Baby auf den Kopf fallen lassen

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Verzweiflung Waghalsigkeit Familie Meerbusch

Ich habe meine Schwester fallen lassen. Sie war erst ein halbes Jahr alt und ich sollte einen Abend lang auf sie aufpassen, während meine Eltern weg waren. Am Anfang war das auch noch echt stressfrei. Sie schlief in ihrem Kinderbettchen und ich sah mir Eclipse, den dritten Teil von Twilight an. Während ich mit meinen damals 13 Jahren die Lichtreflexe in Edwards Haaren bewunderte, fing die Kleine aber plötzlich an zu schreien. Ich war ziemlich genervt und hoffte erstmal, dass sie von selbst aufhören würde. Aber nach zwei Minuten ging ich dann doch zu ihr und hob sie hoch. Sie beruhigte sich einfach nicht, ich trug sie ein bisschen herum, aber plötzlich ist sie mir aus den Armen gerutscht. Ich konnte gar nichts tun, weil mein Hirn das erst Sekunden später realisiert hat.

Natürlich hat meine Schwester jetzt erst recht geschrien, wie am Spieß. Ich hatte totale Panik, hab sie auf das Sofa gesetzt und ihr kleines Köpfchen nach Verletzungen abgesucht, aber da war nichts. Ich habe ihr ein Kühlpack mit ein paar Tüchern umwickelt und an die Stelle gehalten. Zusätzlich redete ich ihr gut zu, und irgendwann beruhigte sie sich tatsächlich. Ich brachte sie ins Bett und saß auch den ganzen restlichen Abend bei ihr, aber es war nichts mehr. Als meine Eltern kamen, hatte ich nicht den Mumm, ihnen zu sagen, dass etwas passiert ist, und sie haben es auch nie gemerkt. Ich habe mich wochenlang schrecklich gefühlt und tue es jetzt immer noch, wenn ich daran denke.

Beichthaus.com Beichte #00041560 vom 20.09.2018 um 11:56:20 Uhr in Meerbusch (Frankenweg) (23 Kommentare).

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Ich war die Affaire!

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Fremdgehen Partnerschaft Bonn

Ich (w/32) war 6 Jahre in einer schönen Beziehung mit einem Mann der 6 Jahre älter ist als ich . Nach gut 4 Jahren kam das Gefühl hoch das mein Freund mich betrügen würde, es passierten ihm Fehler mit Namen, Termine die nicht mehr in den Zeitablauf passten. Er stellte mich seiner Familie nie vor. Vor 6 Monaten viel sein Kartenhaus dan zusammen als ich ihn mit seiner Frau und den beiden Kindern sah. Ich konnte es zu meinen entsetzen nicht fassen, es gab keine Affäre, es gab eine Ehefrau und ich war die Affäre. Noch viel schlimmer war das seine Frau von mir Bescheid wusste, offenbar führen beide eine offene Beziehung. Nun bin ich 32 und muss wieder ganz von vorne Anfangen, Mann suchen, zusammen ziehen Kinder kriegen. Denn eigentlich wollte ich schon Mutter sein und eine eigene Familie haben. So wie es aussieht ist dieser Zug abgefahren. Ich will doch nicht mit 40 noch Mutter werden und etwas überstürzten, nur das ich Kinder habe, um mich nach 6 Jahren wieder zu trennen. Weil ich die ganzen Negativ-Punkte ausgeblendet habe. So wie es viele machen die eine Torschusspanik haben. Ich will beichten, dass ich zu dumm und gutgläubig war. Es kommt nicht wieder vor.

Beichthaus.com Beichte #00041552 vom 15.09.2018 um 09:21:17 Uhr in Bonn (25 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Lieber Hund als Kuh

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Zwietracht Tiere Partnerschaft Berlin

Meine Freundin hat ohne mich zu fragen einen Hund gekauft. Ich war wenig begeistert als ich heim kam und da ein relativ großer Hund war. Meine Freundin wusste, dass ich keinen Hund wollte, das hatte ich vor einiger Zeit deutlich gesagt. Auf jeden Fall hat sie dann so getan, als ob ihr das nicht klar sei. Wir haben den Hund erstmal behalten, aber was ich befürchtete trat ein. Der Hund störte dauernd, war laut und dreckig und man hatte keine ruhige Minute mehr. Was mich besonders nervte, war das meine Freundin das jetzt plötzlich auch alles störte. Ich bin kein Hundehasser - ich möchte einfach nur selbst keinen und würde mir auch keinen hohlen.

Ich habe mich bemüht nett zu dem Hund zu sein - schließlich konnte der nichts dafür. Ich bin mit ihm Gassi gegangen (meine Freundin konnte ihn nicht halten, weil er zu stark war) und habe mich generell viel um ihn gekümmert. Als meine Freundin meinte, ich würde mich anstellen und sollte mich zusammenreißen, während sie selbst sich kaum um den Hund, den sie geholt hatte kümmerte ist mir der Kragen geplatzt. Wir hatten einen riesigen Streit und das ganze eskalierte ziemlich. Am nächsten Tag war es nicht besser, sie heulte rum und sagte, dann solle ich den Hund halt aussetzen oder zurück bringen.

