1186 Ohne Respekt

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Gewalt Hass Vorurteile Schule Familie Hamburg

Meine Eltern kommen aus Afghanistan. Ich bin in Hamburg geboren und wuchs in einer Gegend auf, in der sehr viele Ausländer wohnen und jeder Jeden kennt. Schon als Kind hatte ich (w/22) mit meinen Geschwistern eine sehr schwierige Beziehung zu meinem Vater. Er war uns […]
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Beichthaus.com Beichte #00028507 vom 11.01.2011 um 11:19:28 Uhr in Hamburg (39 Kommentare).

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1187 Unpünktlichkeit

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Ignoranz Hochmut Engherzigkeit

Ich habe einen Kumpel, mit dem ich mich an sich gut verstehe, der aber komplett unzuverlässig und unpünktlich ist. Ich bin auch nicht übergenau, aber es treibt mich auf die Palme, wenn er stets eine Stunde zu spät zu einem Treffen kommt. Vor allem deswegen, weil hauptsächlich er sich mit mir treffen will und nicht umgekehrt. Vorgestern Abend war es mal wieder soweit. Wir hatten 19 Uhr ausgemacht, uns in einem Restaurant zu treffen. Für mich bedeutet das: Um 19 Uhr dort sein. Für ihn bedeutet es: Irgendwann mal so gegen 19:30 Uhr losfahren. Als er um 19:45 Uhr noch immer nicht da war, habe ich ihn kurz angerufen, um ihm mitzuteilen, dass ich jetzt schon mal was zu essen bestelle (war schon so hungrig), aber er ging nicht ans Telefon. Um 20 Uhr kam das Essen und 15 Minuten später war ich damit fertig. Mein Kumpel war noch immer nicht im Restaurant und gemeldet hat er sich auch nicht. Habe dann bezahlt und bin einfach nach Hause gefahren. Um circa 20:50 Uhr (also knapp 2 Stunden nach dem vereinbarten Treffen) rief er dann zurück, aber ich ging nicht ans Handy. Er quatschte mir was auf die Mobilbox, das ich mir anhörte (hätte ja was wichtiges sein können). Es war bloß "bla bla bla, musste noch dieses und jenes Unwichtigere machen, anstatt pünktlich zu kommen, aber ich fahr jetzt mal los, bin in 15 Minuten im Restaurant!". Meine Beichte: Ich hätte ganz einfach zurückrufen können, oder eine SMS schreiben können "Du hast mich 2 Stunden warten lassen, ich bin schon zu hause, brauchst nicht mehr kommen!" Ich habe ihn einfach ignoriert und umsonst dort hinfahren lassen. Es ist nicht so, dass ich bösartig wäre und ich hätte auch kein Problem wenn er mir sagen kann: "Sorry, heute ist es bei mir schlecht, 19 Uhr geht sich nicht aus, geht es später, oder können wir das Essen verschieben?" Aber ich finde es absolut Scheiße, wenn mich der Kumpel fast zwei Stunden warten lässt und mir den Abend versaut. Da ich ein schlechtes Gewissen hatte, hab ich ihn dann am nächsten Tag angerufen und ihm erklärt, warum ich nicht weiter auf ihn gewartet habe. Habe ihm mitgeteilt, dass ich so etwas extrem respektlos finde, vor allem deshalb, weil das nun schon mindestens 5 Mal passiert ist, dass er in so einem Ausmaß unpünktlich ist. Er konnte es zwar verstehen, zeigte aber kaum Einsicht. Ich denke, ich werde mal eine Zeit lang den Kontakt zu ihm abbrechen und ihn dann nochmal eine Chance gegen. Nicht falsch verstehen: Ich bin selbst eine sehr gemütlicher Typ und mache niemandem Stress. Ich erwarte auch nicht, dass jemand pünktlich auf die Minute erscheinen muss, aber einigermaßen Rücksicht sollte man schon auf die Zeit der anderen nehmen. Ein schlechtes Gewissen habe ich trotzdem, weil mein Kumpel an sich ein guter Mensch ist, nicht sonderlich viel Freunde hat und sehr viel von mir hält.

Beichthaus.com Beichte #00029655 vom 28.12.2011 um 02:35:30 Uhr (21 Kommentare).

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1188 Das Handy der asozialen Gangster

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Ekel Zorn Rache

Das Handy der asozialen Gangster
Ich habe vor ein paar Wochen ein ziemlich neues und teures Handy in der Bahn gefunden. Da ich mich auf dem Weg zur Arbeit befand, habe ich es erst mal mitgenommen, um es nach Feierabend bei der Polizei abzugeben. Nun klingelte das Handy ungefähr 15 Minuten später und ich ging ran, in der Hoffnung, der Besitzer würde sein Glück versuchen. Am anderen Ende war eine Frauenstimme mit südländischem Dialekt, die auch gleich anfing, mich zu beleidigen, nachdem ich ihr erklärt habe, dass ich das Handy gefunden und noch keine Zeit hatte, es jemandem zu übergeben. Sie unterstellte mir zudem Diebstahl und drohte mir, wenn sie mich findet, würde sie mich verprügeln. Ich sagte ihr, dass sich der Besitzer melden solle, und legte dann auf.

