Ich hasse Katzen!

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Hass Zorn Tiere

Ich kann Katzen nicht ausstehen. Wirklich schreckliche Haustiere! Als Tier an für sich schön, aber als Haustier schrecklich! Folgendes, meine Freundin und ich sind vor Kurzem zusammengezogen - also ich zu ihr. Es ist zwischen uns wirklich alles perfekt und wir sind sehr ineinander verliebt. Eine Woche nachdem wir zusammengezogen sind, hat meine Freundin gefragt ob ich damit einverstanden wäre, wenn wir eine alte Katze (13) aus der Familie adoptieren könnten. Ich habe bereits schon mit vielen Tieren gelebt: Hund, Hasen, Fischen, Schildkröten und vieles mehr - und hatte noch nie ein Problem. Doch gegen Katzen hatte ich schon immer eine "leichte" Abneigung, aber mit der einen oder anderen Katze von Freunden hat es sogar sehr harmoniert. Somit habe ich sofort ja gesagt, doch ich bereue es stark.

Nach einigen Monaten bin ich kurz davor durchzudrehen. Ich bin mir einfach sicher, dass ich mit Katzen nichts anfangen kann und sogar mittlerweile eine Abneigung gegen diese Tierart habe. Der Kater hat sich nur sehr langsam an uns gewöhnt und war sehr schüchtern. Er verkroch sich die ersten Wochen nur unter der Couch und kam meistens nur, wenn es Essen gab. Irgendwann kam er öfters raus und mir ist aufgefallen, was für ein schöner Kater das ist. Wirklich teilweise sehr süß und waren glücklich über unseren ersten Durchbruch. Dann fing alles an. Der Kater fing an, alles zu zerkratzen. Dann fing der Kater an den Boden voll zu erbrechen und das fast schon täglich. Beim Arzt waren wir öfters, mittlerweile ist es auch "weniger" geworden. Dann fing der Kater an, bei uns im Schlafzimmer extrem zu jaulen. Ununterbrochen, meistens ab 3-4 Uhr JEDEN Tag morgens und das hat mich beinahe in den WAHNSINN getrieben. Lederstühle und viele weitere Möbel wurden komplett zerstört! Einen Kratzbaum haben wir, der wird aber nicht genutzt.

Überall liegen Katzenhaare und ich habe das Gefühl, der Kater geht stündlich kacken und selbst die kombinierte Kackkraft, der gesamten Menschheit kann diesen Geruch nicht gleichsetzen! Es ist fürchterlich. Was ich aber auch als sehr störend empfunden habe: Die Katze erschreckt sich richtig oft und heftig. Zum Beispiel kann man an der Katze vorbeilaufen oder eine Plastik-Flasche fällt um oder so etwas und der Kater hat eine Reaktion. So etwas von hysterisch und verstörend. Bei zwei verschiedenen Ärzten waren wir schon, der Kater ist kerngesund und wir haben sogar die Blutwerte geprüft. Nichts, einfach nichts. Am Schlimmsten finde ich die Katzenliebhaber, die glauben dass Katzen das Beste sind - seit Kaugummi. Fast schon sektenhaft schlimm. Ständig müssen sie ihre Katzenliebe zum Ausdruck bringen und Menschen, die die nicht ausstehen können, sind böse Menschen!. So ein Haufen Schwachsinn einfach nur. Ich weiß, dass meine Freundin den Kater liebt, deshalb würde ich niemals auf die Gedanken kommen sie darum zu bitten, das Tier loszuwerden aber es ist einfach nicht auszuhalten und muss einfach mein Frust ablassen!

Beichthaus.com Beichte #00039197 vom 10.01.2017 um 14:26:39 Uhr (20 Kommentare)

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Kommentare der Beichthaus-Bewohner

Sunny1987

Wenn du es deiner Freundin nicht ausreden kannst, dann finde dich bitte mit dem Kater ab. Für alles gibt es eine Lösung. Wenn sie an die Möbel gehen ist das eine Unart PUNKT Dagegen hilft eine Sprühflasche mit Wasser. Ein Spritzer reicht und bald weiß die Mieze wenn du die Flasche anfasst das sie das nicht darf. Das Miauen um 3 kenn ich gut. Meiner möchte dann entweder stundenlang gekrault werden oder fressen. Gegen letzteres hilft ein programmierbarer Futterautomat. Ihr habt Verantwortung übernommen also schaltet bitte auch den gesunden Menschenverstand ein.

