491 Falsches Haus

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Dummheit Peinlichkeit Trunksucht Silvester Attenweiler

Falsches Haus
Ich (m/22) habe mich über Silvester mehrere Tage lang auf das übelste mit Alkoholischen Getränken aller Art zugeschüttet. Als es dann endlich Zeit war, nach Hause in das eigene Bett zu gehen, war ich heilfroh und konnte es kaum erwarten. Sturzbetrunken und am Ende meiner Kräfte schlurfte ich nach Hause. An der Haustür angelangt versuchte ich diese aufzuschließen, doch irgendwie passte der Schlüssel nicht. Musste wohl am Schlüssel selbst liegen. Naja, egal, ein Blick unter die Fußmatte half und ein Ersatzschlüssel lag dort. In innerlichem Freudentaumel entsperrte ich die Tür und schlurfte ins Haus. Auf dem Weg in mein Zimmer ist mir nichts besonderes aufgefallen, da ich auch kein Licht machte. Ein ganz gemeiner Fehler! Im Zimmer angelangt, knipste ich das Licht an und bekam einen Schock. Das war wohl nicht mein Zimmer, denn ein älteres Ehepaar lag im Bett und starrte mich entsetzt an. In meinen benommenen Zustand dachte ich nicht einmal an eine Entschuldigung sondern eher an die Frage, wo mein Bett geblieben sei. Das Ehepaar kannte mich und klärte mich auf, dass ich eine Straße zu früh abgebogen sein musste. Fluchtartig verließ ich das Haus und murmelte unentwegt Entschuldigungen vor mich hin. Der ganze Vorfall ist mir so peinlich, dass ich seither immer den um einiges längeren Weg nach Hause gehe.

Beichthaus.com Beichte #00025523 vom 06.01.2009 um 19:02:53 Uhr in Attenweiler (31 Kommentare).

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492 Das duftende Geschenk im Abteil

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Peinlichkeit Bahn & Co. Kiel

Das duftende Geschenk im Abteil
Ich (m/31) muss beichten, dass ich heute in der S-Bahn aus Versehen eine Frau angefurzt habe. Die Gute saß am Fenster neben mir, als meine Haltestelle kam, bin ich aufgestanden, und während ich mich zum Gang drehte, ist es unkontrolliert passiert, ich habe genau in ihre Richtung abgefurzt. Ich bin dann ohne Umdrehen schnell zur Tür geeilt und konnte noch ein "Ja, so eine Dreckssau." hören. Hat bestimmt ordentlich gemüffelt, weil es heute Kohl gab, ich möchte mich auf diesem Wege entschuldigen!

Beichthaus.com Beichte #00025865 vom 13.03.2009 um 19:38:40 Uhr in Kiel (22 Kommentare).

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“Beichte

493 Eine ganze Packung Eis

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Ekel Unreinlichkeit Peinlichkeit

Vor ein paar Jahren habe ich mir zur späten Stunde noch eine ganze Packung Eis reingezogen. Ein ganzer Liter. Danach konnte ich gut schlafen. Am nächsten Morgen wollte ich zur Schule. Hatte aber dummerweise verpennt und musste mich tierisch beeilen, damit ich den nächsten Zug noch erwischte. Auf dem Weg zum Bahnhof grummelte es schon so im Magen, aber ich dachte das liegt nur am Hunger. Am Bahnhof wurde es dann immer schlimmer. Während ich auf den Zug wartete, merkte ich, dass ich etwas Wichtiges vergessen hatte - nämlich zu kacken. Ich dachte mir, gehst du halt in der Schule einen abseilen. Dummerweise braucht man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln eine Stunde bis zum ersehnten Schacht. Im Zug wurde es dann immer schlimmer. Mir wurde fast schwarz vor Augen, so anstrengend war das Zurückhalten. Aber im Zug auf den Pott gehen? Niemals! Doch plötzlich kam der Gedankenblitz! Eben aussteigen und mit dem nächsten Zug zurück nach Hause. Bis zur Schule schaffst du es nie! Scheiß auf Schule!

