Meine Angstattacken machten mich zum Parasiten

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Faulheit Gesellschaft Ahaus

Ich bin ein Parasit. Ich beziehe Arbeitslosengeld II schon seit ca. zwei Jahren und ich bin gerade mal fast 30 Jahre alt. Ich hatte früher erfolgreich eine Ausbildung abgeschlossen, habe in einer renommierten Agentur gearbeitet und hatte einen Freundeskreis. All das habe ich verloren - durch meine Angstattacken, geringen Selbstwert, Antriebslosigkeit und mein Desinteresse bis hin zur Abneigung an der Außenwelt.

Seitdem ich vor ein paar Monaten aus einer Psychiatrie entlassen wurde, vegetiere ich weiter vor mich hin. Es macht mir auch nichts aus. Ich fühle mich sehr wohl in meiner kleinen isolierten Komfortzone, ohne jegliche sozialen Kontakte. Ich erwarte nichts von mir oder dem Leben mehr. Ich könnte friedlich irgendwo in einer Ecke für immer einschlafen. Nur noch meine Feigheit und ein geringer Rest des Selbsterhaltungstriebs treiben mich dazu an, regelmäßig einzukaufen und den Haushalt in Schuss zu halten.

Beichthaus.com Beichte #00040650 vom 16.11.2017 um 13:29:04 Uhr in 48683 Ahaus (10 Kommentare).

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Hunde, Ziegen, dumme Kollegen, Kleinkinder & Taschentuchschnäuzer

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Hass Kollegen Tiere Kinder Ballenstedt

Ich (m/23) bin durch alltägliche Dinge recht schnell genervt von meiner Umwelt. Ich hasse die Hunde, die über meiner Wohnung leben, denn sie bellen ohne Pause, dieses quietschige, aggressive Bellen kotzt mich an und ich verspüre das Bedürfnis, diese dreckigen Hunde irgendwo auszusetzen. Dämliche Nachfragen machen mich wütend, ich sage meinem Kollegen, dass ich heute später zur Pause komme und er fragt: "Heute?" Nein, vorgestern, du Idiot! Hysterische Kleinkinder kann ich auch nicht ausstehen, wenn diese intriganten, kleinen Biester schreien, würde mir, wenn keiner in der Nähe ist, versehentlich die Hand ausrutschen. Mehrmals. Die Ziegen meiner Großeltern kann ich nicht leiden, die gucken immer so doof und eine hat mir einmal ans Bein gepinkelt. Es regt mich auf, wenn jemand mehrmals hintereinander in sein Taschentuch schnäuzt.

Beichthaus.com Beichte #00040637 vom 12.11.2017 um 15:55:44 Uhr in Ballenstedt (17 Kommentare).

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“Beichte

Das Mädchen meiner Träume

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Feigheit Selbstsucht Freunde Stuttgart

Vor zwei Tagen ist mir bei einer sportlichen Freizeitaktivität mit Freunden ein Mädchen aufgefallen, das offensichtlich auch Gefallen an mir hatte. Sie hatte eine absolut offene, ehrliche und herzliche Ausstrahlung. Sie hat mich nachher gefragt, ob ich noch dableiben möchte, um etwas zu trinken, aber meine Freunde und ich mussten leider weiter, wir hatten noch etwas anderes vor. Bereits vor dem Spiel sagte ich meinen Kumpels, dass ich sie megatoll finde und einfach gerne küssen würde. Einer der Kumpels hat mich sofort ermutigt und mich - als wir schon in die Autos einsteigen wollten - nochmal reingeschoben und gesagt, ich solle sie endlich fragen. Also bin ich rein an den Tresen und als wir alleine im Raum waren, habe ich sie angesprochen, ich hätte eine sehr indiskrete Frage: ich würde sie gerne küssen! Sie war prompt einverstanden und so küssten wir uns kurz, bis es von ihrer Seite aus genug war. Ich habe ihr dann meine Nummer dagelassen (und mich bedankt, ich erbärmlicher Idiot!) denn sie musste gerade schnell weg zur nächsten Spielrunde. Die Gäste im anderen Raum warteten bereits auf sie.

