Ich will einfach nur vergeben und vergessen

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Verzweiflung Begehrlichkeit Partnerschaft Dresden

Ich möchte beichten, dass ich kürzlich herausgefunden habe, dass mein Freund mich vier Jahre lang mit seiner Sekretärin betrogen hat und ich es trotzdem immer noch schrecklich finden würde, mich von ihm zu trennen. Er hat sich hinter meinem Rücken mit ihr ein zweites Leben aufgebaut und sich im Laufe der Zeit mehr und mehr von mir und unserem Kind zurückgezogen. Ich habe in dieser Zeit an den Wochenenden viel ohne ihn unternommen, mich allerdings nie auf sexuelle Angebote eingelassen, die es durchaus gab. Obwohl er und ich die letzten zwei Jahre wie Bruder und Schwester gelebt haben, liebe ich ihn und möchte mit ihm alt werden. Zu ihm ist zu sagen, dass er mir gegenüber nie Andeutungen hinsichtlich des Heiratens oder Hausbauens gemacht hat; die Wohnung läuft auf mich und er ist noch immer bei seinen Eltern gemeldet. Diese haben von seinem Doppelleben gewusst, geschwiegen und mir die ganze Zeit über nichts gesagt.

Als ich die Beweise in seinem Handy fand, hat er sofort alles zugegeben und viel Angestautes ist förmlich aus ihm herausgeplatzt, nämlich dass er bei der Anderen hemmungslose Bereitschaft zum Sex findet, ihre Figur besser sei und er sich endlich wieder begehrt und belebt fühle. Im ersten Schmerz habe ich ihn vor die Tür gesetzt und mich im Selbstmitleid verkrochen. Doch nun frage ich mich, wie es weitergeht. Unser Kind kommt mit der Trennung schlecht zurecht und für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Am Wochenende holte er ein paar Sachen ab und deutete mir an, dass die Andere Druck auf ihn ausübe. Ihr Ex sei aufgetaucht und sie wolle wissen, wie ernst es ihm (meinem Freund) mit ihr sei. Zudem sei ihm das zukünftige Leben mit ihr zu viel Arbeit - sie plane einen Hausbau, der von ihren Eltern mitfinanziert werden solle, da würde man auf ihn zählen. Mir ist klar, dass er den Weg des geringsten Widerstandes gehen möchte, berechnend und nicht vertrauenswürdig ist und ich den Stolz haben sollte, die Trennung durchzuziehen. Aber ich bin total überfordert mit der Situation und beichte, dass ich ihn einfach nur zurückhaben will und am liebsten alles vergeben und vergessen würde, was geschehen ist.

Beichthaus.com Beichte #00040787 vom 18.12.2017 um 23:29:35 Uhr in Dresden (28 Kommentare).

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Affäre mit einer Transsexuellen

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Fremdgehen Begehrlichkeit Schamlosigkeit Tübingen

Ich (m/29) habe in jungen Jahren mal ein heißes blondes Mädel nach einer Clubnacht nach Hause begleitet. Bevor es zur Sache ging, hat sie mir gestanden, dass sie transsexuell sei. Ich fiel aus allen Wolken und verließ fluchtartig ihre Wohnung. Mittlerweile habe ich eine langjährige traumhafte Beziehung. Letztens habe ich jedoch zufällig beim Einkaufen das Mädel von damals gesehen. Sie sieht jetzt noch heißer aus und niemand würde vermuten, dass sie keine Frau ist. Wir haben uns kurz in die Augen geschaut dann hat sie schnell den Blick gesenkt und ist traurig weitergegangen, als sie meine Freundin sah. Mich hat das nicht mehr losgelassen und mich plagte das schlechte Gewissen, bis ich nach mich nach einer Woche durchrang und zu ihrer Wohnung ging, obwohl ich nicht wusste, ob sie dort noch überhaupt wohnt, um mich bei ihr zu entschuldigen. Tatsächlich wohnte sie noch dort, öffnete die Tür und bat mich herein. Ich erzählte ihr von meinem schlechten Gewissen und entschuldigte mich. Das tat ihr sichtlich gut. Dann unterhielten wir uns noch sehr nett und es lag eine unglaubliche Spannung in der Luft. Sie bot mir Wein an und dann nahm das "Unglück" seinen Lauf. Wir konnten einander nicht widerstehen und küssten uns leidenschaftlich. Ich verstand die Welt nicht mehr, aber ich wollte sie, das spürte ich. Als wir nackt waren sind auch die Berührungsängste weniger geworden und ich habe ihr einen geblasen und wir hatten Sex.