Ach ja: Zum Kotzen: Ausreichend Wasser und ein paar Haferflocken plus hochwertiges Nassfutter schafft vielleicht Besserung. Hatte mit meinem viele Jahre das Problem.

11.01.2017, 18:47 Uhr     melden


Ragno

Habe auch einen Kater. Ja sicher sind die schonmal wild und haben ihre 5 Minuten. Sicher kratzen sie mal gerne oder werfen was um. Das war bei mir nicht anders am Anfang. Und ein Kratzbaum ist wenig. Man sollte mehrere Kratzmöglichkeiten haben. Da gibt es viele Sachen, einfach mal im Zoogeschäft schauen. Gegen das Kratzen an Tapeten etc. hilft Zitronenöl. Das einfach an besagter Stelle auftragen und die Katze geht nicht mehr ran. Bei mir hat das funktioniert. Katzen mögen den Geruch nicht. Und wenn oft gekotzt wird, mal das Futter umstellen. Am besten Getreidefreies und ohne Zucker mit viel Fleisch.

11.01.2017, 19:28 Uhr     melden


Shaochan

Ich kann dich verstehen. Unser alter Kater macht das gleiche und es macht mich wahnsinnig. Hätten wir nur ihn, dann würde ich noch immer keine Katzen mögen. Aber der andere Kater ist ein Traum und mein kleiner Cuddle Buddy, den ich für nichts in der Welt hergeben würde.

Was man ausprobieren kann: Futterwechsel, kein Trockenfutter sondern Nassfutter (manche Katzen vertragen kein Trockenfutter), regelmäßig das Fellbürste, damit sich kein Haarknäuel im Magen ansammelt und ausgekotzt werden muss.
Futterautomaten können den Kater auch nachts füttern. Das machen wir so und es hilft meistens.
Das Maunzen wirst du wohl nie wieder aus ihm rauskriegen. Schenke ihm vor dem Schlafen viel Aufmerksamkeit und reagiere nicht darauf, dass er nachts schreit. Damit würdest du ihn nur belohnen. Häufig wird auch vorgeschlagen eine zweite Katze zu holen. Das könnte auch helfen.
Besorg ihm mehr Gelegenheiten zum Kratzen. Es gibt Bretter, die man an die Wand schrauben kann.
Ein Katzenklo mit Deckel hilft ein wenig gegen den Geruch. Am besten an einem Ort mit Fenster aufstellen.
Such ihm ein neues Zuhause, wenn alles nichts hilft. Du musst für nichts und niemanden deine Nerven kaputt machen, wenn du es nicht willst. Zieh wieder aus, wenn deine Freundin dazu nicht bereit ist. Deine Gesundheit kannst du dir nicht kaufen.

11.01.2017, 19:31 Uhr     melden


carassi

Als erstes möglichst auf Nassfutter umstellen. Viel Kot klingt nach viel Trockenfutter, weil da viel Getreide drin ist. Das ist für Katzen nahezu unverdaulich und kommt entsprechend wieder raus, meist in großen Mengen und stinkend. Ebenfalls kein Soja. Achte auf möglichst viel Muskelfleisch. Dazu mal mit dem Streu experimentieren. Nicht alle binden Gerüchte gleich gut. Ich habe selbst gute Erfahrungen mit cats best öko plus gemacht.

Das mit dem wecken ist auch noch einfach. Der wird wach und langweilt sich. Oft hilft es, abends einmal lange und gründlich mit der Katze zu spielen. Clickern kann auch helfen. Selbes Prinzip wie bei Kindern: müde schlafen sie länger und tiefer. Es könnte auch helfen, mit fummelbrettern zu experimentieren. Trockenfleisch kann man zum Befüllen gut nutzen(besser bei den Hunden kaufen, besserer kilopreis). Aber bitte drauf achten, dass er immer noch genug Katzenfutter bekommt, reines Fleisch enthält wenig Vitamine.

