8841 Das Töten von Insekten

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Musik

Ich muss beichten, dass ich die Typen von Tokio Hotel töten werde, wenn ich sie sehe. Nur gut, dass das nicht bestraft wird. Seit wann ist das Töten von Insekten verboten?

Beichthaus.com Beichte #00008882 vom 06.05.2006 um 00:40:05 Uhr (2 Kommentare).

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8842 Wer versohlt mir den Hintern?

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Fetisch Begehrlichkeit Ludwigsburg

Wer versohlt mir den Hintern?
Ich habe in meiner Kindheit sehr oft von meiner Mutter den nackten Hintern versohlt bekommen. Manchmal auch im Beisein meiner Schwestern. Heute stelle ich mir manchmal vor, wie es ist, von einer Frau übers Knie gelegt zu werden und den nackten Po versohlt zu bekommen. […]
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Beichthaus.com Beichte #00034184 vom 25.10.2014 um 14:37:34 Uhr in Ludwigsburg (10 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

8843 Das Mädchen, das Zuckerwatte aus meinem Kopf machte

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Rache Begehrlichkeit Waghalsigkeit Last Night

Es sind nun schon ein paar Jährchen ins Land gezogen, seit das Vergehen, das ich heute gerne beichten möchte, stattgefunden hat. Zur Entschuldigung sei gesagt, dass ich jung, naiv und wohl in mancher Hinsicht auch etwas verschroben war, zugegebenermaßen. Ich verliebte mich in die Schönheit unseres Dorfes. Ein Mädchen mit Alabasterhaut, einem Gesicht und einer Figur wie aus Stein gemeißelt. Blonde Locken, blaue Augen, Sommersprossen, Beine bis zum Himmel und sogar noch ein Stück weiter. Sie verdrehte reihenweise Köpfe. Zu meinem Verdruss bemerkte ich jedoch bald, dass dieses engelsgleiche Wesen leider schon einen Freund hatte. Ich dachte bei mir, dass sie mit ihm nun nicht gerade den besten Geschmack bewies, allerdings nannte er stolz ein Auto sein eigen. Ich hingegen besaß nur das alte Fahrrad meiner Mutter. Immerhin mit Gepäckträger.

Die Zeit zog ins Land, und ich schmachtete sie aus der Ferne an. Ach was, schmachten ist noch zu wenig gesagt! Ich betete den Boden an, auf dem sie wandelte, hätte ihr dreckiges Badewasser leergesoffen und mich für sie mit verbundenen Augen an einen Stuhl gefesselt mit einem der Klitschkos geprügelt. Meinetwegen sogar mit beiden. Kurz, mein Resthirn bestand ihretwegen aus vollkommen nutzloser Zuckerwatte. Eines Tages erfuhr ich durch meine rastlosen unermüdlichen Nachforschungen im Fall Alabasterhaut, dass es in der Beziehung Stress gab, da ihr Freund ihr wohl fremdgegangen war. In meiner Welt war das natürlich die absolute, ultimative Blasphemie. Wie konnte er nur?! Ich war außer mir und überlegte mir einen teuflischen Racheplan.
Ich dachte daran, ihm in den Tank zu urinieren, aber das war noch zu wenig. Auch eine fiese Fäkalgranate, bestehend aus gesammeltem Hundekot, und aus dem Hinterhalt auf ihn abgefeuert, war nicht genug. Es musste perfide sein. Gemein, böse, und vor allem eine Lektion, die er niemals vergessen würde - und wenn er hundert Jahre alt und stocksenil wurde.

Meine Wahl fiel nach langen, sinisteren Überlegungen auf Strom. Ich würde sein Auto mit einem Weidezaun-Stromgerät verkabeln, und wenn er es öffnen wollte, würde er ein schönes, schmerzhaftes Tänzchen veranstalten. Abends hinter dem Jugendclub nahm mein Plan Gestalt an. Ich brauchte zwar zwei Kabeltrommeln, und einen knappen Viertelkilometer Weidedraht, aber schließlich gelang es mir, die Karre unter Strom zu setzen. Zwar holte ich mir dabei auch zwei ziemlich heftige Stromschläge, aber das war mir die Rache ohne Weiteres wert. Schließlich trat mein Opfer aus dem Jugendclub. Hackedicht, und verfolgt von zwei seiner Freunde, die ihn davon abhalten wollten, noch mit dem Auto zu fahren. In der lebhaften Diskussion vernahm ich aus meinem Versteck heraus folgende kausalen Zusammenhänge: Fräulein Alabasterhaut hatte sich offensichtlich endlich aus den Fängen dieses üblen Widerlings befreit, und er sich wohl ordentlich einen auf die Lampe gegossen.

