6651 Ein Auto ohne TÜV

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Geiz Auto & Co.

Seit ein paar Monaten fahre ich ein Auto mit "falschem" TÜV. Dieser Wagen ist mein erstes Auto und ich fahre ihn jetzt etwas länger als drei Jahre. Was an dem TÜV falsch ist? Nun ja, die letzte Untersuchung, welche vergangenen November fällig war, wurde nicht durchgeführt. Stattdessen habe ich die Karre in einer Garage abgestellt, das hintere Kennzeichen abgeschraubt und einem Bekannten überreicht, der sich darum gekümmert hat. Der Grund dafür war meine Befürchtung, das Auto würde nicht ein weiteres Mal über die Hauptuntersuchung kommen, wobei bei der Untersuchung vor etwas mehr als zwei Jahren lediglich Rost am Auspuff bemängelt und der TÜV-Stempel erneuert wurde. Meine Bremsen wurden vor nicht allzu langer Zeit neu gemacht, sowohl Sommer- als auch Winterreifen sind fast neuwertig, die Beleuchtung funktioniert. Für meine Begriffe verkehrssicher. Aber die meisten werden wissen, dass der TÜV gerne alles Mögliche bemängelt.


Angst hatte ich unter anderem vor allem wegen meines Standgases, welches wegen eines bis heute unbekannten Problems zu weit abfällt und die Karre manchmal ausgeht, wenn man nicht mit etwas Gas gegensteuert. Ist ja auch eigentlich egal, ich will nicht zu sehr ins Detail gehen - ich war mir halt sicher, dass der Wagen nicht noch mal TÜV bekommt. Daher mein Entschluss, es so zu regeln, wie ich es tat. Mir fehlt einfach das Geld für eine umfangreiche Wartung oder gar ein neues Auto. Außerdem liebe ich diesen Wagen!

Beichthaus.com Beichte #00035094 vom 16.02.2015 um 13:54:25 Uhr (13 Kommentare).

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6652 Meine erste große Liebe

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Peinlichkeit

Als ich elf Jahre alt war, wollte ich mit dem Fahrrad 550 Kilometer nach Hamburg fahren und Dieter Bohlen heiraten. Ich gestehe, dass er meine erste große Liebe war.

Beichthaus.com Beichte #00037812 vom 12.03.2016 um 19:08:06 Uhr (10 Kommentare).

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“Beichte

6653 Werbung zurück an den Absender

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Engherzigkeit Morallosigkeit Schamlosigkeit Telefon

Immer, wenn ich per Postwurfsendung Werbung bekomme, bei der ein Anmeldeformular samt Rückumschlag beiliegt, stopfe ich den ganzen Kram (samt Umschlag) wieder in den Rückumschlag und schmeiße es ohne Briefmarke in den Briefkasten. Wenn ich gut drauf bin, packe ich noch ein bisschen Werbung dabei, damit der Brief noch ein wenig schwerer wird. Ich liebe den Gedanken, dass die Firma, die mich ungefragt mit Snailmails zuspammt, den Brief, im Glauben daran einen Vertragsabschluss erreicht zu haben, annehmen und das Porto bezahlen wird. So tut man diesen Leuten wirklich weh! Und wenn sie es nicht annehmen, hatte ich trotzdem meinen Spaß und ich muss mir keinen Gedanken um die Entsorgung des Altpapiers machen.

Und wenn mich einer dieser Outbound-CallCenter-Agents von irgendwelchen Drückerfirmen, sei es billiger Telefonieren, SKL, NKL, oder wie die ganzen Gewinnspiele auch immer heißen, anruft, lasse ich mir immer alles ganz genau erklären und bekunde nach einiger Zeit, dass ich überhaupt kein Interesse an dem Produkt habe. Noch besser ist es, den Agents ein sicheres Gefühl zu geben und dann mit der Ausrede "Oh es hat geklingelt" oder "Moment da kocht was über" zur Seite zu legen und dann so lange zu warten, bis sie freiwillig auflegen. Die Leute machen ja auch nur ihren Job und ich bemitleide jeden, der Outboundmäßig tätig ist, aber anders kann man den Firmen einfach nicht wehtun!

