Außendienst in der eigenen Küche

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Faulheit Trägheit Morallosigkeit Arbeit Nersingen

Da ich heute - wie eigentlich jeden Tag - im Außendienst tätig bin, aber nichts zu tun habe, hänge ich gerade gepflegt bei mir zu Hause ab, mache mir ein fettes Mittagessen und höre dabei die Jazz-Version von "Chabos wissen wer der Babo ist." Ich finde mein Verhalten übrigens völlig in Ordnung, da die Leute in der Firma ihre Pause immer um mindestens eine halbe Stunde überziehen, während ich bei Wind und Wetter draußen den Idioten machen darf, und dabei oft genug auf meine Pausen verzichten muss. Außerdem habe ich eh schon gekündigt. Ich beichte also, dass ich ein schlimmer Finger bin und mir das obendrein noch ziemlich egal ist.

Beichthaus.com Beichte #00033610 vom 16.07.2014 um 11:17:37 Uhr in Nersingen (5 Kommentare).

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Fanmeile als Hook up Playground

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Begehrlichkeit Falschheit Lügen Sport Berlin

Fanmeile als Hook up Playground
Gestern war ich (m/27) auf der Fanmeile vorm Brandenburger Tor. Die Begrüßung der angereisten Nationalmannschaft hat mich aber herzlich wenig interessiert. Mein Grund waren eher die Mädels. Bei über 200.000 Fans in Partylaune sind, gerade jetzt in der Feriensaison, ein paar heiße und vor allem willige Schnecken dabei. Mit diversen Pick-up-Techniken habe ich über 20 Nummern eingesammelt und bin zum Abschluss des Tages auch zum Stich gekommen. Ich beichte, dass ich meiner Familie und Freunden vorgegaukelt habe, dass ich echter Fußballfan wäre und das Team um Joachim Löw unbedingt mal live sehen wollte. Des Weiteren entschuldige ich mich bei den Mädels, die jetzt denken, sie wären etwas Besonderes, obwohl ich Hunderten Frauen, wie am Fließband, immer wieder das Gleiche erzählt habe.

Beichthaus.com Beichte #00033605 vom 15.07.2014 um 12:51:58 Uhr in Berlin (Straße des 17. Juni) (21 Kommentare).

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“35.000

“Beichte

Der Bonzen-Geldbeutel im Müll

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Betrug Ungerechtigkeit Diebstahl Morallosigkeit

Ich beichte, dass ich gestern einen Geldbeutel gefunden habe und mir sowohl das Geld (über 200 Euro) einverleibt, als auch den restlichen Inhalt in der Mülltonne entsorgt habe. Und zwar hat sich das Ganze so zugetragen: Nachdem ich den Geldbeutel fand, habe ich erst einmal geschaut, wie viel Geld darin ist und wem er gehört - also habe ich auf den Ausweis geschaut und fuhr dann zu der Adresse und wollte ihn fragen, ob er etwas vermisst. Normalerweise bin ich ein ehrlicher Mensch und gebe auch das Geld zurück, aber als ich an der Adresse ankam, oder besser gesagt: Als ich an dem "Anwesen" mit dem dicken Audi in der Einfahrt ankam, habe ich mir das Geld direkt eingesteckt. Ich habe nämlich sofort gesehen, dass er im Gegensatz zu mir genug Kohle hat. Hätte der Geldbeutel einer alten Frau gehört, die vielleicht gerade ihre Rente abgeholt hat, hätte ich das Geld natürlich mit abgegeben, aber bei dem Bonzen hatte ich keine Reue. Dann wollte ich aber wenigstens die Papiere in den Briefkasten schmeißen und habe das Auto hingestellt und bin ausgestiegen. Als ich dann allerdings gerade um mein Auto herumlief, kam der Besitzer der Papiere und schnauzte mich an, dass ich dort nicht stehen bleiben könne, sonst würde er mich abschleppen lassen. Dann ist er in seinem Audi davongebraust, ohne mich zu Wort kommen zu lassen. Ich war wirklich fassungslos, aber dann habe ich einfach seinen Geldbeutel tief in der Mülltonne des Nachbarn vergraben. Ich weiß, so etwas ist mies, aber wer so mit seinen Mitmenschen umgeht, hat es nicht anders verdient.

Beichthaus.com Beichte #00033598 vom 14.07.2014 um 01:23:18 Uhr (23 Kommentare).

