Der Nachbar, der Katzen auf mich hetzte

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Aggression Zwietracht Nachbarn Bonn

Ich (m/23) hasse meinen Nachbarn, nicht nur dass er laut ist, nein, er versucht, mich aus dem Haus zu ekeln. Beispiel gefällig? Im Treppenhaus gibt es eine Tür, die zu einem großen Hof führt, dort kann man seine Wäsche aufhängen. Die Tür ist ständig offen und mein Nachbar, diese Ratte, hat mir eine ganze Flasche Baldrian auf die Fußmatte und vor die Tür gekippt. Laut Aussagen eines anderen Nachbarn hat der Kerl eine Spur von Leckerlies im Hof verteilt. Seitdem werde ich regelmäßig von streunenden Katzen belästigt, die an meiner Tür kratzen und sich auf dem Boden räkeln. Der Baldriangeruch verschwindet einfach nicht, genauso wenig wie die Katzen. Selbst, wenn ich die Tür zum Hof schließe, die kranke Sau ist sofort zur Stelle, um sie wieder zu öffnen und den verfressenen, dicken Kater und seine Gefolgsleute in das Treppenhaus zu lassen. Es ging so weit, dass er Katzenfutter vor meine Tür geworfen hat. Woher ich das weiß? Dieses Ekel hat es mir voller Schadenfreude erzählt! Meine Rache war simpel, aber wirksam: Ich habe ein paar Nachbarn auf meine Seite gezogen und ihn beim Vermieter verpfiffen, anscheinend war er schon öfters negativ aufgefallen. Jetzt muss er sich wohl eine neue Wohnung suchen.

Beichthaus.com Beichte #00040314 vom 15.09.2017 um 10:18:15 Uhr in Bonn (10 Kommentare).

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Der Tag, an dem ich meine Katze freiließ

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Boshaftigkeit Engherzigkeit Selbstsucht Tiere Sassnitz

Ich liebe Katzen über alles und habe mir damals mit meiner Frau eine kleine Katze von einer Züchterin geholt. Sie war überaus niedlich, dreifarbig, total frech, verspielt und etwas kratzbürstig. Ich habe dieses kleine Wesen natürlich sofort abgöttisch geliebt und wir hatten sehr viel Spaß (natürlich auch mal Ärger und Sorgen ganz klar).

Wir drei sind einige Male umgezogen und als ich mich von meiner Frau getrennt habe, war sonnenklar, dass ich die liebgewonnene Kreatur behalte. Wir haben dann mal hier, mal da in Wohngemeinschaften gewohnt und alles war wunderbar, sie konnte raus, hatte immer einen (mitwohnenden) Hund zum spielen und hat kaum noch Blödsinn gemacht.

Eines schönen Tages musste ich in eine andere Stadt umziehen, doch in der neuen Wohnung durfte man keine Katzen halten und meine damalige Freundin hatte eine Katzenhaarallergie. Als ich dann umgezogen bin, habe ich die kleine Maus zwar mitgenommen, bin aber irgendwo von der Autobahn abgefahren, habe in der Nähe eines Bauernhofes gehalten und mein Baby laufen lassen. Ich bin dann weitergefahren und habe sie einfach zurückgelassen. Meinen Freunden und Bekannten erzählte ich, dass sie bei einer Freundin auf dem Dorf wäre und es ihr dort richtig gut geht. Das ist jetzt bestimmt sieben Jahre her und doch nagt es sehr an mir. Mein Herz tut weh, wenn ich daran denke, dass sie es eventuell nicht geschafft hat oder unglücklich in einem Tierheim sitzt. Oft träume ich von ihr, ich kann mir nie wieder "Herrchen gesucht" anschauen, weil ich denke, dass sie dort auftaucht (letztens war tatsächlich eine einäugige Katze dort, die ihr äußerst ähnlich sah) und jetzt, wo ich dies tippe, kommen mir wieder die Tränen. Ich bereue diese Aktion zutiefst und hoffe das es ihr gut geht.

Beichthaus.com Beichte #00022455 vom 13.08.2007 um 21:55:10 Uhr in Sassnitz (7 Kommentare).

