Die Vorteile unseres Sozialstaates

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Faulheit Verzweiflung Arbeit Aindling

Ich möchte beichten, dass ich gerade arbeitslos bin - aber absolut keine Lust habe, mich neu zu bewerben. Ich habe mir jahrelang den Arsch in einem großen deutschen Baumarkt aufgerissen. Es endete mit einem fetten Burn-out mit Angst und Panikattacken. Von den meisten Arbeitskollegen wurde ich als faul belächelt, während ich durch etliche Therapien ging, die nicht viel gebracht haben. Nach einem Jahr, in dem ich krankgeschrieben war, fing ich dann wieder an, zu arbeiten und wurde nur noch gemobbt. Und meine machtgeilen Vorgesetzten hat das natürlich nicht interessiert. Zum Schluss habe ich dann einen Aufhebungsvertrag unterschrieben und bin gegangen. Durch ein ärztliches Attest hatte ich dann auch keine Sperrzeit. Zum Glück hat meine Frau immer zu mir gehalten, jetzt bin ich allerdings so weit, dass ich auch mal Nutzen von unserem Sozialstaat haben möchte. Die meisten Hartz IV-Bezieher leben eh besser, als meine kleine Familie. Ich bitte um Entschuldigung, da ich auch einfach nur mal faul sein möchte.

Beichthaus.com Beichte #00032247 vom 17.11.2013 um 13:22:02 Uhr in Aindling (19 Kommentare).

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Die Schuhe meiner Mitbewohnerinnen

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Fetisch Masturbation Ekel Studentenleben WG

Wenn bei euch noch ein Glaube an WGs vorhanden ist, werdet ihr ihn mit dieser Geschichte verlieren. Ich habe über zwei Jahre lang mit zwei Mädels zusammengewohnt, zu denen ich ein tolles Verhältnis hatte - auf freundschaftlicher Basis. Aber natürlich muss auch ich das Zahnbürsten-Thema beichten. Ich habe die Bürsten meiner Mitbewohnerinnen nämlich zweckentfremdet - um mein bestes Stück damit zu bearbeiten. Natürlich habe ich auch auf die Bürsten onaniert und sie dann einfach kurz abgewaschen, ehe ich sie zurückstellte. Außerdem habe ich ein Faible für Frauenschuhe - die verschwitzten Sneaker und Socken meiner Mitbewohnerinnen kurz nach dem Joggen waren für mich ein absoluter Traum. Wegen dieses Fetischs habe ich teilweise auch ganze Vorlesungen ausfallen lassen. Mein WG-Zimmer war für diese Vorliebe perfekt geeignet, da es direkt am Eingang war, wo die unerwünschten Straßenschuhe deponiert wurden. Ich glaube, die meisten Schuhe haben mein Zimmer sogar mehrmals besucht, da die kurze Distanz ideal war, um mal ein Paar verschwinden zu lassen. Ich weiß, dass viele das abartig und eklig finden, aber das hatte auch etwas Gutes, denn die meisten Schuhe verließen das Zimmer sauberer als zuvor. Manchmal ging nämlich etwas daneben und das musste natürlich wieder gesäubert werden - meist mit meiner eigenen Zahnbürste. In unserer WG witzelten wir allerdings auch oft darüber, dass mein Zimmer bald zu einem begehbaren Schuhschrank umgewandelt würde, um der Menge an Schuhen gerecht zu werden. Ich weiß nicht, ob dieser Gag daher stammt, dass sie etwas ahnten oder einfach nur dank der guten Lage meines Zimmers entstand. Irgendwann war meine Zeit im WG-Paradies dann aber zu Ende und ich tingelte durch andere WGs, ohne jedoch wieder so viel Spaß zu haben wie mit den zwei Mädels.

