem Witz zu erzählen, der mir gerade eingefallen war. Das haben die mir aber sicher nicht abgekauft. Ich hoffe, dass keiner die 5. Wurzel aus pi ziehen kann (2 plus 2 zu addieren wäre zu leicht für diese Situation) und nichts auffliegt.

Beichthaus.com Beichte #00029334 vom 02.09.2011 um 23:58:35 Uhr in Berlin (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Nach dem Fleiß kam die Faulheit

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Faulheit Trägheit Trunksucht Arbeit Bielefeld

Ich habe eine Firma, die gut läuft. Das ist noch nicht lange so, und der Anfang war echt die Hölle, über Jahre hinaus. 100 Stunden-Wochen (sogar Weihnachten habe ich gearbeitet!), überhaupt keine Kohle, ich wusste ja teilweise gar nicht, wie ich unsere Miete und das Brot für meine Familie kaufen sollte. Selbst 3 Euro war für mich sehr viel Geld, denn ich hatte es einfach nicht. 3 Euro sind auch viel, wenn man sie nicht hat. Klingt vielleicht blöde, war aber so. Es gab Druck von allen Seiten: Meiner Frau, die nicht immer den Vermieter auf der Matte und endlich mal etwas Geld für Lebensmittel haben wollte, Lieferanten, die Kohle wollten, die ich nicht hatte, und Kunden, die Ware wollten, die ich nicht hatte, denn ich hatte ja keine Kohle, um Rohmaterial zu kaufen. War eine echt krasse Erfahrung, die über 3 1/2 Jahre ging.

Das habe ich getan, weil ich von meinem Erfolg überzeugt war. Ich hatte ein gutes Produkt, ein nahezu einzigartiges Konzept, dazu einen guten Preis und einen großen Markt. Jedenfalls läuft es mittlerweile ganz gut. Bin schuldenfrei, arbeite kaum mehr, habe mehr Geld in der Tasche als andere Leute im Monat verdienen und habe super Mitarbeiter, auf die ich mich absolut verlassen kann. Meine Beichte ist die: Ich arbeite kaum. Saufe sehr viel. Und lasse meine Leute arbeiten. Und daher fühle ich mich schlecht. Gut, ich zahle Übertarif und wir haben ein unglaublich gutes Betriebsklima, was mir wichtig ist. Meine Aufgabe ist es, die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen, und das gelingt mir; Die Auftragsbücher sind brettvoll, und wir sind einfach sehr gut aufgestellt. Aber ich fühle mich einfach schlecht. Eine Kiste Bier hält gerade mal 3 Tage. Seit Jahren. Irgendwie ist das nicht richtig. Ich fühle mich so leer und ausgebrannt. Ich bin nicht reich an Geld, habe aber keine Geldsorgen, sondern ein Guthaben. Dazu habe ich Kinder und eine Frau, die man sich besser nicht wünschen kann. Nur ich fühle mich so falsch, leer und unsinnig. Werde nicht mehr gebraucht, noch nutze ich etwas.

Beichthaus.com Beichte #00029319 vom 29.08.2011 um 20:04:45 Uhr in Bielefeld (Seidenstickerstr.) (29 Kommentare).

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