816 Krankheit für die Chefin

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Boshaftigkeit Rache Hass Chef Gesundheit

Ich bin zurzeit total erkältet, Nebenhöhlen dicht und Bronchitis. Und ich muss arbeiten gehen, weil mir die Chefin ansonsten kündigt. Ich bin noch in der Probezeit und sie hat mir mit der Kündigung gedroht. Ich habe ihr aus Rache den Telefonhörer eingespeichelt, […]
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Beichthaus.com Beichte #00026051 vom 09.04.2009 um 23:53:26 Uhr (14 Kommentare).

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817 Ihr Arschlöcher

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Hochmut Peinlichkeit Arbeit Flug & Co.

Ihr Arschlöcher
Ich (w/29) bin von Beruf Stewardess. Vor jedem Abflug muss ich durch ein Mikrofon im Flugzeug durchsagen, dass sich bitte alle Passagiere anschnallen, sie bitte nicht aufstehen sollen, usw. Da mir diese Durchsagen seit Jahren auf die Nerven gehen, weil ich immer und immer wieder dasselbe sagen muss, füge ich einfach so aus Spaß und nicht persönlich gemeint zum Ende meiner "Rede" ein gepflegtes "Ihr Arschlöcher" hintendran, aber natürlich nur sobald ich das Mikrofon ausgemacht habe. Leider habe ich eines Tages den Aus-Knopf des Mikrofons mit dem Lautstärkeregler verwechselt und so aus Versehen auch mein Schlusswort deutlich hörbar für alle ausgesprochen. In dem Moment bin ich total rot geworden und hab mich geschämt, obwohl mich keiner zu Gesicht bekam. Demnach traute ich mich auch nicht während des Flugs durch die Gänge zu gehen um den Leuten Getränke und Snacks zu bringen, weil ich Angst hatte sie würden mich an der Stimme erkennen. Meine Kolleginnen lachten mich nur aus, ein paar waren entsetzt und ich hatte das Gefühl die Leute gucken mich alle verdutzt an. Ich bin froh, dass es keine Meldungen gab, sonst hätte ich mir vielleicht schnell eine neue Arbeit suchen können.

Beichthaus.com Beichte #00026609 vom 04.07.2009 um 08:18:57 Uhr (34 Kommentare).

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818 Massengähnen

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Falschheit Bahn & Co.

Massengähnen
Manchmal tue ich in der Bahn oder im Bus so als ob ich gähne um zu sehen ob ich andere Leute auch dazu bekomme. Öfter klappt das auch.

Beichthaus.com Beichte #00028142 vom 13.09.2010 um 13:53:14 Uhr (20 Kommentare).

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819 Der Fußball im Schwimmbad

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Gewalt Freizeit

Als Kind habe ich im Schwimmbad mal einen Fußball frontal in eines der Außenbecken geschossen. Kurz bevor er im Wasser aufkam, tauchte just an dieser Stelle eine Oma auf und bekam den Fußball an den Kopf. Danach bin ich aus dem Bad geflogen.
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Beichthaus.com Beichte #00026033 vom 07.04.2009 um 20:39:06 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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820 Skrupellos zur Schule gekommen

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Diebstahl Waghalsigkeit Verzweiflung Schule Auto & Co. USA

Mit 17 war ich in den USA als Austauschschüler. Da ich auf dem Land wohnte und natürlich auch keinen Führerschein besaß, war ich auf den Schulbus angewiesen, der mich täglich 12 Meilen in die Schule fuhr. Dummerweise war ich nicht gerade der Beste im Aufstehen und nach mehrmaligem Verschlafen, haben meine Gasteltern mir angedroht, restriktive Maßnahmen einzuführen, falls ich morgens nicht zeitig aus dem Bett kommen würde. Das Verschlafen an sich, hatte bereits unschöne Konsequenzen, jeweils Abends wurden meine Gasteltern von der Schule aus angerufen, um sie darauf hinzuweisen, dass ihr Sohn/Tochter nicht in der Schule gewesen sei. Das Donnerwetter ließ jeweils nicht lange auf sich warten. Ich wollte auf keinen Fall in einem schlechtem Licht erscheinen, war ja quasi der "Gast" und wollte meinen Eltern Zuhause zeigen, wie erwachsen und diszipliniert ich sein kann.

