Beziehung zerstört und unfreiwillig geoutet

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Peinlichkeit Familie Fremdgehen Heidelberg

Ich (m/20/schwul) beichte, dass ich ziemlich sexsüchtig bin und es kaum einen Tag gibt an dem ich nicht mit mindestens einem Typen mich treffe. Jedoch bin ich dadurch auch ein regelrechter Magnet für peinliche Situationen, so Outete ich schon 6 Typen unfreiwillig, da wir währenddessen erwischt wurden. Da ich um meine Sucht zu befriedigen gut aussehen sollte, bin ich so oft wie möglich im Fitnessstudio, von wo ich auch meist meine Beute mitnahm. So auch vor 2 Wochen, als ich zu einem sehr gut aussehenden 19-jährigen nach Hause kam und wir in einer Nacht 3 mal unseren Spaß Hatten. Bis jedoch am Morgen ich auf die Toilette wollte und es sich herausstellte, dass seine Eltern wohl doch nicht verreist waren, wie er es mir zuvor sagte und ich splitternackt vor seiner Familie stand.

Er war bis dato noch nicht geoutet und hatte auch bis dato eine Freundin, die gleich Schluss gemacht hatte, nachdem sie es erfuhr. Doch mach einer Woche meldete sich der 19-Jährige wieder bei mir und wollte ein weiteres Treffen, zu dem ich natürlich nicht nein sagte. Um auf den Punkt zu kommen: wir trafen uns ein Woche lang täglich und sind jetzt sogar ein Paar geworden. Ich möchte Beichten, dass ich einen 19-Jährigen unfreiwillig geoutet habe, seine Beziehung zerstört habe und nun selber mit ihm zusammen gekommen bin.

Beichthaus.com Beichte #00041774 vom 26.02.2019 um 21:35:55 Uhr in Heidelberg (9 Kommentare).

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Die Briefe meiner Nachbarn

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Diebstahl Neugier Nachbarn Templin

Ich (m/24) beichte, dass ein guter Freund und ich regelmäßig in der Stadt und der Nachbarschaft die Post aus privaten Briefkästen klauen und natürlich auch lesen. Angefangen hat das vor Weihnachten 2015 als wir nach Geld gesucht haben. Wir haben damals insgesamt 580 € in einer Woche gefunden. Die andere Post haben wir auch geklaut und gelesen. Mittlerweile haben wir Profile von der ganzen Nachbarschaft. Wer anzeigen oder Schulden hat, bei wem der Gerichtsvollzieher kommt und wer pervers ist. Es gibt eine Lehrerin, die knapp über 4.000 € im Monat bekommt aber circa 15.000 € Schulden bei Versandhäusern und ihren Dispokredit von 5.000 € voll ausgereizt hat. Außerdem gibt es noch ein Amt, das dauernd Mahnungen bekommt (wahrscheinlich weil wir immer die Rechnungen stehlen) und ein Opa der 93 ist und ein bekanntes Pornoheft abonniert hat. Es gibt es einen netten Mann der eine Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses hat. Eine Frau mit 7.000 € Handyschulden beim rosa Anbieter gibt es auch noch. Eine Frau weiß wohl nicht das sie geerbt hat und zum Termin erscheinen soll, weil wir den Brief hatten. Bei vielen Leuten wird wohl auch irgendwann der Gerichtsvollzieher kommen, weil wir immer ihre Rechnungen, Mahnungen und Gerichtsbriefe klauen und lesen. Bei diesen Leuten möchte ich mich für ihre Unannehmlichkeiten entschuldigen, aber euer Leben ist meistens interessant. Mittlerweile bereue ich es bei vielen Briefen, die wichtig sind aber kann es einfach nicht sein lassen. Es ist mittlerweile, wie ein Zwang das zu tun, aber ich gelobe Besserung.

Beichthaus.com Beichte #00041769 vom 25.02.2019 um 02:56:55 Uhr in Templin (20 Kommentare).

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“Beichte

Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose

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Vorurteile Schule

Ich (w/27) bin Lehrerin im Vorbereitungsdienst bzw. Referendarin. In meinem Hauptseminar gibt es eine Referendarin, die Mandy heißt und eine, die Sindy heißt (ja, mit "S"!). Nun ist ja die Aussage "Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose" ein typischer Witz unter Lehrern, in dem viel Wahrheit steckt. Wir hatten sogar in der Uni eine Vorlesung mit diesem Titel, in der es um Schüler aus bildungsfernen Familien ging und was Vornamen für Assoziationen bei Lehrern erwecken. Wegen dieser Mandy und Sindy im Hauptseminar kommt es ständig zu peinlichen Situationen, weil wir extrem aufpassen müssen, keine entsprechenden Bemerkungen über bestimmte Schülernamen zu machen. Dem Hauptseminarleiter fällt es auch sichtlich schwer. In den Fallbeispielen heißen die Problemschüler auch immer Kevin, Justin, Chantal und Jacqueline und die Streber/Mobbingopfer von Kevin & Co heißen immer Maximilian, Alexander, Charlotte oder Luise. Wegen Mandy und Sindy können wir darüber nicht lachen. Ich beichte, dass ich in der ersten Seminarsitzung zu einem anderen Referendar "Sei du mal leise, Kevin!" gesagt habe, nachdem er Mandy mit ihrem Namen angesprochen hatte. Ich dachte, er hätte einen Witz gemacht, weil ich da noch nicht wusste, dass sie echt so heißt. Die haben mich ganz schön blöd angeguckt.

