Blowjobs gegen Freifahrten

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Prostitution Schamlosigkeit Morallosigkeit Obing

Als Jugendliche war ich ein ziemliches Miststück. Ich habe Jungs an der Nase herumgeführt, habe sie scharfgemacht und dann wie heiße Kartoffeln fallen lassen. Wenn ich daraus einen Vorteil ziehen konnte, habe ich hin und wieder sogar mal mit einem gefummelt oder geschlafen, um es für mich zu nutzen. Den Bogen überspannt habe ich allerdings an einem Abend, als eine Kirmes bei uns im Dorf war, meine Mutter mir aber verboten hatte, hinzugehen. Ich schlich mich trotzdem fort, hatte allerdings kein Geld, um mir etwas zu kaufen oder eines der Fahrgeschäfte zu nutzen. Da ich nicht umsonst da sein wollte, habe ich diversen Jungs - aber auch einigen Besitzern der Buden dort einen geblasen um Geld oder Freifahrten zu bekommen. Ich glaube, es waren an die fünfzehn Männer. An die Folgen dachte ich nicht. In den nächsten Tagen war ich allerdings im ganzen Ort verschrien, da sich die Sache wie ein Lauffeuer verbreitete.

Die nächsten Jahre waren der Horror und ich bin dann recht bald in eine große Stadt gezogen, um dort zu studieren. Die Geschichte in meinem Heimatdorf hatte ich bald verdrängt, nachdem ich so gut wie nie dort war und meine Eltern stattdessen immer mich besuchten, weil ich Ausreden erfand, um nicht mehr in mein altes Dorf fahren zu müssen. Jetzt, über zehn Jahre später, bin ich verheiratet, habe einen lieben Mann und eine Tochter. Nachdem ich damals weggezogen war, habe ich mich emotional komplett gewandelt - wurde verantwortungsbewusst, ließ mich auf keine "Geschichten" mehr ein und hatte nur längerfristige Beziehungen. Letzte Woche war ich mit meinem Mann und meinem Kind zum ersten Mal wieder in meinem Heimatdorf, weil meine Tante gestorben war.

Am Abend war ein Herbstfest und eigentlich sollte man ja trauern, aber ich wollte nicht einfach in meinem Elternhaus sitzen. So sind mein Mann und ich zu besagtem Herbstfest. Plötzlich brach es wie eine Welle über mich herein, als ein Standbetreiber mich im Beisein meines Mannes fragte, ob ich eine Runde fahren möchte und dabei eine eindeutige Geste machte. Sie hatten es also nicht vergessen und mich wiedererkannt. Wir waren noch eine Stunde dort und es war wie ein Spießrutenlauf für mich. Wir verließen das Fest vorzeitig, weil so viele blöde Kommentare und Andeutungen kamen. Ich habe meinem Mann dann später erzählt, warum sich die Kerle dort so verhielten. Er hat gesagt, dass es eh Vergangenheit ist und vor seiner Zeit war, aber er nicht verstehen könne, warum ich mich damals so verhalten habe. Es tut mir leid, dass ich meinen Körper damals wie eine Nutte verkauft habe, nur um ein paar Vorteile zu haben. Ich bitte um Vergebung. Und Mädels, bitte überlegt vorher, was ihr anstellt. Ihr könnt Geschehenes nicht mehr rückgängig machen und gerade in kleinen Dörfern oder Städten kann der Dorftratsch ganz schnell zum Horror werden. Ich weiß, wovon ich spreche.

Beichthaus.com Beichte #00034237 vom 01.11.2014 um 09:29:41 Uhr in Obing (39 Kommentare).

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Süßes oder Saures!

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Engherzigkeit Zorn Kinder

Gerade klingelte es an der Tür und ich hatte schon eine Vorahnung. Ich öffnete deshalb nur die Wohnungstür und durch die geschlossene Haustür sah ich sie: die kleinen Gören, die "Süßes oder Saures" wollen. Ich habe einfach die Wohnungstür wieder zu gemacht und bin zurück auf mein Sofa. Ich bin überzeugte Protestantin und für mich ist heute Reformationstag und nicht Halloween. Wohlgemerkt: Ich bin ebenfalls Mutter von Kindern und ich werde es nicht zulassen, dass meine Kinder bei dieser neuen Mode, am 31. Oktober von Haustür zu Haustür zu irren und nach Süßigkeiten zu schnorren, mitmachen. Ich beichte hiermit, dass ich diesen Kindern am 31. Oktober jeden Jahres ganz bewusst ihren Spaß verwehre.