Das war der beste Sex meines Lebens. Seit zwei Wochen treffen wir uns heimlich immer wieder. Ich habe mittlerweile ein unglaublich schlechtes Gewissen und meine Freundin ahnt auch etwas, aber ich kann es ihr einfach nicht sagen, dass ich mit einer Transsexuellen fremdgehe. Gleichzeitig kann ich auch nicht auf diesen Sex verzichten, der mich völlig verändert hat. Meistens komme ich sofort, weil es so intensiv ist, wenn sie mich nimmt. Wenn ich bei ihr bin, vergesse ich alles, aber ich kann kaum mehr in die Augen meiner Freundin schauen und weiß einfach nicht, wie ich es ihr sagen soll.

Beichthaus.com Beichte #00040745 vom 08.12.2017 um 18:58:40 Uhr in Tübingen (27 Kommentare).

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Neidisch auf die beste Freundin

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Neid Neugier Feinde

Ich bin neidisch auf meine ehemalige beste Freundin. Wir haben keinen Kontakt mehr, sie hat mich echt mies hintergangen, wie einige andere auch, nur wollte ich das damals immer nie sehen bis es mich erwischte. Guten Gewissens kann ich sagen, dass es nicht ihr Charakter ist, den ich beneide. Aber so ungern ich das eingestehe, ist es ihre Karriere. Karma gibt es eben in der echten Welt nicht. Ich habe den doofen Fehler gemacht, sie jetzt aus Langeweile im Urlaub mal online zu suchen, in sozialen Netzwerken und so etwas, alles was man als Gast ohne Anmeldung einsehen kann. Sie ist wohl gleich nach der Ausbildung in so einen Luxus-Maklerschuppen gegangen und deren Webseite hat Fotos von ihr und den Kollegen drinnen. Sieht alles total etepetete und sauber aus, wie in einem fucking amerikanischen Vorzeigekatalog oder so etwas, die sind alle voll durchgestylt, elegant und keiner ist hässlich, jedenfalls optisch nicht.

Wahrscheinlich macht sie nun richtig Kohle, Reisefotos und teure Fotoshootings hat sie auch hochgeladen, ihren Typen von damals hat sie ebenfalls noch. Ob sie etwas zugelegt hat oder nun auch endlich Geld für die lang ersehnte Brust-OP hatte, kann ich auf den Fotos nicht unterscheiden, steht ihr aber ziemlich gut, egal was es am Ende ist. Und ich? Ich sitze immer noch allein in meinem Studentenapartment rum, muss noch anderthalb Jahre bis zum Abschluss, erarbeite mir das wenige, was ich habe, hart mit einem kleinen Nebenjob, keine Kohle auf Naht und habe irgendwie nichts erreicht. Dabei ist sie sogar etwas jünger als ich. Ich weiß, dass es auch so wäre, wenn wir noch befreundet wären, aber dann fände ich es nicht ganz so tragisch. Was für ein Mist.

Beichthaus.com Beichte #00040739 vom 07.12.2017 um 20:15:08 Uhr (9 Kommentare).

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Das Klo unseres Hausmeisters

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Unreinlichkeit Feigheit Gesellschaft

Am letzten Samstag war ich mit Freunden arabisch essen. Es war wirklich lecker, wir haben uns hinterher noch eine Shisha gegönnt, was ich seit Jahren das erste Mal wieder getan habe. Zum Essen gab es außerdem noch reichlich Wein. Wer so sündigt, muss natürlich dafür büßen und ich hatte am Sonntag erst einmal übelst Dünnschiss. Infolge der ungesunden Kombination konnte ich dann vier Tage nicht mehr ordentlich auf den Topf gehen. Gestern Nachmittag habe ich mir dann zwei doppelte Espressi verabreicht. Keine halbe Stunde später war es so weit und ich musste dringend einen abdrücken. Ich bin dann im Büro in den Keller in das Klo vom Hausmeister, da kann man nicht nur in Ruhe entschlacken, sondern der hat auch viel weicheres Papier als der der Rest vom Haus.

