Meine Mutter, die Gelegenheitsalkoholikerin

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Hass Gewalt Familie Wien

Meine Mutter ist so etwas wie eine Gelegenheitsalkoholikerin. Sie trinkt nicht täglich, aber wenn sie trinkt, kann sie nicht aufhören und wird zu einem anderen Menschen. Meine vier Geschwister, mein Vater und ich leiden unter ihr, seit wir klein sind. Am Schlimmsten […]
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Beichthaus.com Beichte #00035089 vom 15.02.2015 um 21:16:55 Uhr in Wien (Heudörfelgasse) (10 Kommentare).

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Geld aus dem Automaten

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Diebstahl Habgier Arbeit

Bei uns auf der Arbeit muss ich fast täglich den Getränkeautomaten einmal durchspülen, auffüllen und dann das Geld herausnehmen. Das Geld kommt dann in eine Kiste und wird alle zwei oder drei Tage einmal gezählt und dann als "Einnahme Getränkeautomat" verbucht. Innerhalb dieser Tage weiß niemand, wie viel Geld in der Kiste liegt und als Einnahme gilt - weshalb ich mir hin und wieder ein oder zwei Euro herausnehme. Es kommt niemand dahinter, da ich meistens alleine bei dem Automaten bin und eben auch das Geld alleine in die Kiste lege. Ich habe ein schlechtes Gewissen und bin froh, dass unser neuer Azubi die Arbeit inzwischen oft übernimmt und ich so weniger Chancen habe, das Geld herauszunehmen.

Beichthaus.com Beichte #00031954 vom 26.09.2013 um 13:05:22 Uhr (9 Kommentare).

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Intellektuelles Fremdgehen

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Begehrlichkeit Fremdgehen Selbstsucht Internet

Seit etwas mehr als zwei Jahren habe ich eine gute und harmonische Beziehung mit einem wundervollen Mann. Natürlich hat er genauso seine Macken wie ich auch, aber wir akzeptieren sie aneinander und gehen mit diesen um. Trotzdem habe ich mich selbst dabei erwischt, als ich angefangen habe, mich wieder für einen anderen, sehr gebildeten und spannenden Mann zu interessieren. Da sich dieses Interesse glücklicherweise auf eine Onlinebekanntschaft begrenzt und ich diesen Menschen noch nie gesehen habe, besteht also keine reelle Gefahr, dass ich sozusagen im "echten Leben" fremdgehen würde. Es ist auch nicht so, dass wir unangemessene Gespräche führen, die über das Thema der Onlineplattform hinausgehen würden. Dennoch stimuliert mich dieser Kontakt geistig sehr und ich fühle mich durch die Erzählungen dieses Mannes auf eine unerklärliche Art verbunden, da wir ähnliche Erlebnisse hatten und im gleichen Alter sind.


Zudem denke ich ständig an diesen Mann und das ist es, was mich faktisch geistig fremdgehen lässt, jedoch nicht auf eine sexuelle Art, sondern rein intellektuell. Ich mag diesen Menschen und das ist zudem eine für mich belastende Situation, da ich ein sehr pragmatischer und realistisch denkender Mensch bin, der sich bewusst ist, dass Gespräche nicht unbedingt gleich laufen würden, wenn man sich gegenübersteht. All das, was vorher online so wunderbar war, kann bei einem Treffen mit einem Schlag verpuffen. Diese Chance ist sogar sehr hoch. Somit wünsche ich mir gar keinen Kontakt außerhalb der Onlineplattform, da ich nicht riskieren möchte, diese intellektuelle Stimulation zu verlieren oder Gefahr zu laufen, mich in diesen Mann zu verlieben, wenn es auch "real" gleich gut ist wie online. Wie auch immer, ich fühle mich allein durch diesen Kontakt und das Gefühl der Anziehung zum geistigen Input dieses Menschen wie jemand, der fremdgeht und gleichzeitig den selbstsüchtigen Zwang hat, diese Gespräche aufrechtzuerhalten, auch wenn ich mich dabei so fühle.


