Die Münze aus dem Schwimmbad

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Diebstahl Schamlosigkeit Selbstsucht

Vor vielen Jahren hat mich die Gelegenheit zum Dieb gemacht. Vermutlich war ich in der frühen Pubertät. Jedenfalls, ich war im Hallenbad und zog mich gerade um, um nach Hause zu gehen. Kurze Zeit später kam auch ein junges Mädchen dazu und wollte sich ebenfalls umkleiden. In den Spind musste man eine Münze stecken, um absperren zu können. Ich war fast fertig und dieses andere Mädchen ging in eine Kabine, dabei ließ sie den Spind offen, von wo aus man sehr gut die Münze sehen konnte. Ja, die hatte sie noch drin gelassen. Ich schaute schnell zur Seite, schnappte sie mir und tat so, als wäre nichts. In dem Moment kam sie aus der Kabine heraus, ich zog mich seelenruhig weiter an.

Sie bemerkte, dass die Münze fehlt, suchte überall, leider vergebens. Da sie nichts sagte und ich nicht auffallen wollte, ging ich so ruhig wie möglich Richtung Ausgang. Jetzt könnte man meinen, wie mies das doch war. Aber ich finde, wer auf seine Sachen nicht aufpassen kann, muss mit so etwas rechnen. Ein bisschen leidtut es mir schon, wer weiß, was danach geschehen ist. Vielleicht hat sie Ärger von ihren Eltern bekommen? Wenn es so, oder so ähnlich, war, dann entschuldige ich mich hier.

Beichthaus.com Beichte #00038069 vom 16.04.2016 um 04:54:19 Uhr (12 Kommentare).

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Erst Menschen, dann Tiere!

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Engherzigkeit Hass Gesellschaft Tiere

Ich (w) möchte beichten, dass ich einen enormen Hass auf Tierschützer habe. Während überall auf der Erde Menschen den Hungertod sterben oder qualvoll durch Bomben oder Angriffe ermordet werden, kümmern sich diese Matschbirnen um Tiere. Macht eure Augen auf! Die Menschheit neigt sich dem Ende. Wir sind im 21. Jahrhundert und es gibt immer noch Kriege. Ein Tierleben ist es meiner Meinung nicht wert, gerettet zu haben. Wir haben damals schon Tiere getötet, um sie zu essen. Wieso sollte es heute anders sein? Natürlich finde ich es legitim Tiere zu retten, deren Besitzer vollkommene Idioten waren und sie gequält haben. Aber während Menschen leiden, werde ich mich einen Dreck um Tiere scheren.

Beichthaus.com Beichte #00037806 vom 12.03.2016 um 09:11:19 Uhr (22 Kommentare).

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Er hat auf mein Bett gewichst!

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Engherzigkeit Ekel Masturbation Urlaub

Nachdem ich die ganzen Beichten übers Schlüppi-Schnüffeln gelesen habe, möchte ich auch beichten. Nicht, dass ich (w/25) so einen Fetisch habe, sondern mein ehemaliger bester Freund. Es war so: Ich musste für zwei Wochen verreisen und übergab dem besagten besten Freund meine Wohnungsschlüssel, damit er meine Katze füttern und meine Post aus dem Briefkasten holen konnte. Nun ja, aufgeschreckt durch die ganzen entsprechenden Beichten habe ich vorsorglich meine ganze Wäsche durchgewaschen - außer weiße Sachen, davon kriege ich spontan keine ganze Wäscheladung voll, also waren im Wäschekorb noch zwei weiße Schlaufengardienen und zwei getragene, weiße Tangas. Diese Tangas habe ich extra unter die Gardinen im Wäschekorb gepackt, und ihm gesagt, mein Schlafzimmer sei tabu. Die Tagesdecke auf meinem Schlafzimmerbett war übrigens auch frisch gewaschen. Tja, als ich aus dem Urlaub kam, war ein verkrusteter weißer Fleck auf meiner Tagesdecke und meine Tangas lagen auf den Gardinen, als ich in Wäschekorb geguckt habe. Er war zwar seit Jahren mein bester Freund, aber dennoch finde ich an ihm aber überhaupt nichts sexuell anziehendes.


Ich weiß zwar, dass er total in mich verliebt war, aber ich dachte, das hätten wir geklärt, zumal ich zum Tatzeitpunkt schwanger von einem anderen Mann war. Nach dieser Aktion konnte ich ihm nicht mehr in die Augen schauen. Ich habe den Kontakt zu ihm abgebrochen und ihn überall blockiert. Das Ganze ist schon ein halbes Jahr her, er wollte zwischendurch mal reden, aber ich kann einfach nicht - ich kriege dann so einen Ekel, dass ich lieber unsere Freundschaft aufgebe. Und das, obwohl wir uns viel gegenseitig geholfen hatten und bereits einiges durchgestanden haben, aber in meinem Wäschekorb wühlen und auf mein Bett zu wichsen geht mir eindeutig zu weit!