Also stand er nun vor seinem Auto, mit beachtlicher Schlagseite, und suchte nach seinen Schlüsseln, während ihn seine Kumpels bequatschten, er solle doch lieber laufen. Davon wollte er jedoch nichts wissen, er habe ja auch nur einen halben Kilometer zu fahren. Dann kam der große Moment, in dem er tatsächlich an sein Auto fasste. Alles funktionierte nach Plan. Er bekam mächtig eine geschossen und hüpfte mit schmerzverzerrtem Gesicht auf einem Bein ums Auto herum, sich die Hand haltend. Da sein Pegel aber kein besonders gut koordiniertes Hüpfen zuließ, landete er bereits nach knappen drei Sekunden im Dreck, von wo aus er sich beim Aufstehen am Auto festhalten wollte. Natürlich bekam er wieder eine gefeuert und führte einen wahren Affentanz im Liegen auf. Seine Kumpels fragten sich natürlich was los war und fassten kurz nacheinander ebenfalls an das Auto, worauf eine beeindruckend asynchrone Ausdruckstanzveranstaltung stattfand.

Einer vermutete daraufhin statische Elektrizität, der andere spekulierte auf Kurzschluss der Batterie. Meine hervorragend versteckte Litze fand jedoch keiner. Sie standen, bzw. lagen noch eine Weile diskutierend herum. Dann verdrückten sie sich schließlich im Schleudergang nach Hause. Das war also die ganze Show. Ich hatte sie mir in meiner Fantasie zugegebenermaßen wesentlich spektakulärer vorgestellt, und war ziemlich enttäuscht. Ein wenig mehr Funkenflug, und Elektrischer-Stuhl-Flair wäre immerhin ganz nett gewesen, aber man konnte ja nicht alles haben. Ich baute also meine Teufelsmaschinerie ab und verzog mich nach Hause. Einige Zeit danach erfuhr ich im Übrigen, dass nicht er sie, sondern sie ihn betrogen hatte. Im Zuge dessen bekam ich dann auch mit, dass Fräulein Alabasterhaut zwar schön anzuschauen, aber charakterlich eher eine Mischung aus Pech und Schwefel war. Seitdem bereute ich dann die dämliche Nummer mit dem Strom. Immerhin hat das Ganze ihren Ex davon abgehalten, im Suff nach Hause zu fahren. Fräulein Alabasterhaut ist übrigens später zum Studieren ins Ausland gegangen, und ward fortan nie mehr gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00038138 vom 26.04.2016 um 11:10:50 Uhr (9 Kommentare).

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8844 Die leibliche Mutter unseres Haustiers

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Boshaftigkeit Schamlosigkeit Partnerschaft Tiere Altdorf-Pfettrach

Ich hab meiner Freundin gesagt, dass sie gar nicht die leibliche Mutter unseres Haustiers ist. Komm ich jetzt in die Hölle?

Beichthaus.com Beichte #00000575 vom 11.10.2005 um 09:05:25 Uhr in Altdorf-Pfettrach (8 Kommentare).

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“Beichte

8845 Absperrketten mit Pfosten

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Peinlichkeit Dummheit Unfall Auto & Co. Karlsruhe

Absperrketten mit Pfosten
Das ist jetzt schon ewig her. Ich war zum ersten Mal in Karlsruhe. Irgendwann stand ich vor dem Schloß an so mächtigen Absperrketten, die von einem Pfosten aus Stein gehalten wurden. Auf einmal hält neben mir ein Auto, der Fahrer steigt aus und hängt so eine Kette aus, um hinter das Schloß fahren zu können. Er hat die Kette einfach liegen lassen und ich wollte behilflich sein und habe die Kette deshalb wieder eingehängt.

Als ich 100 Meter weitergegangen war, kam das Auto mit hoher Geschwindigkeit wieder zurück und krachte in die wieder verschlossene Kette. Der Fahrer und der Beifahrer schauten sich die Bescherung an, wobei der Beifahrer dann so lachen mußte, dass ihm der Fahrer ihm eine eingeschenkt hat. Zumindest die Stoßstange war Schrott und der Kühler lief aus. Und ich lief weiter.

Beichthaus.com Beichte #00040334 vom 20.09.2017 um 22:59:20 Uhr in Karlsruhe (11 Kommentare).

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