Beichthaus.com Beichte #00018735 vom 03.11.2006 um 04:49:21 Uhr (3 Kommentare).

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6654 Besuch in der Gerichtsmedizin

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Verrat Neugier Stolz Gesundheit Berlin

Was ich jetzt gleich schreiben werde gleicht nicht einer Sünde, vielmehr schreibe ich es, um es mir einfach von der Seele reden zu können und weil es, für mir zumindest ein, übler Zufall war. Im Rahmen meiner Ausbildung besuchten wir gestern die Gerichtsmedizin in Berlin-Moabit. Uns wurde schon vorher gesagt, dass dieser Besuch freiwillig ist und wir Bilder zu Gesicht bekommen, die nicht alltäglich sind.
Als wir den Gang betraten roch es nach Gammelfleisch (Leichengeruch). Der Arzt zeigte uns daraufhin durch ein Guckfenster, wie Gerichtsmediziner arbeiteten. da lagen sie nun, die 4-5 Menschen auf einer Trage, bei denen die Todesursache nicht natürlich war. Die Schädeldecke offen, Hirn entnommen, von oben bis unten aufgeschlitzt. Es war kein schöner, aber dennoch ein faszinierender Anblick. Einfach zu sehen, wie der Mensch anatomisch aufgebaut ist. einfach nur faszinierend für mich.

Im Nebenraum lag, extra für uns ausgesucht, eine frische Leiche auf einer Trage. Der Arzt wollte uns anhand dieser Leiche ein paar Sachen erklären. Auf den ersten Blick sah sie gut aus, es war ein Mann, normal bis untergewichtig. braune Haare, blaue Augen. An seinem Fuß hing ein kleiner Zettel, auf dem stand, dass dieser Mensch 1971 geboren wurde. Die Totenstarre war noch vorhanden, sodass wir wussten, dass dieser Mann noch keine 36 Stunden sein durfte. Obwohl er schon 38 Jahre alt war, sah er wirklich nicht so aus. Ein Bubigesicht mit einem auffälligem Muttermal oberhalb der Lippen.
Naja wir hörten uns dann noch einen Vortrag an, welcher mit Bildmaterial unterstützt wurde (keine schönen Bilder). Auf die Frage an den Arzt, ob denn auch Prominente hier seziert würden, schwieg der alte und schmunzelte nur.

Kurzum: einen Tag später, also heute, las ich auf dem Titelblatt, dass ein bekannter deutscher Schauspieler aus unerklärlichen Gründen gestorben sei....Bei dem Mann, den wir vor uns haben liegen sehen, handelte es sich tatsächlich um Frank G******. Ich fand das so unglaublich, dass ich mir dachte, es hier zu schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00027931 vom 25.06.2010 um 15:16:50 Uhr in Berlin (Moabit) (22 Kommentare).

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6655 So zahlt die Versicherung!

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Lügen Falschheit Dummheit Unfall Geld Auto & Co. Fürstenwerder

Ich habe vor Kurzen auf dem Heimweg nach der Arbeit mein Auto geschrottet. Hatte bei 90 km/h Tempomat an, als ich eingepennt bin. Bin dann schlafende mehrere Hundert Meter gefahren, bevor ich in einer Eisenbahnunterführung mit der Fahrerseite und 90 km/h schnell (halt Tempomat) mit der Fahrerseite schräg gegen die Wand gefahren bin. Es grenzte an ein Wunder, dass ich vom Aufprall überhaupt keine Verletzung davon getragen habe. Da ich mir den Wagen vor einem halben Jahr für 6.000 Euro gekauft und dafür all mein Geld rausgeschmissen habe, brauchte ich das Geld von der Versicherung unbedingt. Da mein linker Vorderreifen völlig zerfetzt war, habe ich allen (Polizei, Versicherung, Freunde, Familie) erzählt, mir wär ein Reifen geplatzt und ich hätte die Kontrolle verloren. Jetzt habe ich 10.000 Euro dafür von der Versicherung bekommen. Also mein Rat an alle: Verbrechen lohnt sich!

Beichthaus.com Beichte #00016461 vom 21.08.2006 um 03:54:17 Uhr in Fürstenwerder (6 Kommentare).

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