3256 Mit dem Taxi zu spät zur Arbeit

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Lügen Trägheit Frankfurt

Ich komme zurzeit fast regelmäßig zu spät ins Büro. In der Regel handelt es sich "nur" um 5-10 Minuten. Diese Woche allerdings bin ich erst zu Arbeitsbeginn, sprich 9 Uhr, aufgewacht. Da mein Chef die Rufumleitung auf seinem Handy hat und somit die Anrufe vom Büro entgegen nehmen muss und damit schnallt, dass ich noch immer nicht da bin, musste ich mir was einfallen lassen. Bin dann mit dem Auto ungefähr zwei Kilometer an mein Büro gefahren und habe es dort stehen lassen. Dann habe ich ein Taxi geholt und mich bis zum Büro fahren lassen. Somit konnte ich erzählen, mein Auto sei nicht angesprungen und war fein raus. Ideen braucht der Mensch. Nur das Taxigeld tat mir ein bisschen weh. Aber Hauptsache nicht gekündigt!

Beichthaus.com Beichte #00025744 vom 25.02.2009 um 13:53:21 Uhr in Frankfurt (11 Kommentare).

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3257 Mein Unglück im Kino

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Peinlichkeit Verzweiflung Dummheit Ekel Schmölln

Ich beichte, dass ich mich einmal im Kino eingepinkelt habe. Ich hatte den ganzen Tag über schon sehr viel getrunken (weil ich damals Diabetes bekam) und wir fuhren mit der Klasse ins Kino. Zehn Minuten nachdem der Film angefangen hatte, spürte ich schon langsam diesen Druck aber ich dachte mir, dass ich das noch bis zum Schluss durchhalten könne. Das ich es nicht schaffte, war ja klar. Als ich es nach der Hälfte des Filmes nicht mehr aushielt und gefühlte 1000 Bar Druck auf meiner Blase hatte, stand ich auf und ging so schnell wie möglich zum Ausgang. An der Tür angelangt musste ich feststellen, dass selbige nicht aufging. So sehr ich auch daran zog (und da lag das Problem), sie ließ sich nicht öffnen. also bin ich wieder auf meinen Platz. Nachdem ich jedoch sah, wie jemand anderes hinaus ging, lief ich schnell hinterher, in der Hoffnung es noch rechtzeitig aufs Klo zu schaffen. Doch auf dem Weg zum stillen Örtchen hielt ich dem enormen Druck nicht mehr stand.

Das Ende vom Lied: Ich kam in meiner Hose, die halb durchnässt war, wieder ins Kino. Am Ende hab ich mich damit rausgeredet, dass irgendwelche Kinder diesen Trick mit dem halb zugeklebten Wasserhahn gemacht hatten und ich deshalb so nass war. Ich möchte also beichten, dass ich mich nicht nur eingepinkelt habe, sondern das ich auch zu blöd war eine Tür zu öffnen.

Beichthaus.com Beichte #00031095 vom 28.04.2013 um 20:13:38 Uhr in 04626 Schmölln (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

3258 Verwechslung unter dem Tisch

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Fetisch Verzweiflung Familie Augsburg

Auch dieses Jahr traf sich meine gesamte Familie vor dem benachbarten Chinesen, um den Geburtstag meines Großvaters zu feiern. Jeder suchte sich eine Speise aus, mein Opa zahlte und wir kehrten mit dem erworbenen Essen in das festlich eingerichtete Haus meiner Großeltern […]
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Beichthaus.com Beichte #00030368 vom 22.10.2012 um 18:07:08 Uhr in Augsburg (Goethestraße) (26 Kommentare).

