Die Geräusche beim großen Geschäft

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Ekel Peinlichkeit Unreinlichkeit

Als ich die ersten Male bei meinem jetzigen Mann übernachtete, wollte ich nicht, dass er mich womöglich beim "großen Geschäft" hört. In meiner Not habe ich mich zwei Mal beim Duschen - unter dem Vorwand, mir die Beine rasieren zu wollen - eingeschlossen und in die Dusche gekackt. Das WC und das restliche Bad waren nämlich leider in getrennten Räumen. Es war ganz schön ekelhaft, das "Produkt" danach im Ausguss verschwinden zu lassen. Ich schäme mich noch heute und werde es ihm wohl höchstens auf meinem Sterbebett verraten.

Beichthaus.com Beichte #00033623 vom 18.07.2014 um 14:32:12 Uhr (23 Kommentare).

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Neues Gerät vs. alten Schrott

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Ignoranz Lügen Stolz Engherzigkeit Familie

Ich beichte, dass ich meine Schwiegermutter belogen habe, ich bin nämlich der Typ, der für die Verwandtschaft immer die technischen Dinge erledigt. Vor knapp einem Jahr ging ihr Internet nicht und ich habe mich darum gekümmert. Da ein Gerät kaputt war und sie - zumindest zu der Zeit - wenig Geld hatte, habe ich ihr ein Gerät aus meinem Lager gegeben, für welches ich keine Verwendung mehr hatte. Sie musste natürlich nichts bezahlen, ich war aber damals etwas zu geizig, um ihr einfach so ein Neugerät zu schenken. Daher hatte ich ein schlechtes Gewissen: Ein altes Gerät hat Sicherheitsprobleme beim drahtlosen Netzwerk und einen hohen Stromverbrauch - das ergibt recht hohe Folgekosten. Neulich wollte sie dann ihr neues Handy in das drahtlose Netzwerk bringen. In dem Zuge wollte ich meine alte Sünde loswerden und habe ihr das damals eingerichtete Gerät dann gegen ein Nagelneues getauscht - natürlich für Lau. Dabei ist mir dann aufgefallen, was da noch alles für alte Geräte in ihrem Keller versteckt waren - bestimmt an die 15 Jahre alt - hinter einer Wand, in einem Kabelknäuel, unter vielen völlig hingefrickelten einzelnen Kabeladern und maroden Steckverbindungen. Ich war baff, dass das überhaupt irgendwie funktionierte. Ich teilte ihr dann mit, dass das neue Gerät eigentlich alle Funktionen aller bestehenden Geräte übernehmen kann. Keine Fehlerquellen, keine losen Kabel mehr, keine alten Stromfresser, keine zusätzlichen Kosten. Das Gerät sei ja jetzt ohnehin da. Eigentlich überhaupt keine Nachteile.


Sie sagte: "Nö. Lass das mal alles so. Das funktioniert seit 15 Jahren, das wird schon nicht ausfallen. Und außerdem ist das von der Telekom so vorgesehen." Da war ich anderer Meinung. Sie hätte ja mit dem alten Zeug mal in den nächsten T-Punkt rennen können und fragen, ob das noch zeitgemäß sei. Nur bin ich leider der, der es dann reparieren muss, wenn es doch mal ausfällt. Ich war etwas stinkig. Um "Feuerwehr" zu spielen, ist man immer gut genug, aber das strukturierte, langfristige Planen wird dann wegen eines kurzen hysterischen Zickenanfalls nicht geduldet. Ich schenke ihr ein hochwertiges Gerät, was dann eigentlich nichts anderes macht als der alte Müll, der da so rumsteht. Und überhaupt sind ja irgendwelche Telefonkabel mit separaten Nummern von vor 15 Jahren, als der mittlerweile verheiratete Sohn mit Kind noch oben wohnte verlegt, und die müssen ja noch so funktionieren wie damals, obwohl weder der Sohn dort noch wohnt, noch ein Telefon dort angeschlossen ist. Wahrscheinlich glaubt sie, dass er morgen wieder vor der Tür steht und sein Zimmer mitsamt der alten Telefonnummer wieder haben möchte. Aber wehe die Telefonnummer fehlt.


