Bücher für die Erstsemester

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Morallosigkeit Engherzigkeit Geld Studentenleben

Ich beichte, dass ich unwissende Erstsemester ausnutze. Das Ganze läuft folgendermaßen. Ich stehe kurz vor Abschluss meines Studiums und wie man sich vorstellen kann kommt da alles Mögliche an Skripten und Büchern zusammen über die Jahre. Da ich die meisten davon aber im Berufsleben nicht mehr benötige, biete ich die Literatur zum Verkauf an. Dies geschieht zum einen über die Pinnwand in der Uni, zum anderen über diverse Uni-Gruppen in sozialen Netzwerken. Und da ich ein sogenanntes Massenstudium mache, finden sich immer sehr schnell ein paar Opfer. Ich schreibe bewusst Opfer, denn die meisten der Bücher, die ich los werden will, werden die Käufer selbst auch nie benötigen. Fakt ist, dass die meisten der Dozenten die Studenten auffordern völlig überteuerte Primärliteratur zu kaufen, obwohl diese für das Bestehen der Prüfung nicht oder nur sehr eingeschränkt relevant ist. In meiner eigenen Unwissenheit als Erstsemestriger habe ich mir jedoch so ziemlich jedes Zeug besorgt das angeboten wurde, natürlich habe ich um zu sparen die Bücher gebraucht von Studis aus höheren Semestern gekauft. Das Gemeine daran, egal wer mir etwas verkauft hat, jeder hat darauf bestanden, dass das Buch unbedingt notwendig ist. HAHA. Tja gebraucht habe ich nur einen Bruchteil davon was ich mir gekauft habe. Einige der Bücher nicht einmal aufgeschlagen. Der Grund liegt einfach darin, dass mittlerweile derartig viele Mitschriften und ausgearbeitete Klausuren online kursieren, die ein Lernen aus Büchern beinahe überflüssig machen.

Naja und so kam es, dass ich hier jetzt Bücher im Wert von ungefähr 400 Euro rumliegen habe. Und nun ziehe ich dieselbe Tour mit den Erstis ab, wie sie mit mir abgezogen wurde. Seit einigen Tagen biete ich die Literatur nun zum Verkauf an und mein Handy glüht förmlich. Verkaufen werde ich wegen der hohen Nachfrage wohl alles, und sollte mich einer Käufer fragen, ob man das wirklich alles braucht um die Prüfung zu bestehen, dann werde ich schön die Schnauze halten und lügen, was das Zeug hält. Mein schlechtes Gewissen lässt mich allerdings jedoch nicht in Ruhe. Aber was solls, sie bekommen was sie haben wollen, und ich bekomme das Geld und hab mehr Platz auf dem Regal, also profitieren eigentlich ja alle. Außerdem werden meine Opfer in ein paar Semestern genau das gleiche mit anderen Erstis abziehen. Also schließt sich der Kreis wieder. Ich beichte daher, dass ich den Kreis nicht durchbrechen werde, weil ich das Geld brauche und dadurch Unwissende bewusst schädige.

Beichthaus.com Beichte #00032886 vom 19.03.2014 um 00:55:23 Uhr (10 Kommentare).

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Bockwurst im Arsch

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Masturbation Ekel Intim

Bockwurst im Arsch
Ich (m/27) habe mir gestern anal eine Bockwurst eingeführt. Überraschenderweise flutschte sie, obwohl sie relativ weich war, ohne Probleme rein, aber trotzdem eignete sie sich nicht zum Wichsen, weil sie eben etwas zu weich war. Vielleicht probiere ich es beim nächsten […]
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Beichthaus.com Beichte #00032885 vom 18.03.2014 um 11:36:05 Uhr (40 Kommentare).

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“Beichte

Persönliche Stempeluhr

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Betrug Morallosigkeit Arbeit

Wir haben in der Firma eine Stempeluhr. Ich habe die Zeitkarte bei mir zu Hause eingescannt, mit einem Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet und dann ausgedruckt. Keiner hat den Unterschied bemerkt, weshalb ich das inzwischen auch für einen Kollegen mache. Wenn einer von uns beiden früher nach Hause geht, stempele ich die Zeitkarte einfach pünktlich ab. Wir machen das übrigens nur, weil wir unsere Überstunden nicht bezahlt bekommen.