Also direkt am nächsten Bahnhof raus aus dem verfluchten Ding und ab in den anderen Zug. Dachte ich. Der hatte natürlich derbe Verspätung und ich stand an so einem Minibahnhof, an dem nichts los ist. Ich dachte echt mein Arsch platzt gleich. Ich Idiot habe mir in dem Moment vorgestellt, wie gemütlich es auf dem heimischen Schacht wäre. Ab da ging nichts mehr. Einmal kurz umgedreht, ob irgendwelche Menschen in der Nähe sind und ab ging es: Hose runter und voll vor den Fahrkartenautomaten geschissen. Es bildete sich eine riesige braune Pfütze aus flüssiger Scheiße. Boah, war das widerlich. Schnell alles rausgedrückt, was ging, und Hose hoch. Der Zug kam ein paar Sekunden nach dem Geschäft an. Leider war nichts zum Abwischen in der Nähe, also mussten die Flecken vom Arsch sich mit der Hose anfreunden. Auf der ganzen Rückfahrt hat es im Zug volles Rohr nach Kacke gestunken. Zum Glück fuhren zu der Zeit nicht viele Leute. Zu Hause musste ich erst einmal ein ausgiebiges Bad nehmen. Ihr glaubt gar nicht, wie beschissen ich mich gefühlt habe. Seitdem muss ich jedes Mal, wenn ich an dem "beschissenen" Bahnhof vorbeikomme, auf den Boden vor den Automaten sehen. Anfangs sah man noch sehr gut die Umrisse von der Pfütze, aber leider ist mittlerweile alles verschwunden. Jetzt esse ich abends kein Eis mehr.

Beichthaus.com Beichte #00026273 vom 15.05.2009 um 23:22:27 Uhr (39 Kommentare).

Gebeichtet von hackbraten009
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494 Werbeanrufer in der Warteschleife

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Boshaftigkeit Falschheit Hass Bremerhaven

Werbeanrufer in der Warteschleife
Ich habe heute einen Call-Center-Mitarbeiter geärgert, der bei mir anrief und fragte, ob ich denn bei ihm Lotto spielen will. Ich habe darauf geantwortet, dass ich das mit meiner Frau besprechen muss, habe den Hörer beiseite gelegt und weiter gearbeitet. Nach 5 Minuten […]
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Beichthaus.com Beichte #00025527 vom 07.01.2009 um 00:30:04 Uhr in Bremerhaven (35 Kommentare).

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495 Saugt auf, bevor Geruch entsteht

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Trunksucht Maßlosigkeit Unreinlichkeit Last Night WG Hamburg

Saugt auf, bevor Geruch entsteht
Gestern habe ich (m/27) auf einer abgefahrenen 100-Leute-WG-Party ziemlich viel Bier und irgendein Aperol-Weißwein-Gemisch getrunken. Um circa 5 Uhr morgens waren die Vorräte schon längst aufgebraucht und die Küche von allen Durstigen schon abgesucht. Es blieb uns nur die Kneipe auf der anderen Straßenseite übrig. Das Bier war billig. Scheinbar bin ich dann irgendwie nach Hause gekrochen. Naja, richtig wieder zu mir gekommen bin ich in der Küche meiner WG, wo ich anscheinend gerade die Mülltüte aus dem Mülleimer genommen hatte, um da reinzupinkeln. Mir ist dabei wohl nicht aufgefallen, dass der Eimer löchrig ist, und schon stand ich in einem See aus Pisse. Irgendwie veränderte die Feuchtigkeit an meinen Füßen meine Wahrnehmung und mir wurde schlagartig klar, dass ich für sowas Blödes nicht auf die Welt gekommen sein konnte. Ich war völlig daneben, lief durch die ganze Wohnung, nicht ohne meine Fußspuren zu verteilen bis mir eine geniale Idee kam. Ich schüttete einfach einen Kilo Mehl auf die Pfütze, irgendwie würde sich das vollsaugen. Wie Catsan. Heute morgen weckte mich der Schrei meines Mitbewohners.

Beichthaus.com Beichte #00028277 vom 07.11.2010 um 04:21:44 Uhr in Hamburg (33 Kommentare).

Gebeichtet von Bangad
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