Ich hatte dann irgendwann keine Lust mehr und habe Schluss mit ihr gemacht und sie mitten in der Nacht aus meinem Haus geschmissen. Mir war es auch komplett egal, ob es kalt war oder wo sie schläft. Den Hund hab ich drin gelassen - wie gesagt konnte der ja selbst nichts dafür. Mit meiner Freundin liegt sämtlicher Kontakt auf Eis, den Hund wollte sie nicht mehr. Das Komische an der Sache ist, daß ich mich inzwischen an den Hund gewöhnt habe, weil mein Zeitungsinserat erfolglos war und ich ihn immer noch habe. Ich habe ihn jetzt schon einige Zeit und habe ihn lieb gewonnen. Manchmal denke ich, dass ich einfach hätte warten sollen. Andererseits hat die Wut auf meine Freundin (gab auch noch ein paar andere Probleme) wahrscheinlich verhindert, dass ich den Hund je 100% gemocht hätte. Meine Ex war immer so hektisch, der Hund ist jetzt viel ruhiger. Letztendlich ist mir der Hund lieber als diese Kuh.

Beichthaus.com Beichte #00041546 vom 12.09.2018 um 20:16:41 Uhr in Berlin (27 Kommentare).

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Wenn ich meine Medikamente nicht bezahlen kann

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Habgier Gesundheit

ich (w/25) habe die Nase von meiner Erkrankung voll. Seit meinem 14. Lebensjahr leide ich an einer Autoimmunerkrankung die neine Organe immer mehr beschädigen. Um all das zu stoppen, benötige ich Mycophenolat (was bekannt durch Organspenden bekannt sind aber auch für Andere Krankheiten angewendet wird) und Quensyl (bekannt als Malarianittel und vieles mehr). Ich habe diese beiden immer von meinem Hausarzt verschrieben bekommen. Bis gestern. Da ich nun weggezogen bin (80 km) und mein neuer Hausarzt diese nicht verschreibt, weil das es teuer für sein Praxisbudget ist, war ich gezwungen wieder in die Heimatstadt zu meinem alten Hausarzt hinzugehen. Er kennt meine Familie sogar so gut, dass wir sogar zusammen verreist sind (meine und seine Familie). Er verschrieb es mir nicht, da es zu teuer sei. Auf meine Frage, warum er es all die Jahre dann tat schaute er nur blöd. Er sagte mir doch tatsächlich, dass ich dafür in die Klinik gehen muss wo ich in Behandlung wäre. Da sie sich da in der Heimatstadt befindet und ich gerade da war ging ich halt hin. Dieser war aber im Urlaub und ihne ihn darf ich kein Rezept erhalten laut en doofen Sekretärinnen. Nichtmal von seinem Ersatz.

Also ging ich zurück zum alten Hausarzt und der verschrieb mir das aber als Privatrezept. Ich stand auf und ging, denn ich habe nicht alle zwei Wochen die circa 500 Euro für mein Mycophenolat und zusätzlich das Geld für mein Quensyl. Ich bin in der Pflege tätig und bekomme 1.400 Euro Netto, also bleibt mir nach der Miete kaum was und dann soll ich dies auch noch zahlen?

Also es tut mir leid wenn ich das als Frechheit sehe und ich quasi gezwungen bin keine Medikamente mehr einzunehmen, weil ich sie nir nicht leisten kann. Die Krankenkasse meinte zu mir, dass ich dann mehr arbeiten müsse. Ich verstehe nicht, dass ich Jahrelang es verschrieben bekommen hatte und es plötzlich nichtmehr haben kann. Somit beichte ich mich VIELLEICHT öffentlich an unser Behandlungssystem zu zweifeln und zu beschweren.

Beichthaus.com Beichte #00041542 vom 11.09.2018 um 00:44:58 Uhr (22 Kommentare).

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Angestellte sind Versager

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Hochmut Faulheit Bamberg

Ich (m/31) muss beichten, dass ich keinen Respekt vor Leuten habe, die nur Angestellte oder noch niedriger - arbeitslos sind. Ich stamme aus einer Akademiker-Familie, in der es schon immer üblich war, seinen Teil beruflich voran zu bringen und was eigenes aufzubauen. Nein, ich bin nicht von meinen Eltern gesponsert worden, wie viele andere junge Leute heutzutage - auch diese Zielgruppe finde ich übrigens abscheulich. Ich habe mir alles selbst zusammen gespart und erarbeitet, damit ich einen gescheiten Studienabschluss erreiche. Darauf bin ich stolz und meine Familie und nahen Verwandten und Freunde ebenfalls. Ich habe mittlerweile ein eigenes kleinen Unternehmen gegründet und bin niemanden Rechenschaft schuldig. Dies kann jeder, wenn man nur den Ehrgeiz und Willen besitzt. Leider sind viele Menschen in der heutigen Zeit zu verwöhnt und gucken entrüstet, wenn sie selbst ganz klein anfangen müssen. Denn jeder muss ganz unten erstmal anfangen, um höher zu kommen. Aber ich kann niemals Menschen akzeptieren, die sich um nichts kümmern, aber große Sprüche haben. Man muss sich nun mal anstrengen und ständig in Bewegung bleiben. Wer dies nicht tut, ist ein Versager.

Beichthaus.com Beichte #00041533 vom 04.09.2018 um 09:11:18 Uhr in Bamberg (33 Kommentare).

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