3246 Frischer Saft

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Boshaftigkeit Ekel Rache Kinder Winterthur

Als ich noch ein kleiner Junge war hatten wir in unserem Dorf einen Typen, der alle genervt hat mit seiner Arroganz.
Er hat wie ein Hund an jeden Baum gemacht und wahllos Fäuste verteilt. Habe dann mal in eine Flasche, in der davor ein Softgetränk drin war, gepullert und ihm als Originalgetränk verkauft. Nach drei Schlücken war er dann erneut hinter mir her.

Beichthaus.com Beichte #00028781 vom 31.03.2011 um 11:06:23 Uhr in 8400 Winterthur (Museumsstrasse) (14 Kommentare).

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3247 Die Wahrheit über die Schweizer

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Zorn Vorurteile Hochmut Dummheit Gesellschaft

Ich (m/26) muss beichten, dass ich mich für meine Mitbürger schäme. Es ist so etwas von fraglich, wie dumm meine Mitbürger geworden sind. Nach außen haben viele den Eindruck, wir Schweizer seien weltoffen, neutral und liebevoll zu anderen. Doch je länger ich hier lebe, umso mehr entsteht der Eindruck, dass wir wohl die größten Rassisten in ganz Europa sind. Speziell der Hass mancher meiner Eidgenossen gegenüber Deutschen kotzt mich so etwas von an! Diese verdammte Scheinheiligkeit ist unglaublich. Man flucht über Grenzgänger, kommt mit ultranationalistischen Parolen à la: "Die nehmen uns die Jobs, Frauen und Wohnungen weg." Gleichzeitig wird aber deutsches TV konsumiert, es werden deutsche Autos gefahren und bei deutschen Firmen gearbeitet. Nach außen ist aber immer die Fassade vom lieben, mitfühlenden Schweizer - aber kaum ist der Ausländer weg, zerreißen sie sich den Mund.


Teilweise habe ich das Gefühl, einer der wenigen Eidgenossen zu sein, welcher die Notwendigkeit der Ausländer sieht. Wir Schweizer haben definitiv das Gefühl, etwas Besseres zu sein. Wir machen keine Drecksarbeit, nein, alle wollen in einem hübschen Büro sitzen und 10.000 CHF und aufwärts verdienen, aber was dafür bieten? Nein, wieso auch, bin doch hier geboren. Das Beste war damals mit den Steuerdaten-CDs. Was wurde in den Online-Medien in den Kommentaren für ein Müll gelabert: Das ist illegal, man sollte alle Deutschen aussperren etc. Dass die Schweizer Banken jedoch aktiv die Steuerhinterziehung gepusht haben, das will keiner wahrhaben. Und dass sich die anderen Länder nur ihr Steuergeld zurückholen wollen, wird komplett ausgeblendet. Ich könnte manchmal vor Scham im Boden versinken, ob all dieser Gleichgültigkeit und Verblendung. Auch diese extreme Obrigkeitsgehörigkeit ist einfach tragisch. Wollen wir die Superreichen mehr besteuern? Nein! Wollen wir mehr Ferien? Nein! Sollen Erbschaften ab zwei Millionen CHF mit 20 Prozent besteuert werden? Nein! Und das, obwohl die meisten nie davon betroffen wären.


Wir Schweizer sind ein Volk von konfliktscheuen, obrigkeitshörigen Rassisten - die es doch immer wieder schaffen, dies nicht offen nach außen zu zeigen. Ich liebe mein Land, ich liebe die Geografie meines Landes, die Optik, die Stabilität und vieles mehr - aber ich hasse meine Mitmenschen mit jedem Tag mehr. Teilweise wünsche ich mir, dass die EU aufwacht, eine Mauer um die Schweiz baut und sämtlichen Import und Export in die Schweiz verbietet - auch wenn ich selber darunter leiden müsste. Einfach nur, um all diesen verblödeten Nullcheckern die krassen Folgen ihrer "Wir brauchen die andere nicht"-Mentalität zu zeigen. Falls es hier Deutsche gibt, welche in der Schweiz diese Nachteile bzw. Vorurteile unberechtigt gespürt haben, möchte ich mich für das bornierte Handeln meiner Mitbürger ausdrücklich entschuldigen.