Irgendwie habe ich einfach das Bedürfnis, mich mit diesem Menschen stundenlang über philosophische Themen auszutauschen und die Verbundenheit zu spüren. Und dann stelle ich mir vor, wie ich einfach bei diesem Mann im Arm liege und wir einfach nur einander Geschichten und Erlebnisse erzählen. Ich fühle mich in meiner Beziehung einfach wie ein intellektuell ausgetrockneter Schwamm, auch wenn mein Freund auch nicht auf den Kopf gefallen ist. Ich brauche einfach immer wieder neuen Input, um meinen geistigen Horizont zu erweitern. Leider habe ich dafür nicht die richtigen Menschen nicht in meinem Umfeld und ich wünschte, dieser Mann wäre einfach mein bester Freund. Aber das kann er so oder so nicht sein, weil ich mich bestimmt in ihn verlieben würde, wenn auch noch die Optik stimmt. Zum Glück weiß ich das nicht.

Beichthaus.com Beichte #00034619 vom 17.12.2014 um 02:17:07 Uhr (8 Kommentare).

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Ich hasse Katzen!

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Hass Zorn Tiere

Ich kann Katzen nicht ausstehen. Wirklich schreckliche Haustiere! Als Tier an für sich schön, aber als Haustier schrecklich! Folgendes, meine Freundin und ich sind vor Kurzem zusammengezogen - also ich zu ihr. Es ist zwischen uns wirklich alles perfekt und wir sind […]
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Beichthaus.com Beichte #00039197 vom 10.01.2017 um 14:26:39 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Kunst zu leben

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Faulheit Verzweiflung Trägheit Sucht

Ich (w) bin dabei, mir gründlich mein Leben zu versauen. Durch einen tragischen Vorfall in meiner Familie vor drei Jahren verschlimmerte sich die Trägheit, mit der ich bis dahin gelebt hatte und ich wurde depressiv. Mittel dagegen wollte ich nicht nehmen, ein Klinikaufenthalt machte es schlimmer - von da nahm ich sowohl ausgeprägte Schlafstörungen als auch Magersucht mit nach Hause. Nach dem Klinikaufenthalt wollte ich wieder zur Schule gehen, und wie geplant und immer gewollt mein Abi machen. Doch Dinge wie Arbeiten, Vorträge vor der Klasse oder nicht gemachte Hausaufgaben machten mir so viel Angst, dass ich immer öfter zu Hause blieb, meine Ausrede waren immer meine Schlafstörungen. Wegen meiner Angst vor einem Vortrag in Englisch wechselte ich letztendlich die Schule, in der Hoffnung, dass ich da einen "Neustart" wagen könnte. Da ich mitten im Schuljahr dazu kam, musste ich viel nachholen, zudem bereitete mir das ungewohnte Schulsystem viele Sorgen und von den letzten zwei Monaten, in denen ich bei dieser Schule angemeldet war, war ich sechs Tage dort. Nichts hat sich verbessert. Hinzu kommt, dass ich eine ausgeprägte Computersucht habe, die sich entwickelte, während ich immer öfter zu Hause blieb. Ich komme kaum noch weg von dem Ding, habe kaum Kontakt mehr zu meinen Freunden, gehe wie gesagt kaum mehr in die Schule und verliere jegliche Verbindung zur Außenwelt. Mein Tagesablauf besteht nur aus Schlaf, der Zeit vor dem Laptop, meinem Kaffee und hin und wieder Mahlzeiten. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich etwas anderes mache. Manchmal habe ich noch den Gedanken, dass ich am nächsten Tag ja zur Schule gehen könnte, aber wenn ich dann in der Nacht auf die Uhr schaue, ist dieses Vorhaben wie weggeblasen. Ich bin inzwischen absolut ratlos. Ich habe komplett verlernt zu leben!

Beichthaus.com Beichte #00033227 vom 08.05.2014 um 18:27:45 Uhr (10 Kommentare).

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