Not macht erfinderisch

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Feigheit Peinlichkeit Ekel Partnerschaft Mannheim

Ich hatte an einem Wochenende meinen Freund zu Hause und dieser genoss gerade ein heißes Bad zur Entspannung nach einem ziemlich kalten Außeneinsatz. Ich kochte zwischenzeitlich Tee und etwas zum Essen. Immer mal wieder merkte ich kurz, wie sich mein Darm bemerkbar machte und langsam aber sicher musste ich dann aufs Klo. Leider befand sich mein einziges Klo direkt in dem Badezimmer, in dem sich mein Freund ein Bad genehmigte. Ich konnte ja schlecht dort ein großes Geschäft verrichten, während er daneben saß - nein das ging mal gar nicht! Auf die Schnelle woanders hingehen? Die Frage ist: Wohin? Ich hatte keine Möglichkeit ein Restaurant oder eine Kneipe aufzusuchen, immerhin war ich selbst nicht wirklich hergerichtet und wollte, nachdem mein Freund fertig war mit Baden, duschen gehen. Eine andere Lösung musste her: Da erinnerte ich mich, dass ich mal eine Beichte las, in der jemand seine Notdurft in einen Mülleimer machte. <br />
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Ich schaute mich um und erblickte meinen fast vollen Restmüllbehälter. Ok, was sein muss - muss leider sein. Ich konnte vor lauter Krämpfen kaum noch gerade laufen. Ich stellte den Eimer auf den Boden, zog mir die Hose schnell herunter und schon ging es los. Ich hatte richtig heftigen Durchfall - und das stank gewaltig! Ich war so erleichtert, als alles gut ging. Ich putzte mich sauber und verschloss gleich die Tüte. Da ich eh am Kochen war, lüftete ich gleich durch und rief kurz ins Bad, dass ich noch den Müll runterbringen werde. Mein Freund bemerkte nichts und wir konnten unseren gemütlichen Abend zu Hause in Ruhe verbringen. Ein komisches Gefühl hatte ich jedoch noch, denn es ist schon ziemlich eklig und unangenehm so etwas zu machen. Es tut mir sehr leid. Nur was tun, wenn kein weiteres Klo mehr da ist?! An diesem Tag hätte ich mir wirklich ein Gäste-WC gewünscht...

Beichthaus.com Beichte #00040529 vom 24.10.2017 um 09:57:29 Uhr in Mannheim (17 Kommentare).

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Zähneputzen nie gelernt

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Faulheit Trägheit Gesundheit Ekel

Meine Eltern haben seit meiner Grundschulzeit nie darauf geachtet, ob ich mir die Zähne putzte. Sie standen zwei Minuten hinter mir und gingen aus dem Bad. Später ließ ich nur noch das Wasser laufen und ging ins Bett. Ich war einfach zu faul. Ich putzte mir eigentlich nur die Zähne, wenn ich einen Termin hatte. Hier eine Plombe, da eine Plombe und dort ein Zahn gezogen, fertig war die Sitzung.

Heute bin ich 30 Jahre alt und bereue meine Faulheit. Durch meine Nachlässigkeit fehlen mir einige Zähne. Ich war vielleicht sechs Jahre nicht mehr beim Zahnarzt. Vor zwei Jahren ist mir wieder mal einer abgebrochen. Einen Termin hatte ich noch nicht. Sogar der Oberzahn ist durch Belag fast schwarz, aber durch Putzen wird er nicht besser. Mein Zahnfleisch im Oberkiefer ist auch zurückgegangen. Ich habe Angst, dass mir die Zähne ausfallen. Ich habe weder eine Zahnversicherung, noch putze ich ich mir inzwischen die Zähne regelmäßig. Ich bin echt zu faul, was meine Mundhygiene angeht. Hätten doch meine Eltern besser darauf geachtet!

Beichthaus.com Beichte #00040528 vom 24.10.2017 um 00:01:33 Uhr (21 Kommentare).

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Zäh fließender Verkehr

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Dummheit Peinlichkeit

Ich (w/31) habe erst vor ein paar Jahren kapiert, dass dieser Begriff, der oft in den Verkehrsnachrichten erwähnt wird, nicht "zellfließender Verkehr" sondern "zäh fließender Verkehr" heißt. Zuvor hörte ich immer "zellfließend" und dachte mir nichts dabei - bis in der Sendung "Familie Heinz Becker" der Sohn den Begriff ganz langsam ausgesprochen hat und ich gemerkt habe, wie sehr ich mich die ganze Kindheit, Jugend und Erwachsenenjahre verhört habe. Gut, dass ich das so erfahren habe und nicht in eine peinliche Situation geraten bin. Lustig finde ich es immer noch, auch die Leute, denen ich es erzählt habe. Irgendwie mag ich den Begriff bis heute, auch wenn es ihn nicht gibt. Zellfließend würde doch auch ein wenig Sinn ergeben, oder nicht? Mein bester Verhörer aller Zeiten ist auf jeden Fall "zellfließend".

