3251 Die verhängnisvolle Nacht

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Trunksucht Dummheit Maßlosigkeit Schwangerschaft Rheine

Ich (m/19) habe einem jungen Mädchen eine selbstbestimmte Zukunft völlig verbaut. Vor gut eineinhalb Jahren war ich auf einer bekannten, öffentlichen Party in unserem Umkreis. Ich war zu der Zeit Single und seit ein paar Monaten 18. Mit der Volljährigkeit kommt ein gewisses Maß an Verantwortung und Reife einher - möchte man zumindest meinen. Bei Reflexion des Abends muss ich jedoch gestehen, dass auf genannter Party nicht viel davon zu sehen war. Ursprünglich bin ich mit ein paar Freunden hingegangen, um lediglich "ein wenig" zu trinken und mich bei guter Musik zu amüsieren. Vorgeglüht hatten wir schon bei mir zu Hause, da ich als Einziger bereits eine eigene Wohnung hatte, die ich mir dank meiner Ausbildung im öffentlichen Dienst, neben Auto und anderen Annehmlichkeiten, leisten konnte. Wie das aber immer so ist, neigt man bei guter Basis und steigendem Alkoholpegel sowie Stimmung stark dazu, immer weiter über die Strenge zu schlagen. Und wie es eben kommen musste, war ich nach einigen Stunden intensivem feiern mittlerweile ordentlich betrunken.

In unmittelbarer Nähe zu unserer Gruppe standen einige offensichtlich gut angetrunkene Mädchen, die schon den ganzen Abend auffällig zu uns herübergeschaut und in übertrieben neugierigem Maße getuschelt hatten. Wir, natürlich nicht lange überlegt, sind mit geschlossener Mannschaft herüber und haben geschaut, was möglich ist. Die Mädels stellten sich als sehr gesellig heraus, wobei sich eine hübsche Brünette besonders für mich zu interessieren schien. Zwar ursprünglich nicht mit der Absicht, als Single aber auch nicht abgeneigt, kamen wir uns näher und ich nahm sie später mit dem Taxi noch mit nach Hause. Wir, immer noch stark betrunken, hatten im Laufe der Nacht mehrmals ungeschützten Sex. Irgendwann schliefen wir dann vor Müdigkeit einfach ein. Am nächsten "Morgen", frühstückten wir und ich brachte sie mit dem Auto nach Hause. Vorher hatten wir noch Telefonnummern ausgetauscht. Die nächsten Wochen liefen wie gewohnt. Ich ging meiner Arbeit nach, traf meine Freunde und lebte mein Leben. Auch mit dem Mädchen von besagtem Abend stand ich weiter in Kontakt. Eines Abends stand dann meine Bekanntschaft in Begleitung ihrer Eltern vor meiner Haustür. Wie sich im weiteren Verlauf herausstellen sollte, war das Mädel gerade einmal junge 16 Jahre alt. Als Sahnehäubchen auch noch seit einigen Wochen schwanger. Ich denke, man kann sich vorstellen, wie angenehm diese Unterredung ausgefallen ist. An dem verhängnisvollen Abend bin ich gar nicht auf die Idee gekommen, sie nach ihrem Alter zu fragen und auch in den weiteren Wochen waren so banale Themen wie das Alter niemals Gegenstand der Unterhaltungen. Nach einem langen Gespräch mit einer Beratungsstelle hat sie sich überdies dazu entschieden, das Kind zu behalten.

Ich habe einen Wochenendjob angenommen, um meinen Unterhaltszahlungen nachkommen zu können, und sehe sowohl mein Kind als auch die Mutter regelmäßig. Da wir uns weiterhin in jeder Hinsicht sehr gut verstehen, und ich das Vater-Sein als großes Glück empfinde, werden wir versuchen, nach meiner Ausbildung und wenn sie 18 Jahre alt ist, ein gemeinsames Leben mit Kind zu führen. Ich beichte, und es tut mir unendlich leid, dass ich trotz meines Alters und der "geistigen Reife", nicht daran gedacht habe zu verhüten, obwohl ich daran hätte denken müssen. Ich habe einem jungen Mädchen die Chance auf eine Karriere sowie eine freie Entscheidung über ihre Zukunft genommen. Ich bitte inständig um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00031400 vom 10.06.2013 um 15:47:10 Uhr in 48429 Rheine (45 Kommentare).