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Mit Noppen und Erdbeeraroma

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Engherzigkeit Peinlichkeit Ignoranz Shopping Arbeit

Ich arbeite als Verkäuferin in einer großen Drogeriekette. Letzte Woche stand bei mir an der Kasse ein älterer Herr, so zwischen 60 und 70, hinter ihm warteten noch einige weitere Kunden. Nachdem er seine Sachen auf das Band gelegt hatte, sagte er mir im Flüsterton, dass er die Kondome nicht gefunden habe, ob ich ihm vielleicht noch welche holen könnte? Ich fragte ihn, welche er wolle, aber er antwortete nur, dass es ihm egal sei. Ich stand also auf und rief quer durch den Laden nach hinten zu meinen Kollegen: "Kann mir einer mal eine Packung Kondome nach vorne bringen? Die von London, Großpackung mit Noppen und Erdbeeraroma?" Der Kunde bat mich daraufhin flüsternd, zusammenzurechnen, er wolle die Kondome doch nicht mehr und er müsse dringend weg, aber ich antwortete: "Ich sehe schon, die sind gerade unterwegs!" Er ließ seine Sachen daraufhin alle auf dem Band liegen und verließ fluchtartig den Laden. Ich bitte um Vergebung, denn inzwischen tut es mir wirklich leid. Mich hat angesichts dieser Sache einfach der Teufel geritten.

Beichthaus.com Beichte #00033596 vom 13.07.2014 um 18:07:18 Uhr (18 Kommentare).

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Glimmstängel und ihre Konsequenzen

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Aggression Drogen Hass Zorn Gesellschaft

Ich habe nichts dagegen, wenn jemand regelmäßig dreckige Luft aus einem Glimmstängel zieht, um seiner Sucht zu frönen. Was mir jedoch echt gegen den Strich geht, ist die Art und Weise, wie viele Raucher diese Sucht als Selbstverständlichkeit ansehen und dementsprechend auch keine Rücksicht auf andere Menschen nehmen. Fährt man mit Bus oder Bahn, hat man eigentlich immer einen von der Sorte dabei, die entweder kurz vor dem Einsteigen noch einmal am Glimmstängel ziehen, und den Rauch in den Bus oder die Bahn herauspusten, und die glimmende Zigarette dann achtlos auf den Bahnsteig werfen. Es wird keine Rücksicht auf Fahrgäste genommen, es entsteht eine Brandgefahr und man verunreinigt den Bahnhof. Die Menge an Zigarettenstummeln auf Bahnhöfen ist eh extrem hoch.


Manche Bahnhöfe sind so verdreckt von den Teilen, dass man quasi im Zigarettengestank steht, wenn man auf seinen Bus oder die Bahn wartet. Hierzu wurde ja das Rauchverbot eingeführt, was meist auch auf offenen Bahnhöfen gilt. Nur stört das die Raucher auch nicht. Es wird fleißig geraucht, egal ob offener oder geschlossener Bahnhof. Spricht man die Leute darauf dann freundlich an, wird man doof angemacht. Dann gibt es die Gattung Raucher, deren Lunge schon anfängt zu pfeifen, wenn diese zwei Stationen mit einer Bahn oder dem Bus fahren. Kaum kommt die eigene Haltestelle dann in Sicht, wird auch schon der Glimmstängel und das Feuerzeug rausgeholt. Die Tür öffnet und klick, schon ist die Zigarette an, damit auch jeder, der aussteigt, im Dunst mitwandern kann. Teilweise sind die Leute so abhängig von den Teilen, dass man es beispielsweise nicht einmal schafft, die Treppen eines U-Bahnhofes hochzugehen, bevor man die Zigarette ansteckt. Rücksicht auf andere Leute? Fehlanzeige! Und auch hier wird nur gemeckert, wenn man die Leute höflichst darauf anspricht. Es ist ja wohl nicht so schwer, mal 30 Sekunden zu warten?


Genauso ist es ein Glücksspiel, wenn man sich beispielsweise Gebrauchtware im Internet besorgt, ein rauchfreies Gerät zu erhalten. Da erhält man ekelhaft stinkende Dinge, die teilweise auch noch völlig verdreckt und vergilbt sind, und als Top-Qualität angeboten werden. Leute, wenn man schon in der Bude raucht, dann sollte man das auch in einem solchen Angebot angeben. Damit kommt nämlich ein Qualitätsverlust einher und es ist echt widerlich, weil man den Geruch meist gar nicht mehr wegbekommt. Ich beichte also, dass mich diese Rücksichtslosigkeit ziemlich ankotzt und ich bei dem Nächsten, der mir auf meinen freundlichen Hinweis hin blöd kommt, nicht dafür garantiere, dass ich ihm den Glimmstängel nicht in den Rachen schieben werde.

Beichthaus.com Beichte #00033576 vom 10.07.2014 um 09:26:04 Uhr (57 Kommentare).

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