Beichthaus.com Beichte #00032884 vom 17.03.2014 um 16:44:45 Uhr (14 Kommentare).

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Der Gynäkologe auf dem Festival

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Trunksucht Dummheit Morallosigkeit Schamlosigkeit Monschau

Ich war letztes Jahr mit einigen Freunden auf einem Open Air Festival. Dort ging es, wie man das ja kennt, eher feucht fröhlich zu. Im Suff kam ich dann auf eine glorreiche Idee und schrieb auf einen Karton: "Kostenlose gynäkologische Untersuchungen". Diesen habe ich dann vor mein Zelt gestellt, aber ich hatte nicht mit dieser Wirkung gerechnet, da es ja eigentlich ein Spaß war. Allerdings hatte ich dann mit sieben Frauen Sex, die ihren Weg aufgrund dieses Schildes zu mir gefunden haben. Ich möchte beichten, dass ich mit all diesen Frauen ungeschützten Sex hatte und dabei möglicherweise die eine oder andere geschwängert habe. Außerdem habe ich keiner der Frauen meine echte Telefonnummer geschweige denn meinen echten Namen verraten. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00032883 vom 17.03.2014 um 12:14:17 Uhr in Monschau (29 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der Todesschwur

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Verzweiflung Dummheit Zwang Tod Kinder

Ich (m) berichte von einer Episode meines Lebens, die sich im zarten Alter von acht Jahren zugetragen hat. Ich war damals geradezu begeistert von einem Spiel, in dem man als Pirat die koloniale Karibik unsicher machte. Mit der Spieldynamik war ich allerdings noch nicht so sehr vertraut und so posaunte ich, nachdem ich Henry Morgan auf den Meeresboden befördert hatte, vor mir als einzigem Zeugen und mit erhobener Schwurhand: "Wenn ich dafür nicht befördert werde, bringe ich mich um, das schwöre ich!" Es kam, wie es kommen musste: Ich wurde nicht befördert und saß dann da, im festen Glauben, mich gerade selbst ans Messer geliefert zu haben. Zwar war ich geistesgegenwärtig genug, mir zu sagen, dass ich mich nicht auf der Stelle umzubringen habe, aber die nächsten Jahre fühlte ich mich verpflichtet, meinem Leben - wann auch immer - selbst ein Ende zu setzen. Dieser Schwur hat mich wirklich sehr belastet. Mir ist das immer besonders deutlich geworden, wenn es mir nach einer kurzen Weile der Unbeschwertheit, wie beim Fußball, aufs Neue einfiel und mich ein heißer Schauer überlief. Oder wenn ich nachts vor lauter Schuld und Angst nicht schlafen konnte. Es hing die ganze Zeit wie ein Damoklesschwert über mir.


Jedenfalls habe ich nie jemandem davon erzählt, wenn ich mir auch aus Verzweiflung solchen Schwachsinn ersonnen habe wie den, dass jeder Mensch im Alter von etwa acht Jahren diesen Satz einmal gesagt hat und das also vollkommen normal ist. Getröstet habe ich mich bisweilen auch mit der Vorstellung, dass ich mich erst im hohen Alter im Sterbebett töten würde, doch habe ich nicht tatsächlich an die Umsetzung geglaubt. Es hat sich im Laufe der Zeit eingerenkt in einem Zustand zwischen erfolgreicher Verdrängung und totaler Vereinnahmung. Befreit haben mich dann letzten Endes der Religionsunterricht und die Erkenntnis der Unmündigkeit von Kindern. Es war ein grandioses Gefühl, zu wissen, dass man genauso ein Leben vor sich hat, wie dies auch bei anderen Kindern der Fall war. Aber wahrscheinlich habe ich mir einiges an Lebensfreude selbst versaut. Es war mit Sicherheit das prägendste Ereignis meiner Kindheit und ich habe mich oft gefragt, was anders gelaufen wäre.

Beichthaus.com Beichte #00032882 vom 17.03.2014 um 06:14:24 Uhr (11 Kommentare).

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