Teenage Mutant Ninja Turtles

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Peinlichkeit Dummheit Medien Kinder

Teenage Mutant Ninja Turtles
Ich (m) habe gerade eben den neuen "Teenage Mutant Ninja Turtles"-Film im Kino gesehen und mich daran erinnert, wie ich früher Pizzareste die Toilette heruntergespült habe. Ich habe früher wirklich gedacht, dass die Turtles von 2003 existieren und wollte mich für ihre heldenhaften Taten bedanken. Mir platzt gleich der Kopf wegen meiner kindlichen Naivität.

Beichthaus.com Beichte #00034255 vom 04.11.2014 um 20:43:34 Uhr (12 Kommentare).

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Erwischt!

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Peinlichkeit Masturbation Internet

Es waren Sommerferien, wir waren gerade aus dem Italienurlaub zurück. Ich wachte gegen Mittag auf und setzte mich an den PC, um ein wenig im Internet zu surfen. Nach einiger Zeit öffnete ich eine einschlägige Seite, deren Ziel es ist, einem zu helfen, sich den dicken Larry zu würgen. Ich war richtig gut dabei, als ich ein Geräusch hörte. Ich drehte mich um und sah direkt meiner Mutter in die Augen, die in der Tür stand. Oh Shit! Ich dachte, sie wäre auf der Arbeit! Ich hatte zwar die Eigengel-Produktionshilfe leise gestellt, aber meine Mutter schlich immer so im Haus umher, dass man sie nie kommen hörte. Anstatt etwas zu sagen, drehte sie sich lieber um und ging einfach. Das war schlimmer als alles, was sie hätte sagen können. Seitdem kommt sie immer mit extra lauten Schritten zu meinem Zimmer, um mich vorzuwarnen. Das ist schrecklich. Denn obwohl ich als Student nur noch an den Wochenenden zu Hause bin, erinnert es mich jedes Mal an diesen einen Tag.

Beichthaus.com Beichte #00034253 vom 04.11.2014 um 16:12:08 Uhr (16 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Der tote Punkt

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Verzweiflung Eitelkeit Verzweiflung Tod

Ich (m/24) kann nicht mehr, ich habe einen toten Punkt erreicht. Seit Jahren ist eine Depression in mein Leben gekrochen und hat sich in mir eingenistet, ohne dass ich es wirklich gemerkt hätte - nun ist sie da und ich habe keine Ahnung, was ich machen kann, um sie zu bekämpfen. Ich war in Therapie, doch sobald ich fertig war, ging es wieder von vorne los. Mehrere Punkte in meinem Leben sind vollkommen außer Kontrolle geraten, bis es nur noch ein einziger Haufen von Müll war. Jeder Job, den ich versuchte anzufangen, endete in einem Desaster, ich versagte. Ich habe als Schüler versagt - und als Student. Ich hatte mal viele Hobbys, die ich ausführte, doch ich habe keine Kraft mehr, sie auszuführen und wenn ich dann mal male, zeichne oder schreibe, genügt es meinen eignen Anforderungen nicht. Vor Kurzem dachte ich, die Rettung gefunden zu haben, wie so oft durch ein Mädchen, ich war verliebt, ich war offen und vertraute ihr. Ich dachte eine Stütze gefunden zu haben, die mir weiterhilft. Sie sagte, dass sie auch für mich empfinden würde, doch vor einer Woche verließ sie mich. Sie sagte, sie könne mich nicht lieben. Das war die Antwort, die ich jedes Mal zu hören bekomme, wenn ich mich auf eine Frau eingelassen habe.


Langsam wurde ich an einen Punkt gestoßen - einen toten Punkt, der mir das Leben sinnlos erscheinen lässt. Egal was ich anfange, ich versage. Egal, was ich versuche, ich bin nicht gut genug. Egal, wen ich liebe, ich erhalte keine Liebe zurück. Ich kann es nicht mehr. Hinzu kommt ein Narzissmus, der alles Weitere behindert. Ich liebe mich und hasse mich zur selben Zeit. Ich sehe in einen Spiegel und möchte kotzen und bete mich im selben Moment an. All meine Freunde sagen mir, ich sei ein gut aussehender und schlauer Junge, der leicht alles erreichen könnte, was er wollte. Die Wahrheit könnte nicht mehr von dem entfernt sein. Nichts gelingt mir. Und jeden Tag sieht der Freitod wie eine schönere Option aus. Ich will nicht sterben, ich habe Angst, aber ich kann so nicht mehr leben, ich schaffe es nicht mehr. Ich möchte beichten, dass ich inzwischen den Tod über das Leben stelle und mich schon längst getötet hätte, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte, und ich nicht so schrecklich selbstverliebt wäre. Ich bin es leid, eine Enttäuschung für mich selbst zu sein.

Beichthaus.com Beichte #00034252 vom 04.11.2014 um 16:00:34 Uhr (17 Kommentare).

