Meine Vergangenheit als Escort-Dame

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Lügen Prostitution Selbstsucht Verzweiflung Hannover

Während meiner Ausbildung musste ich jeden Cent zwei Mal umdrehen, da ich aufgrund familiärer Probleme früh ausziehen und somit selbst für meinen Lebensunterhalt aufkommen musste. Zu Anfang störte es mich noch wenig, nur Geld zur Deckung meiner Grundbedürfnisse zur Verfügung zu haben, doch im Laufe der Zeit belastete es mich zunehmend, nie an kostenpflichtigen Aktivitäten mit den anderen Auszubildenden teilnehmen zu können. Es machten Gerüchte die Runde, in denen behauptet wurde, dass ich kein Interesse an der Freundschaft zu den Anderen hätte und lieber alleine bleiben wolle. Es war mir peinlich offen über meine finanziellen Probleme zu reden und daher gelangte ich immer mehr in eine Art Außenseiterposition.

Parallel telefonierte ich mit allen möglichen Ämtern, erkundigte mich nach finanzieller Unterstützung, doch selbst für BAföG verdienten meine Eltern zu fiel. Jedoch hätte ich mir niemals die Blöße gegeben wieder bei meinen Eltern aufzuschlagen und Geld zu schnorren. Ein Nebenjob musste her. Während meiner Recherche nach Nebenjobs fand ich mitunter auch dubiose Angebote, die mich in meinem jugendlichen Leichtsinn mit viel Geld lockten. Nach langer und mitunter reiflicher Überlegung meldete ich mich bei einer Escort-Agentur an. Ich rechnete nicht wirklich damit angenommen zu werden, doch nach wenigen Wochen erhielt ich die Zusage. Wieder verging einige Zeit, bis ich tatsächlich dazu bereit war meinen ersten Kunden zu empfangen. Zum Glück konnte ich auch Anfragen ablehnen, ansonsten hätte ich nicht lange durchgehalten. Um Diskretion zu wahren und nicht wieder mit negativen Erfahrungen konfrontiert zu werden, möchte ich nicht näher auf diesen Teil eingehen.

Ich verdiente mehr als ich es jemals zu träumen gewagt hätte. Plötzlich waren Träume wie Führerschein, eigenes Auto und die Finanzierung eines Studiums zum Greifen nah. Doch mit jedem verdienten Schein wuchsen meine Bedürfnisse. Meine psychische Stabilität ließ stark nach, ich hatte Angst, dass mein Doppelleben auffliegen würde, fühlte mich minderwertig und nutzlos. Schließlich war ich nicht mehr als ein Körper, den man mieten konnte. Aus Angst, die anstehende Zwischenprüfung aufgrund meines Zustandes nicht zu schaffen, suchte ich mir professionelle Hilfe. Im Nachhinein hätte ich diesen Schritt schon viel früher wagen sollen. Es half mir den Ausstieg zu schaffen und wieder ein gesundes Selbstwertgefühl zu erlangen. Heute bin zwar ich in einer glücklichen Beziehung, jedoch ich fühle mich schrecklich für meine Vergangenheit. Ich wollte meinem Partner immer offen und ehrlich begegnen, doch kann ich einfach nicht den Mut fassen, ihm von meiner Escort-Vergangenheit zu erzählen. Viel zu groß ist die Angst ihn zu verlieren. Es tut furchtbar weh. Ständig bin ich hin- und hergerissen, zwischen Wahrheit und Verschwiegenheit. Was ist wenn mich meine Vergangenheit eines Tages einholt?

Beichthaus.com Beichte #00040977 vom 11.02.2018 um 18:18:11 Uhr in Hannover (16 Kommentare).

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So bin ich seine verrückte Ex losgeworden!

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Lügen Eifersucht Ex Falschheit Köln

Ich habe mit einer Lüge die 5-jährige Freundschaft zwischen meinem Freund und seiner Ex-Freundin zerstört. Ich habe am Anfang versucht mit ihr ein freundschaftliches Verhältnis zu pflegen und hatte auch keinerlei Probleme , dass die beiden befreundet sind. Irgendwann hat mir meine Schwiegermutter mal erzählt ich solle aufpassen, denn die gute Frau habe einen Knall. Mein Freund erzählte mir, dass ihm mal die Hand ausgerutscht sei, bei ihr, weil sie ihn mit Sachen beworfen hat, körperlich angegangen ist und übelste hysterisch war. Daraufhin hat sie im Freundeskreis erzählt er wäre ein Frauenschläger. Naja als sie sich dann von ihm wegen einen anderen trennte, wollte sie unbedingt diese Freundschaft mit meinem Freund. Als ich ihn kennengelernt habe, tauchte sie beim ersten Treffen auf - sie lief durch seine Wohnung, ging an Schränke und den Kühlschrank, mit Sprüchen wie:"Ich habe ja hier mal gewohnt und weiß wo alles ist." An einem Abend wurde ich von ihr zu einem Weiberabend eingeladen. Da wurde über meinen Freund übelste hergezogen und man wollte mir einreden, er sei bösartig und irgendwann verprügele er auch mich.