Beichthaus.com Beichte #00035699 vom 13.05.2015 um 09:45:47 Uhr (18 Kommentare).

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3248 Ein Zentimeter für alles

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Aggression Manie Chef Frankfurt am Main

Ich (w/21) arbeite in einer mittelgroßen Anwaltskanzlei als Sekretärin in Frankfurt am Main. Der Job hat mir eigentlich immer sehr gut gefallen, allerdings hat mein Chef seit Kurzem einen komischen Spleen; er bezeichnet alles, was auch nur im Entferntesten mit einer Mengenangabe zu tun hat, als Zentimeter, was mich wirklich unglaublich aufregt. Angefangen hat es damit, dass er mich bat, ihm einen Zentimeter Couverts in sein Büro zu bringen. Ich wusste da, was er meinte, und fand es zu Beginn auch ziemlich lustig. Mäppchen, Papier, ja sogar Bücher wurden von ihm nach Zentimeter gemessen. Mit der Zeit wurde sein Gebrauch dieses Wortes immer inflationärer und zum Teil auch komplett sinnlos; kürzlich bat er mich, aus einer Rechtsschrift einen halben Zentimeter raus zu kopieren. Ich kopierte ihm die ganze, da ich keine Ahnung hatte, was er mit diesem ungenauen Begriff meinte. Da rastete er komplett aus, nannte mich (!) unfähig und machte mich vor einem Klienten (!) zur Schnecke. Als ich ihn auf die merkwürdige Mengenangabe hinwies, erwiderte er, dass dieser Begriff genauer gar nicht sein könnte, und die anderen Sekretärinnen ja auch wüssten, was er meine. Nach Rücksprache mit ihnen erfuhr ich, dass das nicht stimmt. Niemand weiß weder, was er jeweils genau meint, noch warum um alles in der Welt er diesen Begriff so benutzt.
Dem Fass den Boden ausgeschlagen hatte allerdings ein Vorkommnis von letzter Woche. Er bat mich, einem Stammklienten das üppige Honorar um einen Zentimeter Zehn-Euro-Noten zu kürzen. Und das, obwohl wir überhaupt nicht mit Bargeld arbeiten! Ich musste selbst herausfinden, dass das etwa 1000 Euro waren. Meine Beichte ist nun, dass ich mich nach diesem Zeugnis von Unseriosität entschlossen habe, zu kündigen. Vor diesem Spleen war mein Chef ein sehr umgänglicher Mann, aber seit er mit der Benutzung dieses Wortes begonnen hatte, wandte sich alles zum schlechten.

Beichthaus.com Beichte #00030861 vom 08.03.2013 um 22:04:06 Uhr in Frankfurt am Main (13 Kommentare).

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3249 Kommen Sie rein, können Sie raus schauen

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Morallosigkeit Peinlichkeit Ungerechtigkeit Bahn & Co. München

Neulich sind zwei Personen in die U-Bahn eingestiegen. Der Eine ging zuerst, hat dann dem anderen rein geholfen und den Klassiker gebracht: "Kommen Sie rein, können Sie raus schauen." Ich hab mir mein Kichern nicht verkneifen können: Die beiden waren blind und ich glaube sie haben es gehört. Ich beichte, dass ich über zwei sehbehinderte Menschen lachen musste. Normalerweise mache ich so etwas nicht. Es tut mir Leid.

Beichthaus.com Beichte #00027670 vom 31.03.2010 um 21:14:44 Uhr in München (27 Kommentare).

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3250 Die gute Freundin auf der Porno-Seite

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Wollust Begehrlichkeit Verzweiflung Masturbation Inning am Ammersee

Ich habe eine gute Freundin auf einer Pornoseite entdeckt. Diese Seiten mit Amateurfotos. Eine ganze Serie. Gesagt habe ich ihr bisher nichts, aber ich bin so scharf darauf, sie mal durchzunehmen, wie der Kerl auf den Fotos. Gelenkig ist sie (Sport LK) und ich denke […]
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Beichthaus.com Beichte #00024979 vom 23.10.2008 um 22:15:13 Uhr in Inning am Ammersee (19 Kommentare).

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