Warum mag ich beide Geschlechter?

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Lügen Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich glaube echt nicht, dass ich das jetzt tue, aber ich muss es sagen, sonst bringt es mich noch um. Ich traue mich nicht, mit Freunden oder Familie darüber zu reden, denn sie würden es nicht verstehen. Seit einiger Zeit (ca. 2 Jahren) finde ich plötzlich beide Geschlechter nicht so schlecht. Am Anfang habe ich es auf die Pubertät geschoben, doch das geht nicht mehr. Ich finde Frauenkörper anziehender als Männerkörper, könnte mir aber niemals eine Beziehung mit einer Frau vorstellen, allerdings mit Männern. Für mich ist das ziemlich verwirrend und neu. Meine beste Freundin würde das niemals verstehen, sie würde mich abstoßend finden, deshalb belüge ich sie schon lange und sage, ich finde nur Männer anziehend. Deshalb beichte ich das hier, denn irgendwie nimmt mir das wenigstens ein bisschen die Last von den Schultern.

Beichthaus.com Beichte #00039326 vom 08.02.2017 um 15:23:56 Uhr (16 Kommentare).

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Gefrustet und vandaliert

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Aggression Trunksucht Vandalismus Auto & Co. Silvester Waldkirch

Ich möchte eine Sache beichten, welche nun mehr als 10 Jahre zurückliegt. Auf einer Silvesterparty wollte ich ein Mädchen aufreißen, auf das ich schon länger ein Auge geworfen hatte. Nur leider ist Sie auf besagter Party mit ihrem Freund erschienen. Ich war so was von gefrustet, dass ich mir hemmungslos die Kante gegeben habe. Bereits um 2 Uhr musste ich daher den Rückzug antreten. Ich weiß nicht was mich auf dem Nachhauseweg geritten hat. Jedenfalls habe ich mein Butterfly rausgeholt und angefangen bei Autos die Reifen aufzustechen und das Blech zu zerkratzen. Am nächsten morgen konnte ich mich noch schemenhaft daran erinnern. Umso größer der Schreck, als ich die Lokalzeitung der nächsten Woche ansah. Ich hatte es aufs Titelbild geschafft und war wohl wochenlang der meist gesuchte Täter in der Stadt. Der Sachschaden war im fünfstelligen Bereich mehr als deftig. Da an diesem Silvesterabend jedoch heftiger Schneefall und starker Wind eingesetzt hatte, hat mich niemand gesehen. Ich kam nochmal davon. Jedenfalls bereue ich diese Tat zutiefst.

Beichthaus.com Beichte #00030221 vom 28.08.2012 um 15:58:32 Uhr in Waldkirch (Freie Straße) (24 Kommentare).

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Peinlicher Sturz im Bus

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Peinlichkeit Feigheit Bahn & Co. München

Als ich (w/21) in der fünften Klasse war, nahm ich jeden Freitag meine Sporttasche mit nach Hause. Eines Tages saß ich, wie immer, im Bus, meine Sporttasche hatte ich neben mir auf dem Boden abgestellt. Nach einiger Zeit stieg eine Frau ein, sie hatte High Heels an und volle Einkaufstaschen. Sie lief an mir vorbei, dummerweise hatte sich eine Schlaufe der Sporttasche um ihren Absatz gelegt, was weder ich noch die Frau bemerkt haben. Als sich plötzlich meine Sporttasche nach hinten bewegte, zog ich gedankenlos daran. Die Frau verlor dabei das Gleichgewicht und knallte auf den Boden, ihre Taschen flogen quer durch den Bus und die älteren Schüler aus meiner Schule lachten. Ich konnte es gar nicht fassen und traute mich nicht, mich bei der Frau zu entschuldigen, die gerade ein anderes Mädchen im Verdacht hatte und ihr einen bösen Blick zuwarf. Obwohl ich bei dem Gedanken daran grinsen muss, tut mir die Frau leid, die wegen mir einen peinlichen Sturz erleiden musste. Ich hoffe, es hat nicht wehgetan!

Beichthaus.com Beichte #00040100 vom 26.07.2017 um 13:57:30 Uhr in München (4 Kommentare).