Gebeichtet von ChrChr
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Das Logbuch meiner Freundin

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Neugier Fremdgehen Partnerschaft

Das Logbuch meiner Freundin
Ich (m/30) bin seit fünf Jahren mit meiner Freundin zusammen. Wir planten, im Sommer zu heiraten. Unsere Beziehung lief so weit eigentlich ganz gut, dachte ich zumindest. Bis ich an einem freien Nachmittag im November ein bisschen auf ihrem Laptop stöberte. Meine Freundin arbeitet in der Buchhaltung und ist daher ein Ordnungs- und Datenfreak. Hinter diversen Unterordnern mit harmlosen Namen kam etwas zum Vorschein, was mich wie ein Schlag traf. Es waren private Fotos von ihr und einigen Typen, unter anderem auch von ihren Geschlechtsorganen. Neben vielen alten Fotos aus der Zeit vor mir waren auch einige jüngeren Datums. Ich saß den ganzen Nachmittag da und grübelte, wo ich zum Erstellungszeitpunkt der Fotos war und was ihre Alibis waren. Ich kopierte mir die ganzen Ordner auf meinen Laptop und ließ mir nichts anmerken.

Doch die krasseste Entdeckung versteckte sich hinter der Datei Logbuch.xlsx, die sie natürlich durch ein Passwort gesichert hatte. Durch einen einfachen Upload zu Google Drive konnte ich das Excel-File aber öffnen. Sie listete darin namentlich all ihre Bettbekanntschaften seit ihrem 14. Lebensjahr mit allen erdenklichen Details. Mit ihren 28 Jahren hatte sie bereits mit 57 Männern (inkl. mir) und drei Frauen geschlafen. Erzählt hatte sie mir immer nur etwas von vier Männern vor mir. Jedem Bettpartner gab sie Punkte von 1 (miserabel) bis 10 (großartig). Zusätzlich beschrieb sie eingehend, was bei den Begegnungen so abging, was ihr gefiel und was nicht. Sie hat mich während unserer Beziehung übrigens mit 11 Männern betrogen. Einige von denen kenne ich sogar. Mir ging es richtig dreckig. Tagelang konnte ich an nichts anderes denken und habe kaum was gegessen.

Nachdem ich mich innerlich etwas beruhigt hatte, schwor ich leise Rache. Ich vögelte sie nach allen Regeln der Kunst, wie sie es in den Beschreibungen so sehr mochte, und änderte all die Sachen, die sie hasste. Man spürte richtig, wie sie sich neu in mich verliebte. Gleichzeitig plante ich aber auch schon meinen Auszug und erledigte alle notwendigen Dinge (Auflösung gemeinsamer Versicherungen, Konten, Postweiterleitung,...). Kurz vor Heiligabend zog ich aus. Ich schrieb ihr einen Zettel, dass ich ihre Lügen und Fremdgehereien satthabe. Das ist jetzt zwei Wochen her. Sie hat sich bislang noch nicht gemeldet. Ich weiß, dass das nicht die feine Art war, aber was hätte ich tun sollen? Ich bin kein einziges Mal fremdgegangen.

Beichthaus.com Beichte #00034768 vom 05.01.2015 um 02:41:49 Uhr (51 Kommentare).

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Arbeitslos und wohnt bei Mutti

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Hass Dummheit Freunde

Ich beichte, dass ich meinen besten Kumpel eigentlich hasse. Er ist der einzige meiner Bekannten, der noch aus der Schulzeit übrig ist. Der Typ hat eindeutig einen an der Klatsche. Jedoch verliefen alle Abnabelungsversuche meinerseits bisher ins Leere, was auch teilweise […]
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Beichthaus.com Beichte #00040775 vom 16.12.2017 um 19:38:25 Uhr (6 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Warum ich meine WG mit Racheplan verlasse

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Zwietracht Rache WG Berlin

Warum ich meine WG mit Racheplan verlasse
Ich (w/20) bin als Zwischenmieterin in eine 4-er WG mit drei Jungs gezogen. Ich habe heute ein Gespräch zwischen den beiden mitgehört. Nebeninfo: In unserer Wohnung hört man einfach alles, weil es bei jedem - trotz einer geschlossenen Tür - unten bei der Türseite einen 0,5 cm-Schlitz gibt und sie glaubten, dass ich außer Haus bin. Dabei hatte ich mich fürs Schlafen hingelegt und machte deshalb keine weiteren Geräusche. Dabei haben sie mich auf das Übelste beleidigt. Sie haben gesagt, dass es Frauen gibt, die sich nur außerhalb der Wohnung schön anziehen und dass ich halt so eine wäre. Außerdem meinten sie, dass ich hässlich bin. Und auch, dass ich nie das Geschirr wegspüle und dass ich deshalb eine dumme Schlampe wäre.