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Mein Stiefbruder, der Vergewaltiger

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Missbrauch Hass Gewalt

Im Sommer 2005 zog ich, damals ein naives 13-jähriges Mädchen, gemeinsam mit meiner Mutter zu ihrem neuen Freund, der einen Bauernhof besaß. Er hatte auch einen damals 15-jährigen Sohn, braun gebrannt, muskulös, hübsch, ein echter Schönling eben. Leider war er auch ziemlich arrogant und verschroben, wie ich bald herausfinden sollte. Er merkte natürlich, dass ich etwas auf ihn stand - und nutzte das schamlos aus, indem er mich gerne mal befummelte, wenn gerade keiner hinguckte, oder mir gerne mal an Brust, Hintern, oder in den Schritt ging, wenn wir alleine irgendwo auf dem Hof arbeiteten. Am Anfang fand ich das ja noch ganz aufregend, aber mit der Zeit wurde mir das unangenehm, zumal er immer zudringlicher und fordernder wurde. Er spielte vor seinem Vater und meiner Mutter immer den besorgten großen Bruder, aber sobald er sicher sein konnte, dass niemand in der Nähe war, belästigte er mich. Obwohl ich ihm sagte, dass ich das nicht wollte, und er eigentlich auch eine Freundin hatte, eskalierte das Ganze eines Abends, als die Eltern im Theater waren. Er stürmte, ohne zu Klopfen zu mir ins Zimmer, bedrängte mich, hielt mich fest, würgte mich und rieb seinen Penis an meinem Bauch und meinen Brüsten, bis er auf mir kam. Ich gab teilweise mir die Schuld dafür, und vermied danach einfach alle Situationen in denen wir unbeaufsichtigt waren, oder er die Chance bekam, mich zu begrapschen, schloss nachts mein Zimmer ab, und ging nur Duschen, wenn er nicht zu Hause war. Er drohte mir immer, wenn ich ihn verpfeifen würde, würde er mir das Leben zur Hölle machen. Aus Angst hielt ich dicht, und auch als meine Mutter mich fragte, ob zwischen uns etwas vorgefallen sei, weil ich mich ihm gegenüber so seltsam benahm, sagte ich keinen Mucks. Ich wollte das neue Glück meiner Mutter auch keinesfalls auf dem Gewissen haben.

Kurz danach gab es glücklicherweise einigen Ärger, weil er betrunken auf einem Dorffest versucht hatte, eine Gleichaltrige gegen ihren Willen zu befummeln und ins Gebüsch zu zerren. Sein Vater machte ihm ziemlich die Hölle heiß und er schien daraufhin geläutert. Mir gegenüber verhielt er sich ab da relativ korrekt, und ich dachte, das Schlimmste sei überstanden. Zwei Jahre gingen ohne weitere Vorfälle ins Land. Er suchte sich eine neue Freundin nach der anderen und war wohl sexuell ganz gut ausgelastet. Ich hatte mal eine Zeit lang den begründeten Verdacht, er würde meine Unterwäsche zur Masturbation verwenden, aber ich tat so, als bemerkte ich es nicht. Wir wurden in den zwei Jahren sogar so etwas wie Freunde. Dann kam jedoch der verhängnisvolle Abend, an dem er wieder einmal betrunken war. Er hatte sich auf einem Fest ziemlich abgeschossen - und unsere Eltern waren nicht zu Hause. Die zwei Jahre hatten mich nachlässig werden lassen, aber ganz arglos war ich nach wie vor nicht. Das war mein Glück, denn als er ohne anzuklopfen in mein Zimmer stürmte, mich aufs Bett warf, und mir die Klamotten regelrecht vom Leib riss, hatte ich meine kleine Dose Pfefferspray recht schnell griffbereit und gab ihm eine ordentliche Ladung mit. Es wirkte wegen seines Suffes und des Gerangels zwar nicht sofort, aber ich nebelte ihn ein, bis die Dose leer war. Schniefend und heulend ließ er schließlich von mir ab. Ich verbarrikadierte mich anschließend in meinem Zimmer und schlief die ganze Nacht nicht, stattdessen versuchte ich immer wieder die Eltern auf dem Handy zu erreichen, aber sie gingen nicht ran. Er probierte noch zwei oder drei Mal die Tür mit Gewalt zu öffnen, dann musste ihm jedoch klar geworden sein, dass er den Eltern etwas erklären musste, wenn er die Tür aufbrach. Am nächsten Morgen tat er zerknirscht und wollte mit mir reden. Ich wartete in meinem Zimmer, bis die Eltern wieder da waren. Anschließend erzählte ich meiner Mutter heulend durch die geschlossene Zimmertür, was passiert war. Natürlich hatte mein Stiefbruder schon eine andere Geschichte parat. Ich hätte getrunken, irgendetwas eingeworfen und habe mir Zeug zusammenfantasiert, er hatte mich nur ins Bett bringen wollen, aber ich sei komplett ausgerastet. Die Eltern wussten nicht so recht, wem sie glauben sollten.