Ich habe es ihr dann einfach umgestellt, einfach so. Ohne ihren Willen. Das war wahrscheinlich wirklich gemein und doof und hat ihre Meinung missachtet. Aber ich fand dennoch, dass das so richtig war. Ich musste mir dann anhören, ob ich wohl selbst Vorteile von dem "Umbau" hätte, in einem Ton, als ob mich jetzt ihre alten Geräte im Verkauf zu einem reichen Mann machen würden. Dabei wette ich, man wird sie nicht mal mehr für umsonst los. Na ja, ich habe ihr dann ihre alte Telefonanlage gelassen, aber den Rest der Geräte, die ich wieder hinter die Wand bauen sollte, habe ich da zwar reingehängt und auch die Kabel wieder ins Knotengewirr gesteckt, aber ohne Funktion. Die Funktionen hat jetzt komplett das neue Gerät übernommen. Und ich habe sie belogen und gesagt, alles sei beim Alten. Ich frage mich, wer den größeren Ego-Trip hatte. Aber ich mag es nicht, wenn man meine Arbeit derart nicht schätzt. Das wäre, als würde ich einer Köchin zum Grillabend immer nur den Auftrag geben, Brot beim Bäcker zu besorgen.

Beichthaus.com Beichte #00033619 vom 18.07.2014 um 02:04:21 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Puffbesuch im Urlaub

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Fremdgehen Wollust Begehrlichkeit Prostitution Urlaub

Ich war gerade eine Woche im Urlaub, aus terminlichen Gründen konnte meine Freundin leider nicht mitkommen. An einem Tag machte ich einen Abstecher in die Schweiz, und in einer kleinen Stadt, durch die ich eigentlich nur durchfahren wollte, entdeckte ich dann die Leuchtreklame […]
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Beichthaus.com Beichte #00033617 vom 17.07.2014 um 12:19:36 Uhr (31 Kommentare).

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Außendienst in der eigenen Küche

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Faulheit Trägheit Morallosigkeit Arbeit Nersingen

Da ich heute - wie eigentlich jeden Tag - im Außendienst tätig bin, aber nichts zu tun habe, hänge ich gerade gepflegt bei mir zu Hause ab, mache mir ein fettes Mittagessen und höre dabei die Jazz-Version von "Chabos wissen wer der Babo ist." Ich finde mein Verhalten übrigens völlig in Ordnung, da die Leute in der Firma ihre Pause immer um mindestens eine halbe Stunde überziehen, während ich bei Wind und Wetter draußen den Idioten machen darf, und dabei oft genug auf meine Pausen verzichten muss. Außerdem habe ich eh schon gekündigt. Ich beichte also, dass ich ein schlimmer Finger bin und mir das obendrein noch ziemlich egal ist.

Beichthaus.com Beichte #00033610 vom 16.07.2014 um 11:17:37 Uhr in Nersingen (5 Kommentare).

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Fanmeile als Hook up Playground

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Begehrlichkeit Falschheit Lügen Sport Berlin

Fanmeile als Hook up Playground
Gestern war ich (m/27) auf der Fanmeile vorm Brandenburger Tor. Die Begrüßung der angereisten Nationalmannschaft hat mich aber herzlich wenig interessiert. Mein Grund waren eher die Mädels. Bei über 200.000 Fans in Partylaune sind, gerade jetzt in der Feriensaison, ein paar heiße und vor allem willige Schnecken dabei. Mit diversen Pick-up-Techniken habe ich über 20 Nummern eingesammelt und bin zum Abschluss des Tages auch zum Stich gekommen. Ich beichte, dass ich meiner Familie und Freunden vorgegaukelt habe, dass ich echter Fußballfan wäre und das Team um Joachim Löw unbedingt mal live sehen wollte. Des Weiteren entschuldige ich mich bei den Mädels, die jetzt denken, sie wären etwas Besonderes, obwohl ich Hunderten Frauen, wie am Fließband, immer wieder das Gleiche erzählt habe.

Beichthaus.com Beichte #00033605 vom 15.07.2014 um 12:51:58 Uhr in Berlin (Straße des 17. Juni) (21 Kommentare).

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