Beichthaus.com Beichte #00041768 vom 24.02.2019 um 21:24:03 Uhr (12 Kommentare).

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Mit der Schwägerin im Scheidungsjahr

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Morallosigkeit Ehebruch Wetzlar

Ich befinde mich im Scheidungsjahr. Es hat halt nicht so gepasst. Das schonmal vorweg. Vor etwa 2 Wochen waren ein Freund und ich mal wieder feiern - war ich schon seit Jahren nicht. In der Konzertbar habe ich dann meine Noch-Schwägerin getroffen. Sie ist eine sehr hübsche junge und kokette Frau. Wir redeten, später tanzten wir miteinander und am Ende landeten wir im Bett und hatten Sex. Ich bin nicht sicher, ob das richtig war. Wir sind jetzt so etwas wie ein Paar, sozusagen die Vorstufe. Einerseits ist es ja okay, weil meine Frau und ich sind ja im Begriff uns zu trennen, es geht bloß um Formalitäten. Andererseits ist es die Schwester, ein regelrechtes No-Go.

Beichthaus.com Beichte #00041757 vom 17.02.2019 um 09:59:46 Uhr in Wetzlar (19 Kommentare).

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“Folge

Warum Deutschlands Schultoiletten in schlechtem Zustand sind

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Vandalismus Schule Südhessen

Ich (m18) beichte hiermit, dass ich im Alter von 13-14 Jahren mit ein paar Freunden regelmäßig die Schulklos demoliert habe. Allgemein sollte bekannt sein, in welchem grandiosem Zustand Deutschlands Schultoiletten sind. Ich selbst war auf einer kooperativen Gesamtschule im Gymnasium in einer ländlichen Gegend.

Es gab dort den Trend vieler mit Papier zu versuchen die Waschbecken zu verstopfen, um diese überlaufen zu lassen, was kaum funktioniert hat. Dies hat dazu geführt, dass man den Schlüssel für das Klo im Sekretariat, mit Eintragen der Namen usw. abholen musste. Ein paar Kollegen und ich haben nun dennoch mit dem ganzen weitergemacht, in dem man einfach nach jemand anderem ins Klo gegangen ist. Regelmäßig haben wir die Sitzklos von innen verschlossen und sind dann wieder herausgeklettert. Außerdem gab es den Trick die Spülung der Urinale ein wenig länger zu drücken, sodass sie übergelaufen sind. Insgesamt stand in diesem Klo regelmäßig das Wasser.

An einem Tag haben wir das Ganze nochmal deutlich weiter getrieben. Zu Anfang der Mittagspause haben wir uns unter falschen Namen (eines Klassenkameraden) den Schlüssel geholt, haben wieder die übliche Prozedur durchgeführt. Außerdem haben wir eine der Klotüren aus den Angeln gehoben (war bei den anderen nicht möglich) und an die Seite gestellt. Zuletzt haben wir den Müllbeutel ins Waschbecken gestellt, da Plastik so etwas besser dichtet als ein bisschen Papier. Wir sind dann wieder raus, aus der Schule hinaus an einen nahegelegene Bach und haben den Schlüssel dort hineingeworfen. Da wir das in der Mittagspause gemacht haben, wo für Mittelstufen typisch viele nach Hause gegangen sind, ist natürlich so schnell keiner ins Bad gekommen, auch da es nur einen weiteren Schlüssel gab.

Irgendwann war wohl doch jemand drinnen und hat gesehen, dass dort ein bisschen das Wasser stand. Die Putzfrauen hatten da noch ein bisschen zusätzlich Arbeit, da anscheinen jemand noch das ganze Papier aus dem Papierspender auf den Boden geworfen hatte. Ich schwöre bis heute, dass keiner meiner Kollegen oder ich das gemacht haben. Das ändert jedoch nichts an der Schuld. Insgesamt wurden wir aber nicht ermittelt und sind entsprechend auch nie für einen Schaden aufgekommen. Inzwischen bereue ich mein Verhalten, da mir die Reinigungskräfte schon sehr leidgetan haben. Ich bitte hiermit für einen typischen Dumme-Jungen-Streich um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00041753 vom 13.02.2019 um 00:25:19 Uhr in Südhessen (9 Kommentare).

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