8971 Angst vor der Morgenlatte

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Feigheit Verzweiflung Gesundheit Börger

Angst vor der Morgenlatte
Ich (m/35) habe Angst impotent zu werden. Vor zwei Jahren machte ein traumatisches Ereignis meinen gleichaltrigen Cousin nämlich auf einen Schlag impotent. Er hatte ohne jeglichen Medikamentenmissbrauch à la Viagra eine Dauererektion (Priapismus) traute sich damit aber erst in die Notaufnahme, als er die Schmerzen nicht mehr aushielt und schon fast zwei Tage vergangen waren. Das hat alles kaputtgemacht! Heute schafft er kaum mehr eine Erektion, die den Geschlechtsverkehr möglich machen würde. Er ist depressiv und seine Verlobte hat ihn auch verlassen. Ich habe nun wahnsinnige Angst, dass das in der Familie liegt und mich irgendwann dasselbe Schicksal heimsucht. In der Nacht habe ich nämlich fast ununterbrochen eine Erektion. Dabei ist es egal, was ich träume oder wie häufig ich zuvor sexuell aktiv war. Jedes Mal, wenn ich aufwache, gehe ich deshalb ins Badezimmer und lege mein Teil auf die kalte Marmorplatte. Es dauert manchmal Ewigkeiten, bis er wieder schlaff ist. Meine Freundin hat mich peinlicherweise auch schon dabei erwischt. Meine Angst ist aber größer als die Scham. Normal kann das nicht sein, denn ich habe mit Sicherheit in jeder Nacht mindestens eine ununterbrochene Dauererektion von drei Stunden. Nicht 15 bis 40 Minuten, wie es eigentlich sein müsste. Das geht schon beim Einschlafen los. Ich sehe mich schon in die Impotenz hineinschlittern, habe wahnsinnige Angst davor und weiß gar nicht, was ich dagegen tun kann. Alles genetisch vorbestimmt?

Beichthaus.com Beichte #00032500 vom 02.01.2014 um 07:46:30 Uhr in Börger (33 Kommentare).

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8972 Mein Onkel ist ein Pädophiler

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Missbrauch Morallosigkeit Feigheit Familie

Ich bin die Mutter eines wundervollen Kindes und glücklich verheiratet. Eigentlich ist mein Leben wunderschön, doch leider liegt eine Art schwarze Wolke über meinem Glück. Mein schlechtes Gewissen bringt mich fast um und ich weiß nicht, was ich tun soll. Einer meiner Onkel hat mich in meiner Kindheit missbraucht. Er hat mich auf seinen Schoß gesetzt, festgehalten und sich an mir gerubbelt. Ich fühlte sein steifes Glied und er befriedigte sich so - durch die Reibung durch die Kleidung. Ich verspüre Ekel und Hass, konnte mich aber nie aufraffen, ihn anzuzeigen. Ich habe bis jetzt auch niemandem aus meiner Familie etwas davon gesagt. Ich bin mir sicher, dass meine Familie zur Selbstjustiz greift und das alles in einem Blutbad endet. Leider ist meine Familie selbst von Missbrauch geprägt, deshalb bin ich mir da so sicher.

Meine Eltern sahen nie eine Gefahr in meinem Onkel, wie sollten sie auch! Ich will nicht, dass sie sich Vorwürfe machen. Mein Gewissen zerfrisst mich dennoch, da ich weiß, dass mein Onkel selbst eine Familie und ein Kind hat. Auch andere Kleinkinder bzw. Babys sind in seiner Nähe. Zwar wohnt er ziemlich weit weg, doch habe ich das auf Facebook gesehen. Ich schäme mich, dass ich ihn nicht angezeigt habe. Vielleicht missbraucht er auch andere Kinder und ich bin nun indirekt daran schuld. So weit ich weiß, ist meine Anzeigefrist gerade ganz knapp verjährt. Ich überlege, ob ich seiner Frau anonym einen Brief schreibe und ihr erzähle, was damals passiert ist. Ich bin mir allerdings noch nicht sicher. Ich bitte um Vergebung. Ich habe mir damals noch nicht solche weitreichenden Gedanken gemacht und war froh, einfach nicht mehr daran zu denken. Je mehr ich allerdings versuche, nicht daran zu denken, desto größer werden mein Hass und mein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00038944 vom 17.11.2016 um 23:18:36 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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8973 Die perfekte Welle

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Boshaftigkeit Musik

Ich beichte, dass ich mich bei der schlimmen Tsunamikatastrophe Weihnachten 2004 so richtig gefreut habe, weil ab diesem Zeitpunkt auf einen Schlag dieses bescheuerte Lied mit der perfekten Welle nicht mehr im Radio gespielt wurde.

Beichthaus.com Beichte #00023580 vom 24.03.2008 um 18:21:05 Uhr (11 Kommentare).

