Schnodder in der Zeitung

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Unreinlichkeit Ekel Schamlosigkeit Arbeit

Ich (w) bin Zeitungsausträgerin. Ich möchte beichten, dass ich vor vier Jahren an einem kalten Wintertag meine Nase mit einer Zeitung geputzt habe und mein "Werk" dann auch gleich danach in das nahe gelegenste Rohr reingesteckt habe. So etwas habe ich nie wieder gemacht, weil ich von mir selber enttäuscht war und mich total geschämt habe und mir tut auch die Familie leid, die die Zeitung bekommen hat. Naja ich hoffe sie haben die Zeitung ohne hineinzuschauen sofort entsorgt, wie es manche machen.

Beichthaus.com Beichte #00026651 vom 12.07.2009 um 17:47:30 Uhr (13 Kommentare).

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Versuchte Abtreibung

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Verzweiflung Selbstverletzung Schwangerschaft Köln

Als ich erfuhr, dass ich schwanger bin, war das ein großer Schock für mich. Eigentlich hatte ich mir schon lange ein Baby gewünscht, aber ich wollte noch so viele Dinge vorher erledigen oder erleben. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass mein Leben vorbei sei und ich wollte dieses Kind auf keinen Fall. Ich wünschte mir jeden Tag, dass doch eine Blutung einsetzte und ich versuchte sogar mit diversen Mitteln eine Fehlgeburt herbeizuführen. Ich bestellte in einer Versandapotheke sogar ein Mittel, dass bei Überdosierung dazu führen sollte das Kind zu verlieren.

Ich schäme mich so, denn eine Woche später wurde mir plötzlich klar, was für einen Blödsinn ich da anstellte. Plötzlich kam mir alles nicht mehr so schrecklich vor und mein Mann, sowie meine Familie freuten sich so sehr auf das Baby und ich auf einmal auch. Das Mittel habe ich nie von der Post abgeholt. Eigentlich hätte es zurückgesendet werden müssen, aber ich habe nie Geld zurücküberwiesen bekommen, das war mir auch egal. Seitdem mache ich mir die ganze Zeit Vorwürfe und Sorgen, dass ich dem Baby irgendwie geschadet haben könnte.

Beichthaus.com Beichte #00026635 vom 09.07.2009 um 10:47:11 Uhr in Köln (27 Kommentare).

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Unfreundliche Spieler

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Hass Unreinlichkeit Ekel Arbeit

Unfreundliche Spieler
Ich arbeite als Spielhallenaufsicht in einer Spielothek und bin auch für die abendliche Reinigung der Spielhalle und der WCs zuständig. Eigentlich mag ich diesen Job auch gern, auch weil die meisten Gäste wirklich sehr nett und freundlich sind, doch es gibt auch die Sorte Arsch, die weder Bitte noch Danke sagen können, sei es beim Geld wechseln oder beim Servieren von Getränken. Diese Leute gehen mir so etwas von dermaßen gegen den Strich, dass ich oftmals das Bedürfnis habe, einfach mal in den Spielbereich zu laufen und jedem dieser unverschämten asozialen Deppen eine aufzulegen! Diese Wichser regen mich auf! Sie aschen auf den Boden, obwohl überall Aschenbecher stehen, verschmutzen die Toiletten, ohne mal mit dem Gedanken zu spielen, die Klobürste zu benutzen, sie kleben ihre Kaugummis hin, wo sie wollen, und so weiter. Diese Penner meinen, sie könnten mich wegen jeder Kleinigkeit durch die Gegend hetzen, um sich dann weder zu bedanken noch sonst irgendwas. Langsam aber sicher habe ich so meine Kandidaten, denen ich dann auch mal in den Kaffee rotze, Getränke in ungespülten Gläsern bringe oder ihr gewonnenes Geld ausschließlich in 5-Euro-Scheinen umwechsele, da ich angeblich keine größeren Scheine mehr habe! Auch habe ich mir schon erlaubt, das Geld, das die Idioten hin und wieder in der Automatenablage vergessen, zu behalten. Ich sehe nicht ein, dass ich Menschen, die mich behandeln wie Karl Arsch, auch noch ihre Kohle zurückgebe, die sie beim Heimgehen liegen gelassen haben. Ich möchte hiermit beichten, dass ich dieses Pack verabscheue und mich jedes Mal insgeheim freue, wenn sie ohne Gewinn den Laden verlassen.

Beichthaus.com Beichte #00026612 vom 04.07.2009 um 12:04:48 Uhr (21 Kommentare).

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Ihr Arschlöcher

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Hochmut Peinlichkeit Arbeit Flug & Co.

Ihr Arschlöcher
Ich (w/29) bin von Beruf Stewardess. Vor jedem Abflug muss ich durch ein Mikrofon im Flugzeug durchsagen, dass sich bitte alle Passagiere anschnallen, sie bitte nicht aufstehen sollen, usw. Da mir diese Durchsagen seit Jahren auf die Nerven gehen, weil ich immer und immer wieder dasselbe sagen muss, füge ich einfach so aus Spaß und nicht persönlich gemeint zum Ende meiner "Rede" ein gepflegtes "Ihr Arschlöcher" hintendran, aber natürlich nur sobald ich das Mikrofon ausgemacht habe. Leider habe ich eines Tages den Aus-Knopf des Mikrofons mit dem Lautstärkeregler verwechselt und so aus Versehen auch mein Schlusswort deutlich hörbar für alle ausgesprochen. In dem Moment bin ich total rot geworden und hab mich geschämt, obwohl mich keiner zu Gesicht bekam. Demnach traute ich mich auch nicht während des Flugs durch die Gänge zu gehen um den Leuten Getränke und Snacks zu bringen, weil ich Angst hatte sie würden mich an der Stimme erkennen. Meine Kolleginnen lachten mich nur aus, ein paar waren entsetzt und ich hatte das Gefühl die Leute gucken mich alle verdutzt an. Ich bin froh, dass es keine Meldungen gab, sonst hätte ich mir vielleicht schnell eine neue Arbeit suchen können.

Beichthaus.com Beichte #00026609 vom 04.07.2009 um 08:18:57 Uhr (34 Kommentare).

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Prioritäten gegen das Auto

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Drogen Waghalsigkeit Auto & Co.

Ich habe einmal bei Freunden Gras aus einem Erlenmeyerkolben geraucht und dazu eine halbe Flasche Sekt getrunken. Anschließend habe ich auf dem Sofa gesessen und tierisch auf ein Kissen gekotzt und bin eingeschlafen. Am nächsten Morgen dann bin ich total benebelt mit dem Auto heim gefahren.
Auf einer Kreuzung habe ich zu langsam reagiert. Ich räumte die Kreuzung nicht fix genug und es kam zu einem Unfall. Derjenige der mir reingerauscht ist, war total entsetzt und bot an, die Polizei zu holen, aber das wollte ich nicht, weil mir meine Pappe lieb und teuer war. Mein Auto war nur noch wirtschaftlicher Totalschaden, ich fuhr es aber trotzdem noch 2 Jahre weiter, und ich wurde vier Wochen krank geschrieben. Ich hatte ein Schleudertrauma vom feinsten. Von dem Schmerzensgeld und dem Geld für mein Auto zahlte ich die Reparatur unter der Hand, kaufte mir einen neuen PC und ließ mir Internet in die Wohnung legen. Heute schäme ich mich.

Beichthaus.com Beichte #00026605 vom 03.07.2009 um 07:58:28 Uhr (13 Kommentare).

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