15161 Prostituierte mit 16 Jahren

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Prostitution Habgier Verzweiflung Trier

Ich bin jetzt 16 Jahre alt und vor zwei Jahren habe ich etwas gemacht, das mir mein ganzes Leben ruiniert hat. Ich habe mich prostituiert. Ich hatte so den Drang danach, Geld zu haben. Ich bin von zu Hause weggelaufen, habe nirgends Arbeit bekommen, weil ich zu jung […]
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Beichthaus.com Beichte #00025686 vom 08.02.2009 um 19:10:42 Uhr in Trier (37 Kommentare).

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15162 Die Urin-Pistole

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Boshaftigkeit Ekel Unreinlichkeit Kinder Nachbarn

Als ich klein war (so ca. 7-8 Jahre) haben ich und ein Kollege in eine Wasserpistole - die großen, wo man pumpen muss - gepinkelt und damit den Nachbarn vollgespritzt. Ich bereue nichts!

Beichthaus.com Beichte #00001288 vom 24.10.2005 um 23:50:45 Uhr (3 Kommentare).

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“Beichte

15163 Gehbehindert

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Boshaftigkeit Falschheit Trägheit Ungerechtigkeit Nilkheim

So, nach jahrzehntelangem stillen Verfolgen der zahlreichen Beichten auf dieser Seite, möchte ich nun auch etwas los werden. Das Ganze passierte vor etwa fünf Jahren auf einem in unserer Region sehr bekannten und beliebten Festival. Ich (m/15 Jahre alt) war zu dieser Zeit im Helferteam eingeteilt und hatte somit uneingeschränkten Zugriff auf die komplette Ausrüstung der Betreiber. Unmengen an Alkohol verleiteten mich irgendwann, ein wenig Schabernack mit den vorhandenen Rollstühlen zu treiben. Nachdem ich meine crazy Tricks und Streetstyles mit dem Gefährt erprobt hatte, kam mir eine neue Idee: Einige der Toilettenhäuschen waren auf einem Podest positioniert. Man musste also circa 5 Stufen erklimmen, um sein Geschäft zu entrichten. Ich fuhr im Rollstuhl zum Fuße dieses Podests und erzählte zwei relativ jungen, schmal gebauten Frauen, ich wäre tatsächlich an den Rollstuhl gefesselt und bräuchte Hilfe mit den Stufen, da ich auf Toilette müsse. Gesagt, Getan, die beiden Frauen haben mich samt Rollstuhl die Treppen hinauf getragen. Wichtige Randinfo: Ich war damals wirklich alles andere als schlank, es muss sich also um einen beachtlichen Kraftakt für die beiden gehandelt haben.
Oben angekommen stieg ich anschließend erfreut aus dem Rollstuhl aus, bedankte mich freundlich bei den beiden Damen und lies diese wild fluchend und gestikulierend zurück. Ich beichte also, dass ich das Invalidenequipment der Festivalorganisation missbraucht habe, dumme Scherze auf Kosten Gehbehinderter gemacht habe und die Hilfsbereitschaft der beiden Damen ausgenutzt habe. Es tut mir leid!

Beichthaus.com Beichte #00028990 vom 01.06.2011 um 10:58:22 Uhr in Nilkheim (19 Kommentare).

Gebeichtet von Godfree
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15164 Ethnische Vermischung

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Vorurteile Selbstsucht Ignoranz Morallosigkeit Zwang Gesellschaft

