Alte Leute auf Weltreise

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Faulheit Ungerechtigkeit Morallosigkeit Arbeit Boshaftigkeit Frankfurt Flughafen

Ich arbeite an einem großen deutschen Flughafen für eine große deutsche Airline im Servicebereich. "Service" wohl gemerkt!
Kürzlich kam eine verwirrte alte Frau zu mir und weinte. Sie sprach keine mir bekannte Sprache und wedelte nur mit Flugunterlagen um sich. Bei genauerem Hinsehen erkannte ich, dass sie gerade aus Casablanca, Marokko kam und einen Anschlussflug nach Paris hatte. Immerhin, die richtige Bordkarte war schon mal dabei. Es schien, als habe sie sich verlaufen und suchte nun den Weg zum Gate für ihren Anschlussflug. Sie war wirklich verzweifelt und laut am Heulen.
Ich beichte, dass ich mich extra blöd angestellt habe. Ich zeigte ihr zwar den relativ einfachen Weg zum Gate, indem ich meinen Arm ausstreckte und auf deutsch sagte: da müssen sie entlang, und dann eins nach oben zum Abflugbereich, immer den Schildern nach! Sie schien nicht zu verstehen und weinte immer lauter. Ich weigerte mich jedoch, mit ihr den ganzen Weg mitzulaufen und wiederholte meine Wegbeschreibung. Schließlich hatte ich anderes zu tun und ging weiter meiner Wege.
Ich möchte mein Verhalten kurz begründen: Ich habe absolut kein Verständnis für alte Leute, die meinen, eine halbe Weltreise im Alleingang unternehmen zu müssen, obwohl sie keine lebendige Sprache sprechen und auch nicht in der Lage sind, sich an fremden Orten zu orientieren. Meiner Meinung nach muss man dann eben mit dem Hintern zu Hause bleiben! Außerdem gibt es für solche Fälle den Betreuungsdienst, der sich um alte Leute, kleine Kinder und Behinderte nur zu gerne kümmert.
Ich beichte, dass mich heute mein Gewissen belastet, die alte Frau ihrem Schicksal überlassen zu haben. Ich hoffe sie fand einen anderen, der hilfsbereiter war als ich. Ich hoffe auch, es war nicht der verkleidete Jesus, um mich und meine Barmherzigkeit zu prüfen. Durchgefallen würde ich sagen. Es tut mir Leid!

Beichthaus.com Beichte #00029295 vom 22.08.2011 um 15:04:35 Uhr in Frankfurt Flughafen (Ankunftsbogen) (27 Kommentare).

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Kein Ramadan im Lager

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Ignoranz Morallosigkeit Vorurteile Chef Arbeit Frankfurt

Ich (m/34) beichte, dass ich seit 2 Jahren während dem Ramadan (muslimischer Fastenmonat) alle Zeitarbeiter in meiner Firma entlasse, die Fasten und sich an den Monat halten. Das liegt vor allem daran, dass 90% meiner Lagerarbeiter muslimische Zeitarbeiter sind. Ich hatte in den letzten 6 Jahren deutliche Umsatzeinbrüche während dem Ramadan, da durch das strenge Fasten (kein Essen und Trinken tagsüber) die Zeitarbeiter im Lager deutlich ineffektiver arbeiten. Da es im Sommer oft sehr stickig in manchen Lagerbereichen werden kann, stelle ich natürlich allen Arbeitern genügend Getränke zur Verfügung und biete genügend Pausen an, trotzdem kam es vor das teilweise mehrere Arbeiter zusammengeklappt sind während der Arbeit und ins Krankenhaus mussten, weil sie sich weigerten etwas zu trinken.


Ich habe eigentlich nichts gegen Muslime, aber wenn sie aufgrund ihrer Religion die Arbeit vernachlässigen, ihre Gesundheit aufs Spiel setzen und meiner Firma damit schaden, kann ich keine Toleranz mehr zeigen. Ich beobachte also seit 2 Jahren immer während dem Fastenmonat welcher Arbeiter etwas isst und trinkt und habe meine Vorarbeiter auch angewiesen darauf zu achten. Wer sich weigert etwas zu trinken oder zu essen, wird dann am nächsten Tag einfach entlassen, was bei Zeitarbeitern zum Glück sehr einfach ist.

