11361 Oma nervt mich!

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Faulheit Ungerechtigkeit 50+

Oma nervt mich!
Meine Oma geht mir tierisch auf die Nerven. Sie ist 83 Jahre alt und noch topfit. Erst letztens hat sie sich ein neues Fahrrad mit Motor gekauft aber sie ist einfach viel zu faul, sodass dieses Rad nur im Schuppen steht. Wozu braucht sie es auch? Sie hat ja schließlich mich, die sie für ihre Erledigungen immer in Anspruch nimmt. Ob es einkaufen ist, Blumenerde holen, ihre wöchentliche Tour zum Friseur oder wie jeden Tag Essen aus dem Fleischer-Geschäft holen. Wirklich immer geht sie wie selbstverständlich davon aus, dass ich bereit bin, dies zu erledigen. Sicherlich sehe ich ein, dass sie sich selbst keine Kiste Wasser kaufen kann und dazu einfach Hilfe benötigt, aber dieses Geschäft, wo sie, bzw. ich, täglich Mittagessen hole, ist keine fünf Minuten mit dem Fahrrad entfernt. Zumal sie auch die Zeit dazu hätte, denn sie ist ja den ganzen Tag zu Hause. Aber nein, ich kann zusehen, dass ich von der Arbeit erst mal zu dem Geschäft fahre und mir Minimum 20-30 Minuten die Beine in den Bauch stehe, da es einfach immer voll ist, und jeder dieser Nasen vor mir gerne hiervon eine Scheibe und davon eine Scheibe hätte. Dann kann ich mein Kind vom Kindergarten abholen und zu Oma fahren, Essen vorbei bringen.

Das geht so nicht. Meine Cousine wohnt auch im Ort und ist den ganzen Tag zu Hause und ihr Heim liegt auf dem Weg, an Omas Haus vorbei. Diese wird komischerweise nie eingespannt. Lange Rede kurzer Sinn. So langsam finde ich es sehr dreist von meiner Oma und alles Auflehnen hilft nichts. Oma bekommt jede Woche eine Zeitung ins Haus und macht das enthaltene Kreuzworträtsel. Jede Woche bekomme ich eine Karte mit dem Lösungswort in die Hand gedrückt, welche ich in den Postkasten werfen soll, welcher 100 Meter von Omas Haus entfernt steht. Das mache ich aber nicht. Ich lege die Karten in mein Auto und vergesse sie dort einfach. Meistens so lange, bis der Einsendeschluss vorüber ist. Die Chance überhaupt etwas zu gewinnen ist schon sehr niedrig aber durch mich gleich null. Das ist meine kleine Rache an meiner Oma für ihr ausbeuten.

Beichthaus.com Beichte #00031973 vom 30.09.2013 um 10:26:11 Uhr (19 Kommentare).

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11362 Ich hasse meine Chefin!

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Verzweiflung Hass Zorn Chef Zolling

Ich habe ein großes Problem: Ich hasse meine Chefin! Okay, das ist ja nicht so unnormal, aber sie geht mir jeden Tag auf die Nerven. Es fängt morgens an, wo sie die Arbeitsberichte des Vortages immer bis Punkt 9 Uhr haben möchte. Ich muss daher jeden Tag eine halbe […]
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Beichthaus.com Beichte #00022537 vom 15.08.2007 um 03:55:12 Uhr in Zolling (7 Kommentare).

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11363 Doktorspiele mit Höhepunkt

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Neugier Wollust Masturbation Kinder Aschaffenburg

Doktorspiele mit Höhepunkt
Ich denke, ich war damals elf Jahre alt. Ich habe in einem kleinen Dorf gelebt und wir waren eine Gruppe von fünf Jungs im Alter zwischen acht und dreizehn Jahren. Ein Mädchen war auch dabei, die war zehn. Wir spielten fast jeden Nachmittag im ganzen Dorf und haben […]
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Beichthaus.com Beichte #00037997 vom 06.04.2016 um 10:17:20 Uhr in Aschaffenburg (16 Kommentare).

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11364 Meine brüllende Chefin am Telefon

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Faulheit Zorn Chef Arbeit Benshausen

Ich kriege die Krise, weil meine Chefin so dermaßen laut telefoniert, dass ich das Diktiergerät sogar mit Kopfhörern nicht mehr hören kann. Anfangs habe ich noch versucht, weiter das Diktierte zu schreiben, aber sie brüllt echt so krass in den Hörer rein, dass ich einfach aufgegeben habe und nichts mehr mache. Ich werde also dafür bezahlt, herumzusitzen und Spiele zu spielen oder Ähnliches. Eigentlich möchte sie ja, dass keiner innerhalb der Arbeitszeiten private Sachen im Internet macht. Und ich kann ihr ja auch schlecht sagen, dass sie nicht mehr telefonieren darf. Das ist ja immerhin alles beruflich. Ich habe echt ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00035412 vom 08.04.2015 um 13:26:11 Uhr in Benshausen (9 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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11365 Alles läuft falsch...

