Wenn die Natur ruft

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Peinlichkeit Ekel Last Night Frankfurt Oder

Da ich (w) gerade etwas betrunken bin, will ich nun beichten, dass ich schon viele merkwürdige Dinge in meinem Leben getan habe. Unter anderem war ich eines Abends auf dem Weg nach Hause, ebenfalls betrunken. Ich lief den Weg zurück und es waren noch zirka zehn Minuten bis zu mir, aber ich hatte, wie gesagt, schon ordentlich einen im Tee und musste ganz dringend aufs Klo. Dummerweise waren die Straßen alle beleuchtet und alles zubetoniert. Ich hatte keinerlei Möglichkeit, mich einfach unbemerkt irgendwo hin zu hocken und zu pinkeln. Als Mann hätte ich ja ungestraft überall hin machen können. Ich konnte kaum noch laufen, so dringend musste ich aufs Klo und kniff die Beine bei jedem Schritt zusammen. Irgendwann sah ich ein, dass es nichts nützte und da ich nicht erwischt werden wollte beim Urinieren an irgendeiner Straßenecke, musste ich wohl oder übel der Tatsache ins Auge sehen, dass es nur noch eine Lösung gab. Und so machte ich mir konsequent in die Hose. Gott sei Dank war die Hose schwarz und es würde nicht zu sehr auffallen, dachte ich mir. Trotzdem habe ich bis heute die Angst, dass mich irgendjemand mit meiner vollgepissten Hose gesehen haben könnte. Obwohl ich todmüde war, wusch ich die Hose sofort in der Waschmaschine und hängte sie in der selben Nacht noch auf. Es war mir so peinlich, dass ich mich Zuhause noch weiter betrank und nach dem Wäsche aufhängen in einen seligen Schlaf verfiel.

Beichthaus.com Beichte #00030358 vom 19.10.2012 um 03:03:33 Uhr in Frankfurt Oder (Karl-Marx-Str.) (12 Kommentare).

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Katzenfreund

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Hass Tiere Gesundheit Frankfurt

Ich (m) bin eigentlich ein echter Haustierfreund. Meine Familie hatte seit jeher einen oder mehrere Hunde und ich bin seit Kindesalter an die Marotten, die unsere lieben tierischen Freunde besitzen, daher gut gewohnt. Ich habe aber in letzter Zeit einen tief sitzenden irrationalen Zorn auf Katzen entwickelt. Alles fing an, als eine Freundin sich Katzen ins Haus geschafft hat. Ich bin gelegentlich bei ihr zu Besuch und merkte, wie sich allmählich eine Katzenhaarallergie entwickelte. Ich bin bekam rote Augen und Schnupfen, bald sogar schon, wenn ich sie nur traf. Die Allergene sitzen an Haar und Kleidung fest und eine Umarmung mit ihr führt bei mir schon zu Niessattacken. Wenn ich dann mal bei ihr war, schienen die Katzen es förmlich zu riechen, dass ich sie nicht bei mir haben kann - in einer Tour sprangen sie mich an oder weigerten sich, sich von meinem Schoß zu entfernen, da konnte man sie noch zu sehr piesacken.

Das allein war noch nicht schlimm, aber mit der Zeit fielen mir in verschiedensten Erzählungen auf, wie dämlich Katzen eigentlich sind. Ständig tun die etwas Bescheuertes, machen Dinge kaputt oder nerven ihr menschliches Umfeld scheinbar mutwillig. Die Besitzer merken es scheinbar nicht selbst, denn die Erzählungen sind von dem immer gleichen debilen Grinsen begleitet, das mir scheinbar vermitteln soll, dass das Fehlverhalten der Muschis auch noch süß oder treudoof ist. Newsflash: Ist es nicht. Liebe Katzenmamas und -papas, wisst ihr, wie man so was bei einem Hund nennt? Scheiße erzogen! Seitdem dieser Hype im Internet mit lustigen Katzenbildern und Videos aufgekommen ist, wurde alles nur noch schlimmer. Ich bin inzwischen unterbewusst davon überzeugt, dass diese pelzigen Arschlöcher im Grunde böse sind. Katzenbesitzer würden jetzt sagen: "Meine Katze erzieht mich und nicht umgekehrt". Ich beichte, dass ich mir manchmal Katzenvideos im Internet ansehe und mir dabei vorstelle, wie ich einem der Viecher richtig eins rein trete, wenn irgendwas kaputt geht - auch wenn ich sowas nie tatsächlich tun würde.

Beichthaus.com Beichte #00030287 vom 25.09.2012 um 23:14:20 Uhr in 60320 Frankfurt (35 Kommentare).