Beichthaus.com Beichte #00032245 vom 17.11.2013 um 17:56:35 Uhr (7 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Seemannsgarn

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Vorurteile Unglaube Falschheit Lügen Familie

Ich möchte stellvertretend für meine ganze Familie beichten. Wir haben uns jahrelang über meinen Großvater lustig gemacht, da er uns immer wieder mit einer Geschichte von einem Riesenkraken gekommen ist. Er war in den sechziger Jahren mal Fischer, und während er mit seinem Fischkutter irgendwo rumschipperte, um die Netze einzuholen, kam ein Riesenkrake und hat sich den Fang geholt. Der Schreck hat auf jeden Fall so tief gesessen, dass er ein paar Jahre später zu einer Landratte geworden ist. Die Freude an der See hatte ihm der Krake wohl genommen. Allerdings hat ihm die Geschichte nie jemand abgekauft und praktisch jeder hat ihn damit verarscht. Wir waren einfach davon überzeugt, dass es sich um eine dieser Seefahrergeschichten handelt. Als er dann schon seit einigen Jahren verstorben war, kam raus, dass es diese Riesenkalmare wirklich gibt! Deshalb glaube ich bis heute, dass er doch recht hatte, dem Kraken erschien das Netz wohl einfach als lohnende Beute. Ich kann mir heute gut vorstellen, was das für ein Schock gewesen sein muss, da es sich damals ja um Fabelwesen gehandelt hat. Umso mehr tut es mir leid, dass ihm niemand glaubte.


Beichthaus.com Beichte #00032243 vom 16.11.2013 um 17:11:31 Uhr (9 Kommentare).

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Endspurt vor dem Umzug

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Trunksucht Drogen Maßlosigkeit Last Night

Seit gut vier Monaten feiere ich die Feste, wie sie fallen. Ich lasse mich so richtig gehen - trinke, rauche, kiffe. Ich mache mich auch an alle Frauen ran, die ich finden kann, natürlich auch an befreundete. Im Großen und Ganzen könnte man sagen, dass ich mich wie ein richtiges Arschloch verhalte. Ich finde es einfach herrlich und es macht mir irrsinnig viel Spaß, mich voll und ganz auszuleben. Denn in einem Monat ziehe ich an das andere Ende von Deutschland, allerdings weiß nicht einmal meine Familie von diesen Plänen. Ich weiß auch noch nicht, ob ich ihnen davon erzähle oder mir den Spaß erlaube, einfach weg zu sein. Das entscheide ich spontan - aber auf jeden Fall heißt es, jetzt noch einmal richtig in die Vollen zu gehen! Endspurt!

Beichthaus.com Beichte #00032240 vom 16.11.2013 um 16:31:51 Uhr (6 Kommentare).

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Eine neue Konsole

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Habgier Engherzigkeit Falschheit Selbstsucht Geld

Ich möchte beichten, dass ich anderen Leuten die Chance genommen habe, eine beliebte Konsole für den normalen Marktpreis zu kaufen. Ich habe mir die Playstation einfach rechtzeitig vorbestellt, weil ich damit gerechnet hatte, dass sie zur Veröffentlichung in Deutschland direkt ausverkauft sein würde. Deshalb bestellte ich mir im Sommer eine der Konsolen vor - und habe sie jetzt für den 1,5-fachen Kaufwert abgegeben! Aber damit nicht genug, denn im September kaufte ich dann noch ein spezielles Bundle, welches die Konsole, einen zweiten Controller, die neue Playstation-Kamera und ein Ü18-Spiel enthält. Natürlich ebenfalls, um sie wieder zu verkaufen - dieses Mal sogar zum doppelten Preis. Jetzt fühle ich mich damit allerdings unwohl - denn ich war einfach nur gierig. Außerdem fühle ich Reue, weil ich bewusst mehr Konsolen gekauft habe, als ich gebrauchen konnte, weshalb ich einigen eben die Chance genommen habe, einen normalen Preis zu zahlen. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00032239 vom 16.11.2013 um 13:07:23 Uhr (11 Kommentare).

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