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Verzweiflung Trägheit Dummheit Gesundheit Schule

Ich, eine Frau von 23 Jahren, habe in meinem Leben bisher beeindruckend wenig auf die Beine gestellt. Ich habe einen mittelmäßigen Realschulabschluss, eine mittelmäßige Ausbildung an einer mittelmäßigen Schule mit mittelmäßigem Ruf mittelmäßig abgeschlossen und seitdem keinerlei Ziele mehr erreicht. Keine Firma stellte mich ein, weder um dort zu arbeiten, noch um mich dort neu ausbilden zu lassen - nur kostenlose Praktikanten waren willkommen. So lebte ich nach meiner Ausbildung drei Jahre lang bei meinen Eltern, meine Begeisterung, Bewerbungen zu schreiben, nahm zusehends ab, bis ich irgendwann gar nichts mehr machte, so wie schon immer. Schon in der Schule machte ich nichts, oder zumindest weit weniger als ich hätte tun müssen und können. Ich wurde gehänselt, nicht extrem, aber mehr als ausreichend, um mich regelmäßig krank zu stellen und mich nachmittags lieber in virtuellen Welten und Büchern zu verlieren als in der realen zu leben. Das hat sich nie geändert.

Vor ein paar Jahren lernte ich einen Mann kennen, der sein Leben ebenfalls etwas holprig begonnen hatte und nun gerade dabei war, es wieder aufzubauen, indem er sein Abitur nachholte. Er empfahl mir, das Gleiche zu tun, um meine Chancen zu verbessern und ich fand Gefallen an der Idee. Mein Leben änderte sich schlagartig. Meine Eltern waren dagegen, dass ich das tat. Sie meinten, dass die drei Jahre Schule, die dafür nötig wären, pure Zeitverschwendung seien. Also musste ich mich zum ersten Mal völlig alleine um alles kümmern - die Schule, die Wohnung, das BAföG - und ich habe es geschafft. Mittlerweile lebe ich seit eineinhalb Jahren in dieser Wohnung, aber so viel mehr hat sich dann doch nicht geändert. Nach knapp zweieinhalb Monaten stellte sich bei mir erneut die mich immer begleitende Lustlosigkeit, Trägheit, Müdigkeit, Prokrastination und das Desinteresse an den meisten Dingen, die mich umgeben, ein. Obendrein reagierte mein Körper darauf, dass ich dennoch versuchte, mich in die Schule zu schleppen, und nagelte mich morgens an die Toilette - Durchfall, immer dann, wenn ich gerade los gehen wollte. Anfänglich ging ich hinterher immer noch zum Arzt, um ein Attest zu holen, und ließ mich auch untersuchen, nur um herauszufinden, dass alles okay ist, doch irgendwann hörte ich auch damit auf, fehlte unentschuldigt und schottete mich noch mehr ab.

Ich machte regelrechte Großeinkäufe von Getränken, Dosennahrung und Unmengen an Süßkram, um die Wohnung nicht allzu häufig verlassen zu müssen, die sich nach und nach in eine Müllhalde verwandelte. Als dann Briefe von der Schule und vom Amt von Ausbildungsförderung folgten, wurde mir klar, dass ich etwas tun musste. Ich ging zur Schulleitung, um meine Situation zu erklären, um Entschuldigung zu bitten, mich für das laufende Schuljahr ab- und für das kommende neu anzumelden und um zu erklären, dass ich vorhatte, die Zeit dazwischen zu nutzen, um meine Probleme in den Griff zu bekommen, so wie ich es auch dem Amt für Ausbildungsförderung schrieb. Ich wollte zu einem Psychologen und ihm all das erzählen, konnte mich aber nie dazu aufraffen. Doch irgendwie regelte sich alles in der Zeit von selbst, oder jedenfalls fühlte ich mich besser und begann alles in den Griff zu bekommen. Ich begann, mich regelrecht auf das neue Schuljahr zu freuen, auf die neuen Menschen, die neue Chance, die ich dieses Mal ganz bestimmt nicht vergeigen wollte.