Beichthaus.com Beichte #00037803 vom 11.03.2016 um 15:05:13 Uhr (21 Kommentare).

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Warum musste mein Held aus Star Wars sterben?!

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Verzweiflung Medien Tod

Ich (m/37) beichte hiermit, dass ich im neuen Star Wars, bei der Szene auf der Brücke, als Han Solo stirbt, im Kino aufgeschrien und danach hemmungslos geweint habe. Und da war ich bei Weitem nicht der Einzige im Saal. Überall war Schluchzen, Aufschreie und "Nein! NEIN!" zu hören. Der Premierenabend war danach für mich gelaufen, zum gemeinsamen Umtrunk bin ich nicht mehr mitgegangen und habe mich zu Hause in den Schlaf geweint. Selbst jetzt, beim Schreiben dieser Zeilen, werden meine Augen noch feucht. Und das, obwohl ich den Film trotzdem schon mehr als einmal sah und auch die Presse-DVD habe. Ich gehöre aber auch wohl zu den krassesten SW-Nerds, die es gibt. Ich hatte eine beschissene Kindheit und Jugend, und die Flucht in andere Welten hat mir wahrscheinlich das Leben mehr als nur einmal gerettet.


Star Wars hatte und hat einen besonderen Stellenwert für mich, da in diesen Filmen bisher am Ende immer das Gute gewann oder es in den Prequels am Ende zumindest noch Hoffnung gab. Aber auch die Zerstörung der Starkiller-Base war diesmal kein Ausgleich für den Tod meines größten Helden. Ich hoffe zwar, dass die neuen Helden, die ich durchaus mag, es am Ende wieder richten, aber Han wird mir trotzdem schrecklich fehlen. Ich weiß, dass H. Ford diese Rolle nicht mehr ewig spielen kann, weil er auf die 80 zugeht, aber zuzusehen, wie der Held meiner Kindheit von seinem eigenen Sohn ermordet wird, war für mich, wie ein Familienmitglied und auch fast eine Vaterfigur zu verlieren. Ich hasse auch Ben Solo dafür, als wäre er eine lebende Person. Der Anblick von Luke Skywalker am Ende war da nur ein schwacher Trost, aber immerhin wird wenigstens er noch weiter dabei sein.

Beichthaus.com Beichte #00037789 vom 10.03.2016 um 15:19:30 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Gesellschaft soll zusammenbrechen!

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Hass Zorn Verschwendung Gesellschaft

Ich kann diese Spaßgesellschaft nicht leiden. Ich hasse es, dass alles Spaß machen muss. Ich hasse diese Oberflächlichkeit des ewigen Jungseinwollens, des operativ möglichen Schönseinwollens, der ewigen Propaganda der jungen, dynamischen, gesunden Gesellschaft, deren Norm nur die wenigsten gerecht werden können und andere versuchen, in Form von Bulimie, Magersucht oder Botox, dieses dämliche Ziel zu erreichen. Ich hasse die ständige Werbung, die einem überall, egal wo oder wann, ins Gesicht springt und versucht, sich in die Hirnwindungen einzugraben. Und am allermeisten hasse ich es, dass die Gesellschaft auf den ganzen synthetischen, oberflächlichen, illusionären Scheiß auch noch reinfällt und noch schlimmer, mitmacht. Leute fahren in Länder in Urlaub, wo die Masse der Bevölkerung kaum das Nötigste zum Überleben hat. Das ekelt mich an. Dann werden Urlaubsbilder gezeigt, von der schönen Landschaft und dem urigen Bettler. Dann werden zu Weihnachten 10 Euro gespendet und man fühlt sich toll. Mich kotzt die Versingelung an, die Gier nach mehr und mehr, immer weiter, höher, schneller, besser. Die Geiz ist Geil-Mentalität.


Ich beichte, dass ich mir manchmal wünsche, dass das komplette blöde System in sich zusammenfällt und jeder back to basic muss, obwohl ich weiß, dass dies sehr schwer für viele ist. Dass er gezwungen ist, sich sozial zu organisieren, da er ansonsten selbst untergeht. Dass er nachdenken muss, ob er dieses oder jenes wegwirft oder besser repariert. Dass man nachhaltiger denkt und lebt und handelt.

Beichthaus.com Beichte #00037784 vom 10.03.2016 um 09:33:52 Uhr (33 Kommentare).

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