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Hundekot in der Zeitung

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Ekel Unreinlichkeit Nachbarn

Als Kinder haben wir mal Hundescheiße in die Zeitung des Nachbarn gepackt.

Beichthaus.com Beichte #00015923 vom 12.08.2006 um 01:09:20 Uhr (8 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Kontakt zur richtigen Familie

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Verzweiflung Engherzigkeit Feigheit Familie

Ich (36) bin unehelich geboren. Als ich sieben Jahre alt war, hat meine Mutter einen Mann geheiratet, der mich auch adoptiert hat. Größtenteils, weil sie darauf bestand, er tat es aber auch gern, dieser engelsgute Mensch ist und wird für mich immer mein Vater bleiben, da mein Erzeuger nicht den Dreck unter meinen Sohlen wert ist. Mir hat es nie an etwas gefehlt - im Gegenteil hat mein Vater meinen (ehelich geborenen und von ihm gezeugten) Bruder sogar das eine oder andere Mal ausgebremst, wenn dieser in jungen Jahren auf eine Bevorzugung bestand. Aber wie das so ist, will man trotzdem irgendwann wissen, wo man herkommt. Also bat ich meine Mutter mit 20, doch bitte zu irgendwem aus der Familie des Erzeugers Kontakt aufzunehmen. Als Antwort kam, man würde sich freuen, zu hören, dass ich noch lebe - mein Erzeuger hatte verbreitet, meine Mutter und ich seien nach der Flucht vor ihm bei einem Unfall ums Leben gekommen - und ich wäre jederzeit herzlich willkommen. Natürlich war ich misstrauisch, weil der Erzeuger eben wirklich nicht viel wert ist, aber seine Familie besteht aus herzensguten, braven, fast schon etwas spießigen Menschen, was man ihnen aber absolut nicht vorwerfen darf. Das erste Wochenende dort wurde ich verwöhnt wie selten im Leben und kam mit einer Tasche voller Fotos, Erinnerungsstücke und mehreren Hundert D-Mark in bar - ablehnen war einfach nicht möglich, ich habe es versucht - zurück. Insbesondere meine Großmutter weinte das ganze Wochenende vor Freude. Leider haben meine Lebensumstände bis heute einen zweiten Besuch unmöglich gemacht, und auch telefonisch habe ich mich oft nur gemeldet, wenn es mir nicht gut ging.


Aber auch das habe ich irgendwann eingestellt, weil ich merkte, dass sie zwar helfen wollen, aber nicht wissen, wie. Ich wollte sie einfach nicht belästigen. Jetzt habe ich deshalb echt Probleme, weil ich wusste, dass meine Großmutter einen langsam wachsenden Magenkrebs hatte, und ich habe Angst, dass sie bereits verstorben ist. Ich traue mich einfach nicht, wieder Kontakt aufzunehmen, weil ich mich vor der Frage fürchte, warum ich nie angerufen habe. Auch wenn ich nicht ganz so ein Versager bin, wie mein krimineller und drogenabhängiger Erzeuger, und die Kurve immer, wenn auch oft nur extrem knapp und mit viel Hilfe von anderen, gekriegt habe, war es weder für mich noch für meine Familie leicht. Und ich habe auch Angst, wenn seine Familie das hört, dass sie genauso von mir denken, wie von ihm. Eigentlich würde ich ihnen gerne sagen, dass es mir inzwischen gut geht, ich arbeite und lebe selbstständig, aber ich verschiebe es immer wieder, und meine Großmutter, die übrigens total cool ist, wäre jetzt 87. Ich hätte einfach nur das Gefühl, diese Leute zu belästigen, wie ich es telefonisch teils in der Vergangenheit tat, wenn ich nachts und betrunken bei meiner Tante anrief und mich nicht traute, etwas zu sagen. Sie ist nicht dumm, sie fragte immer, ob es mein Erzeuger oder ich wäre, und flehte darum, etwas zu sagen. Aber ich schäme mich dafür zu sehr und legte auf.

Beichthaus.com Beichte #00033369 vom 31.05.2014 um 16:19:52 Uhr (8 Kommentare).

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