Als sich dann ihr Freund trennte, wurde sie immer schlimmer und plötzlich fielen Sprüche wie: "Wenn ich dich bloß nicht verlassen hätte.", "Bin ich nicht noch deine große Liebe", "Würdest du mich nicht noch heiraten, wenn wir zusammen wären?". Irgendwann bin ich so geplatzt vor Wut und habe offen das Gespräch gesucht und sie gefragt, was das von ihr soll. Darauf grinste sie mich an und meinte: "Ich spanne dir meinen rechtmäßigen Freund aus!" Das gGanze verlief dann ihn einem heftigen Streit, wo ich kurz davor war, ihr eine zu knallen. Sie ging dann los um meinem Freund zu erzählen, ich würde nur die Freundschaft kaputtmachen und mein Freund stand einfach zwischen zwei Stühlen. Ich habe irgendwann nichts mehr gesagt. Ich bin dann ein paar Monate später ungeschickt die Rolltreppe runtergeflogen und habe mir dabei ein schönes blaues Auge zugezogen. An dem Tag erfuhr ich, dass seine Ex versucht hat, ihn zu küssen. Ich war so sauer, dass ich meinem Freund erzählt habe, sie wäre ohne Grund einfach auf mich los und total ausgerastet. Deshalb hätte ich ein blaues Auge. Mein Freund wollte zur Polizei, aber ich konnte ihn überzeugen, es zu lassen.

Am Abend hat er sie dann angerufen und ihr gesagt, er wolle keinen Kontakt mehr und sie solle dahin, wo der Pfeffer wächst. Sie hat ihn dann eine ganze Weile permanent angerufen und über Netzwerke angeschrieben, sodass er sich eine neue Nummer geholt hat, seine Profile löschte und schlussendlich mit mir in eine andere Stadt gezogen ist, weil sie immer wieder den Kontakt suchte und das "Nein" nicht verstanden hat. Eigentlich müsste ich mich schämen und ein schlechtes Gewissen haben, dass habe ich aber nicht ihr gegenüber. Ich bereue diese Lüge, weil mein Freund dadurch gestalkt würde und sein komplettes Leben neu aufbauen musste.

Beichthaus.com Beichte #00040973 vom 10.02.2018 um 18:14:32 Uhr in Köln (11 Kommentare).

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An der Uni bin ich hetero!

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Feigheit Vorurteile Studentenleben

Ich (20) bin lesbisch und lebe in zwei Welten. Die eine Welt ist meine Familie und meine alten Freunde, bei denen ich ganz hemmungslos homosexuell sein kann. Die anderen sind die Menschen aus meinen Studium. Hier lebe ich versteckt. Mehr oder weniger mit Absicht. Je länger das letzte Coming out her ist, desto mehr Angst ist wieder da. Selbst meine Mitbewohnerin weiß nichts. Sie hat sogar gefragt, ob sie nackt durch die Wohnung laufen darf. Ich stecke quasi in der Angst fest, obwohl ich bisher gemerkt habe, dass nur Idioten ein Problem damit haben.

Beichthaus.com Beichte #00040963 vom 08.02.2018 um 21:10:04 Uhr (17 Kommentare).

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Die gruselige Babysitterin

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Boshaftigkeit Zorn Kinder Bremen

Als ich (w/20) fünf Jahre alt war, waren meine Eltern beide beruflich eingespannt, sie arbeiteten fast immer nachts, weshalb sie eine Frau einstellten, die beruflich Kinder betreute und nachts auf mich aufpassen sollte. Obwohl die Frau noch jung war, kam ich nicht wirklich gut mit ihr klar, sie war sehr christlich und erzählte mir immer von Gott, obwohl ich keiner Religion angehörte. Eines Abends wollte ich schlafen gehen, ich stand vor dem Spiegel im Flur und kämmte meine Haare. Die Frau stand neben meiner Zimmertür und starrte mich an. Ich fragte sie, warum sie mich denn so komisch anschauen würde, sie grinste und sagte, dass ich sie auch anschauen könnte. Plötzlich riss sie ihr Nachthemd nach oben, sie trug keine Unterwäsche, ich war erschrocken, sagte aber nichts und ging schnell in mein Zimmer.

Meinen Eltern erzählte ich davon nichts, jedoch fing ich an, mich vor der Frau zu ekeln, sie schlief manchmal sogar in meinem Zimmer, obwohl wir ein Gästezimmer hatten. Ich wollte nicht mehr, dass sie auf mich aufpasst und war daher immer zickig und gemein zu ihr. Ich beschwerte mich bei jeder Gelegenheit, als sie schwanger wurde, bekam ich eine neue Babysitterin, jedoch nicht lange, da meine Eltern endlich ihre Arbeitszeiten ändern konnten. Gestern habe ich die Frau gesehen, es tut mir mittlerweile leid, dass ich damals so bösartig war.

Beichthaus.com Beichte #00040939 vom 31.01.2018 um 11:53:58 Uhr in Bremen (64 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Käse hinter dem Sofa

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Engherzigkeit Zwang Ekel Fürth

Schon seit längerer Zeit habe ich eine Angewohnheit: Immer wenn ich irgendwo zu Besuch bin, verstecke ich heimlich von mir mitgebrachte Dinge in der Wohnung. Ich habe schon Mandarinen auf Schränke ganz oben drauf geworfen und Käsestückchen hinter Sofas platziert. Und erst vor Kurzem habe ich im Badezimmer ein Ei in einer Schublade hinterlassen. Bin gespannt, wann sie es merken. Klar ist das asozial und ekelhaft, aber es ist wie ein Zwang für mich. Vielleicht sollte ich in Behandlung gehen.

Beichthaus.com Beichte #00040926 vom 27.01.2018 um 20:48:18 Uhr in Fürth (11 Kommentare).

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