Der nächste Tag verging in Illusionen (wie immer male ich mir dann wie ein Bescheuerter tolle Sachen aus und glaube, dass von dieser Frau mein Lebensglück abhängt). Nun zu meiner Beichte: Gestern Abend war ich dann bei dem Kumpel, der mich nochmal in den Laden reingeschoben hatte. Wir versuchten überall im Internet vergeblich ihren Namen herauszufinden, bis dann mein Kumpel bei dem Sportcenter mit gekünsteltem Akzent unter einem Vorwand anrief (ich war nicht damit einverstanden). Er konnte dem Mitarbeiter den Namen "der Kollegin von gestern Abend" entlocken. Ich hoffe, sie bekommt es nicht mit. Nachdem ich sie eine ganze Weile gestalkt hatte, kam ich mir echt schlecht vor und ließ dann von den (doch irgendwann nervigen) Träumen ab. Ich schäme mich dafür, dass ich so creepy drauf war und ich sie nicht ganz normal kennengelernt habe. Ich habe mich wie ein süchtiger Stalker verhalten. In Zukunft werde ich Mädchen in der realen Welt kennenlernen, anstatt im Internet alles über sie erfahren zu wollen.

Wahrscheinlich wird sie mir nicht schreiben. Ich gehe trotzdem in zwei Wochen nochmal hin. Nicht, weil ich weiter träume, sondern weil ich sie ehrlich fragen möchte, warum sie sich nicht mehr gemeldet hat. Ich verstehe, dass sie sich nicht melden wird und bin auch nicht sauer oder so. Mich interessiert nur, ob ich zu aufdringlich war, ob das Bedanken zu erbärmlich war oder was sonst der Grund war. So offen, ehrlich und taff wie sie war, wird sie mir - glaube ich - auch antworten.

Beichthaus.com Beichte #00040625 vom 09.11.2017 um 15:02:47 Uhr in Stuttgart (10 Kommentare).

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Sie ist eine Schmarotzerin wie aus dem Bilderbuch!

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Feigheit Bielefeld

Ich habe eine Freundin vom Staate Nimm. Sie ist so eine, die am Buffet sechs Mal geht oder nach Eintreffen ihres Schwerbehindertenausweises (Psyche) mit mir in jedes Museum wollte (natürlich im Auto, sie selbst hat keines). Sie bezieht eine Rente, ohne je eingezahlt zu haben, und hat sich jahrelang eingebildet, sie könne das Abitur nachmachen und auf Kosten des Staates studieren. Jahrelang war ich ihr gut genug als seelischer Mülleimer, sie hat mich sogar nachts noch angerufen, wohl wissend, dass ich früh raus musste, während sie jeden Tag ausschlafen konnte. Ihre Betreuerin braucht sie jetzt nicht mehr, hat die Betreuung aber trotzdem nicht beendet, weil es ja schön sei, wenn man mal mit jemandem etwas unternehmen kann und die Betreuerin sie auch oft zum Einkaufen fährt.

Mittlerweile hat sie ein kleines Kind (offiziell alleinerziehend, weil das Amt beim Zusammenziehen mit dem Vater nicht mehr die komplette Miete zahlen würde und es zudem Mehrbedarf "vom Amt" gibt. Dann war die Wohnung zu klein, und weil das Amt ja zahlt, hat sie sich ihren Kinderwunsch gleich noch mal erfüllt und bekommt im Februar ihr zweites Kind. Am Donnerstag hat sie einen Termin beim Amt, um zu schauen, ob es auch für das zweite Kind noch eine Erstausstattung auf Steuergelder gibt. Wenn das zweite Kind zwei Jahre alt ist, will sie sich einen Ausbildungsplatz suchen, was ich an sich vernünftig finde, aber natürlich irgendwo, wo es gute Arbeitsbedingungen und vor allem Gleitzeit gibt, weil sie im Freundeskreis oft mitbekommt, dass Arbeitende dann auch einmal früher gehen können. Ganz ehrlich, sie ist mittlerweile eine richtige Bratze geworden, hat sogar die passenden Gelnägel und das teuerste Handy nebst P-Konto und lästert ganz gemein über Dicke (sie selbst darf ja dick sein, sie hat immerhin ein Kind und kriegt demnächst noch eines).