Das erschrecken, das ist bei unsicheren Katzen leider normal. Katzen geben die Verantwortung für die eigene Sicherheit nicht aus den Händen, wie zB Hunde es tun. Eine unsichere Katze schaut deswegen schnell auf. Mit der Zeit kann es auch besser werden, wenn er sich an die neue Umgebung gewöhnt hat, das erwähne clickern kann auch helfen.

Das mit dem kratzen, das kann leider extrem komplex sein. Beispielsweise kann man wohnungseinzelkatzen durch Strafen unerwünschtes Verhalten anerziehen, weil bestraft werden besser ist als ignoriert werden (gelobt werden ist noch besser, also jedes "richtige" kratzen ganz doll loben). Es kann markieren sein, dann braucht er kratzbretter an den Orten, an denen er kratzt. Es kann nervösität sein, Langeweile, fehlende Erziehung.

Falls er noch Sozialverhalten hat, könnte ein Spielpartner viel Stress herausnehmen, so seltsam es klingt. Der Gefährte sollte dann ähnlich alt sein. War er sein bisheriges Leben allein, so würde ich eine Vergesellschaftung nach 13 Jahren nicht mehr probieren.

Man kann am Verhalten einer Katze oft sehr viel ändern, wenn man die Umgebung der Katze ändert. Das ist meist auch zielführender als zu versuchen, ihr etwas abzugewöhnen. Dabei ist wichtig: Katzen denken nicht wie Menschen. Das meiste, was sie tun, hat eine innere Logik, die ist für einen Menschen aber nicht unbedingt offensichtlich..
Ich drücke die Daumen, dass ihr zu einem zufriedeneren Zusammenleben kommt.

11.01.2017, 19:58 Uhr     melden


ZwergZitrone

Tja, Katzen sind eben Arschlöcher. Aber sie lassen sich auch in gewissem Maße erziehen. Meine Vorposter haben schon sehr sinnvolle Tipps geschrieben. Du könntest den Kratzbaum auch mit versteckten Leckerlis interessant gestalten. Lass bitte deinen Frust nicht an dem Tier aus, die Katze weiß es nicht besser.

11.01.2017, 20:13 Uhr     melden


RelaXxx aus Marburg

Ist die Katze auch genug draußen? Wir hatten früher auf dem Dorf gewohnt unsere Katzen waren den größten Teil draußen und sind nur zum schlafen reingekommen. Weite Wiesen, große Felder ,naher Wald, optimal. Hauskatzen sind unerträglich. Ist aber kein Wunder ist ja auch keine artgerechte Haltung. Wände können mit Matten verkleidet werden. Das Erschrecken ist normal genauso wie Haare und der Gestank von Kot. Das weiß man aber meistens vorher.

11.01.2017, 20:13 Uhr     melden


jwoow aus Schweiz

@RelaXxx: So wie ich das verstehe ist es eine Hauskatze (Katzenklo). @Beichter: Es ist nicht artgerecht eine Hauskatze alleine zu halten. Logisch dass der langweilig ist und alles kaputt macht. Bitte zuerst selbst nachdenken, bevor man gleich anfängt die ganze Schuld auf ein Tier zu schieben.

11.01.2017, 20:49 Uhr     melden


redhad

nicht jeder muss alles mögen. katzen können allerdings auch sehr unterschiedlich sein. kenne da einen der katzen auch nie mochte und die miz seiner freundin höchstens mal geärgert hat. als ne neue katze mit ganz anderen charakter ins haus kam, wurde die schnell zu "seiner katze" und er hat sie dauernt auf dem schoß...

11.01.2017, 22:02 Uhr     melden


jjb aus Deutschland

Du musst na nur noch 5-7 jahre aushalten. Dann hat sich das problem biologisch gelöst.

11.01.2017, 22:53 Uhr     melden


Steppenwolf3

wie ich die nett gemeinten Tipps in den Kommentaren lese kann ich mich nur wundern, dass sich Leute freiwillig eine Katze ins Haus holen können...