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3252 Rosa Glitzerduschgel

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Peinlichkeit

Ich beichte, dass ich teilweise ein kleines Mädchen geblieben bin, obwohl ich schon 37 Jahre alt bin. Ich dusche nämlich fast ausschließlich mit rosa Glitzerduschgel. Das sieht so toll aus und außerdem riecht es herrlich, meist nach Erd- oder Himbeere. Ich liebe es. Schade ist nur, dass nach dem Einschäumen kein Glitzer mehr auf der Haut zurückbleibt.

Beichthaus.com Beichte #00037741 vom 03.03.2016 um 07:26:22 Uhr (12 Kommentare).

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“Beichte

3253 Mit dem Taxi zu spät zur Arbeit

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Lügen Trägheit Frankfurt

Ich komme zurzeit fast regelmäßig zu spät ins Büro. In der Regel handelt es sich "nur" um 5-10 Minuten. Diese Woche allerdings bin ich erst zu Arbeitsbeginn, sprich 9 Uhr, aufgewacht. Da mein Chef die Rufumleitung auf seinem Handy hat und somit die Anrufe vom Büro entgegen nehmen muss und damit schnallt, dass ich noch immer nicht da bin, musste ich mir was einfallen lassen. Bin dann mit dem Auto ungefähr zwei Kilometer an mein Büro gefahren und habe es dort stehen lassen. Dann habe ich ein Taxi geholt und mich bis zum Büro fahren lassen. Somit konnte ich erzählen, mein Auto sei nicht angesprungen und war fein raus. Ideen braucht der Mensch. Nur das Taxigeld tat mir ein bisschen weh. Aber Hauptsache nicht gekündigt!

Beichthaus.com Beichte #00025744 vom 25.02.2009 um 13:53:21 Uhr in Frankfurt (11 Kommentare).

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3254 Mein Unglück im Kino

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Peinlichkeit Verzweiflung Dummheit Ekel Schmölln

Ich beichte, dass ich mich einmal im Kino eingepinkelt habe. Ich hatte den ganzen Tag über schon sehr viel getrunken (weil ich damals Diabetes bekam) und wir fuhren mit der Klasse ins Kino. Zehn Minuten nachdem der Film angefangen hatte, spürte ich schon langsam diesen Druck aber ich dachte mir, dass ich das noch bis zum Schluss durchhalten könne. Das ich es nicht schaffte, war ja klar. Als ich es nach der Hälfte des Filmes nicht mehr aushielt und gefühlte 1000 Bar Druck auf meiner Blase hatte, stand ich auf und ging so schnell wie möglich zum Ausgang. An der Tür angelangt musste ich feststellen, dass selbige nicht aufging. So sehr ich auch daran zog (und da lag das Problem), sie ließ sich nicht öffnen. also bin ich wieder auf meinen Platz. Nachdem ich jedoch sah, wie jemand anderes hinaus ging, lief ich schnell hinterher, in der Hoffnung es noch rechtzeitig aufs Klo zu schaffen. Doch auf dem Weg zum stillen Örtchen hielt ich dem enormen Druck nicht mehr stand.

Das Ende vom Lied: Ich kam in meiner Hose, die halb durchnässt war, wieder ins Kino. Am Ende hab ich mich damit rausgeredet, dass irgendwelche Kinder diesen Trick mit dem halb zugeklebten Wasserhahn gemacht hatten und ich deshalb so nass war. Ich möchte also beichten, dass ich mich nicht nur eingepinkelt habe, sondern das ich auch zu blöd war eine Tür zu öffnen.

Beichthaus.com Beichte #00031095 vom 28.04.2013 um 20:13:38 Uhr in 04626 Schmölln (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

3255 Verwechslung unter dem Tisch

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Fetisch Verzweiflung Familie Augsburg

Auch dieses Jahr traf sich meine gesamte Familie vor dem benachbarten Chinesen, um den Geburtstag meines Großvaters zu feiern. Jeder suchte sich eine Speise aus, mein Opa zahlte und wir kehrten mit dem erworbenen Essen in das festlich eingerichtete Haus meiner Großeltern […]
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Beichthaus.com Beichte #00030368 vom 22.10.2012 um 18:07:08 Uhr in Augsburg (Goethestraße) (26 Kommentare).

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