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8974 Der stinkende Hund

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Peinlichkeit Ekel Falschheit Feigheit Tiere Traunreut

Ich (w/22) habe vor knapp zwei Jahren meinen damaligen Schwarm besucht, der krank im Bett lag. Ich freute mich riesig - trotz meiner leichten Bauchschmerzen. Noch bevor ich die Wohnung betrat, empfing mich sein süßer, kleiner Hund fröhlich vor seiner Haustür. Wie immer knuddelte ich seinen Hund zur Begrüßung, da er mich total mag und ich die Fellnase ins Herz geschlossen habe. Ich betrat die Wohnung, mein Schwarm und ich schauten Filme, quatschten, lachten und knutschten rum. Bis ich höllische Bauchschmerzen bekam, da ich offenbar die ganze Zeit einen Furz unterdrückte. Was ich beichten möchte, können sich die meisten wohl denken - als er für einen kurzen Moment verschwand, habe ich leise gefurzt. Als er wiederkam, bemerkte er natürlich, dass es stank, und sprach mich darauf an, aber ich hatte nicht den Mut, ihm die Wahrheit zu sagen. Nein - ich schob den Ausrutscher sogar auf seinen süßen Hund! Er glaubte es mir sogar und beließ es dann dabei. Es war ungeheuer peinlich und bisher habe ich es noch niemandem gesagt. Es tut mir leid, lieber Yoshi.

Beichthaus.com Beichte #00032281 vom 24.11.2013 um 23:22:00 Uhr in Traunreut (12 Kommentare).

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8975 Strafe für den Ordnungsfreak

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Boshaftigkeit Auto & Co. Unfall

Letztens habe ich einen Kumpel nach Hause gefahren und habe vor seinem Haus angehalten. Das befindet sich in einer verkehrsberuhigten Zone. Wir haben noch kurz über nebensächliche Sachen geredet, als dann ein etwa 50-jähriger Mann vorbeifahren wollte. Der Mann hatte genug Platz, rechts von mir vorbeizufahren, tat dies aber nicht. Stattdessen betätigte er ständig die Lichthupe. Ich leuchtete zurück, dass er gefälligst vorbeifahren solle, jedoch fing er nochmal mit der Lichthupe an. Als er bemerkte, dass wir darauf nicht reagierten, fing er dann schließlich zu Hupen an. Nach mehrmaligem Hupen fuhr er dann doch an das Beifahrerfenster vor und brüllte uns an, weil wir angeblich die Straße versperren. Wir entgegneten, dass da doch genug Platz wäre, um vorbeizufahren. Er jedoch regte sich noch mehr auf und meinte, dass er da nicht vorbei fahren dürfte, weil er dann über Privatgrundstück fahren müsste. Ich erwiderte, dass das doch total egal wäre und es niemanden interessiere. Er brüllte uns weiter an! Ich zeigte ihm den Stinkefinger und wies ihn darauf hin, dass ich, im Gegensatz zu ihm, hier stehen darf, er aber jetzt ja doch auf den Privatgrundstück steht. Außerdem ist Hupen innerorts genauso verboten und er hat somit schon zwei Ordnungswidrigkeiten begannen. Er brüllte wie ein Affe, fuhr los und knallte in ein Auto, das gerade rückwärts aus der Einfahrt geschossen kam. Ich und mein Kumpel haben uns kaputt gelacht. Der Fahrer des anderen Autos war ein Jugendlicher und kam ohne zu gucken aus der Ausfahrt heraus. Der Opa war der Meinung, dass die Schuld nicht bei ihm lag und rief die Polizei. Als die Polizei ankam, haben wir als Zeugen ausgesagt, dass der Opa viel zu schnell losgefahren ist und dass es seine Schuld gewesen ist. Außerdem habe er vor dem Unfall wie wild rumgehupt. Die Polizisten holten darauf einen Alkoholtester und beide Fahrer mussten pusten. Wie sich herausstellte, hatte der Jugendliche 0,0 und der Opa 0,6 Promille. Sie nahmen ihn mit aufs Revier. Der Jugendliche dankte uns und freundete sich mit uns an. Er stellte sich heraus, dass er ein Kiffer ist und gerade erst zwei dicke Joints durchgezogen hatte! Wir haben uns vor Lachen weggeschmissen. Außerdem können wir ab jetzt, wenn wir was zu kiffen haben wollen, immer kostenlos bei ihm rauchen. Tja, lieber Mr. Ordnungsfreak! Hättest du wegen dem Privatgrundstück nicht so einen Wind gemacht, wäre dir einiges erspart geblieben. Das haste davon! Was für ein schöner Tag das doch war!

Beichthaus.com Beichte #00022803 vom 21.09.2007 um 18:36:48 Uhr (12 Kommentare).

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