Ab da herrschte eine seltsame Stimmung zu Hause. Er drohte mir, kaum verholen, ständig, ließ mich aber in Ruhe. Meine Mutter und sein Vater hatten eine Menge Streit seinetwegen. Sein Vater glaubte ihm trotz des früheren Vorfalles mehr als mir. Meine Mutter war jedoch mehrmals kurz davor, die Sachen zu packen, wie ich im Nachhinein erfuhr. Ein weiteres Jahr ging mehr schlecht als recht ins Land. Ich bewaffnete mich in dieser Zeit bis an die Zähne, besorgte mir illegalerweise eine Schreckschusspistole und ein weiteres Türschloss. Er fuhr weiterhin damit fort, mich zu bedrohen, allerdings bemerkte er selbst, dass die Luft für ihn recht dünn geworden war. Trotzdem hatte er plötzlich eine Anzeige wegen der Vergewaltigung einer seiner Ex-Freundinnen am Hals. Der Rückhalt seines Vaters bröckelte zusehends, obwohl er immer wieder versuchte, sich herauszuwinden, und das Verfahren wegen "Aussage gegen Aussage" schließlich auch eingestellt wurde. Er schaffte gerade so sein Abi und zog dann zum Studium weg. Eines Tages war ich krank und lag schlafend im Bett, als er unangemeldet nach Hause kam. Die Eltern waren arbeiten. Er machte sich wohl etwas zu essen, trank etwas Bier, und kam dann zu mir hoch. Ich wurde wach, als er sich an meinen Brüsten zu schaffen machte und versuchte, mit einiger Gewalt in mich einzudringen. Ich stellte mich jedoch weiter schlafend, zog plötzlich ohne Vorwarnung die Schreckschusspistole unter dem Kissen hervor, hielt sie ihm neben das Ohr und drückte ab, bis das Magazin leer war.

Er war an dem Tag von der Uni exmatrikuliert worden, weil er eine Dozentin sexuell belästigt hatte, und hatte getrunken. Mit der Pistole habe ich ihm 70 Prozent seines Gehörs links genommen und er hat seitdem eine schlimme Verbrennungsnarbe. Außerdem habe ich danach noch, als er hilflos am Boden lag auf ihn eingetreten und eingeprügelt, wobei ich ihm die Nase gebrochen habe. Nach dem Vorfall zog meine Mutter mit mir wieder zurück in die Stadt. Sein Vater hat danach angefangen zu trinken und ich bin bis heute in psychotherapeutischer Behandlung. Ich habe ein gestörtes Sexualempfinden und mache mir immer noch Vorwürfe. Diese sind allerdings nicht seinetwegen, sondern weil ich jahrelang geschwiegen habe, selbst als ich schon wusste, was mit ihm nicht stimmt. Das hätte einigen Frauen sehr viel Kummer erspart.

Beichthaus.com Beichte #00034251 vom 04.11.2014 um 14:11:31 Uhr (22 Kommentare).

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Motivation für Schmarotzer

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Boshaftigkeit Faulheit Trägheit Ekel Arbeit Pürgen

Ich beichte, dass ich seit Jahren keine Lust mehr habe, arbeiten zu gehen. Die letzte Arbeit, die ich machte, war in einem Lebensmittelgeschäft. Ich war meistens schon am Sonntagnachmittag genervt und habe bei der Arbeit nur Mist gemacht. Ich habe Äpfel mit meinem Speichel eingerieben, habe mir Spritzen und Kanülen gekauft und meinen Urin, in geringen Dosierungen, durch die Folie ins fertig abgepackte Gulasch gespritzt. Ich wurde aber nie erwischt. Ich kassierte auch absichtlich langsam - bis der Filialleiter die Schnauze voll hatte und mir gekündigt wurde. Meine Bewerbungen schreibe ich absichtlich schlecht und hoffe darauf, dass ich auch in Zukunft keine Arbeit finde. Ich sitze lieber den ganzen Tag vor dem Fernseher, nachdem ich mittags aufgestanden bin, und gehe täglich ein bis zwei Mal spazieren. Der Hauptgrund für mein Verhalten ist gar nicht meine Faulheit, sondern die negativen Erfahrungen, die ich mit Menschen gemacht habe und das Problem, dass es nichts gibt, das mich interessiert. Ich hatte noch nie eine Arbeit, die mir Freude machte oder Hobbys. Es gibt auch nichts, das ich mir gerne kaufen würde. Und deshalb habe ich keine Motivation, mir eine Arbeit zu suchen. Gelegentlich habe ich deswegen ein schlechtes Gewissen den Leuten gegenüber, die arbeiten gehen. Gerade jetzt habe ich solch einen Moment und deshalb beichte ich. Auch wenn ich an meinem Verhalten nichts ändern werde, denn spätestens morgen werde ich bei dem Gedanken, ein Schmarotzer zu sein, wieder Genugtuung empfinden.

Beichthaus.com Beichte #00034241 vom 02.11.2014 um 00:32:58 Uhr in Pürgen (20 Kommentare).

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