Die Situation hat sich dann nach etwa 5-6 mal Verschlafen gebessert und ich wähnte mich auf der sicheren Seite, endlich mein "Aufsteh-Problem" im Griff zu haben. Weit gefehlt! Das Schuljahr zog dahin und die Abschlussprüfungen standen vor der Tür: Sehr sehr wichtig, wenn man ein Diplom nachhause tragen will resp. seine Eltern stolz machen möchte!

Am Morgen der Abschlussprüfungen ist es dann geschehen: Verschlafen! Nein! Noch 3 Minuten bis zum Schulbus! Ich versuchte so schnell als möglich mich anzukleiden und meine Schulsachen zu packen, schwierig, wenn man so im Stress ist! Dann raus aus dem Haus, zur Strasse gerannt und nur noch die Rücklichter vom Schulbus gesehen!

Alle möglichen Pläne sind mir in dem Moment durch den Kopf geschossen:

In die Schule laufen? - Zu lange, 12 Meilen rennt man nicht eben mal schnell
Taxi rufen? - geht nicht! wir hatten kein Taxiunternehmen in der Umgebung!
Zuhause bleiben? - Unmöglich! Nicht noch einmal will ich mich von meinen Gasteltern demütigen lassen. Eine Ausrede erfinden - zu offensichtlich!

Es war mir klar, irgendwie muss ich in die Schule kommen, doch auch Öffentliche Verkehrsmittel gibt es keine im Mittleren Westen, irgendwo im Nirgendwo, wo ich zuhause war!

Also gab' es nur noch einen Plan: Ein Auto, ich musste mir ein Auto besorgen!
Der Plan war einfach, und die Ausführung noch einfacher, denn mein Gastvater war seit einigen Tagen auf Geschäftsreise und meine Gastmutter verließ das Haus immer vor mir, d.h ich hatte Zugriff auf ein Auto, besser gesagt, ich hatte Zugriff auf das Heiligtum meines Gastvaters: sein Chrysler Mini Van!

Die Liebe, die mein Gastvater für dieses Auto hatte war unbeschreiblich, er behandelte das geformte Blech, wie seine Religion! Waschen, saugen, Ölwechsel, Bremsen austauschen usw. hat er alles selber gemacht und mir lange Vorträge gehalten, wie viel besser amerikanische Autos sind, weil man an denen noch so viel selber rumschrauben kann.

Den weißen Van in der Garage und mein Herz in der Hose rannte ich zurück ins Haus und schnappte mir die Autoschluessel. Wie bereits erwähnt, ich hatte keinen Führerschein und auch überhaupt keine praktische Erfahrung, wie man ein Auto fährt. Öfters habe ich zugeschaut, wenn ich mit meinem Gastvater unterwegs war und dieses Wissen, hat sich dann auch als sehr hilfreich erwiesen. Das Fahren an sich war einfacher als ich dachte, hatte auch damit zu tun, dass es sich um ein Auto mit automatischem Getriebe handelte, die in Amerika sehr verbreitet sind.

Doch als ich bereits auf der Hauptstrasse war, kamen mir die Zweifel:
Was mache ich wenn mich die Polizei erwischt?
Was mache ich wenn mein Gastvater davon erfährt?
Wie werden meine Mitschüler reagieren, wenn sie mich plötzlich mit einem Auto einfahren sehen? Tja, die Konsequenzen sind klar gewesen, man hätte mich schnurstracks in das nächste Flugzeug gesteckt und nachhause geflogen!

Doch, irgendwie wollte ich beweisen, dass ich da alleine durchkomme und durchaus bereit bin die Konsequenzen zu tragen, falls mein Plan nicht aufgehen würde. Zuhause hätte ich wohl nie ein Auto geklaut, um in die Schule zu kommen.

Heute bin ich 25 und habe nach wie vor sehr guten Kontakt zu meinen Gasteltern in den Staaten, mein Gastvater hat bis zum heutigen Tag nicht erfahren, dass ich damals sein heiß geliebtes Auto geklaut habe, dass er übrigens immer noch hat! Beim nächsten Besuch, werde ich es ihm sagen, ich hoffe er wird es mir nicht übel nehmen nach so langer Zeit.

Beichthaus.com Beichte #00026421 vom 01.06.2009 um 17:53:19 Uhr in USA (Saint Paul, MN) (20 Kommentare).

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