4166 Essensreste an der Butter

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Hass Verschwendung Ernährung

Essensreste an der Butter
Ich hasse es wie die Pest, wenn jemand mit seinem dreckigen Messer in die Butter fährt. Wenn ich die Butter aufmache und daran die ekelhaften Essensreste sehe, kommt mir immer fast das Kotzen. Ich schneide dann noch, ab was gut ist von der Butter und der Rest landet […]
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Beichthaus.com Beichte #00030976 vom 06.04.2013 um 13:36:09 Uhr (17 Kommentare).

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4167 Ein Versager bei der Damenwelt

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Eifersucht Ungerechtigkeit Verzweiflung Bielefeld

Ich war in der Schule ein Mobbingopfer und wurde immer nur geärgert und geschlagen. Die Mädchen haben sogar mitgemacht. Heute habe ich kein Selbstvertrauen und traue mich nicht an die Damenwelt ran. Ein paar Mal habe ich es probiert. Einer bin ich zwei Jahre nachgelaufen, die lässt sich mittlerweile seit einem Jahr von einem Typen rannehmen, der nix taugt im Leben, sprich der ist arbeitslos und hat keinen Schulabschluss. Alle weiteren Damen, in die ich mich verliebt und denen ich das auch gesagt habe, wollten mich halt nicht. Dabei sagen alle, ich wäre toll und hätte eine Freundin verdient - ich sehe wohl scheiße aus. Nunja, heute bin ich 20 Jahre alt, hatte nie eine Freundin, bin Jungfrau und heute hat sich meine Klasse aus Menschen mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahren tierisch das Maul darüber zerrissen, dass ich nicht weiß, wie man einen BH öffnet. Ich hätte sie alle umbringen können. Ich denke schon sehr lange über Selbstmord nach, weil mein Leben wegen diesem Versagen in der Damenwelt einfach nur ein großes Leiden ist. Besonders, wenn man sieht, dass eine bekannte, fast 16-Jährige anscheinend ihren ersten Freund hat, den ich auch noch kenne. Jeden Tag will ich einfach sterben. Dann lacht nun auch ihr mal über mich.

Beichthaus.com Beichte #00025942 vom 25.03.2009 um 17:01:23 Uhr in Bielefeld (56 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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4168 Das Spiel mit der Alarmanlage

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Boshaftigkeit Auto & Co. Nachbarn Kinder Illschwang

Das Spiel mit der Alarmanlage
Als ich noch ein Junge von vielleicht zwölf Jahren war, bezog eine Familie unser leerstehendes Nachbarhaus. Der Familienvater gehörte zu der wohl unangenehmsten Form Mann: klein, eklig, jähzornig und cholerisch. Seine Frau war eine typische Nageltante, deren Fingernägel und Schminke im Gesicht ihr über alles gingen. Warum die Familie nun ausgerechnet unseren Ort (800 Seelen) ausgesucht hat, verstehe ich bis heute nicht. Zum Glück haben sie auch nur ein paar Jahre in der Nachbarschaft gewohnt. Der Vater brauchte, vielleicht aufgrund seines wenig beeindruckenden Äußeren, das Statussymbol Auto. Das ist an und für sich nichts Schlimmes, jedoch war er so dumm, eine Alarmanlage zu installieren. Auf unserem Dorf war das eine Neuerung, die niemand zuvor gesehen, beziehungsweise gehört hatte und selbst die Dorfbewohner, die sich einen großen Wagen leisten konnten und dies auch taten, verzichteten wohlweislich auf eine Alarmanlage. Denn diese war für einen Jungen von zwölf Jahren mit seinen Kumpels das beste Spielzeug, das uns ein ganzes Jahr beschäftigte. Entdeckt habe ich es, als die Alarmanlage durch Zufall anging, vielleicht durch einen Vogelschiss und die ganze Nachbarschaft aus den Betten trieb. Der Alarmton war nicht nur laut und schrill, er ging bis ins Mark. Ist es denn verwunderlich, dass dieses Auto dann zur Zielscheibe jugendlicher Streiche wurde? Da gerade Winter war, versteckten wir uns hinter einer Häuserecke, wo man uns nicht sehen konnte und warfen alle zehn Minuten einen Schneeball auf das Auto. Der Schneeball flog leise in hohem Bogen, platschte auf das Autodach und zerriss einen ruhigen Sonntag in ein Martyrium aus schrillen und ohrenbetäubenden Alarmgeräuschen. Der Mann kam dann immer wie ein tasmanischer Teufel aus der Tür geschossen, glotzte mit irrem, wütendem Blick die Straße hoch und runter und versuchte, den Saukerl ausfindig zu machen. Danach beendete er das Alarmsignal und verzog sich wieder ins Haus.