Okay zum ersten: Ja, ich bin nicht schön, wenn ich ungeschminkt bin. Aber ich bin doch schließlich zu Hause, wo wenn nicht hier, sollte ich sein können, wie ich möchte! Zum zweiten Punkt muss ich ein bisschen ausholen. Das Mädchen, dessen Zimmer ich für vier Monate übernehmen sollte, hat mich nur kurz gesehen und eine richtige Besichtigung der Wohnung gab es nicht. Ich hatte zu dem Mädchen gesagt, dass ich eigentlich nichts brauche, außer ein Bett. Tja und das ist auch das Einzige, was da ist. In meinem neuen Zimmer habe ich es mir inzwischen gemütlich gemacht und es ist alles okay. In der Küche sieht es aber anders aus: Es gibt nur einen Kochtopf, drei Löffel, vier Gabeln, fünf Brotmesser, einen tiefen Teller, drei normale Teller, zwei scharfe Messer und drei Gläser. Ganz ohne Witz! Mehr gibt es einfach nicht.

Ich habe bei meinen Eltern meine ganzen Küchenutensilien gelassen und die wohnen 600 Kilometer entfernt. Also ist ein schnelles und einfaches Rübergehen und holen meiner eigenen Sachen nicht möglich. Ich bin außerdem sehr knapp bei Kasse und kann es mir einfach nicht leisten, solche Dinge, wie beispielsweise einen Schneebesen, noch ein zweites Mal zu kaufen! In meiner alten WG hatte ich mein Geschirr aber auch ein oder zwei Tage benutzt stehen gelassen. Aber da jeder sein eigenes Geschirr nutzte, gab es nie Reibereien. Da ich mich selbst aber nur zu gut kenne, hatte ich für diese neue WG meinen eigenen Kochtopf, zwei Müslischalen und zwei Tupperdosen mitgebracht. Ich koche jetzt nicht in der WG und selbst wenn, dann benutze ich nur meine eigenen Sachen. Oder nein, ich korrigiere. Messer, Löffel und Gabel von den anderen benutze ich auch, aber wirklich nur das.

Sie lästern also über meine (mir gehörenden) Sachen. Und dass ich meine (mir gehörende) Sachen nicht abspüle. Ja es stimmt, dass ich sie stehen lasse, aber es sind schließlich meine eigenen Sachen. Also warum lästern sie deshalb über mich und tun so, als ob es ihr Eigentum wäre. Sie haben so viel Schlechtes über mich geredet, es hat mich persönlich einfach sehr verletzt. Und ich habe gestern mit ihnen noch ein Bier getrunken und Fußball geschaut. Ich hatte nicht im Traum damit gerechnet, dass Jungs so fies sein können.

Ich schmiede jetzt also einen kleinen Racheplan. Ich wohne seit einem Monat bei ihnen und müsste theoretisch noch drei weitere Monate bleiben, bis dann letztlich der neue, mit ihnen befreundete Mitbewohner einzieht. Ich zahle meine Miete immer an einen der Jungs, der mit mir wohnt. Für nächsten Monat erhält er keine Miete mehr von mir und ich ziehe am letzten Tag des Monats (hoffentlich) in eine neue WG. Ich habe keinen schriftlichen Mietvertrag gemacht und musste auch keine Kaution bezahlen. Es gab bei dem allerersten Gespräch per Telefon mündlich die Aussage, wie lang ich dort wohne. Ansonsten wurde es nie irgendwo schriftlich festgehalten. Nicht per Facebook, nicht per SMS oder WhatsApp. Man kann mir also nichts Konkretes nachweisen. Wenn alles klappt, ziehe ich quasi in einer Nacht und Nebel Aktion aus und hinterlasse noch einen Zettel mit der Nachricht, dass man nicht ungestraft so übel über jemanden lästert.

Ich war noch vor einigen Jahren Mobbing-Opfer und konnte mich damals nicht wehren. Bei dieser Aktion werde ich zwar wieder mal nur wegrennen, aber ich kann selbst entscheiden, dass ich mit solchen Leuten nichts zu tun haben möchte. Dennoch frage ich mich ernsthaft, ob ich das überhaupt tun kann. Ich bin absolut kein Mensch, der so etwas tut, und ich möchte es eigentlich auch nicht machen. Ich werde es mir auch noch einmal gründlich überlegen, weil ich die Jungs auch nicht hängen lassen möchte. Ich habe also sehr große Gewissensbisse und beichte jetzt einfach schon einmal im Vorfeld, falls ich so gemein sein könnte wie meine Mobber und ich tatsächlich meinen Racheplan durchsetzen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00036309 vom 05.08.2015 um 16:33:38 Uhr in Berlin (Katharinenstrasse) (32 Kommentare).

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