Was ich beichten muss, ist, dass es mich ganz schön gestört hat, dass sie mich hat fallen lassen wie eine heiße Kartoffel, nachdem sie keinen mehr brauchte, dem sie telefonisch ihre Schandtaten (Saufen, Ritzen, Pillen nehmen etc.) fast schon stolz mitteilen konnte, aber mittlerweile ist es mir echt egal. Aber hauptsächlich fühle ich mich schuldig, weil ich nicht den Mut habe, ihr zu sagen, was ich mittlerweile von ihr halte. Sie lebt seit über zehn Jahren vom Amt und setzt dann auch ganz bewusst noch mehr als ein Kind in die Welt, wofür der Steuerzahler dann wieder aufkommt. Sie tut den ganzen Tag nichts außer ihrem Haushalt und ihr Kind zu betreuen, und beklagt sich dann noch, wie gestresst sie eigentlich wäre. Ich wünschte echt, ich wäre in der Lage sie aus meinem Leben zu streichen und hoffe, dass sie bald auch vom "Amt" nichts mehr kriegt.

Beichthaus.com Beichte #00040616 vom 08.11.2017 um 08:12:28 Uhr in Bielefeld (12 Kommentare).

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#MeToo Sexismusdebatte und die Erniedrigung des Mannes

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Falschheit Gesellschaft

#MeToo Sexismusdebatte und die Erniedrigung des Mannes
Schon wieder eine von Feministinnen initiierte Sexismus-Debatte. Diesmal dreht es sich um die angeblich negativen Erfahrungen von Frauen in der Filmbranche. Ich gestehe, dass ich dieses scheinheilige Gesülze der Frauen nicht mehr hören kann. Falscher geht es gar nicht mehr. Wir leben in einer Zeit, wo Frauen ihren neusten Dildo stolz auf Instagram posten, auf Tinder Männer wie Produkte in einem Supermarkt für den nächsten Fick aussuchen und wo Bloggerinnen und Podcasterinnen über kein anderes Thema als Sex und ihre Ansprüche an die Männerwelt berichten.

Jetzt wird selbst der brillante Kevin Spacey für angebliche Vorfälle von vor 30 Jahren verantwortlich gemacht. Da muss man sich doch an die Stirn fassen. Vor 30 Jahren! Kein Wunder, dass er jetzt genug hat von der Frauenwelt. Bei der ganzen Debatte geht es ja noch nicht einmal um Vergewaltigungen, sondern lediglich um Flirts. Flirten dürfen Männer nur noch, wenn sie jung, mit Knackarsch und Sixpack sind. Spätestens wenn man aussieht wie Rainer Brüderle wird aus einem Flirt gleich Sexismus. Zeige ich vielleicht irgendeine unansehnliche Supermarktkassiererin wegen Sexismus an, nur weil sie mit mir flirtet?

Was mich aber noch viel mehr als die Feministinnen ankotzt, sind die Männer. Denn die kontinuierliche Erniedrigung durch die Frauen scheint niemanden mehr zu stören. Die deutschen Männer kuschen alle, bloß nichts falsches sagen. Ganz einfach, weil sie denken, dass es sie nicht betrifft. Falsch gedacht Leute! Wenn sich das Gedankengut dieser Frauen in unserer Gesellschaft erstmal etabliert, seid ihr in jedem Fall betroffen. Denn jede Frau ist fein raus bei ihren Freundinnen, wenn sie ihr Fremdgehen begründen kann und sagt ihr Mann bringe es nicht im Bett, verdient nicht gut genug, macht zu wenig im Haushalt und so weiter. Und schon ist man als Mann der Zahlmeister, während sich die Dame auf die faule Haut legen kann und schon längst das nächste Opfer um den Finger gewickelt hat. Männer, bitte auch mal etwas kritischer denken und wachsam sein!

Beichthaus.com Beichte #00040568 vom 01.11.2017 um 16:34:53 Uhr (44 Kommentare).

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