Beichthaus.com Beichte #00040527 vom 23.10.2017 um 23:01:03 Uhr (19 Kommentare).

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Die Behindertenquote ist Unsinn!

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Ungerechtigkeit Zorn Dummheit Faulheit Kollegen

Ich (m) bin absolut gegen diese Behindertenquote (auch gegen alle anderen Quoten wie Frauenquoten, Migrantenquoten (wie bei der Polizei z. B.) etc, aber die Behindertenquote betrifft mich persönlich, weshalb sie auch mein Hauptanliegen ist). Ich habe zwei Kollegen, die beide wegen Epilepsie als behindert eingestuft wurden und jeder auf seine Art nur eine einzige Katastrophe ist. Der Eine nutzt seine Quote nur aus. Er hat überhaupt keine Probleme mit seiner Epilepsie, hatte seinen Lebtag lang noch keinen einzigen Anfall, nimmt Medikamente und gut ist - der andere ist so dumm, dass es einem echt wehtut. Wahrscheinlich ist da die Epilepsie aufs Hirn geschlagen. Er fragt alles zehn Mal am Tag und häufiger, versteht Dinge nur, wenn man sie gaaaanz langsam und mehrfach erklärt, grinst dumm, führt Selbstgespräche und riecht nach altem Schweiß - ich könnte mir vorstellen, dass auch das von der geistigen Behinderung kommt. Trotzdem wurde er eingestellt, denn schließlich ist Herr B. ja nicht dumm, sondern nur ein wenig langsamer. Der eine ein mieser Schmarotzer, der andere völlig überfordert und maximal für eine einfache Fließbandtechnik geeignet - super Behindertenquoten!

Ich bin dafür, dass man Quoten abschafft und Leute nur dann einstellt, wenn sie geeignet sind. Bei nichtbehinderten Bewerbern nimmt man doch auch den oder die besten - warum kann man das bei Behinderten nicht auch tun? Es ist doch selten so, dass zwei Bewerber genau gleich gut sind und der Behinderte genau die gleichen Noten, die gleichen Stärken usw. wie der Nichtbehinderte hat. Außerdem gehören für mich geistige Behinderungen in eine ganz andere Schublade als körperliche. Ein Rollstuhl hat natürlich keinen Einfluss auf die Intelligenz, Epilepsie aber schon und deshalb würde ich mir Epileptiker, Autisten oder andere mit geistigen Krankheiten auch GANZ genau angucken, bevor ich sie einstelle. Das ist bei meinem geistig eingeschränkten Kollegen sicher nicht passiert. Man wollte dringend die Behindertenquote erfüllen, denn jeder sieht auf den ersten Blick, dass er nicht der Hellste ist. Das mag jetzt behindertenfeindlich klingen, das bin ich aber gar nicht, nur finde ich es unverschämt, bei so etwas überhaupt nicht auf Dinge wie Fähigkeiten oder Engagement (wie bei dem faulen Kollegen) zu achten. Denn bei dem muss in der Probezeit auch jeder gemerkt haben, dass er diese dämliche Quote nur ausnutzt und ein absoluter Faulpelz ist. Einen Nichtbehinderten hätten sie deswegen entlassen, ihn nicht. Und das finde ich nicht gerecht.

Beichthaus.com Beichte #00040526 vom 23.10.2017 um 21:57:32 Uhr (26 Kommentare).

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Furzen und Rülpsen für die Nachbarn

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Maßlosigkeit Ekel Rache Nachbarn Spenge

Da unser Haus sehr hellhörig ist, hört man wirklich fast alles, auch von den Nachbarn. Diese nutzen das meistens aus, besonders in der Nacht, und trampeln extra laut. Mir ist aufgefallen, dass man durch den Abfluss in der Küche fast jedes Wort versteht. Ich behalte nun immer meinen Furz oder meinen Rülpser so lange drinnen, bis ich mir sicher bin, dass der kräftig und laut genug wird! Wenn es dann so weit ist, rülpse oder furze ich direkt mit voller Kraft in den Abfluss. Schade, dass die Gerüche nicht weiter geleitet werden. Ich würde es ihr gönnen!

Beichthaus.com Beichte #00040525 vom 23.10.2017 um 21:22:41 Uhr in Spenge (9 Kommentare).

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