Keine drei Minuten später rief tatsächlich der Besitzer des Handys an und sagte, dass ich das Handy vorbeibringen solle. Und zwar zackig, sonst würde es was setzen. Schließlich hätte ich seiner Schwester bereits Schläge angedroht! Ich sagte ihm, dass ich das Handy nicht zu ihm bringen würde, es aber an einem Treffpunkt übergeben würde. Mein Gehirn fing an, einen Plan zu schmieden. Nun raste ich in meiner Mittagspause los, um mir diese Plastikhandschuhe und eine Tüte zu besorgen und ging dann zu einem angrenzenden Grünstreifen, um dort jeden Hundehaufen einzusammeln, den ich finden konnte. Dann schmiss ich das Handy auch in die Tüte, machte sie zu, und knetete alles gut durch. Nach Feierabend stellte ich die Tüte dann am besagten Treffpunkt ab und legte mich auf die Lauer.

Nach einiger Zeit kamen auch wirklich zwei Typen und schauten sich um. Nachdem sie ungefähr zehn Minuten lang dumm durch die Gegend schauten und auf den Boden rotzten, riefen sie auf meinem Fundstück an. Der Kotbeutel fing an zu klingeln und die beiden Gangster machten sich nach ein paar verwunderten Blicken daran, die Tüte zu öffnen. Der Anblick war göttlich! Wie die beiden sich gegenseitig die Tüte in die Hand drückten - einer musste sogar würgen. Meine Beichte ist nun, dass ich mich zu so etwas Ekligem habe hinreißen lassen. Ich hätte das Handy ja auch, wie ich mir vorgenommen hatte, einfach bei der Polizei abgeben können.

Beichthaus.com Beichte #00036088 vom 04.07.2015 um 11:42:01 Uhr (18 Kommentare).

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1189 Reichtum vom Pfandautomaten

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Betrug Habgier Shopping Potsdam

Als das Einwegpfand für Plastikflaschen vor ein paar Jahren aufkam, standen damals die ersten Annahmeautomaten in den Supermärkten. Die waren wahrscheinlich von den Firmen nicht so genau getestet und wurden schnell auf den Markt geschmissen, weil die Nachfrage der Discounter wahrscheinlich sehr groß war. So entdeckte ich durch Zufall, dass in einem der Supermärkte, bei dem ich hin und wieder einkaufte, der Automat sogar ausländische Flaschen annahm. Da ich mich öfter mal im Ausland aufhielt und auch daher immer wieder mal ausländische Einwegflaschen hatte, gab ich diese dort immer ab und freute mich über die kostenlosen 25 Cent pro Flasche. Damit nicht genug - ich wollte die Grenzen dieses Gerätes austesten und brachte beim nächsten Mal eine leere Rapsölplastikflasche mit und steckte sie rein. Gierig verschlang der Automat die Flasche und erhöhte meinen Bon um 25 Cent. Anscheinend prüfte der Automat also nur, ob es eine Plastikflasche war und ein EAN-Code drauf ist (Flaschen ohne Etikett nahm er nicht). Fortan brachte ich stets beim Einkaufen alle möglichen Plastikflaschen mit, die ich hatte. Ob Weichspüler, Rapsölflaschen, Spülmittel, pfandfreie und ausländische Plastikflaschen, etc. - Hauptsache durchsichtig und mit EAN. Er verschlang sie alle und bedankte sich mit 25 Cent.

Eines Tages war irgendwie das Transportband mal gestört, sodass eine Flasche mal stecken blieb und irgendwie ständig am Scanner vorbei lief und der Zähler dies als jeweils neue Flasche identifizierte und den Zähler weiterrattern ließ. Schön, dachte ich mir! Bleiben wir doch ruhig noch ein bisschen stehen und schauen dem Automaten beim Arbeiten zu. Als dann der Bon so bei knapp 30 Euro war, musste ich dann aber mal aufhören, weil der Nächste schon wartete und man mir sicher nicht glauben würde, wenn ich einen Bon mit mehr als 30 Euro abgebe, aber nur mit einer kleinen Tüte den Laden betrat. Ich zog also die Flasche wieder raus und gab diese und noch die anderen dann an der Kasse ab - mit den Worten, dass der Automat geleert werden müsse. Natürlich vergaß ich nicht, meinen Bon einzulösen. Nach ungefähr einem Jahr ging dann mein elektronischer Freund von mir und wurde durch ein neues Gerät mit Lasererkennung und so erneuert. Keine Chance mehr, den zu bescheißen. Naja, jedenfalls hat mir der alte Automat übers Jahr gesehen sicherlich zu ungefähr 80 - 100 Euro Reichtum verholfen. Dankeschön!

Beichthaus.com Beichte #00026767 vom 29.07.2009 um 22:51:08 Uhr in Potsdam (24 Kommentare).

Gebeichtet von phekie
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“Beichte

1190 Meine Lüge übers Fremdgehen

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Fremdgehen Lügen Verzweiflung Partnerschaft

Meine Lüge übers Fremdgehen
Letzte Woche hat meine Freundin mit mir Schluss gemacht. Im anschließenden Streit hat sie mich dann noch ausgelacht und gesagt, dass sie fremdgegangen sei. Ich habe dann nur müde gelächelt und gefragt, ob sie wirklich glaubt, dass es an der Arbeit liegt, dass ich in den letzten Monaten immer so spät nach Hause gekommen bin. Daraufhin ist sie dann abgehauen. Die Wahrheit ist, es lag wirklich an der Arbeit und ich war ihr die ganzen zwei Jahre treu.

Beichthaus.com Beichte #00031132 vom 05.05.2013 um 14:35:58 Uhr (25 Kommentare).

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