Beichthaus.com Beichte #00029213 vom 01.08.2011 um 03:13:06 Uhr in Frankfurt (63 Kommentare).

Gebeichtet von Jungerberliner87
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“Folge

Liebe geht durch den Magen

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Falschheit Lügen Begehrlichkeit Telefon Bahn & Co. Frankfurt

Ich (m) bin Kochazubi. Ich habe eine traumhafte Methode entdeckt, Frauen aufmerksam auf mich zu machen. Ich nehme mir mein Handy während ich mit dem Linienbus auf dem Nachhauseweg von der Arbeit bin, rufe einen Kumpel an, der eingeweiht ist, und bespreche mit ihm die Menüplanung für ein bevorstehendes Event. Hierbei fallen Gastronomiefremdwörter wie Brunoise, Minestrone, Bouquet Garni und Chaud-Froid. Das habe ich schon zwei Mal versucht und bin zwei Mal außerordentlich erfolgreich gewesen. Klappt sicher auch, wenn man keine Ahnung vom Kochen hat!

Beichthaus.com Beichte #00029103 vom 30.06.2011 um 01:48:09 Uhr in 603011 Frankfurt (Königsallee) (25 Kommentare).

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Ich hasse die Familie meiner Freundin

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Hass Falschheit Feigheit Peinlichkeit Frankfurt

Ich (m) beichte, dass ich die Familie meiner Freundin hasse. Wir sind jetzt fast 1,5 Jahre zusammen und anfangs lief alles ganz wunderbar. Nur jetzt - seitdem die Schwester meiner Freundin, die wie der restliche Teil ihrer verkümmerten Familie nicht mehr alle Latten […]
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Beichthaus.com Beichte #00029080 vom 24.06.2011 um 14:02:34 Uhr in 60314 Frankfurt (Hanauer Landstraße) (20 Kommentare).

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“Beichte

Mit einem Zwanziger bezahlt

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Dummheit Zwietracht Peinlichkeit Restaurant Frankfurt

Vor ein paar Tagen war ich im allseits bekanntem Fast Food Restaurant mit dem goldenen M. Ich habe bestellt und als ich das Rückgeld bekommen habe die Kassiererin darauf hingewiesen, dass noch 10 Euro fehlen, da ich mit einem 20er bezahlt habe. Da ich Sie erst darauf hinweisen konnte nachdem Sie meine Bestellung fertig gemacht hatte, war das nicht so schnell nach zu vollziehen. Also ist Sie nach hinten gegangen und hat die Kasse überprüft. Nach 3 Minuten kam Sie wieder und sagte mir, dass die Kasse stimme. Ich habe noch einmal ausdrücklich betont, dass ich mir sicher bin mit einem 20er gezahlt zu haben, da ich erst vor kurzem einen 50er von der Bank geholt hatte und damit nur Zigaretten gekauft habe. Als letzten Ausweg bot Sie mir an den Chef zu sprechen. Plötzlich traf es mich wie ein Schlag.
Ich hatte ganz vergessen das ich vorher noch in einem Café war und somit nur einen 20er und einen 10er haben konnte. Der 20er war in meinem Portmonee. Ich bin dann ziemlich schnell weg und mir war die Sache sehr peinlich als mir dann auf einmal die Erkenntnis kam ich habe mich geirrt. Zugeben wollte ich es nicht, hätte irgendwie doof ausgesehen wenn ich dann auf einmal eingelenkt hätte. War ja der tatsächlichen Überzeugung mit 20 Euro bezahlt zu haben. Also liebe Kassiererin, es tut mir Leid, du hattest Recht und ich war zu feige es zuzugeben!

Beichthaus.com Beichte #00029074 vom 22.06.2011 um 11:35:38 Uhr in Frankfurt (Hauptwache) (12 Kommentare).

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