Ich bin hochgradig mixophob - ich glaube, das müsste der richtige Ausdruck dafür sein. Erst in den letzten Tagen habe ich mich mit Bekannten darüber unterhalten, ob wir nicht mehr Flüchtlingen Asyl in Deutschland gewähren müssten, sofern es im Rahmen unserer Möglichkeiten bleibt. Bei den Diskussionen sind wir auch auf die Themen Zuwanderung und Integration gekommen. Und ich kann bei diesen ganzen Debatten, wie bei einer Zwangsneurose, an nichts anderes denken als daran, dass diese Menschen in der Regel natürlich nie wieder gehen werden. Sie wollen sich verständlicherweise ein Leben aufbauen und so passiert es ganz zwangsläufig, dass sie sich mit den "Biodeutschen" (der Begriff kam mir mal irgendwann unter) vermischen würden. Mich stört nicht, dass die Leute hierher kommen und sich hier ein Leben aufbauen, wenn sie sich an die Spielregeln halten. Aber ich kann nicht umhin, ein tiefes Gefühl der Abneigung und der Angst bei dem Gedanken zu empfinden, dass sich die Einwanderer mit uns "weißen" Deutschen verpaaren würden. Die Hauptangst, die mich dabei beschäftigt, ist darauf bezogen, dass es irgendwann nur noch Mischlinge gibt. Es wächst sich geradezu zu einer Neurose aus. Ich beobachte Menschen, wenn ich durch die Stadt gehe, ob sie einen dunkelhäutigeren Partner haben, oder ob sie sogar bereits Mischlinge, die sich ebenfalls weiterverpaaren werden, vor sich herschieben. Ich habe mich nie für einen Rassisten in dem Sinne gehalten, dass ich Menschen aufgrund ihrer Herkunft pauschal abgewertet hätte, aber diese völlig irrationale Obsession verleitet mich dazu, Zuwanderung und Flüchtlingshilfe nicht ertragen zu können, weil dies eben eine Einladung und Beschleunigung weiterer Vermischung ist.

Ich erwische mich manchmal dabei, darüber nachzudenken, dass eine positive Apartheid (furchtbarer Ausdruck; meint keine Unterdrückung oder Ausgrenzung und dergleichen aber eben familiäre Trennung) eine gute Sache wäre, weil sie dieses Problem für mich lösen würde und ein Leben für Migranten in Deutschland ermöglicht, ohne dass es eine Vermischung zu einem Brei geben würde. Ich hasse mich für diese Gedanken und komme dennoch einfach nicht davon los. Umso schlimmer macht es für mich den Umgang mit Freunden, die mich - ihrer politischen Überzeugung wegen - für einen Rechtsausleger halten würden. Und natürlich auch mit Freunden, die einen Migrationshintergrund haben oder in einer gemischten Beziehung leben. Ich kann normal mit ihnen umgehen und es sind ja immer noch meine Freunde, aber auch hier kann ich mich nicht von dem Gedanken befreien, insgeheim deren Beziehung für falsch zu halten und deshalb unaufrichtig zu sein. Ich fühle mich wirklich schlecht deswegen.

Beichthaus.com Beichte #00034025 vom 27.09.2014 um 23:45:01 Uhr (40 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

15165 Lebenslang kleptomanisch veranlagt

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Diebstahl Studentenleben Freiburg

Ich (w/20) war gestern in der Uni auf dem Weg zum Hörsaal und habe plötzlich auf einem Fenstersims etwas liegen gesehen. Als ich näher hinging, sah ich, dass es ein Buchkalender von 2015 war, ganz edel, mit einem wunderschönen Blumenmuster und einem magnetischen Verschluss. Da ich schon mein ganzes Leben lang kleptomanisch veranlagt bin, konnte ich einfach nicht mit dem Gedanken leben, diesen Kalender jetzt hier liegen zu lassen. Selbst, wenn ich damit eigentlich nichts anfangen konnte, da ich vermutete, dass ohnehin schon Eintragungen darin waren. Ich musste ihn mitnehmen. Eine ganze Weile lang stand ich dann da, und immer wenn jemand durchlief, tat ich so, als würde ich etwas an meinem Handy machen. Bis ich mich endlich traute, den Kalender zu nehmen, vergingen einige lange Minuten. Schließlich nahm ich ihn, verstaute ihn schnell in meiner Tasche und lief unauffällig weg. Gesehen hat mich niemand, trotzdem habe ich mich erst viel später getraut, den Kalender wieder rauszuholen. Er war nagelneu, das Preisschild klebte sogar noch dran und niemand hatte etwas hineingeschrieben. Nun freue ich mich über einen tollen Kalender, der viel zu teuer wäre, um ihn mir selbst zu kaufen. Ich beichte, dass ich mich erst ewig nicht getraut habe, ihn zu nehmen und mich noch Minuten danach wie eine Verbrecherin gefühlt habe. Was man findet, darf man behalten, und wenn jemand seinen Kalender schon so herumliegen lässt, hat er es nicht anders verdient!

Beichthaus.com Beichte #00035522 vom 22.04.2015 um 00:39:21 Uhr in Freiburg (5 Kommentare).

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