12.01.2017, 02:47 Uhr     melden


Roflgamer aus Österreich

Einen 13 Jahre alten Kater aus seiner gewohnten Umgebung rauszerren und in eine Wohnung einsperren - Gratulation, den IQ-Test durchgefallen. Was habt ihr erwartet? Der Kater hat einfach extrem viel Stress und versteht die Welt nicht mehr, speziell in dem Alter, da kann er sich auch nicht mehr so einfach anpassen.

Und, Menschen die Katzen in einer Wohnung halten, haben keine Ahnung von Tieren.

12.01.2017, 08:29 Uhr     melden


EinePerson

Bei der "kombinierten Kackkraft der gesamten Menschheit" musste ich laut lachen.

12.01.2017, 09:16 Uhr     melden


Bolle84

Ja, lass das Vieh doch mal rausgehen, vielleicht erledigt sich das Problem von selbst. Wegen des Jaulens, sperr sie halt nachts in ein Zimmer möglichst weit weg vom Schlafzimmer. Ansonsten sind alte Katzen so.

12.01.2017, 11:36 Uhr     melden


öhöhö

Keine Milch oder Katzenmilch geben! Das lässt die Schei*e so richtig stinken! Hier wurde auch angemerkt, dass Trockenfutter eingeschränkt werden sollte, was auch vollkommen richtig ist. Was am besten ist, aber je nach Finanzlage abgewägt werden sollte, ist Barfen.
Falls du das noch nicht kennst: B iologisch a rtgerechte R oh f ütterung. Da kann man der Katze mal Küken oder Mäuse zum Fressen geben. Bei Hunden gibt es das auch. Da k*acken die 1. nicht mehr so viel, und 2. ist das meist nur eine kompakte, gepresste Wurst, die nicht stinkt.
Den Tipp mit der Sprühflasche kann ich wärmstens empfehlen, wobei dazu noch etwas Training gehört und der Kater sich anfänglich vielleicht nicht richtig abschrecken lässt.

12.01.2017, 12:21 Uhr     melden


NewOneHere aus Bern, Schweiz

Ok, hier auch ein paar Tipps von mir:

Katzen sind oft ängstlich, da kannst Du nichts daran ändern.

Aber: Katzen sollten Freigänger sein. Besonders wichtig ist, dass ihr nicht versucht, eine Katze, die bisher Freigang hatte, zu einer Stubenhockerkatze (Hauskatze) zu erziehen.

Das klappt nicht, da wird sie unglücklich.

Meine Katzen kratzen nicht im Haus, das machen sie draußen. Wie übrigens auch ihr Geschäft. Darum weiß ich nicht, wie es riecht. : -)

Also: Wenn die Katze bisher draußen war, muss sie raus können - wenn ihr in der Großstadt ohne Garten wohnt, müsst ihr überlegen, die Katze ab zu geben. Eine bisherige Freigangskatze nur noch in der Wohnung zu halten, ist Quälerei - für Euch und die Katze.

Dass Katzen Nachts kommen, ist normal. Meine sind da in einem Raum, der nicht an das Schlafzimmer grenzt, und die Türen sind zu. Darum haben sie auch ein KatzenWC, zur Sicherheit. Wird aber fast nie genommen.

Erbrechen ist in der Häufigkeit ungewöhnlich, bei mir ist das ca. ein Mal pro Monat.

Die Tipps in Bezug auf die Haare der Katze sind gut: Katzen erbrechen sich oft, wenn sie zu viele Haare bei der Fellpflege schlucken. Also Katze bürsten, dann könnte es besser gehen.

Das mit dem Versuch, an Möbeln zu Kratzen, kenne ich auch: Das ist dann der Hilferuf: Ich muss jetzt aber endlich raus! Oder soll ich hier toben und kratzen?

Bei mir wird das symbolisch eingesetzt, und nur an einem Stoffsessel. Immer nur kurz angesetzt und dann geschaut, ob der Mensch schaut und reagiert. Wenn ja und er zur Hautüre geht, wird sofort aufgehört und mit zur Türe gerannt.