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3259 Die Beerdigung meiner Nachbarin

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Morallosigkeit Trunksucht Nachbarn 50+ Zittau

Es ist schon eine ganze Weile her. Meine Nachbarin war sehr nett, sie war schon, als ich geboren wurde, über 80 Jahre alt. Es war schön mit ihr und da meine Großeltern weiter weg wohnten, war sie so etwas wie eine Ersatzoma für mich. Das hat sich dann aber verlaufen mit der Zeit. Mit über 90 Jahren - ich hatte sie schon seit zwei Jahren nicht mehr gesehen, weil sie in ein Altenheim umgezogen war - hatte sie einen Hirnschlag. Kurze Zeit später starb sie im Koma. Es hat mich für sie gefreut, dass sie keinen langsamen und schmerzhaften Tod erleiden musste. Zu ihrer Beerdigung bin ich natürlich mitgegangen. Die Nacht zuvor hatte ich jedoch etwas zu viel gesoffen und bin erst viel zu spät heimgekommen.
Meine Beichte: Während andere heulten, musste ich mich versuchen munter zu halten. Irgendwann hat es nicht mehr geklappt, ich bin während der Rede vom Pfarrer eingeschlafen. Es ging einfach nicht mehr. Das Gelaber über Gott empfand ich als so furchtbar. Mein Bruder weckte mich, als wir aufstehen mussten. Ich schäme mich dafür. Das ist extrem pietätlos und ich kann es mir einfach nicht verzeihen.

Beichthaus.com Beichte #00029772 vom 03.02.2012 um 10:59:09 Uhr in Zittau (13 Kommentare).

Gebeichtet von Heyak
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“Folge

3260 Das Schutzritual

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Neugier Schule

Das Schutzritual
Mit circa 15 Jahren war ich unglaublich verliebt und scharf auf eine Schulkameradin und Heimkollegin von mir. Allerdings hatte sie zwar mit einigen Jungs der Gruppe geschlafen, ich hatte allerdings keinerlei Chancen bei ihr. Dennoch waren wir sehr eng befreundet und sie saß viel bei mir, vor allem, weil sie ihr Zimmer nicht mochte. Angeblich hat sich jemand dort umgebracht.

Jedes Heim hat so einen Hausgeist oder sonstige Geschichten. Irgendwann redeten wir darüber, ob Geister von jemandem Besitz ergreifen könnten und kamen zu dem Schluss, sie könnten es wohl. Wir sprachen auch über Möglichkeiten, so etwas zu verhindern, Rituale. Irgendwann kam ich auf eine verrückte Idee: Ein von mir erfundenes Schutzritual. Ich sagte ich hätte es aus dem siebten Buch Mose, das damals auch rumging. Zu dem Buch hieß es, jeder kann darin etwas anderes sehen. Egal. Zum Ritual: Dazu müsse sie sich komplett nackt auf mein Bett legen und meine Hände müssten eine Art Schutzzauber um sie legen, wofür ich sie natürlich überall berühren müsse, und wenn ich einmal angefangen habe, dürfe ich sie nicht loslassen, sonst müsste man von vorne beginnen. Und sie müsse die Augen schließen. Kurz gesagt hab ich sie extrem befummelt und mich dabei selbst befriedigt. Aber es ging noch weiter, am Ende soweit dass ich in sie eindringen durfte, aber mich nicht bewegte.

Jahre später, als mir mein Gewissen sagte, dass das glasklar Missbrauch war, beichtete ich ihr alles und stellte ihr auch frei, mich anzuzeigen. Ich hätte trotz Verjährung auch gestanden, weil es mich wirklich belastete. Daraufhin lachte sie nur und meinte, ob ich sie für so dumm gehalten habe, mir zu glauben, dass es dabei um Schutz vor Geistern ginge. Aber der Gedanke am ganzen Körper gestreichelt zu werden habe ihr gefallen und so habe sie sich eben von mir ohne Verpflichtungen verwöhnen lassen. Ich solle mir keinen Kopf machen, da trotz meiner Lüge alles freiwillig geschehen sei. Sie sagte, ich hätte damals die Sache ruhig zu Ende bringen können, so hätten doch beide was davon gehabt. Ich bin froh darüber, allerdings schleichen sich die Bilder seither wieder in meine Fantasien ein. Insbesondere weil sie optisch, heute nach fast 20 Jahren, immer noch genauso gut aussieht. Total hübsch. Naja, in der Jugend macht man Mist, aber ob viele so einen Aufwand betreiben, nur damit sich die Traumfrau auszieht, weiß ich nicht.

Beichthaus.com Beichte #00031781 vom 21.08.2013 um 13:59:41 Uhr (18 Kommentare).

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