Gebeichtet von schnudel
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“Beichte

6 Revolverschüsse

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Hass Hochmut Falschheit Frankfurt am Main

Ein früherer Arbeitskollege gab mir vor vielen Jahren mal einen ganz ausgezeichneten Ratschlag. Ich sollte mir einfach jeden Tag einen imaginären Revolver mit exakt sechs Schuss mitnehmen, um damit in meiner Phantasie die Leute zu erschießen, die mir mit ihrem Verhalten und Benehmen oder einfach nur so auf den Keks gehen. Seit mehreren Jahren führe ich ein kleines erheiterndes Buch darüber, wer sich täglich für meine persönliche Exekution qualifiziert. Für Gestern steht da geschrieben:



1. und 2.) S8 Frankfurt Messe, Frau Anfang 30 versucht durch Fingerschnipsen oberhalb des Kinderwagens ihren Bastard zu erheitern.


3.) Frankfurt Bahnhofsviertel, zahnlose Obdachlose mit einer Lebensgeschichte und einer Borderline-Störung fragt nach einer Zigarette.


4.) Frankfurt Burger King, hässliches fettleibiges Hauptschul-Balg frisst eine Portion für Zwei und spricht mit vollem Mund mit seiner Mutter.


5.) S8 Frankfurt West, hyperaktiver junger Rotzlöffel arabischer Herkunft spielt Hip-Hop über seine iPhone-Lautsprecher und faselt etwas von seiner Großmutter und 15 Euro.


6.) Frankfurt Zeil Pizza-Hut, lustlose, fettleibige und hässliche Bedienung.



Ich bin sehr friedliebend. Früher hasste ich diese Leute. Heute lächle ich sie an und sie schenken mir ein Lächeln zurück.

Beichthaus.com Beichte #00030120 vom 25.07.2012 um 18:14:17 Uhr in 60308 Frankfurt am Main (46 Kommentare).

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Fußgängerzone

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Ignoranz Boshaftigkeit Neid Frankfurt

Ich wohne in einer deutschen Großstadt, und im Stadtzentrum gibt es eine große Fußgängerzone. Manchmal ist es dort so voll, dass man nur extrem langsam vorankommt, weil man ständig Leuten ausweichen muss, die einem entgegen kommen. Vor allem diese blöden Anzugw*chser mit ihren Aktenkoffern halten sich anscheinend für was besseres und laufen voll auf einen zu. Ich beichte, dass ich mittlerweile auch niemandem mehr ausweiche und einfach stur geradeaus laufe. Manchmal fahre ich sogar extra die Ellbogen aus. Ich mach mich doch nicht zum Depp und lauf Schlangenlinien wenn der Rest der Welt auch keinerlei Rücksicht nimmt.

Beichthaus.com Beichte #00030040 vom 12.06.2012 um 17:39:32 Uhr in 60313 Frankfurt (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Von der Damenwelt verarscht

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Boshaftigkeit Rache Dating Berlin

Ich (m/26) habe in den letzten zwei Jahren unglaublich viele schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht. Unzählige Male hat mich die Damenwelt verarscht und stehen gelassen. Neulich startete ich wieder einen Versuch, der wie die gefühlten eintausend davor wieder im Sand verlief. Ich lernte ein wirklich nettes Mädel in einer Bar kennen. Wir unterhielten uns den ganzen Abend und mit steigendem Alkoholkonsum in der Nacht wurde auch unser Kontakt intensiver bis wir uns auch später wild küssten. Da ich am nächsten Tag noch mit Freunden verabredet war, so tauschten wir noch unsere Handynummern aus. Es war in jedem Fall ihre richtige Nummer, da sie mich anklingeln lies und ich so ihre Nummer auf dem Display hatte. Sie sagte zu mir: "Ich will Dich in jedem Fall wiedersehen". Und so ging ich mit einem gutem Gewissen nach Hause.
Als ich sie nach zwei Tagen anrufen wollte ging sie nicht dran und auf zwei SMS in den folgenden Tagen reagierte sie nicht mehr. Ich bin der Meinung, dass es jetzt mal an der Zeit ist einen Denkzettel zu verteilen. Ich werde die Anonymität der Großstadt ausnutzen und folgende Aktion starten. Da die Bewohner der Hauptstadt so gerne Fahrräder mögen werde ich in ganz Berlin Flugblätter mit einer Anzeige für einen fiktiven Drahtesel der zu verschenken an den Straßenlampen aufhängen, natürlich mit ihrer Handynummer. Vielleicht findet sie ja zumindest durch meine Aktion ihren Traummann mit dem sie sich trifft. Jedoch hoffe ich mehr auf hunderte Anrufe Tag und Nacht.

Beichthaus.com Beichte #00030039 vom 11.06.2012 um 19:19:13 Uhr in 10247 Berlin (Frankfurter Allee) (41 Kommentare).

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