Beichthaus.com Beichte #00034232 vom 31.10.2014 um 21:30:56 Uhr (36 Kommentare).

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“Beichte

Die Geräusche auf dem Klo

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Ekel Zorn Arbeit

Ich kann WC-Bekanntschaften nicht ausstehen. Am Liebsten hätte ich das Büro-Klo separat in einem Bunker! Es gibt doch nichts Ekligeres, als den Bürokollegen beim Pinkeln oder beim großen Geschäft zuzuhören, geschweige denn das zu riechen! Das Beste ist: Bei uns gibt es keine Geschlechtertrennung auf dem Klo. Ich bin wirklich nicht Prüde, im Gegenteil, aber das widert mich einfach total an!

Beichthaus.com Beichte #00034230 vom 31.10.2014 um 15:25:09 Uhr (7 Kommentare).

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Ein Leben ohne Familie

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Selbstsucht Hochmut Verzweiflung Familie

Mein Mann und ich sind seit dreizehn Jahren ein Paar und seit zwei Jahren verheiratet. Wir haben nur knapp ein halbes Jahr in unserer Beziehung verhütet, ein Kind ist trotzdem nicht entstanden. Nach knapp zehn Jahren haben wir beschlossen zu heiraten - auch im Hinblick auf eine künstliche Befruchtung, die man nur dann zum Teil von der Krankenkasse erstattet bekommt. Doch die Embryonen verlor ich. Ein Jahr und einen Tag nach dem Embryotransfer ist meine Oma gestorben, die ich drei Monate vorher in ein Altenheim abgeschoben hatte, weil es mir zu viel war, mich um sie zu kümmern. Sie war blind, hatte Diabetes und war stark immobil. Die Situation war mehr als schwer, wir haben für sie das Esszimmer geräumt, aber es gab kein Bad auf der Etage und ähnliche Probleme. Ich bin überzeugt davon, dass meine Oma wegen meines Eingriffs in die Natur gehen musste. Wie auch die Kinder. Ich akzeptiere meine Kinderlosigkeit als Strafe für meine Fehler. Ich habe meine Oma im Stich gelassen, dafür werde ich genauso alleine sein im Alter. Ganz ohne Familie. Loslassen und frei sein kann ich aber trotzdem nicht.

Beichthaus.com Beichte #00034227 vom 30.10.2014 um 21:42:03 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Das plärrende Balg der Nachbarn

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Hass Rache Boshaftigkeit Kinder Nachbarn

Ich kriege die Krise! Eigentlich möchte ich mich neben meinen tief und fest schlafenden Freund kuscheln und schlafen. Aber dieses blöde Kind der Familie über uns plärrt sich die Seele aus dem Leib. Ich muss morgen früh aufstehen und arbeiten, im Gegensatz zu diesem Drecksbalg und seiner Assi-Familie. Dieses weint aber nicht einfach nur, es schreit richtig. Schrill, laut und mit so einem Kratzen, einfach unmöglich. Man möchte meinen, dass man in diesen sehr neuen Mehrparteienhäusern den Nachbarn nicht hören kann, aber dieses Monster belehrt uns alle eines Besseren. Dabei hört man nicht mal die Klingel, wenn man bei angelehnter Balkontür auf dem Balkon sitzt. Nun zu meiner Beichte, die ja nicht nur aus Jammern besteht: Seit geraumer Zeit klingele ich bei besagter Assi-Familie, wenn ich morgens um halb sechs zur Arbeit gehe. Dann plärrt das Kind wieder und die Eltern können sich ihren Schlaf an den Hut stecken. Genau wie ich. Ich glaube sogar, dass das Kind an den Tagen, an denen ich die Familie früh morgens aus dem Schlaf reiße, nicht so viel schreit. Es muss ja dann müde sein, wenn es schon so bald munter wird, oder? Und um euch, liebe Beichthausbewohner, zu beruhigen: Ich möchte selbst keine Kinder. Spätestens seit ich hier eingezogen bin, weiß ich das sicher.

Beichthaus.com Beichte #00034225 vom 30.10.2014 um 21:20:30 Uhr (22 Kommentare).

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