Blumen für die gehasste Kollegin

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Diebstahl Zwietracht Kollegen

Ich (w/34) habe eine Kollegin, die absolut unsympathisch ist und sich mir gegenüber komplett ekelhaft verhält. Es hat damit angefangen, dass sie mich bei der Arbeit ignoriert bzw. nicht gegrüßt hat. Sie fand mich wohl einfach uninteressant/unsympathisch. Erstmal dachte ich, das sei einfach ihre Art und eventuell ist sie ja einfach ein bisschen verpeilt oder gestresst und beachtet mich deshalb nicht. Aber dann habe ich gemerkt, dass sie sich bei anderen (oft ranghöheren) Kollegen total einschleimt, und übertrieben freundlich und anhänglich ist. Mir war das dann immer total unangenehm, wenn ich ihr über den Weg gelaufen bin, weil ich nicht wusste, ob ich sie überhaupt noch grüßen soll, wenn sie mich noch nicht mal eines Blickes würdigt. Dann habe ich einmal einen Fehler gemacht bei der Arbeit und da hat sie mich plötzlich beachtet und total fertig gemacht deswegen, obwohl ich mich für den Fehler gebührend entschuldigt habe. Es war nichts Schlimmes, etwas was jedem mal passieren kann. Seitdem kann ich sie erst recht nicht leiden.

Heute kam eine Kundin vorbei und hat Blumen und eine Dankeskarte für eben diese Kollegin vorbeigebracht. Da sie nicht da war, habe ich die Blumen entgegengenommen. Zuerst wollte ich sie auf ihren Schreibtisch stellen, dann habe ich mich kurzerhand entschieden, die Karte einzustecken und die Blumen mit nach Hause zu nehmen. Jetzt fühle ich mich befriedigt und habe der Kollegin gegenüber kein schlechtes Gewissen. Nur die Kundin tut mir Leid. Aber mal ehrlich, wenn sie wüsste, was die Kollegin für ein falscher Mensch ist, hätte sie ihr die Blumen gar nicht erst besorgt.

Beichthaus.com Beichte #00041860 vom 17.06.2019 um 16:15:26 Uhr (3 Kommentare).

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Jeder macht mal Fehler

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Aggression Hass Schule Stuttgart

Mir geht diese Abi-Geschichte, die im Moment durch Deutschland zieht, sowas von auf die Nerven. Das passt dermaßen zu unserer Generation und Gesellschaft und der Erziehung heutzutage, das ist unmöglich. Das Motto lautet doch, egal was Du tust, schieb es einfach auf […]
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Beichthaus.com Beichte #00041831 vom 07.05.2019 um 19:00:34 Uhr in Stuttgart (12 Kommentare).

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“Beichte

Sex mit dem Freund meiner Mutter

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Schamlosigkeit Fremdgehen Mutter Bremen

Es war letzten Sommer. Meine Mutter hatte einen neuen Freund mit nach Hause gebracht. Er war 14 Jahre jünger als sie und das fand ich natürlich erstmal blöd. Aber dann habe ich ihn gesehen und er war mega heiß und sehr süß. Abends musste meine Mutter ins Krankenhaus (sie ist Krankenschwester) und ich war mit ihm alleine. Ich wollte meiner Mutter schon lange eins auswischen, weil sie mein Taschengeld gekürzt hat und ich mir jetzt einen anstrengenden Nebenjob machen muss. Außerdem hat sie mir meine erste Liebe versaut. Das ist aber eine andere Geschichte.

Jedenfalls waren er und ich alleine , saßen auf dem Sofa und haben uns einen Film angeschaut. Er war total witzig und ich hab sehr viel gelacht. Vor Lachen bin ich dann von der Couch geflogen und dann hat er sich total besorgt über mich gebeugt und mich gefragt ob alles okay ist. Ich hatte in dem Moment große Lust auf ihn und wir haben uns geküsst. Es ging alles so schnell und wir haben es noch auf der Couch gemacht. Als meine Mutter nach Hause gekommen ist, war er schon gefahren. Sie weiß bis heute nichts davon und ich habe auch nicht vor es ihr zu sagen. Seitdem schlafen wir regelmäßig miteinander. Ich fühle mich ihr und meinem Freund gegenüber extrem schuldig und bitte deshalb um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041764 vom 21.02.2019 um 14:10:49 Uhr in Bremen (14 Kommentare).