Jaja, Katzen sind intelligent. Manchmal fast zu sehr.. ; - )

Du siehst, ich habe nur Erfahrung mit Freigängerkatzen, und da nur gute Erfahrung. Katzen sind nach meiner Erfahrung sehr wohl erziehbar und versuchen auch, es dem Menschen recht zu machen. Sie müssen es aber zuerst auch einmal verstehen - und der Mensch sollte sie nicht überfordern, also nicht ihre natürlichen Verhaltensweisen versuchen, ab zu stellen. Das funktioniert nämlich nicht.

Viel Glück mit der Miez - und der Freundin.

Du schreibst nicht, warum die Katze adoptiert worden ist. Ist ihr bisheriger Mensch gestorben?

Und, nochmal der Hinweis: Wenn sie bisher Freigänger war, bitte jetzt auch. Oder wie ginge es Dir, wenn Du plötzlich immer Hausarrest hättest?

Ach ja: Kater - ist der kastriert? Das macht natürlich auch eventuell eine Menge aus. Bald ist wieder Ranzzeit, die Zeit, in der unkastrierte Kater den Kätzinnen nach steigen.

Und viele Katzen wollen zwischen 4 und 5 Uhr nachts raus. Meine Nachbarn haben auch eine Katze, die jeden Tag zu der Zeit raus will, die anderen Nachbarn auch. Scheint genetisch bedingt zu sein.

Beide haben inzwischen Katzenklappen, so dass sich das erübrigt hat.

Meine will auf jeden Fall bei Einbruch der Dunkelheit raus. Normal, denke ich...

Viel Glück!

(Und: Ja, Katzen sind etwas wunderbares, wenn man sie versteht.)

12.01.2017, 14:12 Uhr     melden


carassi

Ich wollte dazu eigentlich nichts sagen aber es wird mir hier viel zu warm empfohlen, also..

Bitte, bitte, keine wasserstrafen! Das ist Erziehung durch Angst. Die Katze lernt dabei nebenbei auch gern, dass Menschen auf einmal böse werden können.
Seelisch stabile Katzen können damit oft irgendwie umgehen, obwohl ist Erziehung durch Angst durchgehend für ne miese Idee halte. Das hier ist kein seelisch stabiler Kater. Das ist ein alter, unsicherer, nervöser Kater, den man durch rabiates Strafen vermutlich völlig verstört bekommt. Ich hab mal nen Kater übernommen, der trotz seines sensiblen Wesens mit Wasser bestraft wurde, der war angstaggressiv. Im Sinne von "hat Menschen so heftig zerbissen, dass sie ins Krankenhaus mussten und den Arm für Wochen nicht benutzen konnten". War in meiner Obhut ne Seele von Tier, hat niemals wieder jemanden verletzt.. aber panische Angst vor Wasserhähnen hatte er bis zum Schluss.

Dieser Kater muss zur Ruhe kommen. Sicherheit gewinnen. Zutrauen in die Umgebung fassen. Eine Beziehung zu den neuen Menschen aufbauen. Für so einen alten Kater ist ein Umzug ne heftige Sache. Der sollte nicht noch mehr Angst gemacht bekommen. Hier ist definitiv Erziehung durch Belohnung angesagt.

12.01.2017, 14:36 Uhr     melden


PupsiKopf

Das meiste wurde schon gesagt. Wichtig ist ein gutes Nassfutter ohne Weizen etc. Prinzipiell also nur Fleisch und Gelee und vor allem hochwertig und nicht das billigste. Dann wirds auch besser mit dem Geruch. Gegen das kotzen hilft Katzengrass bzw. dieses verursacht durchaus auch kotzen, aber gewolltes. Somit ist das dann nicht mehr zu anderen Zeiten von nöten!