Und doch tat ich es, erneut und schneller als zuvor. Die Menschen, mit denen ich zusammen war, waren fabelhaft, vor allem die in der Klasse, die ich derzeit besuchen sollte, die Lehrer waren ebenso. Alles war gut, sogar das BAföG wurde mir noch einmal genehmigt. Und doch überfiel mich nach kurzer Zeit wieder diese Welle an Ungefühlen, die mich an meine Wohnung fesselten, bis ich irgendwann wieder unentschuldigt zu Hause blieb. Zwischenzeitlich konnte ich mich an einem besseren Tag einmal dazu aufraffen, endlich etwas zu tun. Ich ging zum Arzt, erklärte meine Situation, ließ mir endlich eine Überweisung zum Psychologen schreiben und einen Krankenschein ausstellen, den ich gleich in der Schule abgeben wollte. Die Sekretärin verlor das Verständnis allerdings langsam, was mich betraf. Als ich ihr den Krankenschein gab, fragte sie mich, wo denn die anderen seien. Die hatte ich natürlich nicht, und so sagte sie mir, dass das so nicht mehr lange weitergehen könne. Aus Frust kaufte ich eine ganze Menge Zeug, das ich mir eigentlich nicht leisten konnte.

Ich habe seitdem nicht mehr mit der Schule kommuniziert, habe nicht auf die Kontaktversuche reagiert. Derzeit drücke ich mich davor, mich schriftlich abzumelden, obwohl das unabdingbar ist, um Arbeitslosengeld II zu beziehen, da ich seit Beginn des Jahres aus nachvollziehbaren Gründen erneut kein BAföG mehr bekomme. Ich brauche Hilfe, das weiß ich. Im Internet meinte jemand, ich hätte Depressionen. Innerlich zeigte ich ihm einen Vogel. Wie kommt ein Fremder auf die Idee, mir Depressionen zu unterstellen? Aus Interesse habe ich allerdings einmal die Symptome gegoogelt und erkannte dabei unheimlich viele Parallelen. Definitionen und mehrere Tests halfen mir, mich in diesem Gedanken zu bestärken, was gut war, da ich nun etwas Handfestes hatte, das ich dem Psychologen erzählen könnte, wenn ich um einen Termin bitten würde.

Mittlerweile hatte ich auch einen ersten Termin. Der Psychologe gab mir weitere Tests mit, deren Auswertung auffällig war, woraufhin mir ein Schein für einen Bluttest mitgegeben wurde, um eine Unterfunktion der Schilddrüse auszuschließen. Der Termin wäre im Dezember letzten Jahres gewesen. Ich hätte schon lange einen neuen Test machen müssen, aber wie auch jetzt, da ich lieber einen ellenlangen Text ins Internet stelle. Warum weiß ich nicht. Ich will Klarheit, ich will wissen, was mit mir los ist, und ich will etwas dagegen tun, bevor es mein Leben vollends kaputt macht. Vor allem aber will ich dem Psychologen ein Ergebnis vorlegen können, denn solange er nicht weiß, dass mit meiner Schilddrüse alles in Ordnung ist, kann es gut sein, dass wir völlig umsonst miteinander reden. Aber bis dahin wird noch eine gewisse Zeit vergehen, denn so wie es aussieht, wird er die nächsten zwei Monate keine Zeit für mich haben. Noch bin ich ja kein fester Patient mit festen Zeiten.

Was beichte ich nun? Ich beichte all das. Dass ich mein Leben verkorkse, es nicht mal schaffe, das auf Kosten des Steuerzahlers zu tun, sondern derzeit von dem Geld lebe, das es zu Weihnachten gab. Vor allem aber, dass niemand in meinem Familien- Freundes- oder Bekanntenkreis etwas davon weiß, außer ein paar Fremden aus dem Internet, denen ich mich mehr oder weniger vollständig anvertraut habe, weil es dann kein Bild von mir gibt, das ich zerstören kann und ich mir keine Gedanken darum machen muss, was nun aus der zwischenmenschlichen Beziehung wird. Menschen, die danach noch eine wollen, kennen mich dann schon so, wie ich wirklich bin. Ich beichte, dass ich fremde Menschen und eine Plattform wie diese einem offenen Gespräch mit meinen Liebsten vorziehe, dass ich meine Eltern belüge, die außer dem Verdacht auf eine Depression nichts von all dem wissen, und durch eine wachsende Distanz in dem, was ich noch immer Beziehung nennen will, selbst zu dem Mann, den ich liebe, das Vertrauen nicht groß genug ist, um zu wissen, dass ich ihm all das ruhigen Gewissens erzählen kann.

Beichthaus.com Beichte #00037381 vom 12.01.2016 um 09:34:38 Uhr (24 Kommentare).

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