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Meine stinkende Studentenzeit

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Ungerechtigkeit Studentenleben Kassel

Ich (m/29) war früher ein richtiger Dreckskerl und das meine ich im wahrsten Sinne des Wortes. Ich habe mich in meiner Studentenzeit nämlich so gut wie gar nicht gepflegt. Als ich damals in meine Studentenbude gezogen bin, war mir vieles einfach nur egal. Morgens vor der Uni waschen, stylen oder Zähneputzen? Fehlanzeige! Ich weiß noch, dass ich anfangs mir vorgenommen habe, alle 3 Tage zu duschen. Das habe ich aber nicht lange durchgehalten. Ich habe immer seltener geduscht, oft nur 1x pro Woche und gerade im Winter auch oftmals noch viel seltener. Um den Körpergeruch zu kompensieren habe ich Deo in rauen Mengen verwendet. Meine Klamotten wurden auch nur sehr selten gewaschen, weil ich meistens zu faul war, in den Waschsalon zu gehen. Ich habe immer gewartet, bis es keine Boxershorts mehr gab, die ich nicht mindestens eine volle Woche getragen hatte. Meine Socken haben oft übelst gestunken, aber mir war es einfach egal. Mittlerweile stehe ich im Berufsleben und dusche täglich, denke aber immer mal wieder mit einem lachenden Auge an die früheren Zeiten zurück.

Beichthaus.com Beichte #00041762 vom 21.02.2019 um 13:15:33 Uhr in Kassel (13 Kommentare).

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“Folge

Hausmann und Dauerstudent

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Partnerschaft Mutter

Mein Mann (Ende 30) steuert als Dauerstudent nichts zum Familieneinkommen bei und ich arbeite mir seit mehreren Jahren für den Lebensunterhalt unserer fünfköpfigen Familie ganz alleine den Allerwertesten ab. Mein Mann hat die Regelstudienzeit schon lange überschritten und man sieht seit 8 Jahren eigentlich keine Ergebnisse, was sein Studium betrifft. Da ich alleine für das Familieneinkommen arbeite und er augenscheinlich nichts tut, ist mir nach der Geburt unseres dritten Kindes die Geduld geplatzt und ich habe entschieden, dass es aus gegebenem Anlass sinnvoll wäre, sein Studium nur mehr als Hobby zu betrachten und ihm die Rolle als Hausmann zuzuschreiben. Das ist ja in umgekehrter Geschlechterkonstellation völlig normal, also warum nicht andersrum. Bisher haben wir uns Haushalt und Kinderbetreuung immer geteilt, jetzt sollte also er der Hauptverantwortliche werden.

Klar gebe ich unseren Kindern genauso viel Liebe und Aufmerksamkeit wie andere Mütter, nur ist mein Mann halt der Hauptverantwortliche für die Deckung ihrer Grundbedürfnisse, so wie es in anderen Familien eben die Mutter ist. Komischerweise will keiner diese Konstellation so richtig akzeptieren. Von meiner Mutter z.B. bekomme ich bei jeder Begegnung zu spüren (bzw. gesagt), wie unangemessen sie es findet, dass mein Mann z.B. die Kleinste meistens wickelt und nicht ich und er sich mehr um das Essen der Kinder kümmert. Und nicht nur von außen werde ich als Rabenmutter missbilligt, auch mein Mann beschwert sich laufend darüber, dass er im Haushalt mehr macht und sich mehr um die Grundbedürfnisse der Kinder kümmert. Ich sei ja so faul, weil ich nach einem anstrengenden Arbeitstag auf der Couch liege, während er nach einem entspannten, ertraglosen Tag alleine den Kindern die Zähne putzt. Man muss hinzufügen, dass ich auch bis spät in die Nacht noch am Schreibtisch sitze und arbeite, weshalb meine Verschnaufpause auf der Couch wirklich notwendig ist.

Ich beichte, dass ich bisher die modernen Feministinnen immer belächelt habe, weil ich der Meinung war, dass es heutzutage in unserer Gesellschaft längst eine Gleichbehandlung der Geschlechter gebe und dieses Feminismus-Getue völlig unnötig geworden sei. Jetzt musste ich an eigenem Leibe erfahren, dass dem definitiv nicht so ist und Männer und Frauen mal nicht eben ungestraft die Rollen tauschen dürfen. Von berufstätigen Frauen wird immer noch deutlich mehr erwartet als von berufstätigen Männern. Man muss als Vollzeit berufstätige Frau immer noch zusätzlich Vollzeit-Hausfrau und Vollzeit-Mutter sein, während von einem männlichem Alleinversorger kaum ein Beitrag zum Haushalt und nur ein bisschen Gespiele mit den Kindern erwartet wird. Ich kenne so viele Männer, die im Haushalt kaum einen Finger krumm machen und selten mal die Windeln wechseln und das finden alle völlig normal. Aber andersrum ist es für die meisten Menschen undenkbar.

Beichthaus.com Beichte #00041734 vom 27.01.2019 um 22:38:52 Uhr (22 Kommentare).

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