Wir sahen dann immer vom Versteck aus, wie er am Fenster schaute. Wir warteten, bis er kurz verschwunden war und schon flog der nächste Schneeball. Wir brachten unser Treiben manchmal ganz schön auf die Spitze. Als der Frühling kam und wir unsere Fahrräder wieder ausgepackt hatten, sind wir immer am Wagen vorbei gefahren und haben mit der flachen Hand kurz aufs Dach gehauen, um danach wie der Blitz in der nächsten Straße zu verschwinden. Das wurde wie eine Sucht für uns. Von der Schule heimkommen, Ranzen in die Ecke knallen, Fahrrad rausholen und losfahren. Dabei kurz an dem Wagen vorbeifahren und die Alarmanlage zum Klingen bringen. Dass es Kinder waren, hat er schnell herausgefunden und so ist er in die Dorfkneipe marschiert und hat vor allen Anwesenden verkündet, er würde alle strafrechtlich zur Rechenschaft ziehen, die ihre Bälger nicht im Griff hatten. Schwerer Fehler. Die meisten der Anwesenden waren einfache, schwer arbeitende Männer, denen diese Drohung nicht sehr nahe ging. Ich glaube, so schnell hat er noch nie ein blaues Auge gehabt. Nach einem Jahr hat er dann endlich die Alarmanlage komplett abgestellt und schon kam wieder Ruhe in die Straße. Meine Eltern haben mich nie aufgehalten. Mein Vater hatte für Statussymbole nie viel übrig. Ich möchte mich hiermit bei allen Nachbarn unserer Straße für dieses Jahr im Lärm entschuldigen. Ich weiß, dass die meisten das mit Humor gesehen haben, denn niemand verstand den Zweck einer Alarmanlage, besonders nicht in einer Straße, die bei fünf vorbeifahrenden Traktoren schon als vielbefahren gilt und die meisten nicht mal ihre Autos abschließen, geschweige denn ihre Häuser.

Beichthaus.com Beichte #00030914 vom 21.03.2013 um 13:24:35 Uhr in Illschwang (15 Kommentare).

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4169 Körperkontakt mit Fremden

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Falschheit Manie Begehrlichkeit

Körperkontakt mit Fremden
Ich täusche oft vor, dass ich irgendwo ausrutsche oder stolpere, weil ich mich sehr nach menschlicher Nähe sehne. Wenn mir dann eine Person aufhilft, gibt mir das einfach ein gutes Gefühl. Früher hatte ich es noch ausschließlich auf Frauen abgesehen, mittlerweile freue ich mich aber über jeden Menschen. Ich habe zwar Freunde, aber trotzdem stehe ich total auf Körperkontakt mit Fremden. Und nur damit wir uns nicht falsch verstehen, ich finde es nicht "geil", ich mag es einfach nur. Das hat nichts mit Sexualität zu tun!

Beichthaus.com Beichte #00032004 vom 06.10.2013 um 20:28:28 Uhr (12 Kommentare).

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4170 Zweite Chance für den Mörder

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Mord Familie

Mein Bruder ist ein verurteilter Mörder und sitzt deswegen seit zwei Jahren im Gefängnis. Er hat seine Ex-Freundin unter Alkoholeinfluss nach einem Streit erwürgt. Ich beichte, dass ich trotz seiner Tat bis zum heutigen Tag zu ihm halte, ihn regelmäßig besuche […]
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Beichthaus.com Beichte #00032086 vom 21.10.2013 um 00:57:55 Uhr (56 Kommentare).

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