Vom Barfen rate ich allerdings ab weil dies sehr Zeit und Lernintensiv ist, man kann hier sehr viel falsch machen wenn man die supplements nicht richtig dosiert und bitte nicht krum nehmen, es scheint auch als wenn Ihr die Zeit und Lust dazu nicht habt. Falls doch, einlesen! Wenn man es richtig macht kostet es weniger als fertiges Futter und ist sehr nah dran an dem was Katzen auch in der Natur essen/verdauen. Bedenke dabei. Eine Katze ist ein Wüstentier, es sollte selten, am besten gar nicht trinken sondern die Flüssigkeit durch die Nahrung rein holen. Wenn deine Katze viel trinkt, bekommt sie zuviel Trockenfutter (das größte Übel für eine Katze)

Das was du beschreibst kenne ich zu gut. Der Kratzbaum wird nicht benutzt? Dann ist es der falsche! Wir haben auch mehrfach was neues gekauft und irgendwann war es der Sisalteppich von Ikea, an der Wand befestigt, der es richtig machte. Ansonsten etwas Baldrian an den Kratzbaum reiben (riecht zwar nach Schweißfuß, vergeht aber wieder und Katzen lieben es. Soll für die Lernzeit des Kratzbaumes sein) und dann noch folgendes. Was ich persönlich am wichtigsten halte.

Ertsmal das. Katzen kommunizieren über die Augen. Anstarren wird als Agression gewertet, vorbeigucken oder häufiges blinzeln nicht. Viele, die keine Katzen mögen, ignorieren diese, während andere, die Katzen mögen und wollen, das diese zu einem kommen, diese auch angucken, anschnalzen etc. Tja, zu wem geht dann die Katze? Genau, zu dem, der Sie ignoriert da Sie sich von demjenigen nicht bedroht fühlt. Genau das Gegenteil von dem was du eigentlich willst. Und dann natürlich auch Spielzeit. Wenn die Katze an die Möbel etc. geht dann ist das Ihre Art zu sagen das was nicht stimmt. Zu wenig Spielzeug (toll sind Mäuse die etwas Baldrian drin haben) und mehr menschliche Spielzeit. Fummelbrett, leckerchen verstecken etc. und wenn das Tier schreckhaft ist, dann einfach in der nähe etwas vorsichtiger sein.

Wenn das alles nichts bringt, bitte an wen geben der das Tier handhaben kann. Grüße

12.01.2017, 16:46 Uhr     melden


Menace

Ich kenne das seeeeeehr gut. Ich mochte Katzen gerne als Kind, bis im Haus bei der 2ten Frau meines Vaters auf einmal angefangen wurde diese zu züchten im Haus, einfach schrecklich. Auf einmal unendlich Katzenhaare überall, man sieht aus wie ein Penner mit jeder Kleidung weil einfach alles von oben bis unten im Haus voll damit ist, selbst frisch aus der Waschmaschine. Neue Möbel, vor allem Polstermöbel, solltest du dir wirklich nicht anschaffen, wenn dann gebraucht in egal welchem Zustand, weil dir die Katze auch eine 2500€ Ledercouch nach 1 Monat auf einen Wert von 250€ runtergekratzt hat. Dann dazu das gekacke in der ganzen Bude von oben bis unten das man keine Leute mehr aus Scham reinlassen will, weil man nie weiß wo einen welche Überraschung erwartet... Naja, mein Rat an dich: Du musst das jetzt durchziehen, die Katze hat sich an euch gewöhnt und mit deiner Freundin könnte es unerwartet großen Ärger geben wenn du jetzt unbedingt willst das die Katze weg muss. Du hast ja gesagt sie ist schon alt, also dauert es ja vielleicht nicht mehr solange.

12.01.2017, 18:48 Uhr     melden


knuthansen

Wie kann man sich bloß so ein Mistvieh ins Haus holen. Absolution hin oder her, die Strafe hast du ja schon. Ansonsten kann ich das was du über "Katzenfreunde" gesagt hast nur unterschreiben.

13.01.2017, 10:03 Uhr     melden


The Dude aus Schweiz

Du kannst Katzen vieles abgewöhnen, glaub mir. Unsere hat früher auch regelmässig in der Nacht radau gemacht oder ähnliches, doch ein paar freundliche Worte oder eine Sprühflasche können helfen. Sie sind Götter in ihrer Welt, also sei du dein Gott in deiner Welt.

14.01.2017, 13:05 Uhr     melden


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