Nach einer gefühlten Ewigkeit war ich dann fertig und stellte selbst mit Entsetzen fest, dass ich wirklich einen monumentalen Haufen in die Schüssel gesetzt hatte. Kein Problem für die Spülung eines Neubaus, dachte ich jedenfalls. Als ich gespült habe, stieg der Wasserspiegel rapide an - ohne Anstalten zu machen, den Haufen in die Unterwelt zu tragen. Auch eine zweite Spülung und der Versuch, mit der Klobürste das Ganze zu lösen brachte keinen Erfolg und die Soße lief über. Vor lauter Panik bin ich geflüchtet, zum Glück hat mich keiner gesehen. Am nächsten Morgen sah ich dann eine Sanitärfirma vorfahren und unter den Kollegen machte das Gespräch die Runde, dass irgendein Saubär die Toilette vom Haus zugeschissen hätte. Sorry, ich war das und bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00040713 vom 30.11.2017 um 08:41:17 Uhr (10 Kommentare).

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Die Flüchtlingspolitik in Deutschland

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Begehrlichkeit Verzweiflung Partnerschaft

Mir hängt die Flüchtlingspolitik zum Hals raus. Weder sind die Wähler dazu befragt worden, ob man Flüchtlinge in Deutschland aufnehmen wollte noch sind nun nach zwei Jahren echte Lösungen geschaffen worden. Viele der Aufgenommenen sind nicht bei Sprachkursen, machen keine Ausbildung, suchen keine Arbeit, sondern bleiben unter sich und ihrer Kultur und sprechen ihre Sprache ohne Rücksicht auf uns Deutsche. Die wenigsten sind doch Fachkräfte, viele sind traumatisiert und krank. Nichts gegen diejenigen, die unsere Hilfe wirklich brauchen. Aber WIE VIELE treten kriminell in Erscheinung, haben mehrere Identitäten und erzählen dem naiven Behördensystem ihre Geschichte nach eigenen Angaben. Unsereins wird total auseinandergenommen, muss Nachweise über Nachweise bringen, wenn er ein Konto eröffnen will und die Flüchtlinge winkt man quasi durch. Es kann doch nicht angehen, dass bald 300.000 Gerichtsverfahren gegen Abschiebungen laufen und jetzt erst gemerkt wird, dass die Gerichte damit überlastet sind.

Jetzt soll es auch noch Ausreisezuschüsse für diejenigen geben, die das Land wieder freiwillig verlassen. Unser Steuergeld dafür, dass sie wieder gehen, die einige Gutmenschen mit Spenden begrüßt haben. Mit wem auch immer ich mich unterhalte, niemand freut sich über den Zuwachs seit 2015. Bisher habe ich ausnahmslos Flüchtlinge kennengelernt, die sich die Flucht leisten konnten, dafür mehrere Tausend Euro bezahlt haben und mit dem Flugzeug flüchteten. Sowas überhaupt Flucht zu nennen, ist doch Hohn und Luxus in den Ohren der echten Flüchtlinge aus dem 2. Weltkrieg, die unter erbärmlichsten Bedingungen überlebt haben. Und alle dieser Flüchtlinge, die ich kenne, haben Internet, Videotelefonie nach Hause etc., wo doch alles kaputt sein soll. Das nächste, was ich nicht verstehe: Da kommen gesunde, kräftige junge Männer hierher, anstatt für ihr Land einzustehen und es mit aufzubauen! Und noch schlimmer: Die lassen teilweise noch ihre Frauen und Kinder im Krieg zurück, um sich in Sicherheit- oder in Wahrheit- ein bequemeres Leben zu gönnen! Nicht jeder holt sie später nach. Da werden oftmals Kinder mit deutschen Mädels gezeugt, die das Bleiberecht sichern, egal, welche Straftaten begangen werden. Es gibt auch Fälle, wo ein als Moslem Eingereister schnell zum Christentum konvertiert, um der Abschiebung zu entgehen, weil ihm im eigenen Land angeblich eine Verfolgung als Christ drohen würde. Soll das so weitergehen? Ich habe das Gefühl, viele denken so wie ich und trauen es sich einfach nur nicht auszusprechen. Es musste mal gesagt werden.

Beichthaus.com Beichte #00040710 vom 29.11.2017 um 18:47:27 Uhr (21 Kommentare).

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